Termine 2017


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Veranstaltungen



11. Juli 2017 - 11. September 2017   | Ravensbrück außer Haus 

“...unmöglich, diesen Schrecken aufzuhalten." Die medizinische Versorgung durch Häftlinge im Frauen-KZ Ravensbrück

 Ort: Foyer, Landtag Brandenburg, Alter Markt 1, 14467 Potsdam

Öffnungszeiten: montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

 

Konzert

Freitag, 21. Juli 2017, 17 Uhr

Zaid Jabri – 30 Articles. Work for Solo Viola with live electronics

mit Zaid Jabri und Ralf Ehlers (Bratsche)

Eine Kooperationsveranstaltung mit der School of Music, University of Victoria (Kanada)

Ort: Am Schwedtsee

 

 

SeeLesung        
Samstag, 5. August 2017, 18 Uhr
 „Denn wir sind auch nur arme Leute.“ Auszüge aus den Strafprozessakten ehemaliger
SS-Aufseherinnen des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück 1945 – 1949
Eine Lesung mit der Schauspielerin Charlotta Bjelfvenstam.

Musikalisch begleitet von Petra Kießling (Cello).
Ort: Am Ufer des Schwedtsees
Um eine Spende wird gebeten.

 

 

Themenführung
Sonntag, 6. August, 14 Uhr

Religiöse Praxis im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück
Dr. Sabine Arend,  wiss. Mitarbeiterin der Gedenkstätte Ravensbrück

Eine Führung durch die Sonderausstellung „Ravensbrück 1939-45. Christliche Frauen im Konzentrationslager“ und über das historische Lagerareal.
Treffpunkt: Besucherzentrum der Gedenkstätte Ravensbrück
Entgelt: 3,- € | 2,- € (ermäßigt)

 

 

Themenführung
Samstag, 12. August 2017, 10-14 Uhr
Der Lagerkomplex Ravensbrück. Frauen-Konzentrationslager, Siemens-Lager, Männerlager, „Jugendschutzlager Uckermark“.
Mit Dr. Matthias Heyl, Leiter der Pädagogischen Dienste
Treffpunkt: Besucherzentrum
Entgelt: 3,- € | 2,- € (ermäßigt)

 

Themenführung
Samstag, 12. August 2017, 16 Uhr
Jüdische Häftlinge in Ravensbrück.
Mit Dr. Matthias Heyl, Leiter der Pädagogischen Dienste
Treffpunkt: Besucherzentrum
Entgelt: 3,- € | 2,- € (ermäßigt)

 

 

Dienstag - Freitag, 15. - 18. August 2017

13. Ravensbrücker Generationenforum (in Vorbereitung)

Eine Kooperationsveranstaltung der Dr. Hildegard Hansche Stiftung mit der Gedenkstätte Ravensbrück und dem Internationalen Freundeskreis der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück e.V.

Information: paedagogik@ravensbrueck.de

 

 

Buchvorstellung | Ravensbrück außer Haus
Freitag, 18. August 2017, 18 Uhr
Von Leuna nach Auschwitz-Monowitz und zurück. Zum örtlichen und familiären Beschweigen der NS-Vergangenheit in der DDR

Der Autor und Politikwissenschaftler Dr. Wolfram Adolphi liest aus dem Manuskript „Im Zwielicht der

Spuren“, der Fortsetzung seines Romans „Hartenstein“ (2015).

Anschließend ist er im Gespräch mit der Historikerin Dr. Simone Erpel über den

ambivalenten Umgang mit NS-Täterschaft in der DDR, und zwar aus

einer dezidiert familien- und lokalgeschichtlichen Sicht. Sein Großvater, Günther Adolphi, in der DDR ein  international anerkannter Verfahrenstechniker, war von Februar 1943 bis Januar 1945 als Maschinenbauingenieur der Leuna-Werke am Aufbau des IG-Farben-Werkes  in Auschwitz-Monowitz beteiligt.
Dr. Simone Erpel ist Kuratorin, u.a. der Ausstellungen  Hitler und die Deutschen. Volksgemeinschaft und Verbrechen“ sowie „Im Gefolge der SS“: Aufseherinnen des Frauen-KZ Ravensbrück.  
Dr. sc. Wolfram Adolphi  war bis 2016 Mitarbeiter im Bundestag und ist seit 2003 Schriftsteller
Ort: Kulturgasthof Alte Reederei, Brandenburger Straße 38, 16798 Fürstenberg/Havel

 

 

 

 

Themenführung

Samstag, 26. August 2017, 12 Uhr

Ravensbrück vom Turm. Besteigung des Uhrenturms mit Übersicht über das Gelände.

Mit Jürgen Topp, Pädagogische Dienste.

Im Rahmen des Programms „48 Stunden Oberhavel“

Treffpunkt: Besucherzentrum

Entgelt: 3,- € | 2,-€ (ermäßigt)

  

 

 

Themenführung

Samstag, 26. August 2017, 13 Uhr

Ravensbrück vom Turm. Besteigung des Uhrenturms mit Übersicht über das Gelände.

Mit Jürgen Topp, Pädagogische Dienste.

 Im Rahmen des Programms „48 Stunden Oberhavel“

Treffpunkt: Besucherzentrum

Entgelt: 3,- € | 2,-€ (ermäßigt)

 

 

Themenführung

Sonntag, 27. August 2017, 12 Uhr

Ravensbrück vom Turm. Besteigung des Uhrenturms mit Übersicht über das Gelände.

Mit Jürgen Topp, Pädagogische Dienste.

Im Rahmen des Programms „48 Stunden Oberhavel“

Treffpunkt: Besucherzentrum

Entgelt: 3,- € | 2,-€ (ermäßigt)

  

 

 

Themenführung

Sonntag, 27. August 2017, 13 Uhr

 Ravensbrück vom Turm. Besteigung des Uhrenturms mit Übersicht über das Gelände.

 Mit Jürgen Topp, Pädagogische Dienste.

Im Rahmen des Programms „48 Stunden Oberhavel“

Treffpunkt: Besucherzentrum

Entgelt: 3,- € | 2,-€ (ermäßigt)

  

 

 27. August – 1. September 2017

12. Europäische Sommer-Universität Ravensbrück
Dinge zeigen. Artefakte der NS-Zeit in Ausstellungen
Veranstalterinnen: Gedenkstätte Ravensbrück/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Dokumentation Obersalzberg/Institut für Zeitgeschichte München – Berlin und das Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin
Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Straße der Nationen, 16798 Fürstenberg
Gedenkstätten und Dokumentationszentren mit Bezügen zum Nationalsozialismus erfahren derzeit einen veritablen Boom. Durch den Abschied der Zeitzeugengeneration übernehmen die historischen Orte eine Zeugenfunktion. Mit dieser Entwicklung einher geht auch ein Bedeutungszuwachs dreidimensionaler Objekte für die Analyse und Darstellung nationalsozialistischer Verbrechenskomplexe.
Nun ist der Umgang mit Objekten, die von den NS-Verbrechen zeugen, mit einigen Schwierigkeiten verbunden: In der Regel werden sie als hochgradig symbolisch verdichtet angesehen und sind mit besonderen Authentizitätserwartungen konfrontiert. Es handelt sich um normativ aufgeladene Quellen, die mit ethisch fundierten Wahrheitsansprüchen konfrontiert sind.
Die 12. Europäische Sommer-Universität Ravensbrück möchte diese Objekte als Quellen, Zeichenträger bzw. Ausstellungsexponate der NS-Verbrechen näher in den Blick nehmen und ihnen mit einer Reihe methodischer und erkenntnistheoretischer Fragestellungen begegnen: Die Originalitäts- und Authentizitätskonzepte in der aktuellen musealen Praxis sind ebenso Thema wie die unterschiedlichen Präsentationsmodi und die ambivalente Wirkung, die Artefakte aus dem NS-Kontext entfalten können. Gefragt werden soll nicht zuletzt nach Gemeinsamkeiten und Differenzen der Geschichtsbilder und musealen Praxis in West- und Osteuropa.
Zu diesen Themen werden vom 27. August bis zum 1. September 2017 in der Gedenkstätte Ravensbrück international profilierte Wissenschaftler_innen mit Studierenden und Interessierten zusammen treffen. An den Vormittagen finden einführende Vorträge zu den Schwerpunktthemen statt, die an den Nachmittagen in parallel angebotenen Arbeitsgruppen vertieft werden.
Darüber hinaus ist eine Forschungsbörse für Nachwuchswissenschaftler_innen geplant, die an einem Projekt zum Thema der diesjährigen Europäischen Sommer- Universität Ravensbrück oder zur Geschichte des ehemaligen Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück arbeiten. Die Konferenzsprachen sind deutsch und englisch. Eine Simultanübersetzung der Vorträge wird angeboten.
Die Europäische Sommer-Universität richtet sich an einen interdisziplinären Kreis von Teilnehmenden, der sich aus Studierenden, Wissenschaftler_innen, Multiplikator_innen aus dem Bereich von Gedenkstätten und Schulen wie auch interessierten Laien zusammensetzt. Das Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen-Universität Berlin wird die Teilnahme an der Veranstaltung im Sommersemester als Übung für Studierende anbieten. Außerdem ist die Veranstaltung ist in Berlin und Brandenburg als Bildungsurlaub anerkannt.
Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch. Eine Simultanübersetzung der Vorträge wird angeboten.
The European Summer School will be held in German and English. Simultaneous translation will be provided.
Information: www.ravensbrueck.de www.facebook.com/GedenkstaetteRavensbrueck 
Tagungsbüro / Conference Office: sommer-uni@ravensbrueck.de
Anmeldung bis zum 7. August 2017 / Registration deadline: August 7, 2017
Die Anmeldung ist demnächst online möglich.
Die Teilnahme an der Europäischen Sommeruniversität ist kostenlos.
Für Unterkunft und Verpflegung erhebt die benachbarte Jugendherberge Ravensbrück bei individueller An- und Abreise einen Preis von 37,00 € pro Übernachtung, von Montag, 28.08.2017 bis Freitag, 1.09.2017 einen Preis von 154,00 € und von Sonntag, 27.08.2017 bis Freitag, 1.09.2017 einen Preis von 176,00 €. Im Preis enthalten sind Übernachtung im Mehrbettzimmer und Vollpension. Übernachtung im Doppel- oder Einzelzimmer ist mit Aufschlag und nach Verfügbarkeit möglich.

 Participation at the European Summer School is free of charge. Accommodation and meals are available in the nearby Youth Hostel at the Memorial Site. Charges are either 37 Euro per night (individual arrival and departure), 154 Euro (Monday August 28 to Friday September 1) or 176 Euro (Sunday August 27th to Friday September 1st). Costs include accommodation in a shared bedroom and all meals. Accommodation in a double or single bedroom is possible at additional charge and subject to availability.
Tagungsort / Conference Venue
27. August/August 27: Berlin
28. August – 1. September/August 28 to September 1: Gedenkstätte Ravensbrück, Straße der Nationen, 16798 Fürstenberg (Havel)

Weitere Informationen... / More details can be found here...

 

 

 

Musikalische Performance

Samstag, 30. September, 9 Uhr Sound in the Silence.

Mit Dan Wolf (Project Artistic Director, Creative Writing Workshops), Katarina Rampackova (Tanz), Jakub Roszkowski (Theater) und Jugendlichen aus Deutschland, Polen, Rumänien Ungarn.

 Eine Kooperationsveranstaltung mit dem European Network for Remembrance and Solidarity und der MOTTE, Hamburg. Ort: Schneiderei

 

 

Ausstellungseröffnung und Symposium
Samstag, 7. Oktober 2017, 11 Uhr – 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung „Die Hamburger Curiohaus-Prozesse NS-Kriegsverbrechen vor britischen Militärgerichten“
Die Bestrafung der Verantwortlichen für die nationalsozialistischen Gewaltverbrechen war  den  alliierten Kriegsgegnern  Deutschlands ein wichtiges Anliegen. Der Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess fand weltweit Beachtung und gilt als Meilenstein der Rechtsgeschichte. Weniger bekannt ist, dass die Alliierten hunderte weiterer Prozesse durchführten, unter ihnen Prozesse gegen das Ravensbrücker SS-Personal.  
Die Ausstellung bietet neue und überraschende Einblicke in das Spektrum der  NS-Verbrechen und deren Nachwirkungen in der deutschen Nachkriegsgesellschaft.
Das sich  anschließende Symposium befaßt sich u. a. mit der Frage:  Wer waren diese Angeklagten? Für welche Verbrechen wurden sie zur Rechenschaft gezogen? Wer waren ihre Opfer? Und welchen Anteil hatten die ehemaligen Verfolgten an diesen Prozessen? 
Ort: Großes Foyer in den Garagen
Eine Ausstellung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme  mit Unterstützung der Hamburgischen Bürgerschaft

Freitag/Samstag, 3. November / 4. November 2017  | Ravensbrück außer Haus

29. Arbeitstreffen der Ravensbrück-Forschung:

Lagergeschichte und Geschlecht in populären Geschichtsdarstellungen

Thema des 29. Arbeitstreffens der Ravensbrück-Forschung sind die literarischen Diskurse zu Ravensbrück, aber auch die von ehemaligen Häftlingen verfasste Memoirenliteratur. Darüber hinaus geht es um die Bildproduktionen zu Ravensbrück im Film, im Comic und in den sozialen Medien.

Ort:  NS-Zwangsarbeit Dokumentationszentrum, Britzer Straße 5, 12439 Berlin

Anmeldung: volontariat@ravensbrueck.de      

 



 

Aktuelle Sonderausstellungen

»Zwangsarbeit für Siemens im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück« | bis Mitte September 2017

Unter dem Titel »Zwangsarbeit für Siemens im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück« hat der Internationale Freundeskreis für die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück e.V. »Kommentierte Berichte von Zeitzeuginnen« herausgegeben, die 2017 in der Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten erschienen sind.

Im Rahmen des 72. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers wurde auch eine Fotoausstellung eröffnet, die sich mit den materiellen Produkten als Ergebnis der Zwangsarbeit bei Siemens beschäftigt. Die Objekte führen vor Augen, dass die Frauen in einem hochtechnisierten Bereich eingesetzt waren, der ihnen unter elenden Arbeitsbedingungen und Strafandrohung Präzisionsarbeit abverlangte.

Konzept und Umsetzung: Dr.  Andrea Genest

Realisiert mit Fördermitteln des Internationalen Freundeskreises für die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück e.V.

Ort: Besucherzentrum

 

 

 

»Jüdische Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück«  | bis auf weiteres

Die Ausstellung veranschaulicht, dass es sich bei den jüdischen Häftlingen nicht um eine einheitliche Gruppe handelte: Die inhaftierten Frauen, Männer und Kinder wurden mit verschiedenen Begründungen und zu unterschiedlichen Zeiten in das Konzentrationslager eingewiesen und kamen aus nahezu allen europäischen Ländern. Gezeigt werden Scans von mehr als 220 Objekten, Fotos und Dokumenten. Ravensbrück war bis 1944 kein Zielort systematischer Deportationen der europäischen Juden. Dennoch wurden jüdische Häftlinge des KZ Ravensbrück Opfer der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik, als sie 1942 in der Tötungsaktion »14 f 13« ermordet bzw. im Oktober 1942 nach Auschwitz deportiert wurden. Mit dem Rückzug der Wehrmacht und der Räumung von Gettos und Vernichtungslagern verschleppte die SS ab Spätherbst 1944 jüdische Frauen in großer Zahl nach Ravensbrück, die hier bzw. in den Außenlagern zur Zwangsarbeit eingesetzt wurden. Insgesamt sind die Namen von etwa 15.000 jüdischen Frauen, Männern und Kindern bekannt. 2.679 von ihnen sind nachweislich in Ravensbrück zu Tode gekommen bzw. wurden in den »Euthanasie«-Tötungsanstalten Opfer der Mordaktion »14 f 13«. Die tatsächliche Anzahl der in Ravensbrück umgekommenen jüdischen Häftlinge ist weitaus höher. »Die Sonderausstellung zur Geschichte der in Ravensbrück inhaftierten jüdischen Frauen, Männer und Kinder ist einer lange vernachlässigten Häftlingsgruppe gewidmet«, erklärte Gedenkstättenleiterin Dr. Insa Eschebach. Nachdem bereits Anfang der 90er Jahre im Zellenbau ein jüdischer Gedenkraum eingerichtet wurde, sind es neuere wissenschaftliche Forschungen, nicht zuletzt von israelischen Historikerinnen und Historikern, die diese Ausstellung ermöglichen. Außerdem haben uns viele Ueberlebende und Angehörige mit Leihgaben unterstützt. Die Geschichte der jüdischen Häftlinge wird auch in der neuen Hauptausstellung großen Raum einnehmen.«   Die Ausstellung wurde durch das Bundesministerium für Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Die Hörstationen sind in Kooperation mit dem Projektteam »Raum der Namen« der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas entstanden.

Ort: Textilfabrik

 

 

»Ilse Heinrich. Zwei Leben« | bis zum 20. September 2017

Diese Ausstellung bildet den Abschluss einer fünftägigen  Projektwoche von Schülerinnen und Schülern des Ernst Litfaß-Oberstufenzentrums Mediengestaltung und Medientechnologie aus Berlin.

 Die jungen Erwachsenen hatten Gelegenheit, in Berlin mit der Ravensbrück-Überlebenden Ilse Heinrich zusammenzutreffen und mit ihr über ihre Lebensgeschichte zu sprechen.

Mit der Druckpresse im Gepäck machten sie sich auf den Weg in die Gedenkstätte, wo sie sich intensiv mit der Geschichte Ravensbrücks auseinandersetzten.

In dem Seminar vor Ort entstanden zwölf beeindruckende Bilder.

Das von der Dr. Hildegard Hansche-Stiftung und dem Internationalen Freundeskreis der Gedenkstätte geförderte »Ravensdruck«-Seminar fand in diesem Jahr zum sechsten Mal statt.

Ort:  Tankstelle vor den Garagen

 

 

Ravensbrück 1939-45: Christliche Frauen im Konzentrationslager |  bis zum 30. September 2017

Ein Ausstellungsprojekt der Mahn– und Gedenkstätte Ravensbrück/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Zusammenarbeit mit der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Fürstenberg/Havel Ort: Großes Foyer in den Garagen Aus Anlass des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Berlin erinnert die Gedenkstätte Ravensbrück mit einer Ausstellung an christliche Häftlinge im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück. Christliche Frauen wurden von den Nationalsozialisten verhaftet, weil sie sich aufgrund ihrer Geisteshaltung kritisch oder oppositionell gegenüber dem NS-Regime verhalten hatten. Mit ihnen werden Vielfalt und Diversität unterschiedlicher konfessioneller Kulturen in Europa zum Thema: Die Häftlinge stammten aus römisch-katholischen, griechisch- und russisch-orthodoxen sowie verschiedenen reformatorisch-protestantischen Milieus. Dreizehn von ihnen, die in das KZ Ravensbrück verschleppt wurden, werden in der Ausstellung porträtiert. Ein zweiter Ausstellungsteil ist den religiösen Praxen im Lager gewidmet, die weitgehend unsichtbar bleiben mussten. Eine Herausforderung war der Mangel an liturgisch wichtigen Objekten und kanonischen Schriften, der unterschiedlich und manchmal auf abenteuerliche Weise kompensiert wurde. Ein dritter Ausstellungsteil wendet sich der Frage nach der religiösen Praxis im Umfeld des Konzentrationslagers zu: Die Gottesdienste in der Stadt Fürstenberg waren deutsch-christlich geprägt. Kirchenaustritte wegen SS-Mitgliedschaft sind dokumentiert. Kurzporträts über den amtierenden Pastor bzw. die ihn ersetzenden Pfarrverwalter ergänzen die wenigen bislang bekannten Fakten.  Zum Infoflyer...

Ort: Großes Foyer in den Garagen

 

 

 

Aktuelle Wanderausstellungen

 

13. April 2017 bis 23. Juni 2017

 “...unmöglich, diesen Schrecken aufzuhalten." Die medizinische Versorgung durch Häftlinge im Frauen-KZ Ravensbrück

Ort: Steinwache Dortmund  

 

11. Juli 2017 - 11. September 2017  

“...unmöglich, diesen Schrecken aufzuhalten." Die medizinische Versorgung durch Häftlinge im Frauen-KZ Ravensbrück

Landtag Potsdam  

 

19. September 2017- 7. November 2017:

 “...unmöglich, diesen Schrecken aufzuhalten." Die medizinische Versorgung durch Häftlinge im Frauen-KZ Ravensbrück

Ort: Gedenkstätte Hadamar  

 

9. November 2017 - 20. Januar 2018

“...unmöglich, diesen Schrecken aufzuhalten." Die medizinische Versorgung durch Häftlinge im Frauen-KZ Ravensbrück

Ort: Fürth

 

 

 

 

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