Termine 2018


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Veranstaltungen



 

Sonntag, 19. August, 10 – 14 Uhr | Themenführung

Der Lagerkomplex Ravensbrück. Frauen-Konzentrationslager, Siemens-Lager, Männerlager, „Jugendschutzlager Uckermark

Referent: Dr. Matthias Heyl, Leiter der Pädagogischen Dienste 

Treffpunkt: Besucherzentrum Teilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro) 

 

 

Sonntag, 2. September - Freitag, 7. September 2018 | 13. Europäische Sommer-Universität Ravensbrück

Hunger, Zwangsarbeit, Ernährungsforschung. Nationalsozialistische Agrarpolitik und das KZ-System

Veranstalterinnen: die Gedenkstätte Ravensbrück/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, das Zentrum für Antisemitismusforschung, das Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin und die KZ Gedenkstätte Dachau
Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Straße der Nationen, 16798 Fürstenberg/Havel
In Vorbereitung auf den Krieg und die angestrebte territoriale Expansion förderte das NS-Regime umfangreiche Forschungen zu Ernährung und Landwirtschaft. Während die Versorgung der deutschen Bevölkerung eine Krise wie im Ersten Weltkrieg verhindern sollte, wurde der Hunger der Menschen in den besetzten Gebieten, der sowjetischen Kriegsgefangenen und der aus der ‚Volksgemeinschaft‘ Ausgeschlossenen zynisch einkalkuliert.
Im Umfeld der Konzentrationslager Ravensbrück, Dachau, Auschwitz und Mauthausen richtete die SS landwirtschaftliche Versuchsgüter ein. Inspiriert durch die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise wurden hier Ackerbau, Viehzucht, Baumschulen, Kräutergärten und Fischgründe betrieben. In Ravensbrück war zudem Sterilisationsforschung mit der Schweigohrpflanze (Dieffenbachia seguine) vorgesehen. Im Kontext der Autarkiebestrebungen wurde mit Nahrungsersatzstoffen, Vitaminen und  heimischen Alternativen für Kautschuk experimentiert. Häftlinge der Konzentrationslager leisteten Zwangsarbeit.
Die 13. Ravensbrücker Sommer-Universität widmet sich den Themenkomplexen Ernährungs-forschung und Agrarpolitik. Der Zusammenhang von Landwirtschaft und Ostexpansion bildet einen ersten Schwerpunkt. Zweitens sollen Funktion und Bedeutung der SS-Versuchsgüter näher in den Blick genommen werden. Darüber hinaus geht es um die konstitutive Bedeutung von Zwangsarbeit in der Landwirtschaft, um die nationalsozialistische Hungerpolitik und um Zucht und Auslese in der Agrarproduktion und ‚Rassenhygiene‘ aus geschlechterhistorischer Perspektive. Nicht zuletzt soll die Geschichte der ökologischen Wirtschaftsweise von ihren Ursprüngen bis in die Gegenwart in Hinblick auf ihre verschiedenen ideologischen Inanspruchnahmen diskutiert werden [zum Flyer...]
An den Vormittagen finden einführende Vorträge zu den Schwerpunktthemen statt, die an den Nachmittagen in parallel angebotenen Arbeitsgruppen vertieft werden.
Darüber hinaus ist Forschungsbörse ein wesentlicher Bestandteil der Sommer-Universität. Diese richtet sich an Nachwuchswissenschaftler_innen, die zu den Themen der diesjährigen Sommer-Universität oder zur Geschichte des ehemaligen Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück arbeiten. [call for papers]
Die Europäische Sommer-Universität richtet sich an Studierende, an den wissenschaftlichen Nachwuchs der Berliner und Brandenburger Hochschulen sowie an Lehrer/innen, Multiplikator/innen und interessierte Bürger/innen.

Die Anmeldung zur 13. Europäischen Sommer-Universität ist bis zum 1. August 2018 online unter  https://bit.ly/2DXlXrD oder über unseren Anmeldebogen möglich.

Zu den AGB der Jugendherberge: https://www.jugendherbergen-berlin-brandenburg.de/navigation/agb/

Das Programm der diesjährigen Sommer-Universität...

 

 

 

Samstag, 22. September 2018, 19 Uhr | Konzert

Im Rahmen der Europäischen Musikwerkstatt „Ravensbrück – Slowenische Lieder aus Ravensbrück“ präsentiert das Frauenvokalquartett „Gallina“ aus Slowenien zusammen mit zwei Virtuosinnen an Zither und Akkordeon die Vielfalt der slowenischen Vokalmusik, sakrale Werke und neue Musik Neža Torkar, Akkordeon, Franja Kočnik , Zither

Ort: Evangelisch-Lutherische Stadtkirche Fürstenberg/Havel

Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten.

 

 

Sonntag, 23.September 2018, 15 Uhr | Konzert

„Ravensbrück – Slowenische Lieder aus Ravensbrück

 Neža Torkar, Akkordeon, Franja Kočnik , Zither

Begrüßung: Cordula Hundertmark, stellv. Leiterin

Ort:  Gedenkstätte Ravensbrück „Textilfabrik“

Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten  

 

 

Samstag, 13. Oktober 2018, 11.00 Uhr | Ausstellungseröffnung

Sonderausstellung „Kinder im KZ Bergen-Belsen“

Begrüßung: Dr. Insa Eschebach, Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück

Grußwort: Emmie Arbel, Israel

Lesung: Kinder im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück, Charlotta Bjelfvenstam, Berlin

Musikalische Begleitung: Petra Kießling, Berlin

Die Sonderausstellung „Kinder im KZ Bergen-Belsen“ stellt die spezifischen Lebensbedingungen und Verhaltensformen der Kinder anhand thematischer und biografischer Ansätze dar.

Die Ausstellung ist multiperspektivisch angelegt und basiert auf einem breiten Spektrum von Bild- und Textquellen, das von Häftlingstagebüchern, Zeichnungen und Fotos bis zu Erinnerungsberichten und wenige Tage nach der Befreiung entstandenen Ton- und Filmaufnahmen reicht.

Ort: Gedenkstätte Ravensbrück, Großes und Kleines Foyer in den Garagen  

 

 

Freitag/Samstag, 26./27. Oktober 2018 | Workshop

30. Arbeitstreffen Forschungen zum Konzentrationslager Ravensbrück unter Einbeziehung der Kategorie ‚Geschlecht‘

SS-Aufseherinnen und Häftlinge: Gewaltverhältnisse in Konzentrationslagern aus geschlechterhistorischer Perspektive

Thema des 30. Arbeitstreffens ist u. a. die Fragestellung, wie sich Lagerpolizistinnen, Blockälteste und Funktionshäftlinge in die von der SS etablierte Herrschaft des Lagers einfügten Wie sahen die Gewaltpraktiken im Lager aus. Gab es eine geschlechterspezifische Gewalt? Welche Narrative über Gewalt entstanden in der Lagerzeit, in den Nachkriegsprozessen und in der Erinnerungsliteratur

Ort:  Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Britzer Straße 5, 12439 Berlin

Anmeldung: volontariat@ravensbrueck.de  

 

 

Samstag, 13. Oktober 2018, 11.00 Uhr | Ausstellungseröffnung

Sonderausstellung „Kinder im KZ Bergen Belsen“

In den Konzentrationslagern Bergen Belsen und Ravensbrück waren auch Tausende Kinder inhaftiert. Die meisten von ihnen waren jüdischer Herkunft oder wurden als „Zigeuner“ verfolgt und waren zusammen mit ihren Müttern in die Lager deportiert worden. Ab 1944 erhöhte sich die Zahl der Kinder im Frauen-KZ Ravensbrück, vor allem mit den Transporten aus dem „Zigeunerlager“ in Auschwitz, dem aufständischem Warschau sowie den Deportationen jüdischer Frauen aus Ungarn und der Slowakei.

Nur wenige der Kinder im KZ Ravensbrück, deren Zahl 1944 etwa 500 betrug, erlebten die Befreiung. Etwa 200 von ihnen wurden in den letzten Kriegsmonaten in drei Transporten mit ihren Müttern nach Bergen Belsen überstellt. Im KZ Bergen Belsen befanden sich unter den etwa 120.000 Gefangenen insgesamt etwa 3.500 Kinder, viele von ihnen starben an Hunger, Krankheiten, Seuchen und Gewalt.

Die Sonderausstellung „Kinder im KZ Bergen Belsen“ stellt die spezifischen Lebensbedingungen und Verhaltensformen der Kinder anhand thematischer und biografischer Ansätze dar. Die Ausstellung ist multiperspektivisch angelegt und basiert auf einem breiten Spektrum von Bild- und Textquellen, das von Häftlingstagebüchern, Zeichnungen und Fotos bis zu Erinnerungsberichten und wenige Tage nach der Befreiung entstandenen Ton- und Filmaufnahmen reicht.

Nach der Präsentation in der Gedenkstätte Bergen Belsen wird die Ausstellung am Samstag, 13. Oktober 2018, in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück eröffnet. Anlässlich der Ausstellungseröffnung findet ein Colloquium über Kinder im Konzentrationslager statt.

Ort: Ehemalige SS-Garagen (bis 27. Januar 2019)

 

 

Samstag, 10. November 2018, 14 bis 18 Uhr | Kolloquium

„Kinder im KZ Bergen-Belsen“     

Ort: Veranstaltungssaal in den Garagen

 

 

Ende November/Anfang Dezember 2018 | Benefizveranstaltung

Wir informieren Sie hier in Bälde über den aktuellen Termin.

 

 


 

Samstag, 5. Mai 2018, 15:30 Uhr | Ravensbrück außer Haus

Wanderausstellung Ravensbrück 1939-45: Christliche Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück
Ein Ausstellungsprojekt der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Zusammenarbeit mit der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Fürstenberg/Havel.
Die Ausstellung wurde durch zahlreiche Stiftungen und Förderer ermöglicht: Andere Zeiten e.V., Berliner  Diözesanverband der Caritas e. V., Deutscher Caritasverband e.V., Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland, Evangelische Kirche Baden-Württemberg, Erzbistum Berlin sowie das Bundesministerium für Familie, Senioren Frauen und Jugend

Begrüßung: Äbtissin Dr. Erika Schweizer

Einführung: Dr. Sabine Arend, wiss. Mitarbeiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Ort: Kloster Heiligengrabe; Kapitelsaal, Stiftgelände 1, 16909 Heiligengrabe

Die Ausstellung ist bis zum 3. Juni 2018 im Kapitelsaal zu besichtigen.

 

 

 


15. Mai - 31. Juli 2018
Wanderausstellung „unmöglich, diesen Schrecken aufzuhalten. Die medizinische Versorgung durch Häftlinge im Frauen-KZ Ravensbrück
Ein Ausstellungsprojekt der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in Kooperation mit  dem Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF)
Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dem Bundesministerium für Gesundheit und der Kulturstiftung des Bundes
Ausstellungseröffnung: 15. Mai 2018

Einführung: Dr. Christl Wickert, Kuratorin
Ort: Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt, Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin, Prettiner Landstraße 4, 06925 Annaburg/OT Prettin

 

 


 

Aktuelle Sonderausstellungen

 

„Verboten und verfolgt. Jehovas Zeugen im KZ Ravensbrück und in den Haftanstalten der DDR“ 
Die Ausstellung ist den Lebenswegen von zwölf Zeuginnen und Zeugen Jehovas gewidmet, die im Konzentrationslager Ravensbrück und später in der DDR erneut inhaftiert waren. 
Realisiert wurde die Ausstellung von der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in Kooperation mit der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD). 
Gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. 
Die Ausstellung wird bis zum 30. September 2018 in der Gedenkstätte Ravensbrück gezeigt.         
 

Samstag, 13. Oktober 2018, bis 27. Januar 2019 | Sonderausstellung „Kinder im KZ Bergen Belsen“

In den Konzentrationslagern Bergen Belsen und Ravensbrück waren auch Tausende Kinder inhaftiert. Die meisten von ihnen waren jüdischer Herkunft oder wurden als „Zigeuner“ verfolgt und waren zusammen mit ihren Müttern in die Lager deportiert worden. Ab 1944 erhöhte sich die Zahl der Kinder im Frauen-KZ Ravensbrück, vor allem mit den Transporten aus dem „Zigeunerlager“ in Auschwitz, dem aufständischem Warschau sowie den Deportationen jüdischer Frauen aus Ungarn und der Slowakei.

Nur wenige der Kinder im KZ Ravensbrück, deren Zahl 1944 etwa 500 betrug, erlebten die Befreiung. Etwa 200 von ihnen wurden in den letzten Kriegsmonaten in drei Transporten mit ihren Müttern nach Bergen Belsen überstellt. Im KZ Bergen Belsen befanden sich unter den etwa 120.000 Gefangenen insgesamt etwa 3.500 Kinder, viele von ihnen starben an Hunger, Krankheiten, Seuchen und Gewalt.

Die Sonderausstellung „Kinder im KZ Bergen Belsen“ stellt die spezifischen Lebensbedingungen und Verhaltensformen der Kinder anhand thematischer und biografischer Ansätze dar. Die Ausstellung ist multiperspektivisch angelegt und basiert auf einem breiten Spektrum von Bild- und Textquellen, das von Häftlingstagebüchern, Zeichnungen und Fotos bis zu Erinnerungsberichten und wenige Tage nach der Befreiung entstandenen Ton- und Filmaufnahmen reicht.

Nach der Präsentation in der Gedenkstätte Bergen Belsen wird die Ausstellung am Samstag, 13. Oktober 2018, in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück eröffnet. Anlässlich der Ausstellungseröffnung findet ein Colloquium über Kinder im Konzentrationslager statt.

Ort: Ehemalige SS-Garagen (bis 27. Januar 2019)

 

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