Veranstaltungsarchiv


Das Veranstaltungsarchiv nennt Veranstaltungen der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück seit  2002 in rückwärtiger Reihenfolge. In der Regel sind die Beschreibungen des Ankündigungstextes übernommen worden.  

 

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2014  


 

Ausstellungseröffnung und Colloquium

Sa, 13. September 2014, 14 Uhr – 18 Uhr

Erinnern an Elisabeth von Thadden

Am 8. September diesen Jahres jährt sich zum 70. Mal der Todestag von Elisabeth von Thadden. Am 8. September 1944 wurde die überzeugte Protestantin und Mitglied der Bekennenden Kirche und der sog. Teegesellschaft in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Die Verhaftung folgte im Nachgang einer Geburtstagsfeier, auf der regimekritische Äußerungen gefallen waren. Elisabeth von Thadden wurde vom Volksgerichtshof wegen "Zersetzung der Wehrkraft" zum Tode verurteilt. Ihrer Ermordung gingen Haftstationen in Meaux und Paris, Berlin, dem KZ Sachsenhausen, dem KZ Ravensbrück und erneut Berlin voraus. Als Sonderhäftling war sie mehrere Monate im Zellenbau des KZ Ravensbrück inhaftiert und wurde von hier zum Verhör in die Polizeisicherheitsschule in Drögen gebracht. 

Ihr zum Gedenken wird am 13. September eine Ausstellung in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück eröffnet. Im Anschluss daran findet ein Colloquium statt. Es werden sprechen als Mitglied der Familie Elisabeth von Thadden, Korrespondentin der ZEIT und als Vertreterin der Elisabeth von Thadden Schule, Dr. Hilde Schramm "Zur Pädagogin von Thadden" (angefragt). Den Einführungsvortrag hält Prof. Dr. Irmela von der Lühe. In neuere Aspekte der Biographiegeschichte Elisabeth von Thaddens unter Berücksichtigung des Solf-Kreises führt Matthias Riemenschneider ein.

Die Veranstaltung ist ein Kooperationsprojekt der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und der Brandenburgischen Landeszentrale für Politische Bildung.

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Szenische Lesung

Fr, 19. September 2014, 18 Uhr

"Im Lager hat man auch mich zum Verbrecher gemacht” - Margarete Ries: Vom “asozialen” Häftling in Ravensbrück zum Kapo in Auschwitz

bremer shakespeare company

In Kooperation mit der Universität Bremen
Ort:Am Seeufer

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Ausstellungeröffnung | Ravensbrück außer Haus

Fr, 24. Oktober 2014, 18 Uhr

Milena Jesenská. Eine Retrospektive. Prag – Wien – Dresden – Ravensbrück

Ort: Stadtmuseum Dresden, Wilsdruffer Straße 2, 01067 Dresden

 

 

 

Ceija Stojka (1933 – 2013)

Im Januar 2013 starb Ceija Stojka in Wien. Die Romni, die 1933 im österreichischen Burgenland geboren wurde, war 1943 mit ihrer Familie in das „Zigeunerlager“ des KZ Auschwitz-Birkenau verschleppt worden. Von dort wurde die 11-jährige in das KZ Ravensbrück deportiert. Ihre Befreiung erlebte sie im KZ Bergen-Belsen. Ceija Stojkas Buch „Wir lebten im Verborgenen“ war 1988 eine der ersten Schilderungen der Roma-Verfolgung im Nationalsozialismus. 2003 wurde der Malerin und Sängerin in ihrer Heimatstadt Wien eine Ehrenprofessur verliehen. Parallel zu den beiden Ausstellungen mit Werken von ihr in Berlin zeigt die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück die in ihren Sammlungen vorhandenen Bilder der Künstlerin.

Eröffnung: 12. Juli 2014, Großes Foyer in den Garagen, (bis 12. September 2014)

Ausstellungen in Berlin:

21. Juni - 26. Juli 2014: "Selbst der Tod hat Angst vor Auschwitz": Galerie Nord/Kunstverein Tiergarten, Turmstraße 75 EG, 10551 Berlin
2. Juli - 31. August 2014: Gemälde von Ceija Stojka: Schwartzsche Villa, Kulturamt Steglitz Zehlendorf, Grunewaldstraße 55, 12165 Berlin

 

Ausstellungseröffnung | Ravensbrück außer Haus

Mo, 8. September 2014, 18 Uhr

Milena Jesenská. Prag - Wien - Dresden - Ravensbrück

Ort: Kulturministerium der Tschechischen Republik, 118 11 Praha 1

9. Europäische Sommer-Universität Ravensbrück

31. August bis 5. September 2014

"Asozial". Kontinuitäten sozialer Stigmatisierung im 20. Jahrhundert

Ort: Veranstaltungssaal in den Garagen

In Kooperation mit dem Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin

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Formen und Geschichte sozialer Stigmatisierung im 20. Jahrhundert stehen im Zentrum der 9. Europäischen Sommer-Universität Ravensbrück. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf der Semantik liegen, insofern als Sprache nicht nur Abbild, sondern zentraler Faktor bei der Formung von Realität ist. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der geschlechterhistorischen Fragestellung: Inwieweit sind die Kategorien des "Asozialen", des Abweichenden und Deklassierten, immer auch geschlechtsspezifisch konnotiert?
Ein Interesse an den Gesellschaftsordnungskonzepten der NS-Zeit hat sich erst in den letzten Jahren entwickelt. Die Erforschung der sozialrassistisch begründeten Verfolgungspraxis ist nach wie vor ein erhebliches Desiderat. Die Sommer-Universität 2014 möchte mit ihrer Frage nach den Traditionslinien sozialer Stigmatisierung im 20. Jahrhundert zu einer reflektierten Auseinandersetzung mit gegenwärtigen Formen von Ausgrenzung, Stigmatisierung und Verfolgung, auch in West- und Osteuropa beitragen.
Die 9. Europäische Sommer-Universität wird die Ansätze der historischen Geschlechterforschung mit sozial- und kulturgeschichtlichen Fragenstellungen verknüpfen, um Einsichten in die NS-Verfolgungspolitik und ihre historischen Dynamiken zu ermöglichen.
Themen: Zur Vorgeschichte der nationalsozialistischen Verfolgungspraxis von "Asozialen" | "Asoziale" Häftlinge im KZ Ravensbrück und im "Jugendschutzlager Uckermark" | Die nationalsozialistische Verfolgung von "Asozialen"  | Kontinuitäten sozialer Stigmatisierung in Deutschland nach 1945 | Marginalisierung im heutigen Europa
Mit Beiträgen von  Wolfgang Ayaß (Universität Kassel), Gisela Bock (Prof. em., Freie Universität Berlin), Elizabeth Harvey (University of Nottingham, Julia Hörath (Humboldt-Universität zu Berlin), Brigitte Kerchner (Freie Universität Berlin), Thomas Lindenberger (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam), Stefan Romey (Hamburger Stiftung Hilfe für NS-Verfolgte), Patrick Wagner (Luther-Universität Halle-Wittenberg) und anderen  
An den Vormittagen führen Vorträge in die Schwerpunktthemen ein. Diese werden am Nachmittag in Arbeitsgruppen vertieft, die parallel zueinander durchgeführt werden. Die Konferenzsprache ist Deutsch.
Vorbereitungsgruppe:  Insa Eschebach - Andrea Genest - Julia Hörath - Johanna Kootz - Thomas Schaarschmidt - Stefanie Schüler-Springorum - Katharina Zeiher
Finanziert durch:  Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg - Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg - Daimler AG. Die Teilnahme an der 9. Europäischen Sommer-Universität Ravensbrück ist kostenfrei.  Für Unterbringung und Verpflegung erhebt die Jugendherberge Ravensbrück einen Beitrag.
Anmeldung bis 15. August 2014

 

Die "Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark" lädt am 6. September 2014 zu einer Bustour ein. Mehr erfahren Sie hier

Workcamp

29. - 31. August 2014

Kolping 

Workcamp

19. - 30. August 2014 

ASF

 

Ausstellungseröffnung

Sa, 16. August 2014, 11 Uhr
20 Jahre Dr. Hildegard-Hansche-Stiftung

Ort: Kleines Foyer in den  Garagen

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Begegnung [für angemeldete Teilnehmer_innen]

14. bis 18. August 2014

10. Ravensbrücker Generationenforum

In Kooperation mit der Dr. Hildegard Hansche Stiftung

Information: info@hansche-stiftung.de

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Di, 12. August, 10 Uhr  | Di, 12 augustus, 10 uur

Ravensbrück kompleet - Rondleiding in het Nederlands

Een rondleiding voor Nederlandse bezoekers over het heele terrain van het voormalige kampterrein

met Matthias Heyl, hoofd educatieve diensten van het herinneringscentrum Ravensbrück

Beginpunt: in het bezoekerscentrum

 

Workcamp

1. bis 15. August 2014
SCI

Workcamp

 27. Juli bis 10. August 2014

NIG

 

 

Themenführung

Sa, 2. August, 10 Uhr

"Ravensbrück per Rad"

mit Angelika Meyer, Mitarbeiterin der Pädagogischen Dienste

Treffpunkt: Besucherzentrum

 

 

 

Themenführung

Sa, 2. August,14 Uhr

"Ravensbrück per Rad"

mit Angelika Meyer, Mitarbeiterin der Pädagogischen Dienste

Treffpunkt: Besucherzentrum

 

 

 

 

Konzert am See

Fr, 1. August 2014, 18 Uhr
"Und trotzdem ..."
Eine Homage in Liedern und Texten an Eva Busch und Isa Vermehren

vorgetragen von der Chansonsängerin Anna Haentjens, Elmshorn,
Klavier: Sven Selle

Ort: Am Seeufer

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Ausstellungseröffnung

Sa, 12. Juli 2014, 14 Uhr

Ceija Stojka (1933 - 2013)

Mit dem Zyklus "Sogar der Tod  hat Angst vor Auschwitz" hat die 1933 im österreichischen Burgenland geborene und im Januar 2013 in Wien gestorbene Romni Ceija Stojka ein eindrucksvolles Narrativ über die Verfolgung und den Genozid an den Roma und Sinti in der NS-Zeit geschaffen. Im Kunstverein Tiergarten | Galerie Nord Berlin sowie der Galerie Schwartzsche Villa im Kulturamt Steglitz-Zehlendorf, werden in den  Monaten Juli und August ca. 180 Tuschzeichnungen und Gouachen ausgestellt. Aus diesem Anlass finden begleitende Veranstaltungen statt. Ein erster Termin ist der 12. Juli 2014. Unter Leitung der Historikerin Barbara Danckwortt  findet eine Exkursion zur Gedenkstätte Ravensbrück statt. In diesem Rahmen präsentiert die Gedenkstätte Ravensbrück die in ihrer Sammlung befindlichen Werke Ceija Stojkas in einer Sonderausstellung.
Die Ausstellung ist bis zum 12. September 2014 in der Gedenkstätte zu besuchen.

Ort: Besucherzentrum

Ausstellungen in Berlin:

21. Juni - 26. Juli 2014: "Selbst der Tod hat Angst vor Auschwitz": Galerie Nord/Kunstverein Tiergarten, Turmstraße 75 EG, 10551 Berlin

2. Juli - 31. August  2014: Gemälde von Ceija Stojka: Schwartzsche Villa, Kulturamt Steglitz Zehlendorf, Grunewaldstraße 55, 12165 Berlin

 

Workcamp

14. bis 27. Juli 2014

VJF

 

 

Workcamp

20. bis  27. Juli 2014

Mittendrin

 

 

Seminar

Ausstellungseröffnung

Sa, 12. Juli 2014, 14 Uhr

Ceija Stojka (1933 - 2013)

Mit dem Zyklus "Sogar der Tod  hat Angst vor Auschwitz" hat die 1933 im österreichischen Burgenland geborene und im Januar 2013 in Wien gestorbene Romni Ceija Stojka ein eindrucksvolles Narrativ über die Verfolgung und den Genozid an den Roma und Sinti in der NS-Zeit geschaffen. Im Kunstverein Tiergarten | Galerie Nord Berlin sowie der Galerie Schwartzsche Villa im Kulturamt Steglitz-Zehlendorf, werden in den  Monaten Juli und August ca. 180 Tuschzeichnungen und Gouachen ausgestellt. Aus diesem Anlass finden begleitende Veranstaltungen statt. Ein erster Termin ist der 12. Juli 2014. Unter Leitung der Historikerin Barbara Danckwortt  findet eine Exkursion zur Gedenkstätte Ravensbrück statt. In diesem Rahmen präsentiert die Gedenkstätte Ravensbrück die in ihrer Sammlung befindlichen Werke Ceija Stojkas in einer Sonderausstellung.

Die Ausstellung ist bis zum 12. September 2014 in der Gedenkstätte zu besuchen.

Ort: Besucherzentrum

Ausstellungen in Berlin:

21. Juni - 26. Juli 2014: "Selbst der Tod hat Angst vor Auschwitz": Galerie Nord/Kunstverein Tiergarten, Turmstraße 75 EG, 10551 Berlin

2. Juli - 31. August  2014: Gemälde von Ceija Stojka: Schwartzsche Villa, Kulturamt Steglitz Zehlendorf, Grunewaldstraße 55, 12165 Berlin

 

 

Mo, 23. Juni, 10-15.45 Uhr

Geschichte des Nationalsozialismus in Museen

Im vergangenen Jahr eröffnete in der restaurierten Kommandantur des einstigen Frauenkonzentrationslagers eine umfassende Dauerausstellung zur Geschichte des Lagers und den Schicksalen der Inhaftierten. Diese Ausstellung nehmen wir zum Anlass, uns intensiv der Darstellung der Geschichte des Nationalsozialismus in Museen zu widmen. Im Mittelpunkt steht die Interpretation und Kontextualisierung von Exponaten aus der NS-Zeit, auch von "prekären Dingen". Da wir uns durchaus konkret mit Gegenständen aus der NS-Zeit befassen wollen, bitten wir die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wenn möglich und vertretbar, Beispiele aus ihren Sammlungen zur Veranstaltung mitzubringen.

Bitte melden Sie Ihre Teilnahme verbindlich in der Geschäftsstelle des Museumsverbands an. (Fax: 0331/2327920, eMail: lindemann@museen-brandenburg.de). Die Weiterbildungsveranstaltung ist für Mitglieder von Museumsverbänden kostenlos. Nicht-Mitglieder zahlen 25 Euro.

Eine Veranstatung des Museumsverbands des Landes Brandenburg Am Bassin 3 14467 Potsdam , Tel.: : 0331/2327911, Fax: 0331/2327920, eMail: museumsverband@t-online.de

Zum Programm [PDF] | Zur Anmeldung [PDF]

 

Ravensbrück außer Haus

Di, 20. Mai 2014, 17 Uhr

"Die verhasste Arbeit zwingt sich mit Gewalt in die müden Hände" Halina Golczowa (1901 - 1963)

Das KZ Ravensbrück und die Stadt Neubrandenburg: Projektmappen für die Bildungsarbeit

Neubrandenburg war zur Zeit des Nationalsozialismus ein bedeutender Militär- und Rüstungsstandort. Tausende Häftlinge des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück wurden in der Stadt zur Arbeit für die deutsche Rüstungsproduktion gezwungen. Halina Golczowa drückt in ihrem 1943 im KZ geschriebenen Gedicht ›Nachtschicht‹ aus, was sie empfanden: "Die verhasste Arbeit zwingt sich mit Gewalt in die müden Hände ..." Anlässlich der ›Aktionstage politische Bildung 2014 ‹ laden context e. V. und die Stadt Neubrandenburg ein zu der Präsentation innovativer Bildungsprojekte. Vorgestellt werden Projektmappen für den (außer-) schulischen Einsatz, die zur lokalen Spurensuche in Neubrandenburg und der Region Mecklenburgische Seenplatte anregen und das Lernen über Nationalsozialismus und Zwangsarbeit im lokalen Kontext ermöglichen..

Ort: Rathaus der Stadt Neubrandenburg

zur Einladung als PDF-Datei..

 

 


Internationaler Museumstag

So, 18. Mai 2014, 10-15 Uhr

Sammeln verbindet - Museum collections make connections

Anlässlich des Internationalen Museumstages lädt die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten von 10 bis 15 Uhr zu einem besonderen Programm ein. Es wird Führungen in der im April 2013 neu eröffneten Dauerausstellung geben; die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu schauen und eine tags zuvor eröffnete Sonderausstellung zu besichtigen. Im Besucherzentrum stellen sich verschiedene Verbände und Vereine (angefragt) vor: die Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e.V., die Dr.-Hildegard-Hansche-Stiftung, die dieses Jahr 20jähriges Bestehen feiert; der Internationale Freundeskreis für die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück e.V. und der Fürstenberg Förderverein Ravensbrück e. V. - gedenken - begegnen - helfen.
Die Jugendherberge bietet Kaffee und Gebäck (10-15 Uhr) im Haus Kiefer an.
Am Vor- und Nachmittag gibt es die Möglichkeit, an Kurzführungen in der neuen Hauptausstellung mit sammlungsgeschichtlichen Schwerpunkten teilzunehmen:
10/13 Uhr: Cordula Hundertmark, stellv. Leiterin der Gedenkstätte und Leiterin der Wissenschaftlichen Dienste: Publikationen zu Ravensbrück. (Auto-) Biographien und Monographien von 1946 bis heute. Anschließend Stippvisite im Archiv mit Sichtung restaurierungsbedürftiger Bücher.
10.15/13.15 Uhr: Dr. Matthias Heyl, Leiter der Pädagogischen Dienste: Das Tagebuch von Johan van Beem. Anschließend Stippvisite im Archiv mit Sichtung des Originals.
10.30/13.30 Uhr: Dr. Sabine Arend, Leiterin der Museologischen Dienste: Zahnbürsten, Miniaturen und konservatorische Probleme hinsichtlich ihrer Erhaltung.
10.45/13.45 Uhr: Sabine Röwer, Mitarbeiterin der Museologischen Dienste: Das Babyhemd von Sylvia Elisabeth van Otten. Geschichte eines Objekts.

Der Internationale Museumstag findet zum 37. Mal statt. Für die Führungen wird kein Entgelt erhoben. Die Gedenkstätte bittet um Spenden zur Restaurierung gefährdeter Objekte. Anmeldungen für die Führungen unter 033093 608-10.

Ort: Besucherzentrum


Ausstellungseröffnung

Sa, 17. Mai 2014, 14 Uhr

Milena Jesenská. Eine Retrospektive. Prag -  Wien - Dresden - Ravensbrück

Eine Ausstellung der Gedenkstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Zusammenarbeit mit dem Prager Literaturhaus Deutschsprachiger Autoren und dem Stadtmuseum Dresden   In einem Prager Archiv sind 14 bisher unbekannte Briefe von Milena Jesenská, tschechische Journalistin und Ãœbersetzerin Franz Kafkas, entdeckt worden. Das Konvolut umfasst Briefe und  Kassiber Jesenskás aus den Gefängnissen in Dresden, Prag und dem Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück, wo sie 1944 ums Leben kam.  Aus Anlass ihres 70. Todestages am 17. Mai 2014 werden die Briefe und Kassiber im Rahmen einer Ausstellung der Öffentlichkeit vorgestellt. Darüber hinaus thematisiert die Ausstellung die Biografie und das Wirken Jesenskás: Ihre Kindheit und Jugend in Prag,  ihr Studium, ihre  Psychiatrieerfahrung, ihre Arbeit als Ãœbersetzerin und Journalistin sowie ihr Engagement gegen die deutschen Besatzer. Schließlich wird die Haft im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück in den Blick genommen: Neben Jesenskás eigenen Äußerungen werden erstmals auch  Erinnerungen tschechischer Mithäftlinge an Milena Jesenská  der Öffentlichkeit vorgestellt.   Abschließend geht es um die west- und osteuropäische Rezeptionsgeschichte: Während Milena Jesenská in der CSSR zunächst verschwiegen, dann vor allem als Journalistin, Ãœbersetzerin und Mitglied der Avantgarde Bekanntheit erlangte, stand in Deutschland und Westeuropa lange Zeit das Bild von Milena als der Geliebten Franz Kafkas im Vordergrund. Die multiperspektivisch angelegte Ausstellung, die zweisprachig, als deutsch-tschechische Wanderausstellung, konzipiert ist, führt beide Rezeptionsstränge zusammen.   Das Projekt wird durch Mittel des Deutsch-tschechischen Zukunftsfonds, des Stadtmuseums Dresden, der Axel Springer Stiftung, des Brandenburger Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie und der Brandenburgischen Staatskanzlei ermöglicht.   Eröffnungen: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück: 17. Mai 2014, Palais Nostiz Prag: 8. September 2014, Stadtmuseum Dresden: 24. Oktober 2014

Sonderausstellung anlässlich des 70. Todestages von Milena Jesenká

Ort: Großes Foyer in den Garagen

In Kooperation mit dem Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren und dem Stadtmuseum Dresden

 


Lesung mit Musik

Sa, 10. Mai 2014, 19.30 Uhr

Alles ist Leben. Begegnung mit Texten der tschechischen Journalistin Milena Jesenská
Der Name der Tschechin Milena Jesenská ist vielen bekannt durch die berühmten Liebesbriefe Franz Kafkas an sie. Nur wenige wissen, was für eine interessante, kluge, politisch engagierte und vielseitig aktive Frau sich dahinter verbirgt. Vor 70 Jahren, am 17. Mai 1944, starb die Journalistin und Schriftstellerin im Konzentrationslager Ravensbrück.  Einführend soll mit dem Leben von Milena Jesenská bekannt gemacht werden. Anschließend sind Auszüge aus ihren weitsichtigen und überraschend aktuellen Zeitungstexten und Feuilletons  zu hören.  Dabei ist der wache Blick dieser Zeitzeugin zwischen den Weltkriegen ebenso auffallend wie ihre große menschliche Anteilnahme und ihre persönliche Widersprüchlichkeit.   Diese öffentliche Lesung mit Musik findet im Rahmen eines Wochenendseminares vom 9.-11.Mai statt, das das Frauenwerk der Nordkirche in der Mahn- und Gedenkstätte veranstaltet. Der Eintritt ist frei.
Bei Interesse am ganzen Seminar (nur für Frauen) melden Sie sich bitte beim Frauenwerk der Nordkirche, Arbeitsstelle Rostock, Tel. 0381-377 987 411 oder mecklenburg-vorpommern@frauenwerk.nordkirche.de

Ort: Veranstaltungsraum in den Garagen

 


69. Jahrestag der Befreiung der Häftlinge des KZ Ravensbrück

Sa/So, 3./4. Mai 2014

zur Einladung als PDF-Datei...

 

Gottesdienst

Sa, 3. Mai 2014, 9 Uhr
Katholische Messe
in polnischer Sprache

Ort: Zellenbau

 

Workshop

Sa, 3. Mai 2014, 9 Uhr

Begegnungsgruppe für Nachfahren der 2. und 3. Generation von ehemaligen KZ-Häftlingen des Konzentrationslagers Ravensbrück und anderer Lager mit Dr. Marie-Louise Conen, Dipl. Psychologin

Anmeldung erforderlich: paedagogik@ravensbrueck.de

zum Selbstverständnis der Gruppe als PDF-Datei...

 

 

Projektpräsentation

Sa, 3. Mai 2014, 11 Uhr

"Das darf man nicht vergessen"

Eine multimediale Präsentation polnischer Schülerinnen und Schüler, veranstaltet vom Centrum Edukacyjna IPN, Warschau (in englischer und deutscher Sprache)

Ort: Veranstaltungsraum in den Garagen

Interkulturelle Begegnung

Sa,  3. Mai 2014, 14 Uhr

Schülerinnen und Schüler im Gespräch mit Zeitzeugen aus Israel,  Norwegen, Polen und der Ukraine
Ort: Veranstaltungsraum in den Garagen

 

 

Gedenkveranstaltung

Sa, 3. Mai 2014, 15 Uhr

Gedenken am Ort des ehemaligen "Jugendschutzlagers Uckermark"

Eine Veranstaltung der Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e. V. / Netzwerk

Ausstellungseröffnung

Sa, 3. Mai 2014, 15 Uhr

"The Last Moments", Joanna Czopowicz (Polen)

Ort: Kleines Foyer in den Garagen

 

 

Buchpräsentation

Sa, 3. Mai 2014, 17.30 Uhr

Micheline Maurel (1916-2009): "Die Liebe besiegt alles"

Erinnerungen einer französischen Ravensbrückerin

Ingo Koch Verlag, Rostock (2014)

Lesung: Dr. Ines Lasch; Vortrag: Dr. Ingo Koch, moderiert von Christoph Speier

Eine Veranstaltung der Kurt und Herma Römer Stiftung, Hamburg

Ort: Seminarraum 1 (Erdgeschoss) im Seminargebäude der Pädagogischen Dienste der Gedenkstätte

 

 

Erinnerung

Sa, 3. Mai 2014, 18.30 Uhr

Erinnerung an Ursel Ertel Hochmuth und Werner Hunger

Eine Veranstaltung der Lagergemeinschaft Ravensbrück / Freundeskreis e. V.

Ort: Besucherzentrum

 

 

Tischgespräche

Sa, 3. Mai 2014, 19.30 Uhr

Musikalische Begleitung: Django Reinhardt, Koblenz

Ort: Garagenhof der Gedenkstätte

  


So, 4. Mai 2014,  9 Uhr 

Gedenken am sowjetischen Ehrenmal

Eine Veranstaltung der Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e. V.

 

Gedenkveranstaltung

So, 4. Mai, 10 Uhr

Zentrale Gedenkveranstaltung

Begrüßung: Dr. Insa Eschebach (Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück)

Ljudmila Voloshina (Internationales Ravensbrück-Komitees)

Robert Philipp (Bürgermeister der Stadt Fürstenberg/Havel)

 

Ansprachen:

Sylvia Löhrmann (Präsidentin der Kultusministerkonferenz und Ministerin für Schule und Weiterbildung Nordrhein-Westfalen)

Dr. Carolin Emcke (Publizistin, Berlin)

Tal Gat (Botschaft des Staates Israel)

 

Lagergebet: Krystyna ZajÄ…c

Kaddisch: Kantorin Mimi Sheffer und Kantor Isaac Sheffer

Musikalische Begleitung:  Johannes Groh (Cello, Neustrelitz)

 

Interreligiöses und interkonfessionelles Gedenken

So, 4. Mai 2014, 14 Uhr

"Der aufrichtet vom Staub den Geringen" (Psalm 113,7)

Predigt: Generalsuperintendentin Heilgard Asmus (Potsdam)

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz, Landessuperintendentur des Kirchenkreises Stargard, der Kath. Kirchgemeinde St. Hedwig und der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Fürstenberg/Havel, der Armenischen Kirchen- und Kulturgemeinde Berlin sowie dem Karmel Regina Martyrium und der Kantorin Jalda Rebling, Berlin

Ort: Zellenbau

 


 

 

 

Di-Fr, 29. April - 3. Mai 2014

9. Ravensbrückreise niederländischer  Lehramtsstudierender mit dem Comité Vrouwenkoncentratiekamp Ravensbrück
in Kooperation mit dem Herinneringscentrum Kamp Westerbork

Diese Veranstaltung ist nicht öffentlich. Interessierte sind aber eingeladen, an der von den Studierenden mit den Ravensbrück-Ãœberlebenden Beppie Ottenbros-Bosboom, Selma van de Perre und Margrit Rustow, dem Auschwitz-Ãœberlebenden Ernst Verduin und dem Singer-Songwriter Maarten Peters gestalteten Gedenkveranstaltung am Fr, 2. Mai, 15.30-17.15 Uhr teilzunehmen.

Ort: im Außengelände der Gedenkstätte

 

 

Sonderausstellung

So, 13. April - 3. Mai 2014

MINIATUREN

Gefangene des KZ Ravensbrück fertigten während ihrer Haft kleine Objekte, die als Glücksbringer geschenkt oder gekauft wurden. Die Künstlerin Antje Majewski hat einige dieser Miniaturen großflächig in Öl auf verschiedenen Bildträgern abgebildet. Die Gemälde geben die Möglichkeit, diese Objekte, von denen die meisten aus konservatorischen Gründen im Depot der Gedenkstätte Ravensbrück verbleiben müssen, aus der Nähe zu betrachten. Die Serie basiert auf Fotos der Berliner Fotografin Dr. Cordia Schlegelmilch. Die Ausstellung wurde im Vorfeld im Rahmen der Berlin Art Week in der Deutschen Bank Kunsthalle präsentiert.

Antje Majewski, die in Himmelpfort nahe der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück ihr Atelier hat, ist Professorin für Neue Malerei an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel.

Eröffnung: 13. April 2014, Foyer in den Garagen (bis 3. Mai 2014)

 

Beiträge zur Ausstellung von Dr. Insa Eschebach, Dr. Sabine Arend und Prof. Antje Majewski als PDF-Datei...

 

 

 

 

Gedenkgottesdienst

Fr, 4. April 2014, 19 Uhr

Gedenkgottesdienst zu Ehren der französischen Ordensschwester Elisabeth von der heiligen Eucharistie (Élise Rivet)

Ort: ehemaliger Zellenbau

In Zusammenarbeit mit der Kath. Kirchgemeinde St. Hedwig, Fürstenberg/Havel

 

 

Workcamp

4. - 6. April 2014

Kolping

Die Kolpingjugend Diözesanverband Berlin bereitet sich auf ihr nächstes Workcamp in Ravensbrück vor, das vom  4. bis 6. April 2014 stattfinden wird. Der Flyer dazu findet sich online hier... Bereits am 16. Mai 2013 hat das "Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt (BfDT)" im Rahmen seines  Wettbewerbs "Aktiv für Demokratie und Toleranz" die Kolpingjugend für ihr jahrelanges Engagement in der Gedenkstätte ausgezeichnet! Die Kolpingjugend ist die Jugendorganisation des Kolpingwerkes. KOLPING ist ein weltweit vertretener katholischer Sozialverband, z.B. in Afrika, Brasilien oder Osteuropa. Das Berliner Kolpingwerk begann sein Engagement 1995 in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück. Das erste Projekt war das "Haus der Lagergemeinschaft". Es wurde finanziell, aber gerade auch mit Tatkraft unterstützt. 1996 veranstaltete die Kolpingjugend Diözesanverband Berlin das erste Workcamp in Ravensbrück. Mit polnischen Jugendlichen wurde das "Haus der Lagergemeinschaft" entkernt. Damals war die Unterbringung der Teilnehmer/innen noch unkomfortabel mit Schlafsäcken in Zelten. Heute nutzen die Workcamps der Kolpingjugend die Jugendherberge. Im Jahr 2003 und 2006 organisierte die Kolpingjugend wieder ehrenamtlich große Workcamps. Diese fanden mit Teilnehmenden aus dem Kosovo, dem Partnerland des Kolpingwerkes Berlin und Polen statt. Die Camps waren von einem regen Austausch und sehr motivierten Arbeiten geprägt. Neben dieser drei großen Workcamps, die jeweils etwa 10 Tage dauerten und im Schnitt 25 Teilnehmer/innen hatten, ist die Kolpingjugend zweimal im Jahr für ein Wochenende in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück tätig. Anfangs wurden diese kurzen Einsätze als nicht ergiebig eingestuft, da die Zeit zu kurz sei. Die motivierten Jugendlichen und Erwachsenen haben aber alle vom Gegenteil überzeugt. Seit dem Jahr 2007 finden die Einsätze in Ravensbrück generationsübergreifend statt. Dies ist eine Grundlage von Kolping, generationsübergreifende Arbeit. So engagieren sich Jung und Alt zusammen in Ravensbrück und leisten gute Arbeit für die Mahn- und Gedenkstätte. Neben den Arbeiten auf dem Gelände gehören seitdem auch die Tätigkeiten im Archiv konstant dazu. Durch die Archivarbeiten werden den Teilnehmer/innen immer wieder die Grausamkeiten des Lagers durch die Aufzeichnungen aufgezeigt. All diese Erfahrungen tauschen die Teilnehmer/innen untereinander aus. Zu den Wochenendeinsätzen gehören auch die inhaltlichen Impulse durch die Pädagogik fest dazu. Eine besonders intensive Erfahrung war ein rein inhaltliches Wochenende in Ravensbrück, an dem auch Ãœberlebende ihre Geschichte erzählten.

So ist Ravensbrück ein fester Bestandteil der Arbeit der Kolpingjugend und des Kolpingwerkes im Diözesanverband Berlin geworden. Die rund 1.500 Mitglieder in Berlin sehen die Arbeit als wertvolle Tätigkeit an. So kann die Mahn- und Gedenkstätte aktiv unterstützt werden und die Geschichte hautnah betrachtet werden. Gerade Jugendlichen soll dieses Projekt näher gebracht werden. Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit die grausame Geschichte vor Augen zu führen und diese gemeinsam aufzuarbeiten. Das Kolpingwerk gliedert sich in seiner Struktur in den Bereich der Kolpingjugend (Mitglieder bis 30 Jahre) und der "Erwachsenen". Diese sind in Kolpingsfamilien beheimatet. Die örtlichen Gruppen (Kolpingsfamilien) sind meist in katholischen Pfarrgemeinden angeschlossen. Neben dem Engagement in Ravensbrück bietet die Kolpingjugend verschiedene Aktivitäten an. Dies sind beispielsweise Schulungen und Bildungsmaßnahmen, Kinderfahrten auf die Insel Ameland und die Partnerschaftsarbeit mit dem Kosovo. Das Kolpingwerk ("Erwachsene") fokussiert seine Arbeit auf die Kolpingsfamilien. Hier werden individuelle Angebote gemacht. Die Gruppen treffen sich zu Vorträgen zur Bildung oder zu religiösen Themen, sie verbringen gemeinsam ihr Freizeit, packen vor Ort an und unterstützen sich gegenseitig. Ãœbergreifend ist die Partnerschaftsarbeit und das Engagement in Ravensbrück. Dies alles hat tatsächlich einen familiären Charakter. Im Kolpingwerk fühlt man sich weltweit zu Hause.

Weitere Informationen zur Arbeit der Kolpingjugend und des Kolpingwerkes:

Kolpingjugend Diözesanverband Berlin: kolpingjugend-dvberlin.de

Kolpingwerk Berlin:                            www.kolping-berlin.de

Kolpingwerk Deutschland:                  www.kolping.de   

 

Filmpräsentation | Ravensbrück außer Haus

Mi, 26. März 2014, 18 Uhr

»Die Frauen von Ravensbrück« 

 Dr. Insa Eschebach, Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück, im Gespräch mit der Filmemacherin Loretta Walz, Düsseldorf    

Die Regisseurin Loretta Walz beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit der Sammlung von lebensgeschichtlichen Interviews. In diesem Rahmen produzierte sie 2005 das besondere Zeitdokument  »Die Frauen von Ravensbrück«.  Dieser  Film wurde 2006 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. In der Begründung der Jury heißt es: »Der Film ›Die Frauen von Ravensbrück‹ ist ein Film der Erinnerung, ein Film der Gesichter, ein Film über das Ãœberleben und ein Film über die menschliche Würde. Loretta Walz versammelt die Aussagen und Erinnerungen von Frauen, die das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück überlebt haben.«

Die Filmemacherin Loretta Walz wird im anschließenden Gespräch mit der Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück Dr. Insa Eschebach zwei  zentralen Fragen nachgehen: Ob und wie  hat sich die Erinnerung im Laufe der Zeit verändert? Wie hat sich das Ravensbrück-Gedächtnis auf Grund von gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen entwickelt?

Loretta Walz  ist Regisseurin, Autorin und Dozentin und begann bereits im Jahre 1979 mit dem Projekt »Widerstand leben - Frauenbiographien« in Form einer Sammlung lebensgeschichtlicher Video-Interviews mit Ãœberlebenden aus den Konzentrationslagern. Die Filmemacherin hat zahlreiche Filme und Biographien zum Frauenkonzentrationslager Ravensbrück veröffentlicht. Neben den Arbeiten zu Ravensbrück produziert Loretta Walz Filme und interaktive Medien für Museen, Gedenkstätten sowie Sendeanstalten. Sie unterrichtet im Fachbereich Gestaltung an der Hochschule der Künste, Berlin. Ihr aktuelles Projekt mit dem Titel »PARTIZIP 2« an der Université du Luxemburg/Fakultät für Sprachwissenschaften und Literatur, Geisteswissenschaften, Kunst- und Erziehungswissenschaften, beschäftigt sich mit lebensgeschichtlichen  Erinnerungen an den 2. Weltkrieg in Luxemburg.    

 Ort: Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte Am Alten Markt 9 (Altes Rathaus) 14467 Potsdam

 Eintritt frei.

Eine Veranstaltung im Rahmen der 24. Brandenburgischen Frauenwoche »Gemeinsam - Lebendig - Widerständig  Frauengeschichte(n) 1914 bis 2014«.

 

 

Führung

So, 9. März 2014, 14 Uhr

Das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück. Geschichte und Erinnerung

Führung durch die neue Hauptausstellung mit der stellvertretenden Gedenkstättenleiterin Cordula Hundertmark im Rahmen der 24. Brandenburgischen Frauenwoche "Gemeinsam - Lebendig - Widerständig Frauengeschichte(n) 1914 bis 2014"

Treffpunkt: ehem. Kommandantur

 

Öffentliche Vorträge

So, 16. Februar 2014, 11-13 Uhr

im Rahmen des Jahrestreffens des Zentrums für Biographik (ZetBi)

Dr. Insa Eschebach: "Täterfotographie in der neuen Hauptausstellung."

Dr. Matthias Heyl: "Geschichte in Geschichten. Biografik als Zugang"

Ort: Seminarhaus

Anmeldung: arend@ravensbrueck.de

 

Ravensbrück außer Haus

Do, 13. Februar 2014, 17 Uhr

Straßenumbenennung und Ausstellungseröffnung

Edith Bán Kiss

Im Gedenken an die Bildhauerin Edith Bán Kiss, die in der Daimler-Benz-Motoren-GmbH Genshagen Zwangsarbeit leisten musste, wird die Straße am Ort der neuen Konzernzentrale in Berlin nach ihr umbenannt.  Im Rahmen einer kleinen Werkausstellung werden ihre Goachen aus dem Album "Deportation" gezeigt. Ort: Zentrale der Daimler AG, Mühlenstraße 30, 10243 Berlin Anmeldung: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Daimler AG, presse-mbvd@daimler.com

 

Lesung

Mo, 27. Januar 2014, 11 Uhr 
Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
Lesung Ravensbrück - Auschwitz - Ravensbrück
Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Carolinum Neustrelitz und andere Freundinnen und Freunde der Gedenkstätte Ravensbrück lesen Zeugnisse von ehemaligen Häftlingen beider Lager
Ort: Veranstaltungssaal in den Garagen
Anmeldung:
info@ravensbrueck.de

 

Ravensbrück außer Haus

Mi, 8. Januar 2014,  15.15-16.45 Uhr

"Die Quellen sprechen nicht für sich" - Umgang mit historischen Quellen in der Arbeit der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Vortrag von Cordula Hundertmark, Leiterin der Wissenschaftlichen Dienste, und Dr. Matthias Heyl, Leiter der Pädagogischen Dienste, im Rahmen der Ringvorlesung der Universität Rostock "Bibliotheken, Archive, Museen - Institutionen der Erinnerungskultur"

Ort: Universität Rostock, Institut für Physik, Großer Hörsaal, Universitätsplatz 3