Veranstaltungsarchiv


Das Veranstaltungsarchiv nennt Veranstaltungen der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück seit  2002 in rückwärtiger Reihenfolge. In der Regel sind die Beschreibungen des Ankündigungstextes übernommen worden.  

 

2016 | 2015 | 2014 | 20132012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 | 2003 | 2002


2017 



Donnerstag, 26. Januar 2017, 9 Uhr | Ravensbrück außer Haus

Ausstellungseröffnung | Die Rosen von Ravensbrück:

Ein Beitrag zur Geschichte des Gedenkens

Ort: Stadtwerke Velten GmbH, Viktoriastraße 12, 16727 Velten

Die Ausstellung wird bis zum 23. Februar 2017 in den Räumen der Stadtwerke Velten GmbH zu sehen sein.

 

 

16. bis 23. Januar 2017 | Ravensbrück außer Haus

Anlässlich des Jahrestages der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 veranstaltet das Abgeordnetenhaus von Berlin bereits zum 14. Mal das Jugendforum denk!mal. Dort werden drei Projekte mit Ravensbrück-Bezug vorgestellt:

Ort: Casino des Berliner Abgeordnetenhauses, Niederkirchnerstr. 5, 10111 Berlin; Information: http://denkmal-berlin.de/2017/

 

Sonntag, 22. Januar 2017, 12-16 Uhr

Zukunftswerkstatt Religiöses Gedenken

Seit etlichen Jahren findet im Rahmen der Gedenkveranstaltungen zur Befreiung der Gefangenen des KZ Ravensbrück ein interreligiöses Gedenken statt.

2017 wird es am Sonntag, den 23. April um 14 Uhr stattfinden.

Die Vorbereitungsgruppe möchte gemeinsam mit weiteren Akteur_innen und Interessierten darüber nachdenken, wie interreligiöses Gedenken heute aussehen kann und lädt daher zu einer Zukunftswerkstatt ein.

Ort: Rathaus Fürstenberg/ Havel

Information und Anmeldung: arend@ravensbrueck.de    

 

Donnerstag, 26. Januar 2017, 19 Uhr | Ravensbrück außer Haus
Ausstellungseröffnung | “...unmöglich, diesen Schrecken aufzuhalten”. Die medizinische Versorgung durch Häftlinge im Frauen-KZ Ravensbrück
Ort: Kreishaus Lüchow, Königsberger Str. 10 | 29439 Lüchow (Wendland)

Die Ausstellung wird bis zum 7. März 2017 im Kreishaus zu sehen sein.

 

Donnerstag, 26. Januar 2017, 19 Uhr | Ravensbrück außer Haus

Ausstellungseröffnung | „Kriegsgefangene Rotarmistinnen im KZ. Sowjetische Militärmedizinerinnen in Ravensbrück“

Ort : Stadtmuseum Riesa,  Poppitzer Platz 3, 01589 Riesa

In Kooperation mit der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain

Die Ausstellung wird bis zum 13. März 2017 im Stadtmuseum Riesa zu sehen sein.

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Freitag, 27. Januar 2017, 11 Uhr | Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Ravensbrück liest Ravensbrück. In Erinnerung an die Opfer der »Aktion 14f13«

Information: paedagogik@ravensbrueck.de

Ort: Veranstaltungssaal in den Garagen

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Freitag, 17. März 2017, 13 Uhr | Ravensbrück außer Haus

Ausstellungseröffnung | Die medizinische Versorgung im Konzentrationslager Ravensbrück durch das Häftlingspersonal (1939-1945)

Ort: Rathaus Wuppertal, Johannes-Rau-Platz 1, 42275 Wuppertal

Die Ausstellung wird bis zum 07. April 2017 im Rathaus zu sehen sein.

Freitag, 31. März 2017, 19 Uhr

Gedenkgottesdienst zu Ehren der französischen Ordensschwester Elisabeth von der heiligen Eucharistie (Élise Rivet)

Ort: Veranstaltungssaal in den Garagen

Eine Veranstaltung der Katholischen Kirchengemeinde St. Hedwig, Fürstenberg/Havel

 

Donnerstag, 13. April 2017, 18 Uhr | Ravensbrück außer Haus

Ausstellungseröffnung | Die medizinische Versorgung im Konzentrationslager Ravensbrück durch das Häftlingspersonal (1939-1945)

Ort: Steinwache Dortmund Steinstraße 50, 44147 Dortmund

Die Ausstellung wird bis Ende Juni 2017 in der Steinwache zu sehen sein.

Donnerstag/Freitag, 20./21. April 2017

Identitätspolitik und Gedenken. Schwul-Lesbische Erinnerungskulturen in der Diskussion.

Ein Symposium im Kontext des 72. Jahrestages der Befreiung des Frauen-Konzentrationslagers

Veranstalterin: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Schirmherrin:  Monika von der Lippe, Gleichstellungsbeauftragte des Landes Brandenburg

Gedenkstätten an Orten ehemaliger Konzentrationslager sind von jeher gefragte Orte für geschichtspolitisches Handeln. Gedenkzeichen, die staatlicherseits, aber auch von zivilgesellschaftlichen Initiativen gesetzt werden können, suchen spezifische historische Verfolgungskontexte sichtbar zu machen. Zugleich artikulieren sie aber immer auch gegenwartsbezogene Ansprüche auf Sichtbarkeit und Anerkennung.

In Folge der schwul-lesbischen Emanzipationsbewegungen werden seit Anfang der 1980er Jahre Gedenkzeichen in KZ-Gedenkstätten gesetzt, die an das Schicksal männlicher homosexueller Häftlinge erinnerten; auch für die Erinnerung an lesbische Häftlinge hat es verschiedene Gedenkinitiativen gegeben. Indes war dieser Prozess von Anbeginn von einer Kritik begleitet: Ziele, so eine der Vermutungen, die Praxis des Gedenkens an diesen Orten nicht auf eine Konstruktion von „Vorfahren“ und „Ahnen“, die allesamt in der NS-Zeit verfolgt wurden? Und stellt nicht eben diese Praxis die heutigen „Nachkommen“ quasi in eine Tradition der Unschuld? Inwieweit begeben sich schwul-lesbische Initiativen in die Falle einer identitären Besetzung des Vergangenen, in der beispielsweise die Homosexualität im Milieu der SS-Täterinnen und Täter vollends aus dem Blick gerät?

Gleichwohl stellt sich die Frage, ob identitätspolitische Motive nicht grundsätzlich konstitutiver Bestandteil von Akten öffentlichen Gedenkens sind. Sind Entscheidungen über die Legitimität von Gedenkzeichen nicht immer auch Entscheidungen darüber, welche sozialen Gruppen in ihrem Anspruch auf gesellschaftliche Sichtbarkeit unterstützt werden und welche nicht? Das geplante Symposium ist diesen Fragen gewidmet. Anlass ist die Kontroverse um die Legitimität öffentlichen Gedenkens lesbischer Frauen, die erstmals in aller Schärfe in den 1990er Jahren um das Denkmal für verfolgte Schwule und Lesben im Berliner Tiergarten geführt wurde und derzeit in der Gedenkstätte Ravensbrück eine Fortsetzung findet. Das Symposium sucht Aktivistinnen, Geschichts- und KulturwissenschaftlerInnen, MultiplikatorInnen und Interessierte miteinander ins Gespräch zu bringen.

ReferentInnen: Gabriele Dietze, Humboldt-Universität zu Berlin; Insa Eschebach, Gedenkstätte Ravensbrück; Anna Hajkova, University of Warwick, England; Sabine Hark, Technische Universität Berlin; Christiane Leidinger (angefragt); Thomas Lutz, Stiftung Topographie des Terrors; Thomas Rahe, Gedenkstätte Bergen-Belsen; Corinna Tomberger, Freie Universität Berlin sowie die Initiative Autonome feministische Frauen Lesben aus Deutschland und Österreich.

Informationen: https://www.facebook.com/GedenkstaetteRavensbrueck/  

Die Teilnahme an dem Symposium ist kostenfrei. Um Anmeldung bis zum 15. April 2017 wird gebeten.

Zur Anmeldung nutzen Sie bitte das Online-Formular unter https://goo.gl/forms/zxOOxH0IqoP2Way22 oder kontaktieren Sie uns per Email unter info@ravensbrueck.de.

Unterkunft: Übernachtung im Mehrbettzimmer und Vollpension in der benachbarten Jugendherberge Ravensbrück: 41,00 pro Tag

Zimmervermittlung in Fürstenberg/Havel über die Touristeninformation, Tel.: +49 33093 32254, info@fuerstenberger-seenland.de

zum Konzept...

 

 


Samstag/Sonntag, 22. und 23. April 2017  | zur Einladung als PDF-Datei...

72. Jahrestag der Befreiung des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück

- in Vorbereitung -  

 

Samstag, 22. April 2017 

Geschlossener Workshop

Begegnungsgruppe der 2. und 3. Generation Nachfahren von KZ-Häftlingen

Dies ist eine Gruppe  nur  für Nachfahren der 2. und 3. Generation von ehemaligen KZ-Häftlingen des KL Ravensbrück und anderen Lagern. Beobachtern und Nicht-Betroffenen ist eine Teilnahme nicht möglich.  Selbstverständnis der Gruppe:   - Jeder in der Gruppe soll die Möglichkeit haben, seine Gedanken und eigenen Sichtweisen zum Ausdruck zu bringen, während die anderen nur zuhören. Die Äußerungen der einzelnen Teilnehmer werden nicht diskutiert, nicht kommentiert und nicht analysiert – sie erhalten Bedeutung dadurch, dass sie ausgesprochen werden und die anderen aufmerksam zu hören. Diskussionen oder Positionierung für oder gegen etwas oder Personen sind nicht erwünscht.  Jeder spricht nur für und über sich - bis jeder von sich gesprochen hat. Reihum spricht einer nach dem anderen. Bei der Begegnungsgruppe handelt es sich ausdrücklich nicht um eine therapeutische Gruppe. Die Moderation (Marie-Luise Conen) gibt kein Thema vor.

Ort: Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück, Seminarraum 2 (Obergeschoss)    

Veranstalter: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Lagergemeinschaft Ravensbrück/ Freundeskreis e.V. und Internationaler Freundeskreis der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück e.V. 

Kontakt über: paedagogik@ravensbrueck.de   

 

 

Samstag, 22. April 2017 

Projektvorstellung
10 Uhr

 „Das darf man nicht vergessen“. Eine multimediale Präsentation polnischer Schülerinnen und Schüler in Anwesenheit von polnischen Überlebenden des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück

Veranstalter: Biuro Edukacji Publicznej IPN, Warszawa

Ort: Veranstaltungssaal in den Garagen

 

 

Samstag, 22. April 2017 

Buchvorstellung

11 Uhr
Das Bedürfnis nach gerechter Sühne. Wege von Berufsverbrecherinnen  in das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück

Buchvorstellung mit der Autorin Sylvia Köchl

Ort: Besucherzentrum

Veranstalterin: Österreichische Lagergemeinschaft Ravensbrück & Freundinnen

 

 

Samstag, 22. April 2017 

Buchvorstellung

13 Uhr

Rosa Manus (1881-1942). The International Life and Legacy of a Jewish Dutch Feminist

Buchvorstellung mit den Autorinnen Myriam Everard und Francisca de Haan

Ort: Veranstaltungssaal in den Garagen

 

 

Samstag, 22. April 2017 

Buchvorstellung

14 Uhr
Lidia Beccaria Rolfi und Anna Maria Bruzzone: Als Italienerin in Ravensbrück. Politische Gefangene berichten über ihre Deportation und ihre Haft im Konzentrationslager

Buchvorstellung mit der Herausgeberin Johanna Kootz

Ort: Besucherzentrum

Veranstalterin: Internationaler Freundeskreis für die Gedenkstätte Ravensbrück e. V.

 

Samstag, 22. April 2017 

Gedenken

14 Uhr Gedenken am ehemaligen „Jugendschutzlager Uckermark“

Veranstalterin: Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V.

Treffpunkt: Besucherzentrum

 

Samstag, 22. April 2017 

Vortrag und Lesung

15.30 Uhr
Maria Grollmus – Biografische Anmerkungen

Vortrag von Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann

Ort: Besucherzentrum
Veranstalterin: Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg e.V., Regionalbüro Lausitz

 

Samstag, 22. April 2017 

Vortrag

17 Uhr
 ‚Opfer‘ als Akteurinnen. Biografische Erfahrung und politisches Handeln der Frauen der Lagergemeinschaften Ravensbrück in DDR und BRD 1945 bis 1989

Vortrag von Henning Fischer

Veranstalterin: Lagergemeinschaft Ravensbrück / Freundeskreis e.V.

Ort: Veranstaltungssaal in den Garagen

 


 

Sonntag, 23. April 2017 | zur Einladung als PDF-Datei...

9 Uhr
Gedenken am Sowjetischen Ehrenmal

Veranstalter: Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e.V.

Ort: Bahnhofstraße, Fürstenberg/Havel

 

Sonntag, 23. April 2017

10 Uhr
Zentrale Gedenkveranstaltung
Musikalische Begleitung: Marina Rossell, Alicante (angefragt)

 

Begrüßung

Dr. Insa Eschebach, Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück

Grußworte

Robert Philipp, Bürgermeister der Stadt Fürstenberg/Havel

Barbara Piotrowska, Warschau, Internationales Ravensbrück-Komitees (angefragt)

Es sprechen

Dr. Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (angefragt)

Robert Schindel, Wien, Schriftsteller
Lagergebet: Krystyna Zajac, Warszawa

Kaddisch: Mimi  Sheffer, Berlin

 

 

Sonntag, 23. April 2017

Ausstellungseröffung

13 Uhr
„Aus den Sammlungen: Portraits ehemaliger Häftlinge von Christoph Wetzel“

Ort: Großes Foyer in den Garagen

Sonntag, 23. April 2017

Religiöses Gedenken
14 Uhr

Interreligiöses und interkonfessionelles Gedenken
Ort: Veranstaltungssaal in den Garagen
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit  der Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde

Fürstenberg/ Havel; Frauenwerk der Nordkirche in Mecklenburg-Vorpommern, Stralsund; Armenische Kirchen- und Kulturgemeinde Berlin, Ökumenischer Rat Berlin-Brandenburg ,Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Katholisches Pfarramt St. Hedwig Fürstenberg; Karmel Regina Martyrum Berlin

 

 

Sonntag, 23. April 2017

Buchvorstellung und Ausstellungseröffnung

15.30  Uhr

Zwangsarbeit für Siemens im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück.

Eine kommentierte Sammlung von Zeitzeuginnenberichten, hrsg. v.  Internationalen Freundeskreis für die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück e.V.

 

Im Anschluss Ausstellungseröffnung:  Produkte. Zwangsarbeit bei Siemens im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück. Eine Fotoausstellung.

Ort: Veranstaltungssaal in den Garagen

  


 

 

Donnerstag, 4. Mai 2017, 17 Uhr | Ravensbrück außer Haus | Buchvorstellung

"Ich habe nie eine Heldin aus mir gemacht"

Die Ravensbrück-Überlebende Alicja Gawlikowska im Gespräch
Mit Insa Eschebach (Leiterin Gedenkstätte Ravensbrück), Andrea Genest (Politologin) und Johanna Bussemer (Rosa-Luxemburg-Stiftung)
Alicja Gawlikowska war knapp vier Jahre lang im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück inhaftiert. In Gesprächen mit dem Journalisten Dariusz Zaborek berichtet sie von ihrem Engagement in der Polnischen Heimatarmee im besetzten Warschau. Sie schildert ihre Erfahrungen im Konzentrationslager und erzählt aus ihrem Leben als Ärztin im Nachkriegspolen. Seit den 1980er-Jahren war die liberal denkende Alicja Gawlikowska in der Solidarność-Bewegung engagiert.
Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Polnisch statt.
Eine Kooperationsveranstaltung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, dem Metropol-Verlag und der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin
Kontakt: johanna.bussemer@rosalux.org

 

Dienstag, 23. Mai  2017, 18 Uhr

Ravensbrück 1939-45

Christliche Frauen im Konzentrationslager

Begrüßungen:

Ralf Wieland, Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin

Prälat Dr. Peter Neher, Präsident des Deutschen Caritasverbandes

Ort: Abgeordnetenhaus von Berlin, Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin

In Kooperation mit der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Fürstenberg/Havel

Gefördert von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland, Andere Zeiten e.V. und dem Deutschen Caritasverband sowie dem Berliner Diözesanverband der Caritas   Gedenken

 

24. Mai -13. Juni  2017 | Ravensbrück außer Haus  | Ausstellung

Ravensbrück 1939-45 Christliche Frauen im Konzentrationslager

Aus Anlass des Deutschen Evangelischen Kirchentages 2017 in Berlin erinnert die Gedenkstätte Ravensbrück mit einer Ausstellung an christliche Häftlinge im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück. Mit ihnen werden Vielfalt und Diversität unterschiedlicher konfessioneller Kulturen in Europa zum Thema. Ein zweiter Ausstellungsteil ist den religiösen Praxen im Lager gewidmet, die weitgehend unsichtbar bleiben mussten. Ein dritter Ausstellungsteil wendet sich der Frage nach der religiösen Praxis im Umfeld des Konzentrationslagers zu.

In Kooperation mit der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Fürstenberg/Havel Gefördert von Andere Zeiten e.V. / Berliner Diözesanverband der Caritas e.V. / Deutscher Caritasverband e.V. / Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz / Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland / Evangelische Kirche Baden-Württemberg / Erzbistum Berlin sowie dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

 

Ort: Abgeordnetenhaus von Berlin, Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 9.00 bis 18.00 Uhr. Eintritt frei.

 


 

Mittwoch, 14. Juni 2017, 10 Uhr

Lidice-Gedenken

Eine tschechisch-deutsche Gemeinschaftsveranstaltung

Ort: Neuer Gedenkort

 

 
Ausstellungseröffnung und Symposium
Samstag, 24. Juni 2017, 11 Uhr – 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung „Ravensbrück 1939-45 Christliche Frauen im Konzentrationslager“

Begrüßungen und Einführung
Dr. Insa Eschebach, Leiterin der Gedenkstätte

Pastor Eckhart Friedrich Altemüller, Pastor der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Fürstenberg/Havel
Impuls
Agnieszka Wierzcholska, Berlin: Polnische Katholikinnen im KZ Ravensbrück
Sr. Janina Kierstan, Warschau: Die Bedeutung der Erinnerung an die Inhaftierung der Schwestern im KZ Ravensbrück für den Orden heute (angefragt)
Musikalische Begleitung: Petra Kießling, Cello

14 - 18 Uhr: Symposium
Vorträge:
13.30 Uhr Prof. Dr. Manfred Gailus, Berlin: Protestantische Frauen im Widerstand
14.30 Uhr  Dr. Sabine Arend, Fürstenberg/Havel: Religiöse Praxis im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück
16.00 Uhr  Pastor Eckhart Friedrich Altemüller, Fürstenberg/Havel: Religiöse Praxis in den Orten Ravensbrück und Fürstenberg
17.00 Uhr Pfarrerin Marion Gardei, Berlin:
Wie gedenken? Kirchliche Erinnerungskultur und Gedenkstättenarbeit
Ort: Großes Foyer in den Garagen
Um Anmeldung wird bis zum 20.Juni 2017 an
info@ravensbrueck.de gebeten.
Eine Ausstellung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in Kooperation mit der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Fürstenberg/Havel
 

11. Juli 2017 - 11. September 2017   | Ravensbrück außer Haus 
“...unmöglich, diesen Schrecken aufzuhalten." Die medizinische Versorgung durch Häftlinge im Frauen-KZ Ravensbrück
 Ort: Foyer, Landtag Brandenburg, Alter Markt 1, 14467 Potsdam
Öffnungszeiten: montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.
 
Konzert
Freitag, 21. Juli 2017, 17 Uhr
Zaid Jabri – 30 Articles. Work for Solo Viola with live electronics
mit Zaid Jabri und Ralf Ehlers (Bratsche)
Eine Kooperationsveranstaltung mit der School of Music, University of Victoria (Kanada)
Ort: Am Schwedtsee
 
 
SeeLesung        
Samstag, 5. August 2017, 18 Uhr
 „Denn wir sind auch nur arme Leute.“ Auszüge aus den Strafprozessakten ehemaliger
SS-Aufseherinnen des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück 1945 – 1949
Eine Lesung mit der Schauspielerin Charlotta Bjelfvenstam.
Musikalisch begleitet von Petra Kießling (Cello).
Ort: Am Ufer des Schwedtsees
Um eine Spende wird gebeten.
 
 
Themenführung
Sonntag, 6. August, 14 Uhr
Religiöse Praxis im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück
Dr. Sabine Arend,  wiss. Mitarbeiterin der Gedenkstätte Ravensbrück
Eine Führung durch die Sonderausstellung „Ravensbrück 1939-45. Christliche Frauen im Konzentrationslager“ und über das historische Lagerareal.
Treffpunkt: Besucherzentrum der Gedenkstätte Ravensbrück
Entgelt: 3,- € | 2,- € (ermäßigt)
 
 
Themenführung
Samstag, 12. August 2017, 10-14 Uhr
Der Lagerkomplex Ravensbrück. Frauen-Konzentrationslager, Siemens-Lager, Männerlager, „Jugendschutzlager Uckermark“.
Mit Dr. Matthias Heyl, Leiter der Pädagogischen Dienste

Treffpunkt: Besucherzentrum
Entgelt: 3,- € | 2,- € (ermäßigt)

 
Themenführung
Samstag, 12. August 2017, 16 Uhr
Jüdische Häftlinge in Ravensbrück.
Mit Dr. Matthias Heyl, Leiter der Pädagogischen Dienste
Treffpunkt: Besucherzentrum
Entgelt: 3,- € | 2,- € (ermäßigt)
 
 
Dienstag - Freitag, 15. - 18. August 2017
13. Ravensbrücker Generationenforum
Eine Kooperationsveranstaltung der Dr. Hildegard Hansche Stiftung mit der Gedenkstätte Ravensbrück und dem Internationalen Freundeskreis der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück e.V.
Information: paedagogik@ravensbrueck.de
 
 
Buchvorstellung | Ravensbrück außer Haus
Freitag, 18. August 2017, 18 Uhr
Von Leuna nach Auschwitz-Monowitz und zurück. Zum örtlichen und familiären Beschweigen der NS-Vergangenheit in der DDR
Der Autor und Politikwissenschaftler Dr. Wolfram Adolphi liest aus dem Manuskript „Im Zwielicht der Spuren“, der Fortsetzung seines Romans „Hartenstein“ (2015).
Anschließend ist er im Gespräch mit der Historikerin Dr. Simone Erpel über den ambivalenten Umgang mit NS-Täterschaft in der DDR, und zwar aus einer dezidiert familien- und lokalgeschichtlichen Sicht. Sein Großvater, Günther Adolphi, in der DDR ein  international anerkannter Verfahrenstechniker, war von Februar 1943 bis Januar 1945 als Maschinenbauingenieur der Leuna-Werke am Aufbau des IG-Farben-Werkes  in Auschwitz-Monowitz beteiligt.
Dr. Simone Erpel ist Kuratorin, u.a. der Ausstellungen  Hitler und die Deutschen. Volksgemeinschaft und Verbrechen“ sowie „Im Gefolge der SS“: Aufseherinnen des Frauen-KZ Ravensbrück.  
Dr. sc. Wolfram Adolphi  war bis 2016 Mitarbeiter im Bundestag und ist seit 2003 Schriftsteller
Ort: Kulturgasthof Alte Reederei, Brandenburger Straße 38, 16798 Fürstenberg/Havel
 
 

Themenführung

Samstag, 26. August 2017, 12 Uhr

Kurzführung Ravensbrück.

Mit Jürgen Topp, Pädagogische Dienste.

Im Rahmen des Programms „48 Stunden Oberhavel“

Treffpunkt: Besucherzentrum

Entgelt: 3,- € | 2,-€ (ermäßigt)

  

 

 

Themenführung

Samstag, 26. August 2017, 13 Uhr

Kurzführung Ravensbrück.

Mit Jürgen Topp, Pädagogische Dienste.

 Im Rahmen des Programms „48 Stunden Oberhavel“

Treffpunkt: Besucherzentrum

Entgelt: 3,- € | 2,-€ (ermäßigt)

 

 

Themenführung

Sonntag, 27. August 2017, 12 Uhr

Kurzführung Ravensbrück.

Mit Jürgen Topp, Pädagogische Dienste.

Im Rahmen des Programms „48 Stunden Oberhavel“

Treffpunkt: Besucherzentrum

Entgelt: 3,- € | 2,-€ (ermäßigt)

  

 

 

Themenführung

Sonntag, 27. August 2017, 13 Uhr

Kurzführung Ravensbrück.

Mit Jürgen Topp, Pädagogische Dienste.

Im Rahmen des Programms „48 Stunden Oberhavel“

Treffpunkt: Besucherzentrum

Entgelt: 3,- € | 2,-€ (ermäßigt)

  

 

 27. August – 1. September 2017

12. Europäische Sommer-Universität Ravensbrück
Dinge zeigen. Artefakte der NS-Zeit in Ausstellungen
Veranstalterinnen: Gedenkstätte Ravensbrück/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Dokumentation Obersalzberg/Institut für Zeitgeschichte München – Berlin und das Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin
Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Straße der Nationen, 16798 Fürstenberg
Gedenkstätten und Dokumentationszentren mit Bezügen zum Nationalsozialismus erfahren derzeit einen veritablen Boom. Durch den Abschied der Zeitzeugengeneration übernehmen die historischen Orte eine Zeugenfunktion. Mit dieser Entwicklung einher geht auch ein Bedeutungszuwachs dreidimensionaler Objekte für die Analyse und Darstellung nationalsozialistischer Verbrechenskomplexe.
Nun ist der Umgang mit Objekten, die von den NS-Verbrechen zeugen, mit einigen Schwierigkeiten verbunden: In der Regel werden sie als hochgradig symbolisch verdichtet angesehen und sind mit besonderen Authentizitätserwartungen konfrontiert. Es handelt sich um normativ aufgeladene Quellen, die mit ethisch fundierten Wahrheitsansprüchen konfrontiert sind.
Die 12. Europäische Sommer-Universität Ravensbrück möchte diese Objekte als Quellen, Zeichenträger bzw. Ausstellungsexponate der NS-Verbrechen näher in den Blick nehmen und ihnen mit einer Reihe methodischer und erkenntnistheoretischer Fragestellungen begegnen: Die Originalitäts- und Authentizitätskonzepte in der aktuellen musealen Praxis sind ebenso Thema wie die unterschiedlichen Präsentationsmodi und die ambivalente Wirkung, die Artefakte aus dem NS-Kontext entfalten können. Gefragt werden soll nicht zuletzt nach Gemeinsamkeiten und Differenzen der Geschichtsbilder und musealen Praxis in West- und Osteuropa.
Zu diesen Themen werden vom 27. August bis zum 1. September 2017 in der Gedenkstätte Ravensbrück international profilierte Wissenschaftler_innen mit Studierenden und Interessierten zusammen treffen. An den Vormittagen finden einführende Vorträge zu den Schwerpunktthemen statt, die an den Nachmittagen in parallel angebotenen Arbeitsgruppen vertieft werden.
Darüber hinaus ist eine Forschungsbörse für Nachwuchswissenschaftler_innen geplant, die an einem Projekt zum Thema der diesjährigen Europäischen Sommer- Universität Ravensbrück oder zur Geschichte des ehemaligen Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück arbeiten. Die Konferenzsprachen sind deutsch und englisch. Eine Simultanübersetzung der Vorträge wird angeboten.
Die Europäische Sommer-Universität richtet sich an einen interdisziplinären Kreis von Teilnehmenden, der sich aus Studierenden, Wissenschaftler_innen, Multiplikator_innen aus dem Bereich von Gedenkstätten und Schulen wie auch interessierten Laien zusammensetzt. Das Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen-Universität Berlin wird die Teilnahme an der Veranstaltung im Sommersemester als Übung für Studierende anbieten. Außerdem ist die Veranstaltung ist in Berlin und Brandenburg als Bildungsurlaub anerkannt.
Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch. Eine Simultanübersetzung der Vorträge wird angeboten.
The European Summer School will be held in German and English. Simultaneous translation will be provided.
Tagungsbüro / Conference Office: sommer-uni@ravensbrueck.de
Die Teilnahme an der Europäischen Sommeruniversität ist kostenlos.
Tagungsort / Conference Venue
27. August/August 27: Berlin
28. August – 1. September/August 28 to September 1: Gedenkstätte Ravensbrück, Straße der Nationen, 16798 Fürstenberg (Havel)

 

Sonntag, 10. September 2017, 14 Uhr |  Tag des offenen Denkmals

Spurensuche: Führung über das historische Lagergelände mit Britta Pawelke, Mitarbeiterin der museologischen Dienste der Gedenkstätte Ravensbrück  

 Seit 2016 gehört der südliche Bereich des historischen Stammlagers zur Gedenkstätte Ravensbrück.

Im Rahmen der Führung erhalten die BesucherInnen Zutritt zu diesem ansonsten noch nicht öffentlich zugänglichen Bereich.

Britta Pawelke erläutert die Geschichte des Areals – vom Häftlingslager und Standort eines Zeltes für über 5.000 Gefangene, die sowjetische Nachnutzung des Geländes bis zu den umfangreichen Konversionsmaßnahmen und macht auf heute noch sichtbare Spuren aufmerksam.  

 Es empfiehlt sich festes Schuhwerk.

Treffpunkt: Besucherzentrum

Kostenbeitrag:  3,- € ermäßigt 2,- €  

 

An diesem Tag besteht ebenfalls die Möglichkeit, von 9-18 Uhr die Sonderausstellung Ravensbrück 1939-45: Christliche Frauen im Konzentrationslager zu besuchen.

Aus Anlass des Deutschen Evangelischen Kirchentages im Mai 2017 in Berlin, erinnert die Gedenkstätte Ravensbrück mit einer Ausstellung an christliche Häftlinge im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück.

Christliche Frauen wurden von den Nationalsozialisten verhaftet, weil sie sich aufgrund ihrer Geisteshaltung kritisch oder oppositionell gegenüber dem NS-Regime verhalten hatten.

Mit ihnen werden Vielfalt und Diversität unterschiedlicher konfessioneller Kulturen in Europa zum Thema: Die Häftlinge stammten aus römisch-katholischen, griechisch- und russisch-orthodoxen sowie verschiedenen reformatorisch-protestantischen Milieus. Dreizehn von ihnen, die in das KZ Ravensbrück verschleppt wurden, werden in der Ausstellung porträtiert. Der erste Ausstellungsteil nimmt das religiöse Umfeld der Häftlinge in der Zeit vor ihrer Verhaftung in den Blick: Viele der Frauen waren in der Fürsorge engagiert, in der Diakonie, im Deutschen Caritasverband oder auch im Quäkerhilfswerk. Andere waren im Katholischen Frauenbund aktiv, in der Bekennenden Kirche, in der christlichen Jugendbewegung, der Schönstattbewegung oder auch im Bund katholischer Pfadfinderinnen. Einige niederländische Häftlinge waren in den kalvinistisch-reformierten Kirchen sozialisiert. Aus Polen, aber auch aus dem Deutschen Reich, waren Ordensschwestern in Ravensbrück inhaftiert, u. a. Franziskanerinnen, Benediktinerinnen, Trinitarierinnen, Katharinen- und Magdalenenschwestern. Ein zweiter Ausstellungsteil ist den religiösen Praxen im Lager gewidmet, die weitgehend unsichtbar bleiben mussten. Eine Herausforderung war der Mangel an liturgisch wichtigen Objekten und kanonischen Schriften, der unterschiedlich und manchmal auf abenteuerliche Weise kompensiert wurde. Ein dritter Ausstellungsteil wendet sich der Frage nach der religiösen Praxis im Umfeld des Konzentrationslagers zu: Die Gottesdienste in der Stadt Fürstenberg waren deutsch-christlich geprägt. Kirchenaustritte wegen SS-Mitgliedschaft sind dokumentiert. Kurzporträts über den amtierenden Pastor bzw. die ihn ersetzenden Pfarrverwalter ergänzen die wenigen bislang bekannten Fakten.  

 

 

Sonntag, 10. September 2017, 13 Uhr | Ravensbrück außer Haus

Im Rahmen des Langen Tags der Freiheit wird mit einer Lesung im Ökumenischen Gedenkzentrum Plötzensee in Berlin an die christlichen Frauen im KZ Ravensbrück erinnert.

Die Schauspielerin Charlotta Bjefvenstam liest aus den Erinnerungen ehemaliger Häftlinge. Sie wird musikalisch von der Petra Kießling am Cello begleitet. Charlotta Bjelfvenstam absolvierte ihre Schauspielausbildung bei Maria Körber in Berlin. Neben Theaterengagements an zahlreichen Stadt- Staats- und Privattheatern in Deutschland und der Schweiz gehörte sie 15 Jahre lang zur Leitung des mehrfach ausgezeichneten Theaters Kulturkate in Mecklenburg-Vorpommern.

Während eines Zweitstudiums der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikaktion  an der Universität der Künste Berlin begann Charlotta Bjelfvenstam als Sprecherin zu arbeiten.

Petra Kießling Cellostudium an der Musikhochschule in Wien bei Prof. Angelica May sowie Barockcello- und Pädagogikstudium am Konservatorium der Stadt Wien. Freischaffende Musikerin in Wien, Aushilfstätigkeit u.a. im Radio-Symphonie- Orchester Wien. Seit September 2015 freischaffende Musikerin in Berlin. Konzerte u. a. mit den Berliner Symphonikern und dem Concerto Brandenburg.

Ort: Ökumenisches Gedenkzentrum Plötzensee, Heckerdamm 226, 13627 Berlin

Der Eintritt frei  

Die Gedenkstätte Ravensbrück zeigt noch bis zum 30. September eine Sonderausstellung über Christliche Frauen im KZ Ravensbrück. Diese ist täglich von 9-18 Uhr zu besichtigen.    

Zum bundesweiten „Tag des Offenen Denkmals“ öffnen die Gedenkkirchen am Heckerdamm unter dem Motto „Ohne Macht und Pracht – die Gedenkkirchen Maria Regina Martyrum und Plötzensee“ ihre Türen bereits am Vormittag für Interessierte. Führungen: 11.30 Uhr Gedenkkirche Plötzensee (mit Erläuterungen zum „Plötzenseer Totentanz“) 11-18 Uhr Führungen/Erklärungen zur Gedenkkirche Regina Martyrum sind in dieser Zeit möglich.

 

Musikalische Performance

Samstag, 30. September, 10 Uhr

Sound in the Silence.

Mit Dan Wolf (Project Artistic Director, Creative Writing Workshops), Katarina Rampackova (Tanz), Jakub Roszkowski (Theater) und Jugendlichen aus Deutschland, Polen, Rumänien und Ungarn.

 Eine Kooperationsveranstaltung mit dem European Network for Remembrance and Solidarity und der MOTTE, Hamburg.

Ort: Schneiderei

 

 

Musikalische Performance

Samstag, 30. September, 17 Uhr

Sound in the Silence.

Mit Dan Wolf (Project Artistic Director, Creative Writing Workshops), Katarina Rampackova (Tanz), Jakub Roszkowski (Theater) und Jugendlichen aus Deutschland, Polen, Rumänien und Ungarn.

 Eine Kooperationsveranstaltung mit dem European Network for Remembrance and Solidarity und der MOTTE, Hamburg.

Ort: Kachelofenfabrik / Basiskulturfabrik, Am Sandberg 2, 17235 Neustrelitz, www.basiskulturfabrik.de 

 

 

Samstag, 7. Oktober 2017, 11 Uhr – 18 Uhr Ausstellungseröffnung und Symposium

Eröffnung der Ausstellung

„Die Hamburger Curiohaus-Prozesse: NS-Kriegsverbrechen vor britischen Militärgerichten“
Die Bestrafung der Verantwortlichen für die nationalsozialistischen Gewaltverbrechen war  den  alliierten Kriegsgegnern  Deutschlands ein wichtiges Anliegen. Der Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess fand weltweit Beachtung und gilt als Meilenstein der Rechtsgeschichte. Weniger bekannt ist, dass die Alliierten hunderte weiterer Prozesse durchführten, unter ihnen Prozesse gegen das Ravensbrücker SS-Personal. 
Die Ausstellung bietet neue und überraschende Einblicke in das Spektrum der  NS-Verbrechen und deren Nachwirkungen in der deutschen Nachkriegsgesellschaft.
Das Symposium, das im Anschluss stattfindet, richtet sein Augenmerk auf die Fahndung nach und die Internierung von KZ-Personal, insbesondere der Aufseherinnen des KZ Ravensbrück. Dabei wird es um Fragen der britischen Internierungspraxis von mutmaßlichen Kriegsverbrecherinnen gehen, insbesondere im Internierungslager Staumühle CIC 5, aber auch um einen Vergleich mit der französischen Besatzungszone.
Ort: Großes Foyer in den Garagen
Eine Ausstellung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme  mit Unterstützung der Hamburgischen Bürgerschaft | ...zuf Flyer als PDF-Datei...

 

Donnerstag, 26. Oktober 2017, 14.30 Uhr | Ravensbrück außer Haus

„Religiöse Praxis im KZ Ravensbrück“

Vortrag von Dr. Sabine Arend im Rahmen des Treffen des Emeritenkonvents Neustrelitz

Ort: Gemeindezentrum Kiefernheide

 

 

Freitag/Samstag, 3. November / 4. November 2017  | Ravensbrück außer Haus

29. Arbeitstreffen der Ravensbrück-Forschung:

Lagergeschichte und Geschlecht in populären Geschichtsdarstellungen

Thema des 29. Arbeitstreffens der Ravensbrück-Forschung sind die literarischen Diskurse zu Ravensbrück, aber auch die von ehemaligen Häftlingen verfasste Memoirenliteratur. Darüber hinaus geht es um die Bildproduktionen zu Ravensbrück im Film, im Comic und in den sozialen Medien.

Ort:  NS-Zwangsarbeit Dokumentationszentrum, Britzer Straße 5, 12439 Berlin

Anmeldung: volontariat@ravensbrueck.de 

 

 

Montag, 6. November 2017, 13.45 Uhr | Ravensbrück außer Haus

„Kunststoffobjekte in der Sammlung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück“

Vortrag von Dr. Sabine Arend und Maja Ossig (HTW) im Rahmen der Weiterbildung „Sammeln für die Zukunft. Alles Plaste? Inhaltliche Erschließung von und konservatorischer Umgang mit Objekten aus Kunststoff“, Museumsverband des Landes Brandenburg

Ort: Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR, Erich-Weinert-Allee 3, 15890 Eisenhüttenstadt

 

 

Donnerstag, 9. November 2017, 17 Uhr | Ravensbrück außer Haus

Wir gedenken und erinnern. Zwangsarbeit für Siemens im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit von Mahn-und Gedenkstätte Ravensbrück, > Internationaler Freundeskreis e.V. für die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück und > IG Metall Berlin

Ort: Alwin Brandes Saal im Haus der IG Metall, Alte Jakobstraße 149, 10969 Berlin ...zur Einladung...

 

Freitag, 24. November 2017, 17 Uhr

Ravensbrück 2017.

Benefizveranstaltung.

Bilder, Lesung, Musik. 

Schwerpunkt der Veranstaltung bildet in diesem Jahr die Geschichte der Sinti und Roma unter den Häftlingen in Ravensbrück.

Programm

Begrüßungen

Oswald Marschall, stellvertretender Vorsitzender des Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg,

 Petra Rosenberg, Vorsitzende Landesverband Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V.

 Dr. Insa Eschebach, Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück

Vortrag

Barbara Danckwortt: Die Häftlingsgruppe der Sinti und Roma im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück

Lesung

Erinnerungen aus dem Lager, gelesen von der Schauspielerin Magdalene Artelt, Berlin

Rückblick 2017

Dr. Insa Eschebach, Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück

Vorstellung der Sammlungsgegenstände

Dr. Peter Plieninger, Vorsitzender Internationaler Freundeskreis für die Gedenkstätte Ravensbrück e.V.

Die Spenden werden dieses Jahr für die Restaurierung eines Teddybärs eingesetzt. Der Teddybär stammt von einem kleinen Sinto, der im Lager Ravensbrück ums Leben gekommen ist. Die Ravensbrückerin Anni Sindermann nahm das Stofftier an sich und bewahrte es heimlich auf. Ihre Tochter übergab den Teddy der Gedenkstätte. Darüber hinaus sammeln wir für die Restaurierung eines Kinderkleids der Sintezza Ceija Stojka (1933-2013). Sie trug das Kleid mit aufgenähtem Kreuz im Lager und übergab es 1968 der Gedenkstätte. U

m Anmeldung wird unter info@ravensbrueck.de bis zum 15. November 2017 gebeten.

Eine Veranstaltung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück/ Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Zusammenarbeit mit dem Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma.

Die Veranstaltung wird durch den Internationalen Freundeskreis für die Gedenkstätte Ravensbrück e.V. unterstützt.

Ort: DokuZ Sinti und Roma Berlin, Prinzenstraße 84.2., 10969 Berlin

 

Dienstag, 12. Dezember 2017 | Ravensbrück außer Haus

»Erziehung nach/über Auschwitz und (politische) Bildung nach/in Ravensbrück«

Vortrag von Dr. Matthias Heyl in der Ringvorlesung »Einführung in die politische Bildung und Politikdidaktik«

Ort: Freie Universität Berlin, Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft , Ihnestr. 21 / Hörsaal A