Termine 2016


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Veranstaltungen



Donnerstag, 15. Dezember 2016, 18 Uhr
Ravensbrück Rückblicke 2016
: Bilder, Lesung, Musik
Benefizveranstaltung
Moderation: Dr. Jacqueline Boysen, Freie Journalistin, Berlin
Musikalische Begleitung: Ivana Bilej Brouková, Sopran, und Ursula Meyer, Klavier

Ort: Botschaft der Tschechischen Republik in Berlin, Wilhelmstraße 44, 10117 Berlin

Um Anmeldung wird unter info@ravensbrueck.de gebeten. Aus Sicherheitsgründen halten Sie bitte ein gültiges Ausweisdokument bereit. Einlass zur Veranstaltung ab 17.30 Uhr. Anreise: U-Bahn Mohrenstraße, Linie U2 oder Bus M 48.

Zur Einladung und zum Programm...

 


Termine 2017


 

Freitag, 27. Januar 2017, 11 Uhr | Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Ravensbrück liest Ravensbrück (in Vorbereitung)

Information: paedagogik@ravensbrueck.de

 

 

 

Sonntag, 23. April 2017

72. Jahrestag der Befreiung (in Vorbereitung)

Information: info@ravensbrueck.de

 

 

 

Dienstag - Freitag, 15. - 18. August 2017

13. Ravensbrücker Generationenforum (in Vorbereitung)

Eine Kooperationsveranstaltung der Dr. Hildegard Hansche Stiftung mit der Gedenkstätte Ravensbrück und dem Internationalen Freundeskreis der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück e.V.

Information: paedagogik@ravensbrueck.de

 

 

 


 

Aktuelle Sonderausstellungen

 

»Ravensdruck« | bis 30. Dezember 2016 verlängert

Diese Ausstellung bildet den Abschluss einer fünftägigen Projektwoche von Schülerinnen und Schülern der Ernst Litfaß-Schule (Oberstufenzentrum Mediengestaltung und Medientechnologie) aus Berlin. Das von der Dr. Hildegard Hansche-Stiftung und dem Internationalen Freundeskreis der Gedenkstätte geförderte Kooperationsseminar fand in diesem Jahr zum fünften Mal statt. Mit der Druckpresse im Gepäck haben sich die Schülerinnen und Schüler in dieser Woche intensiv mit der Geschichte Ravensbrücks auseinandergesetzt. Im Mittelpunkt standen dabei von Häftlingen angefertigten Zeichnungen und Miniaturgegenständen, die als Inspirationsquellen für eigene künstlerische Gestaltungen mit der Druckpresse dienten. Die Ergebnisse dieser kreativen Projektwoche werden in der Ausstellung präsentiert.

Ort: Besucherzentrum der Gedenkstätte

 

 

„Im Dienst der Verwundeten und Kranken“.  Weibliches  medizinisches Personal der Roten Armee im Krieg und in der Gefangenschaft | bis 30. Dezember 2016 verlängert

Eine Ausstellung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Russischen Museum  Berlin-Karlshorst. 

Während des Zweiten Weltkriegs standen mehr als 800.000 sowjetische Frauen im Dienst der Roten Armee.  Bekanntheit über die Landesgrenzen hinaus erlangten vor allem die Soldatinnen, die unmittelbar am Kampfeinsatz  beteiligt waren. Die Nachtbomberpilotinnen, bekannt auch als „Nachthexen“, und Scharfschützinnen repräsentieren das Außergewöhnliche der weiblichen Kriegsteilnahme.

Mehr als die Hälfte dieser Frauen kam jedoch im Sanitätsdienst der sowjetischen Streitkräfte zum Einsatz. Sie stellten 41 Prozent der Frontärzte und 100 Prozent des Pflegepersonals. Vor allem in der Frontnähe übten sie ihren Dienst unter schweren Bedingungen und ständiger Lebensgefahr aus. Die Verluste des militärmedizinischen Personals waren die zweithöchsten nach der Infanterie im Kampfeinsatz.

Die zweisprachige Ausstellung macht diesen  geschlechtsspezifischen Militäreinsatz zum Thema. Im ersten Teil wird die lange Tradition der Kriegsverwundetenpflege und -versorgung  durch weibliches medizinisches Personal skizziert, die in Russland Mitte des 19. Jahrhunderts beginnt. Der zweite Teil fokussiert auf den Zweiten Weltkrieg und hebt vor allem auf das Schicksal der in die deutsche Gefangenschaft geratenen Medizinerinnen ab. Im letzten Teil werden zehn kriegsgefangene Ärztinnen und Krankenschwestern porträtiert, die im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück inhaftiert waren.    
Die Ausstellung wurde bereits im Deutsch-Russischem Museum Berlin-Karlshorst  gezeigt.

Ort: Gedenkstätte Ravensbrück, im großen Foyer in den Garagen

Ab 27.01.2017 wird die Ausstellung von der Stiftung Sächsische Gedenkstätten/Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain übernommen und gemeinsam mit dem Stadtmuseum Riesa in Riesa präsentiert.

 Anschließend wird sie im Militärmedizinischem Museum in St. Petersburg/ Russland gezeigt.

 

 

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