Termine 2010



Bitte beachten Sie:  Diese Website wird bis zum 9. August 2010 wegen Urlaub nicht aktualisiert! Wir bitten um Ihr Verständnis!


 Sommer 2010 | Jugendbegegnungen  

Internationale Workcamps

17. - 31. Juli 2010 | NIG-Workcamp

24. - 30. Juli | Mittendrin Neuruppin

5. – 15. August 2010 | FrauenLesbenTransgender-Workcamp

9. - 21. August 2010 | VJF-Workcamp  

16. - 30. August 2010 | SCI-Workcamp

10. – 12. September 2010 | Kolping-Workcamp


Sonntag, 25. Juli 2010, 10-12:30 | Themenführung

»Ravensbrück per Rad«

Fahrradführung mit Angelika Meyer, Pädagogische Dienste der Gedenkstätte  

Treffpunkt: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Besucherzentrum

Teilnehmergebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro) / Person


Sonntag, 25. Juli 2010, 13:30-16 Uhr  | Themenführung

»Ravensbrück per Rad«

Fahrradführung mit Angelika Meyer, Pädagogische Dienste der Gedenkstätte  

Treffpunkt: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Besucherzentrum

Teilnehmergebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro) / Person


Sonntag, 31. Juli 2010, 14 Uhr  | Themenführung

»Die Baustellen der Gedenkstätte«

Führung mit Dr. Insa Eschebach, Leiterin der Gedenkstätte  

Treffpunkt: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Besucherzentrum

Teilnehmergebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro) / Person | Mitglieder des Fürstenberger Fördervereins der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück sind von dem Entgelt befreit


Samstag, 14. August 2010, 14 Uhr | Ausstellungseröffnung

»Fast unbunt – Druckgraphiken aus Ravensbrück«

in Kooperation mit der Werkstatt 0305, Ernst-Litfaß-Schule Berlin, und der Dr. Hildegard Hansche Stiftung

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Besucherzentrum 


Samstag-Dienstag, 14.-17. August 2010 | Jugendbegegnung

6. Ravensbrücker Generationenforum

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück und Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück

Veranstalter: Dr. Hildegard Hansche Stiftung und Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten


Sonntag-Freitag, 29. August 2010 - 3. September 2010 | Tagung

Europäische Sommer-Universität Ravensbrück

»Bildersprachen. Künstlerische Produktion in Lagern und Ghettos 1933–1945«

Künstlerische Praxen in nationalsozialistischen Lagern und Ghettos werden meist als Form der Resistenz gegen Terror und Anonymität gedeutet. Die Europäische Sommer-Universität Ravensbrück möchte das Thema erweitern und die künstlerischen Dokumente aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten: Neben der Beschreibung und Analyse der Bedingungen, unter denen künstlerische Produktionen in Lagern möglich waren, sollen auch die Darstellungen der Lager sowie die Rezeption der Werke in der Fachwissenschaft und in Ausstellungen diskutiert werden. Neu sind auch die Fragen nach den Geschlechterbildern, die den Arbeiten eingeschrieben sind. Die bildende Kunst steht im Zentrum: Zeichnungen, Bilder und kunsthandwerkliche Gegenstände, die heimlich oder im Auftrag angefertigt wurden. Diese Werke sollen mit ihren Bezügen zu anderen Kunstgattungen wie Literatur, Theater oder Musik diskutiert werden. Im Fokus der Sommer-Universität steht die Frage, welche Bedeutung der Kunst in der Wahrnehmung der nationalsozialistischen Verfolgung künftig zukommen soll. An den Vormittagen finden einführende Vorträge zu den Schwerpunktthemen statt. Diese werden am Nachmittag in Arbeitsgruppen vertieft, die parallel zueinander durchgeführt werden. Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch. Eine Simultanübersetzung der Vorträge wird angeboten.

Ort: Besucherzentrum der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück und Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück

Veranstalter: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung (Berlin) und der Stiftung Topographie des Terrors (Berlin)

Information und Anmeldung: sommer-uni@ravensbrueck.de  

Den Programm-Flyer finden Sie hier...

Den »Call for Papers« für die Forschungsbörse finden Sie hier...

Die Anmeldebögen für die Teilnahme und die Buchung einer Unterkunft finden Sie hier...


Freitag-Samstag,  10.-11. September 2010 | Workshop

SchülerInnen&MultiplikatorInnen-Workshop zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Kooperationsveranstaltung der Landesjury des Geschichtswettbewerbs mit dem Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten (Körber-Stiftung, Hamburg),  ZeitWerk - Beratungsstelle für lpkale Jugendgeschichtsarbeit beim Landesjugendring Brandenburg und der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück.

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück

Information und Anmeldung: paedagogik@ravensbrueck.de |  Tel: (033093) 603-85

Flyer und Anmeldebogen finden Sie hier... 


Montag-Freitag, 27. September - 1. Oktober 2010 | Jugendbegegnung

Siemens @ Ravensbrück

Ein Seminar für Auszubildende der Siemens AG und des Strittmatter-Gymnasiums, Gransee, zur Geschichte der Zwangsarbeit in Ravensbrück. Mit den Überlebenden Selma van de Perre (London) und Dr. Margrit Rustow (New York). In Zusammenarbeit mit der Siemens AG, dem Strittmatter-Gymnasium, Gransee, und dem Internationalen Freundeskreis der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück.

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück

Information: paedagogik@ravensbrueck.de |  Tel: (033093) 603-85


Freitag-Samstag, 8./9. Oktober 2010 |  Workshop

»Ravensbrücker Kolloquium: Homophobie, Devianz und weibliche Homosexualität im Nationalsozialismus. Geschichte und Gedenken« (Arbeitstitel)

Die Entstehungsgeschichte des »Denkmals für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen« ist seit den 1990er Jahren begleitet von der kontrovers diskutierten Frage: In welchem Ausmaß sind neben den homosexuellen Männern auch lesbische Frauen verfolgt worden? Nach dem gegenwärtigen Stand der Forschung war weibliche Homosexualität im »Dritten Reich« – mit Ausnahme von Österreich und dem »Protektorat Böhmen und Mähren« - kein Straftatbestand.

Gleichwohl sind Frauen aufgrund von sexuell und sozial deviantem Verhalten verfolgt worden. Als »Volksschädlinge«, »Asoziale« und »Prostituierte« bzw. aufgrund von »Rassenschande«, »Verkehr mit Fremdvölkischen« oder »Wehrkraftzersetzung« wurden zahllose Frauen verurteilt und inhaftiert. Allerdings scheint zumindest Anfang der 1940er Jahre weibliche Homosexualität, wenn auch ohne erkennbare Systematik, durchaus aktenkundig geworden zu sein: Aus dem Konzentrationslager Ravensbrück sind  Fälle bekannt, in denen die Einlieferung zweier politischer und eines »asozialen« Häftlings mit dem zusätzlichen Vermerk »lesbisch« versehen war. Während bislang nur wenige Quellen der nationalsozialistischen Verfolgungsapparate zum Thema weiblicher Homosexualität bekannt sind, liegt eine ganze Reihe von Erinnerungsberichten von Überlebenden  vor, die Lesben im Lager thematisieren. Wenig untersucht sind bislang die offenkundig homophoben Konstruktionen, die viele dieser Berichte strukturieren. Beispielsweise schreibt die polnische Überlebende Wanda Poltawska, lesbische Liebe habe sich im Lager »wie eine Epidemie« verbreitet und mit Verachtung spricht sie von den »meist deutsch-zigeunerischen Paaren« und von »männlichen Frauen«. Heteronormativität funktionierte auch unter den Bedingungen der KZ-Haft  als kulturelle Norm, zumindest wurde die Abweichung vom tradierten Gendercode von vielen als Bedrohung erfahren. Zu diskutieren wären die polaren Weiblichkeitskonstruktionen in den Texten von Überlebenden über das KZ Ravensbrück: Bilder der reinen, entsexualisierten Frau stehen häufig denen von unangepasster Weiblichkeit unvermittelt gegenüber.

Homophobe Konstruktionen, so die These, sind in der Rezeptionsgeschichte des KZ Ravensbrück auf vielfache Weise wirksam. Zugleich aber dient die Gedenkstätte Ravensbrück seit Anfang der 1980er Jahre immer auch als ein Ort des Gedenkens der wegen sexueller Devianz bzw. Homosexualität verfolgten Frauen. So hat im Jahr 1986, wie in Akten des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR überliefert, erstmals ein »Personenzusammenschluss ‚Lesben in der Kirche  - Arbeitskreis Homosexuelle Selbsthilfe« einen Kranz in Ravensbrück niederlegen wollen; der Versuch wurde wie auch in den folgenden Jahren seitens der Staatssicherheit verhindert. In den 1990er Jahren begann eine Initiative aus Bielefeld, jährlich Blumengebinde zur Erinnerung an die in Ravensbrück rekrutierten Zwangsprostituierten niederzulegen. Das nahe gelegene ehemalige »Jugendschutzlager Uckermark«, in dem als »asozial« und »gemeinschaftsfremd« klassifizierte Mädchen inhaftiert waren, ist heute für viele junge Frauen und Lesben ein prominenter Ort des Gedenkens. Ein »Frauen Lesben Transgender Baucamp« organisiert auf dem Gelände jährlich künstlerische und dokumentarische Aktionen.

Das geplante Kolloquium wird die Frage nach den Verfolgungsgründen sozial und sexuell unangepasster Frauen im »Dritten Reich« ebenso analysieren und diskutieren wie Homophobie in der Erinnerungsgeschichte Ravensbrücks. Ein dritter Schwerpunkt liegt in der Geschichte und den verschiedenen Formen der identitätspolitischen Besetzung der Geschichte des Frauenkonzentrationslagers, die u.a. dazu führt, dass sexuelle Devianz und Homosexualität beispielsweise in Kreisen des SS-Personals als Thema gar nicht vorkommen. Die Frage bleibt, welche Funktion und Bedeutung der Kategorie Geschlecht im Kontext des Gedenkens zukommt und ob ein Gedenken jenseits identitätspolitischer Motive vorstellbar wäre. [Insa Eschebach]


Samstag-Freitag, 17. - 23. Oktober 2010 | Jugendbegegnung

»Helfen erlaubt?!« Regionales Workcamp der helfenden Verbände Berlin-Brandenburg

in Zusammenarbeit mit dem Landesjugendring Brandenburg, der Johanniter-Jugend Berlin-Brandenburg, der Landesjugendfeuerwehr Brandenburg, dem Malteser Hilfsdienst und der THW-Jugend Berlin-Brandenburg-Sachsen-Anhalt.

Mehr Informationen finden Sie hier...

Zum Flyer... [PDF-Datei, ca. 4 MB]...


Samstag, 6. November 2009, 10 Uhr | Workshop

Uckermark-Forum 2010: Zur Geschichte und Zukunft des Areals ehemaliges »Jugendschutzlager« Uckermark. Aktueller Stand der Entwicklung und Perspektiven.

Ort: Besucherzentrum Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Ein detailliertes Programm erscheint rechtzeitig vor der Veranstaltung auf dieser Website.


Freitag-Sonntag, 3. - 5. Dezember 2010 | Workshop [vorläufige Planung, Stand: 22.07.2010]

»Ravensbrücker Kolloquium: Warum und zu welchem Zwecke betreibt man Gedenkstättenpädagogik?« 

In der erinnerungskulturellen Landschaft ist einiges im Umbruch. Von »Paradigmenwechsel(n)« ist die Rede, von der Wandlung eines kommunikativen und kommunizierten Gedächtnisses hin zu einem kulturellen Gedächtnis. Das absehbare Fehlen der Überlebenden in der Bildungsarbeit der Gedenkstätten beschäftigt uns ebenso wie die veränderte und sich verändernde Wahrnehmung der Geschichte der nationalsozialistischen Massenverbrechen bei nachwachsenden Generationen oder Wahrnehmungskonkurrenzen. Und auch die Akteure der Erinnerungskultur kommen unweigerlich in die Jahre. Die hier nur skizzierten Umbrüche erscheinen uns als geeigneter Anlass zur Reflexion: warum und zu welchem Zwecke betreiben wir historisch-politische Bildung an den Orten der einstigen Verbrechen? Wie wird diese Bildungsarbeit heutigen und künftigen Erfordernissen gerecht? Bedarf es neuer inhaltlicher und/oder methodischer Akzentuierungen? Wie zukunftsfähig ist das, was wir tun?  [Matthias Heyl]

Zu einer Selbstverständigung laden die Pädagogischen Dienste der Gedenkstätte Ravensbrück alle Interessierten, die sich in der Bildungsarbeit an Gedenkstätten und in benachbarten Bereichen engagieren, die mit uns diese und andere Fragen offen ventilieren wollen, ein. »Bewerbungen« für die begrenzte Zahl an Plätzen sind ab sofort möglich. Bitte verwenden Sie auf Ihre »Bewerbungen« etwas Zeit und notieren Sie Fragen und Themen, die Sie in besonderer Weise angesprochen sehen möchten - gerne auch solche, zu denen Sie einen Input von maximal zehn Minuten leisten wollen. Schreiben Sie Ihre eMail an paedagogik@ravensbrueck.de. 

Teilnahmegebühr inkl. Unterkunft und Verpflegung: 53 € (Mehrbettzimmer) 58 € (Doppelzimmer), 63 € (Einzelzimmer). Eine Teilnahmemöglichkeit nur zu ausgewählten Beiträgen ist nicht vorgesehen, da dies die Dynamik des Kolloquiums stört.

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück Das Programm des Kolloquiums entsteht erst durch die in den »Bewerbungen« angeführten Fragestellungen und Themen und wird sukzessive auf dieser Website veröffentlicht.


Samstag, 4. Dezember 2010, 10 Uhr | Workshop

Der Lebensborn - Mythos und Realität

Ort: Besucherzentrum

Anmeldung und Information: info@ravensbrueck.de


Freitag, 10. Dezember 2010, 18 Uhr | Benefizveranstaltung

Bilder, Lesung und Musik

in Kooperation mit dem Internationalen Freundeskreis Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück e. V.

Ort: Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin (angefragt)


Termine 2011


September 2011 | Tagung

Europäische Sommer-Universität Ravensbrück

»Geschlecht und Rasse in der NS-Medizin«

Veranstalter: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung (Berlin) und der Stiftung Topographie des Terrors (Berlin)

Information: sommer-uni@ravensbrueck.de


Termine 2012


September 2012 | Tagung

Europäische Sommer-Universität Ravensbrück

»Generationen- und geschlechtsspezifische Erinnerungen und Medienbiographien«

Veranstalter: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung (Berlin) und der Stiftung Topographie des Terrors (Berlin)

Information: sommer-uni@ravensbrueck.de 


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