Termine 2018


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Veranstaltungen



 

 

Samstag, 9. Juni 2018 | Ravensbrück außer Haus

Artefakte aus Konzentrationslagern

 Das Forschungsprojekt »Material – Beziehung – Geschlecht. Artefakte aus den KZ Ravensbrück und Sachsenhausen« präsentiert bisherige analytische Ergebnisse anhand ausgewählter, von Zwangsarbeiterinnen im Konzentrationslager Ravensbrück gefertigter Artefakte.

Führungen durch die kleine Ausstellung ermöglichen den Austausch mit den Forscher*innen aus Geistes- und Restaurierungswissenschaft.

Je Gruppe können 12 Personen teilnehmen. Ab 10 Jahren  

Führungen: von 17.00 bis 23.00 Uhr Uhr, alle 60 min, Dauer: 60 Min.,

Ort: Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin, Campus Wilhelminenhof Wilhelminenhofstraße 75A, 12459 Berlin Gebäude B, Halle B3, Innenraum  

Gesamtprogramm: https://www.langenachtderwissenschaften.de/      

 

Donnerstag, 14. Juni 2018, 19 Uhr | Ravensbrück außer Haus

Wanderausstellung „Ravensbrück 1939-45: Christliche Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück“

Ein Ausstellungsprojekt der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Zusammenarbeit mit der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Fürstenberg/Havel. Die Ausstellung wurde durch zahlreiche Stiftungen und Förderer ermöglicht: Andere Zeiten e.V., Berliner  Diözesanverband der Caritas e. V., Deutscher Caritasverband e.V., Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland, Evangelische Kirche Baden-Württemberg, Erzbistum Berlin sowie das Bundesministerium für Familie, Senioren Frauen und Jugend  

Begrüßung: Gedenkstättenleiter Raimo Alsen

Einführung: Dr. Sabine Arend, wiss. Mitarbeiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Ort: Gedenkstätte Ladelund, Raiffeisenstraße 3,25926 Ladelund

Die Ausstellung ist bis zum 1. September zu besichtigen.

 

Sonntag, 5.August - Donnerstag, 9. August 2018

14. Ravensbrücker Generationenforum

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Dr. Hildegard Hansche Stiftung

 

Sonntag, 2. September - Freitag, 7. September 2018

13. Europäische Sommer-Universität Ravensbrück (ESUR 2018)
Hunger, Zwangsarbeit, Ernährungsforschung.
Nationalsozialistische Agrarpolitik und das KZ-System
Veranstalterinnen: die Gedenkstätte Ravensbrück/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, das Zentrum für Antisemitismusforschung, das Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin und die KZ Gedenkstätte Dachau
Zeit: 2.-7. September 2018
Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Straße der Nationen, 16798 Fürstenberg/Havel
In Vorbereitung auf den Krieg und die angestrebte territoriale Expansion förderte das NS-Regime umfangreiche Forschungen zu Ernährung und Landwirtschaft. Während die Versorgung der deutschen Bevölkerung eine Krise wie im Ersten Weltkrieg verhindern sollte, wurde der Hunger der Menschen in den besetzten Gebieten, der sowjetischen Kriegsgefangenen und der aus der ‚Volksgemeinschaft‘ Ausgeschlossenen zynisch einkalkuliert.
Im Umfeld der Konzentrationslager Ravensbrück, Dachau, Auschwitz und Mauthausen richtete die SS landwirtschaftliche Versuchsgüter ein. Inspiriert durch die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise wurden hier Ackerbau, Viehzucht, Baumschulen, Kräutergärten und Fischgründe betrieben. In Ravensbrück war zudem Sterilisationsforschung mit der Schweigohrpflanze (Dieffenbachia seguine) vorgesehen. Im Kontext der Autarkiebestrebungen wurde mit Nahrungsersatzstoffen, Vitaminen und  heimischen Alternativen für Kautschuk experimentiert. Häftlinge der Konzentrationslager leisteten Zwangsarbeit.
Die 13. Ravensbrücker Sommer-Universität widmet sich den Themenkomplexen Ernährungs-forschung und Agrarpolitik. Der Zusammenhang von Landwirtschaft und Ostexpansion bildet einen ersten Schwerpunkt. Zweitens sollen Funktion und Bedeutung der SS-Versuchsgüter näher in den Blick genommen werden. Darüber hinaus geht es um die konstitutive Bedeutung von Zwangsarbeit in der Landwirtschaft, um die nationalsozialistische Hungerpolitik und um Zucht und Auslese in der Agrarproduktion und ‚Rassenhygiene‘ aus geschlechterhistorischer Perspektive. Nicht zuletzt soll die Geschichte der ökologischen Wirtschaftsweise von ihren Ursprüngen bis in die Gegenwart in Hinblick auf ihre verschiedenen ideologischen Inanspruchnahmen diskutiert werden.
An den Vormittagen finden einführende Vorträge zu den Schwerpunktthemen statt, die an den Nachmittagen in parallel angebotenen Arbeitsgruppen vertieft werden.
Darüber hinaus ist Forschungsbörse ein wesentlicher Bestandteil der Sommer-Universität. Diese richtet sich an Nachwuchswissenschaftler_innen, die zu den Themen der diesjährigen Sommer-Universität oder zur Geschichte des ehemaligen Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück arbeiten. [call for papers]
Die Europäische Sommer-Universität richtet sich an Studierende, an den wissenschaftlichen Nachwuchs der Berliner und Brandenburger Hochschulen sowie an Lehrer/innen, Multiplikator/innen und interessierte Bürger/innen.

Die Anmeldung zur 13. Europäischen Sommer-Universität ist bis zum 1. August 2018 online unter  https://bit.ly/2DXlXrD oder über unseren Anmeldebogen möglich.

Zu den AGB der Jugendherberge: https://www.jugendherbergen-berlin-brandenburg.de/navigation/agb/

Samstag, 13. Oktober 2018, 11.00 Uhr | Ausstellungseröffnung

Sonderausstellung „Kinder im KZ Bergen Belsen“

In den Konzentrationslagern Bergen Belsen und Ravensbrück waren auch Tausende Kinder inhaftiert. Die meisten von ihnen waren jüdischer Herkunft oder wurden als „Zigeuner“ verfolgt und waren zusammen mit ihren Müttern in die Lager deportiert worden. Ab 1944 erhöhte sich die Zahl der Kinder im Frauen-KZ Ravensbrück, vor allem mit den Transporten aus dem „Zigeunerlager“ in Auschwitz, dem aufständischem Warschau sowie den Deportationen jüdischer Frauen aus Ungarn und der Slowakei.

Nur wenige der Kinder im KZ Ravensbrück, deren Zahl 1944 etwa 500 betrug, erlebten die Befreiung. Etwa 200 von ihnen wurden in den letzten Kriegsmonaten in drei Transporten mit ihren Müttern nach Bergen Belsen überstellt. Im KZ Bergen Belsen befanden sich unter den etwa 120.000 Gefangenen insgesamt etwa 3.500 Kinder, viele von ihnen starben an Hunger, Krankheiten, Seuchen und Gewalt.

Die Sonderausstellung „Kinder im KZ Bergen Belsen“ stellt die spezifischen Lebensbedingungen und Verhaltensformen der Kinder anhand thematischer und biografischer Ansätze dar. Die Ausstellung ist multiperspektivisch angelegt und basiert auf einem breiten Spektrum von Bild- und Textquellen, das von Häftlingstagebüchern, Zeichnungen und Fotos bis zu Erinnerungsberichten und wenige Tage nach der Befreiung entstandenen Ton- und Filmaufnahmen reicht.

Nach der Präsentation in der Gedenkstätte Bergen Belsen wird die Ausstellung am Samstag, 13. Oktober 2018, in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück eröffnet. Anlässlich der Ausstellungseröffnung findet ein Colloquium über Kinder im Konzentrationslager statt.

Ort: Ehemalige SS-Garagen (bis 27. Januar 2019)

 

 


 

Samstag, 5. Mai 2018, 15:30 Uhr | Ravensbrück außer Haus

Wanderausstellung Ravensbrück 1939-45: Christliche Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück
Ein Ausstellungsprojekt der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Zusammenarbeit mit der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Fürstenberg/Havel.
Die Ausstellung wurde durch zahlreiche Stiftungen und Förderer ermöglicht: Andere Zeiten e.V., Berliner  Diözesanverband der Caritas e. V., Deutscher Caritasverband e.V., Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland, Evangelische Kirche Baden-Württemberg, Erzbistum Berlin sowie das Bundesministerium für Familie, Senioren Frauen und Jugend

 

Begrüßung: Äbtissin Dr. Erika Schweizer

Einführung: Dr. Sabine Arend, wiss. Mitarbeiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Ort: Kloster Heiligengrabe; Kapitelsaal, Stiftgelände 1, 16909 Heiligengrabe

Die Ausstellung ist bis zum 3. Juni 2018 im Kapitelsaal zu besichtigen.

 

 

 


 

20. Februar - 27. Mai 2018

Wanderausstellung "Kriegsgefangene Rotarmistinnen im KZ. Sowjetische Militärmedizinerinnen in Ravensbrück"

In der Geschichtsschreibung des Zweiten Weltkrieges gibt es nur noch wenige nahezu „blinde Flecken“. Dazu gehört die Rolle der etwa eine Million Soldatinnen, die als Angehörige der Roten Armee gegen die Wehrmacht kämpften. Erst recht unerforscht ist das Schicksal der in deutsche Kriegsgefangenschaft geratenen Rotarmistinnen. Um diese weiblichen Kriegsgefangenen geht es in der Ausstellung. Die bisher zugänglichen Quellen liefern kein vollständiges Bild. Dennoch gibt es Erkenntnisse über Gefangenschaft sowie Zwangsarbeit und KZ-Haft, in die die Rotarmistinnen entgegen den Regeln des Völkerrechts meist überführt wurden.

Die sowjetischen Militärmedizinerinnen im KZ Ravensbrück bilden eine Gruppe, über die relativ viel bekannt ist und die aufgrund ihrer beruflichen Qualifikation eine ungleich größere Überlebenschance hatte. Sie stehen im Mittelpunkt der Ausstellung.

Eine Ausstellung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst

Gefördert durch die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ).

Mit freundlicher Unterstützung des Militärmedizinischen Museums, Sankt Petersburg

Ort: Geschichtswerkstatt Rostock e.V., Kröpeliner Tor, 18055 Rostock

 

9. März - 20. April 2018
Wanderausstellung „Ravensbrück 1939-45: Christliche Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück“

Begrüßung und Einführung: Dr. Sabine Arend, wiss.  Mitarbeiterin der Gedenkstätte Ravensbrück
Ort: Caritas Zentralverband Freiburg, Karlsstraße 40, 79104 Freiburg im Breisgau
Die Ausstellung ist bis zum 20. April 2018 zu besichtigen.

 

15. März - 13. Mai 2018
Wanderausstellung „unmöglich, diesen Schrecken aufzuhalten. Die medizinische Versorgung durch Häftlinge im Frauen-KZ Ravensbrück
Ein Ausstellungsprojekt der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in Kooperation mit  dem Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF)
Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dem Bundesministerium für Gesundheit und der Kulturstiftung des Bundes
Ausstellungseröffnung: 15. März 2018

Begrüßung:  Diana Golze, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg
Einführung: Dr. Christl Wickert, Kuratorin
Ort: Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Henning-von-Treskow-Straße 2-13, 14467 Potsdam

5. Mai - 3. Juni 2018

Wanderausstellung Ravensbrück 1939-45: Christliche Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück
Ein Ausstellungsprojekt der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Zusammenarbeit mit der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Fürstenberg/Havel.
Die Ausstellung wurde durch zahlreiche Stiftungen und Förderer ermöglicht: Andere Zeiten e.V., Berliner  Diözesanverband der Caritas e. V., Deutscher Caritasverband e.V., Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland, Evangelische Kirche Baden-Württemberg, Erzbistum Berlin sowie das Bundesministerium für Familie, Senioren Frauen und Jugend

Ort: Kloster Heiligengrabe; Kapitelsaal, Stiftgelände 1, 16909 Heiligengrabe


15. Mai - 31. Juli 2018
Wanderausstellung „unmöglich, diesen Schrecken aufzuhalten. Die medizinische Versorgung durch Häftlinge im Frauen-KZ Ravensbrück
Ein Ausstellungsprojekt der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in Kooperation mit  dem Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF)
Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dem Bundesministerium für Gesundheit und der Kulturstiftung des Bundes
Ausstellungseröffnung: 15. Mai 2018

Einführung: Dr. Christl Wickert, Kuratorin
Ort: Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt, Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin, Prettiner Landstraße 4, 06925 Annaburg/OT Prettin

 

 


 

Aktuelle Sonderausstellungen

 

11. März - 9. April 2018

„Ravensbrück tra scrittura e fotografia“ Ravensbrück zwischen Schrift und Fotographie
Von den Erinnerungen Lidia Beccaria Rolfis zu den Bildern von heute.

35 Fotographien von Renzo Carboni

1945 geboren, lebt Renzo Carboni heute in seiner Wahlheimat Turin und widmet sich seit über 35 Jahren der Fotographie. Sein Archiv umfasst bereits mehr als 1000 Aufnahmen. Seit langem befasst sich Renzo Carboni mit dem Thema der Deportation. Seine Ausstellungen zur Shoah, zu Majdanek und Treblinka, zu Chelmo, zu Mittelbau Dora, zu Mauthausen und Ravensbrück werden seit 2008 in Italien und im Ausland gezeigt.

Inspiriert durch das Buch „Le donne di Ravensbrück“ (Deutsche Ausgabe: „Als Italienerin in Ravensbrück“) von der Ravensbrück Überlebenden Lidia Beccaria Rolfi, begibt sich Renzo Carboni auf den Spuren der Erinnerung von Lidia Beccaria Rolfi.

Rolfi wurde im Juni 1944 mit 13 anderen Frauen aus Turin nach Ravensbrück deportiert. Während der Haft begann sie auf gestohlenem Papier heimlich Notizen über die Existenzbedingungen und Ereignisse im Lager aufzuschreiben. Nach der Befreiung folgten Jahre des Schweigens, bevor sie sich als Zeitzeugin engagierte. Ende der 1970er Jahre fasste sie den Entschluss, ihre Erinnerungen zu veröffentlichen. Mit ihrem Buch „Le donne di Ravensbrück“ wurde sie in Italien zur Chronistin Ravensbrücks.

Renzo Carboni übersetzt und interpretiert die Erinnerungen Beccaria Rolfis und hält flüchtige Anekdoten in Fotografien fest.

Ort: Großes Foyer in den Garagen

 

ab 27. Januar 2018
Gedenkzeichen für die jüdischen Häftlinge des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück: Präsentation der Wettbewerbsergebnisse

Im Rahmen eines Kunstwettbewerbs 2017 wurden sieben Entwürfe für ein Gedenkzeichen für die jüdischen Häftlinge von Künstlerinnen und Künstlern eingereicht. Die Preisträgerin Marie Luise Birkholz wird anwesend sein.
Ort: Besucherzentrum

 

 

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