Veranstaltungsarchiv


Das Veranstaltungsarchiv nennt Veranstaltungen der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück seit  2002 in rückwärtiger Reihenfolge. In der Regel sind die Beschreibungen des Ankündigungstextes übernommen worden.  

 

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2009  


Samstag-Sonntag, 12.-13. Dezember 2009 | Workshop  

Ravensbrücker Kolloquium »Adorno revisited: Was heißt ›Aufarbeitung der Vergangenheit‹« 

Mit Prof. em. Dr. Klaus Ahlheim, Dr. Wolfgang Kraushaar (Hamburger Institut für Sozialforschung) und Prof. Dr. Astrid Messerschmidt (PH Karlsruhe). Vor fünfzig Jahren hielt Theodor W. Adorno auf einer Erzieherkonferenz aus Anlass einer antisemitischen Welle einen Vortrag, in dem er seine Ansprüche an die »Aufarbeitung der Vergangenheit« formulierte, mit denen wir uns – gemeinsam mit dem sechs Jahre später gehaltenen Radiovortrag zur »Erziehung nach Auschwitz« – noch einmal grundlegend beschäftigen wollen. Konzeption: Dr. Matthias Heyl. 

 

Freitag, 4. Dezember 2009, 18.30 Uhr | Benefizveranstaltung | Ravensbrück außer Haus

Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in Berlin | Bilder, Lesung und Musik

Information und Anmeldung: info@ravensbrueck.de, Tel.: (033093) 608-13

Ort: Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Berli

 

Samstag, 28. November 2009, 21 Uhr | Ravensbrück außer Haus | Buchvorstellung 

Dr. Robert Sommer – Das KZ-Bordell

Das Buch »Das KZ-Bordell. Sexuelle Zwangsarbeit in nationalsozialistischen Konzentrationslagern« ist die erste Gesamtdarstellung

über die Zwangsprostitution im Lagersystem der SS. Der promovierte Wissenschaftler und Autor Robert Sommer hat sich diesem Thema

angenommen und wird bei keller.gestalten über seine Arbeit sprechen. Die umfassende Untersuchung von Sommer zeichnet das Bild einer bisher unbekannten Realität des Schreckens. Die wissenschaftliche Studie, für die der Autor mit Zeitzeugen und Überlebenden zusammentraf, beschreibt detailliert die Gründe für die Einrichtung der Lagerbordelle, Strategien der Rekrutierung von Frauen, Lebensbedingungen sowie Motive von Bordellbesuchern. Moderation: Raik Stolzenberg

Ort: Theaterkapelle, keller.gestalten, Boxhagener Str. 99, 10245 Berlin, Tel: 030-40984300 (U5-Bhf Samariterstraße, S-Bhf Ostkreuz), Eintritt: 10/5 Euro

 

Donnerstag, 26. November 2009, 9-16 Uhr | Lehrerfortbildung

Mit Grundschülern in die Gedenkstätte? Für und Wider.

Projektideen für den Grundschulunterricht zum Nationalsozialismus.

Seit längerem diskutieren ErziehungswissenschaftlerInnen, PädagogInnen, ErzieherInnen und Eltern, ob und wie der Nationalsozialismus Thema in der Grundschule sein solle/könne. Es gibt eine Vielzahl von Projektangeboten und -erfahrungen. Aber wie steht es um den Besuch einer KZ-Gedenkstätte? Was spricht dafür, was dagegen? Was lässt sich andernorts - in der Schule, im Lern- und Wohnumfeld der SchülerInnen - zum Thema tun? Welche Rolle kann ein Gedenkstättenbesuch in der Auseinandersetzung mit dem Thema im Grundschulalter spielen?

Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Jüdischen Museum Berlin und dem Anne-Frank-Zentrum Berlin.

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück

Information und Anmeldung: paedagogik@ravensbrueck.de, Tel.: (033093) 603-85

Zum Programm als PDF-Datei...

 

Montag-Dienstag, 23.-24. November 2009 | Fachtagung | Ravensbrück außer Haus 

»Partnerschaften aufbauen. Internationale Schul- und Jugendprojekte als Orte der Verständigung«   

Der pädagogische Leiter der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück, Dr. Matthias Heyl, stellt die Arbeit der Jugendbegegnungsstätte am 23. November im Forum 4 | »Geschichte, Menschenrechte und Demokratiebildung« vor.

Veranstalter: Junge Wege in Europa, MitOst e.V., Schillerstr. 57, 10627 Berlin

Ort: Bosch Repräsentanz Berlin, Bismarckstraße 71, 10627 Berlin

Junge Wege in Europa ist ein Programm der Robert Bosch Stiftung in Trägerschaft des MitOst e.V.

 

Donnerstag, 19. November 2009, 15 Uhr | Ausstellungseröffnung

Vergessene Vernichtung? 

Polnische und tschechische Intelligenz in den Konzentrationslagern 

Sachsenhausen und Ravensbrück am Beginn des Zweiten Weltkriegs

Nach den Plänen der Nationalsozialisten sollte im Rahmen des Eroberungs- und Vernichtungskrieges in Osteuropa ein Großteil der dortigen kulturellen Trägerschichten ermordet werden. Die Verhaftung der Führungsschichten aus Politik, Kirchen, Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft in Polen und Tschechien und deren Deportation in Konzentrationslager setzte mit Kriegsbeginn ein. Vor 70 Jahren, im Spätherbst 1939 wurden 169 polnische Wissenschaftler der Jagiellonen-Universität Krakau sowie 100 katholische Geistliche der Lubliner Kurie in das Konzentrationslager Sachsenhausen verschleppt. Ihnen folgten Tausende von Polen, darunter zahlreiche katholische Geistliche. Nach einer Protestaktion gegen die deutsche Besatzung deportierten die Nationalsozialisten ebenfalls im Spätherbst 1939 mehr als 1.000 tschechische Studenten in das KZ Sachsenhausen. Gleichzeitig wurden Frauen aus beiden Ländern, die den intellektuellen und geistlichen Eliten angehörten, in das KZ Ravensbrück verschleppt. Diese Ereignisse, die bis heute in der Erinnerungskultur der betroffenen Länder tief verwurzelt sind, sowie die Lebensgeschichte der Verfolgten stehen im Mittelpunkt einer Sonderausstellung. Mit Unterstützung des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft«, des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, der Axel-Springer-Stiftung und der Hans-Böckler-Stiftung.

Die Sonderausstellung der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Kooperation mit der Jagiellonen-Universität Krakau und der Karls-Universität Prag wird in zwei Teilen in der Gedenkstätte Sachsenhausen (600 m²) und im Zellenbau der Gedenkstätte Ravensbrück (120 m²) zu sehen sein.

Begrüßungen 

Dr. Insa Eschebach, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Prof. Dr. Günter Morsch, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Grußwort

Prof. Dr. Jan Rydel, Jagiellonen-Universität Krakau

Vorträge

Anna Hájková (University of Toronto): Weibliche Inhaftierte aus der tschechischen Inteligencja im KZ Ravensbrück 1939/40

Dr. Marie Jírásková, Biographin von Milena Jesenská (angefragt)

Dr. Andrea Genest (Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück): Inhaftierte aus der polnischen Inteligencja im KZ Ravensbrück 1939/40

Krystyna Zaorska-Burczyk, Überlebende des KZ Ravensbrück (Polen)

17 Uhr: Führung durch die Ausstellung mit Monika Herzog (Mahn-und Gedenkstätte Ravensbrück)

18:30 Uhr: Konzert »Lieder aus Ravensbrück« (Arrangement: Jana Kmitova)

In Kooperation mit Kulturfeste im Land Brandenburg e.V.  

 

Samstag, 14. November 2009, 10 Uhr | Workshop

Uckermark-Forum 2009: Zur Geschichte und Zukunft des Areals ehemaliges »Jugendschutzlager« Uckermark. Aktueller Stand der Entwicklung und Perspektiven.

Das Areal des ehemaligen »Jugendschutzlagers« Uckermark ist bis zum heutigen Tag von Spuren der sowjetischen Nachnutzung geprägt. Im April 2009 hat die Initiative für einen »Gedenkort ehemaliges KZ Uckermar e.V./Netzwerk einen Gedenkstein auf dem Gelände eingeweiht, der an die dort ermordeten bzw. inhaftierten Frauen erinnert. Die Zukunft des Areals ist indes nach wie vor ungewiss.  Gemeinsam mit der Initiative für einen »Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark« e.V./Netzwerk führt die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten jährlich das Uckermark-Forum durch, auf dem neben einer Bestandsaufnahme der aktuellen historischen Forschung die Zukunft des Geländes wie auch Perspektiven des Gedenkens vor Ort diskutiert werden. In diesem Jahr werden erste Ergebnisse von Probegrabungen auf dem Areal und der Stand der Entwicklung der geplanten Beräumung des Geländes von militärischen Relikten (Konversion) vorgestellt. Darüber hinaus wird die Bedeutung des »Jugendschutzlagers« für die Arbeit der weiblichen Kriminalpolizei im »Dritten Reich« diskutiert.   

Programm

10 Uhr | Begrüßungen: Dr. Insa Eschebach, Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten; Wiltrud Cordes und Verena Heil, Initiative für einen »Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark« e.V./Netzwerk

10:30 Uhr Zur Bedeutung des »Jugendschutzlagers« Uckermark in der Arbeit der weiblichen Kriminalpolizei, PD Dr. Mariana Hausleitner, Ausstellungsprojekt am Deutschen Historischen Museum Berlin (durch die Gedenkstätte angefragt)

11:30 Uhr | »Spuren.« Bericht über die Probeausgrabungen auf dem südöstlichen Teil des Geländes im Jahr 2009, Dorthe Andersen, Archäologin, Universität Kopenhagen

12:30 Uhr | Mittagspause

14 Uhr | Perspektiven der Landesregierung für das Areal, Hajo Cornel, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (durch die Gedenkstätte angefragt)

Infos zum aktuellen Stand der Konversion von der Arbeitsgruppe »Konversion«

Initiative für einen »Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark« e.V./Netzwerk

15 Uhr | Politische Bestimmung des offenen Gedenkens, Wiltrud Cordes, Initiative für einen »Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark« e.V./Netzwerk

16 Uhr | Resumée

Ort: Besucherzentrum Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Straße der Nationen 2, 16798 Fürstenberg / Havel

Freitag - Sonntag, 16.-19. Oktober | Kolping-Workcamp

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück

 

15. Oktober - 22. November 2009 | Wanderausstellung | Historisches-Technisches Informationszentrum Peenemünde | Ravensbrück außer Haus
»Lagerbordelle. Sex-Zwangsarbeit in NS- Konzentrationslagern«
 

 

50 Jahre Gedenkstätte Ravensbrück

Am 12. September 1959 wurde die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück eröffnet. Der 50. Jahrestag ihres Bestehens ist der Gedenkstätte Anlass, die Geschichte des Gedenkens an diesem Ort zu rekonstruieren, zu würdigen, aber auch kritisch zu reflektieren.

Die Nachgeschichte des am 30. April 1945 befreiten Frauen-Konzentrationslagers ist geprägt durch unterschiedliche Epochen: Während in den ersten Nachkriegsjahren verschiedene Gruppen  in Nachbarschaft des sowjetisch besetzen Lagerareals mit Hilfe eines improvisierten Mahnmals Gedenkveranstaltungen durchführten, institutionalisierte sich das öffentliche Gedenken mit der Gründung der Gedenkstätte im Jahr 1959. Als »Nationale Mahn- und Gedenkstätte« gehörte Ravensbrück neben Buchenwald (1958) und Sachsenhausen (1961) zu den drei großen KZ-Gedenkstätten der DDR. Lange Zeit stand die Ehrung des kommunistischen Widerstandskampfes im Zentrum der Gedenkveranstaltungen. In den 1980er Jahren gab es erste Anzeichen für ein Aufbrechen des staatlichen Gedenkmonopols. Nach der deutschen Vereinigung traten die Geschichten einzelner Häftlinge und bislang vergessener Haftgruppen ins Zentrum der Aufmerksamkeit; langsam entwickelte sich eine pluralistische Erinnerungskultur.

Seit 1993 ist die Gedenkstätte Teil der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten. Ihren Auftrag, an Terror, Krieg und Gewaltherrschaft zu erinnern, verbindet die Gedenkstätte mit frauen- und geschlechterhistorischen Fragestellungen. Heute ist Ravensbrück ein europäischer Gedächtnisort: ein Friedhof, ein Ort des Gedenkens, ein Tatort, ein zeithistorisches Museum und ein Ort der Bildung, der Debatte und des Austausches.

 

Freitag-Sonntag, 11.-13. September 2009 | Workshop

50 Jahre Gedenkstätte Ravensbrück.

Lesungen, Vorträge und Diskussionen zur Nachgeschichte des Frauen-Konzentrationslagers

veranstaltet von der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Zusammenarbeit mit der Lagergemeinschaft Ravensbrück Freundeskreis e. V., dem Internationalen Freundeskreis Gedenkstätte Ravensbrück e. V. und  der Dr. Hildegard Hansche Stiftung

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück 

Information und Anmeldung: info@ravensbrueck.de, Tel.: (033093) 608-13

 

Freitag, 11. September 2009

19 Uhr Auftakt

Biografische Skizzen.

Lange Nacht der Lesungen

Erika Schwarz: Fanny Mütze-Specht, Grit Philipp: Erika Buchmann, Silvija Kavcic: Theresa Resman Haader, Johanna Kootz: Lidia Beccaria Rolfi, Gisa Spieler: Dr. Hildegard Hansche,  Carolyn Gammon: Johanna Krause, Christl Wickert: Doris Maase, Kirsten Wacker: Maria Potrzeba, Christa Schulz: Hanka Housková, Anne Kwaschik: Marie-Jo Chambart de Lauwe (angefragt), Sylvia Köchl: Rosa Jochmann (angefragt), Joke van Dijk-Bording: Stennie Pratamo-Gret, Greet Roodveldt: Ann van Kampen-Huig, Ramona Saavedra Santis: Vera Udovenko-Bobkova u.a.

 

Samstag, 12. September 2009

10 Uhr – 10.30 Uhr Begrüßungen

Dr. Insa Eschebach, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Irma Trksak, Vize-Präsidentin des Internationalen Ravensbrück-Komitees

Dr. Ingeborg Berggreen-Merkel, Ministerialdirektorin beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (angefragt)

Annemarie Müller, Vorsitzende der Lagergemeinschaft Ravensbrück / Freundeskreis e. V.

Dr. Peter Plieninger, Vorsitzender des Internationalen Freundeskreises Gedenkstätte Ravensbrück e.V.

Dr. Simone Erpel, Vorsitzende des Vorstands der Dr. Hildegard Hansche-Stiftung

10.30 Uhr – 13 Uhr Vorträge

Dr. Insa Eschebach: Die Geschichte der Gedenkstätte Ravensbrück im Kontext der deutschen Nachkriegsgeschichte

Dr. Bärbel Schindler-Saefkow: Die internationalen Initiatorinnen des Gedenkortes Ravensbrück

Rita Pawlowski: Der Demokratische Frauenbund Deutschlands und die Entstehungsgeschichte der Gedenkstätte Ravensbrück

Susan Hogervorst: Die Gedenkstätte und die Lagergemeinschaften. Einige Beispiele aus West-Europa

13 Uhr Mittagessen

14 Uhr Begrüßung und Vortrag

Prof. Dr. Johanna Wanka, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes

Brandenburg: Die Gedenkstätte Ravensbrück im Kontext der brandenburgischen Erinnerungskultur

14.20 Uhr Podium: Die Gedenkstätte Ravensbrück im Kontext der regionalen, nationalen und europäischen Erinnerungskulturen

Teilnehmende: Prof. Dr. Johanna Wanka, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg,  Dr. Ingeborg Berggreen-Merkel, Min Dir’n beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Robert Philipp, Bürgermeister der Stadt Fürstenberg, Susan Hogervorst, Erasmus Universität Rotterdam

Moderation: Dr. Martina Weyrauch, Landeszentrale für Politische Bildung Potsdam

15.30 Uhr Kaffee

16 Uhr Podium der Generationen: Erinnerungen an die Gedenkstätte 1959-2009

Teilnehmende: Simone Degueldre-Hendrix (Belgien) (angefragt),  Irma Trksak (Österreich), Dr. Wanda Poltawská (Polen) (angefragt), Selma van de Perre (England), Walter Morgenbesser (Israel) u.a., Dr. Bärbel Schindler-Saefkow (Berlin), Jürgen Topp (Menz), Wiltrud Cordes (Hamburg), Schülerinnen und Schüler des Strittmatter-Gymnasiums befragen Zeitzeugen zur Gedenkstättengeschichte. Moderation: Dr. Matthias Heyl

18 Uhr Gedenken am Seeufer

19 Uhr Empfang der Gedenkstätte

20 Uhr Konzert

Esther Bejarano & die Gruppe Coincidence

Ort: Ehemalige Textil-Fabrik

 

Sonntag, 13. September 2009

10 Uhr Vortrag

Dr. Käthe Dost: Die »Tragende« von Will Lammert. Geschichten zur Geschichte

10.30 Uhr Podium: Die Gedenkstättenanlage, die »Tragende« und ihre Skulpturengruppe (Ravensbrück/Berlin)

Moderation: Insa Eschebach

Teilnehmende: Dr. Käthe Dost,  Prof. Hubert Matthes und Prof. Dr. Ludwig Deiters (ehemals Architektenkollektiv Buchenwald), Dr. Peter Fischer (angefragt)

14 Uhr Die Gedenkstätte im Medium der Einführungsfilme

Gezeigt und diskutiert werden der Wochenschaubericht zur Eröffnung der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück »Der Augenzeuge 75/59/2« (DDR 1959, 3:42“) und die Einführungsfilme  »Das Vermächtnis« (DDR 1965, 33:00“), »Frauen in Ravensbrück« (DDR 1968, 37:00“), »Vergesst unsere Tränen nicht« (DDR 1989, 25:00“)

 

Sonntag, 13. September 2009, 15 Uhr | SeeLesungen  

»Jeden Abend bellten die Hunde«. Fürstenbergerinnen und Fürstenberger erinnern sich an das KZ Ravensbrück

Eine Lesung von Karin Hartmann und Dieter Lahaine

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Regie und Realisierung: Peter Tucholski | Manuskript: Dr. Annette Leo.

Ort: Stadtpark der Wasserstadt Fürstenberg / H., Unter den Linden 2

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Landestheater Neustrelitz, der Stadtverwaltung Fürstenberg
und dem Fürstenberger Förderverein der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück e.V.

 

Sonntag-Freitag, 30. August 2009 - 4. September 2009 | Tagung

Europäische Sommer-Universität Ravensbrück

»Unter Deutscher Besatzung: Geschlechterpolitiken und Rassismus im Zweiten Weltkrieg - Polen, Frankreich und Italien«

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück

Information und Anmeldung: info@ravensbrueck.de, Tel.: (033093) 608-13 

Eine Kooperationsveranstaltung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, der Heinrich-Böll-Stiftung und der Stiftung Topographie des Terrors unter Schirmherrschaft von Frau Prof. Dr. Johanna Wanka, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg 

 

Sommer 2009 | Jugendbegegnungen  

Internationale Workcamps 

10. - 12. Juli 2009 | Kolping-Workcamp

13. - 26. Juli 2009 | NIG-Workcamp

19. Juli - 2. August 2009 | ASF-Workcamp

1. - 15. August 2009 | SCI-Workcamp

16. - 29. August 2009 | VJF-Workcamp  

 

Freitag-Montag, 21.-24. August 2009 | Deutsch-Niederländische Jugendbegegnung  

Ravensbrücker Generationenforum 

»Die Zukunft der Erinnerung«

in Zusammenarbeit mit der Dr. Hildegard Hansche Stiftung, dem Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten, der Körber-Stiftung, Hamburg, der Gedenkstätte Herinneringscentrum Kamp Westerbork, Trägern der ausserschulischen Jugendarbeit in Berlin und Brandenburg und dem Deutschen Jugendherbergswerk Berlin-Brandenburg

Information: paedagogik@ravensbrueck.de, Tel.: (033093) 603-85  | weitere Informationen...

 

Dienstag-Mittwoch, 25.-26. August 2009 | Deutsch-Niederländische Jugendbegegnung  

Ravensbrücker Generationenforum | »Die Zukunft der Erinnerung«

in Zusammenarbeit mit der Dr. Hildegard Hansche Stiftung, dem Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten, der Körber-Stiftung, Hamburg, der Gedenkstätte Herinneringscentrum Kamp Westerbork und dem Deutschen Jugendherbergswerk Berlin-Brandenburg

Die niederländischen und deutschen Jugendlichen besuchen das Bundespräsidialamt und den Bundestag.

Ort: Berlin

Information: paedagogik@ravensbrueck.de, Tel.: (033093) 603-85  | weitere Informationen...

 

Mittwoch, 19. August 2009, 18 Uhr | Ravensbrück außer Haus

Das KZ-Bordell

Buchpräsentation mit dem Autor Robert Sommer

Zur Begrüßung sprechen:

Evrim Baba (Frauenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus)

Dr. Insa Eschebach (Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück), Michael Werner (Verlag Ferdinand Schöningh)

Ort: Abgeordnetenhaus von Berlin, Niederkirchnerstraße 5, 10111 Berlin Mitte, Raum 376

Veranstalter: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in Zusammenarbeit mit dem Verlag Ferdinand Schöningh 

 

Samstag, 15. August 2009, 14-17 Uhr | Themenführung für FußgängerInnen

Der Lagerkomplex Ravensbrück - Frauenkonzentrationslager, Männerlager, »Jugendschutzlager Uckermark«, Siemens-Lager

mit Dr. Matthias Heyl, Leiter der Pädagogischen Dienste der Gedenkstätte  

Treffpunkt: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Besucherzentrum

 

Samstag, 8. August 2009, 14-16 Uhr | Themenführung

Die Neukonzeption der Gedenkstätte Ravensbrück 

mit Dr. Insa Eschebach, Leiterin der Gedenkstätte  

Treffpunkt: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Besucherzentrum

 

Sonntag, 2. August 2009, 11-13 Uhr | Themenführung

»Täterschaft in Ravensbrück«

mit Thomas Kunz, Pädagogische Dienste der Gedenkstätte  

Treffpunkt: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Besucherzentrum

 

Sonntag, 2. August 2009, 14-16 Uhr | Themenführung

»Täterschaft in Ravensbrück«

mit Thomas Kunz, Pädagogische Dienste der Gedenkstätte  

Treffpunkt: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Besucherzentrum

 

Sonntag, 26. Juli 2009, 11-13.30 Uhr | Themenführung für RadfahrerInnen

Der Lagerkomplex Ravensbrück - Frauenkonzentrationslager, Männerlager, »Jugendschutzlager Uckermark«, Siemens-Lager

mit Angelika Meyer, Pädagogische Dienste der Gedenkstätte  

 

Sonntag, 26. Juli 2009, 14-16.30 Uhr | Themenführung für RadfahrerInnen

Der Lagerkomplex Ravensbrück - Frauenkonzentrationslager, Männerlager, »Jugendschutzlager Uckermark«, Siemens-Lager

mit Angelika Meyer, Pädagogische Dienste der Gedenkstätte  

 

Samstag, 18. Juli 2009, 18 Uhr | SeeLesungen  

»Hilfe im Lager«. Erinnerungen ehemaliger Häftlinge

Gelesen von der Schauspielerin Isabella Mamatis

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Regie und Realisierung: Peter Tucholski | Manuskript: Gedenkstätte Ravensbrück

 

Donnerstag, 11. Juli 2009 | Vernissage der Wanderausstellung | Dresden

»Lagerbordelle. Sex-Zwangsarbeit in NS- Konzentrationslagern« | Ravensbrück außer Haus

im Rahmen der »Dresdener Museums-Sommernacht«, Gedenkstätte Münchner Platz | George-Bähr-Straße 7, Schumann-Bau der TU Dresden 

 

 

Mittwoch, 1. Juli 2009, 9-16 Uhr | Lehrerfortbildung

»Nur einen Mausklick entfernt - rechtsextremistische Welten im Internet« – Pädagogische Interventionsmöglichkeiten und Formen der schulischen Auseinandersetzung.

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück 

Eine Kooperationsveranstaltung mit der RAA Brandenburg.

 

Montag, 8. Juni - Sonntag, 28. Juni 2009 | Joint Exhibition

»Comfort Women - Unfished History - Women Victims in World War II« (Korea-Netherlands-Germany joint exhibition)

Ort: Rathaus der Stadt Den Haag, Niederlande

Veranstalter: Northeast Asian History Foundation ( Korea ), Foundation of Japanese Honorary Debts ( Niederlande) in Zusammenarbeit mit der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Donnerstag, 4. Juni 2009, 20 Uhr | Buchvorstellung | Ravensbrück außer Haus

Krieg und Geschlecht.

Mit den Herausgeberinnen Dr. Insa Eschebach und Dr. des. Regina Mühlhäuser sowie Gaby Zipfel, Hamburger Institut für Sozialforschung

Ort: Galerie Linda, Hein-Hoyer Straße 13, 20359 Hamburg | www.chezlinda.de

 

 

Dienstag, 26. Mai 2009, 20 Uhr | Filmabend | Ravensbrück außer Haus

»Was bleibt«
Filmvorführung und anschließende Diskussion mit den Regisseurinnen Gesa Knolle und Birthe Templin und Erna de Vries, moderiert von Dr. Matthias Heyl
Ort: Martin-Gropius-Bau, Kinosaal, Eintritt frei

Veranstalterin: Stiftung Topographie des Terrors, Stresemannstraße 11, 10963 Berlin

 

Montag, 18. Mai 2009 - Mittwoch, 20. Mai 2009 | Ravensbrück außer Haus

»Vor allzu langer Zeit. Die Praxis historisch-politischer Bildung zum Nationalsozialismus heute« 

Eine Tagung der Evangelischen Akademie Loccum. Die Abschlussdiskussion wurde mit einem Referat des Leiters der Pädagogischen Dienste der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Dr. Matthias Heyl, eingeleitet.

 

Sonntag, 17. Mai 2009, 9-12 Uhr | Internationaler Museumstag | »Offene Sammlung«

»Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück 1939« 

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Bibliothek im Hauptgebäude (ehem. »Kommandantur«)

 

Sonntag, 17. Mai 2009, 11 Uhr | Internationaler Museumstag | Themenführung

»Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück 1939« 

Treffpunkt: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Besucherzentrum

 

Sonntag, 17. Mai 2009, 14 Uhr | Workshop

Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück - vor 70 Jahren  

Mit Vorträgen von Katja Seybold (»Von der Lichtenburg nach Ravensbrück«) und Dr. Bernhard Strebel (»Die Gründung des Konzentrationslagers Ravensbrück«) und anschließender Diskussion

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Besucherzentrum

 

Mittwoch-Sonntag, 29. April – 3. Mai 2009 | Kooperationsseminar

»PABO-Studenten-Reise 2009«

Ein Kooperationsseminar für niederländische Lehramtsstudierende.

Veranstaltet in Kooperation mit dem Herinneringscentrum Kamp Westerbork und dem Comité Vrouwenconcentratiekamp Ravensbrück 

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück

 

Montag-Dienstag, 27./28. April 2009 | Jugendbegegnung  

Begegnungstage der Landtagspräsidenten aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern 

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück

 

Sonntag, 19. April 2009, 8.30 Uhr | Jahrestag der Befreiung 

Gottesdienst in deutscher und polnischer Sprache

Pfarrer Michael Ritschel, Kath. Pfarramt St. Hedwig, Fürstenberg und Nikolaj Sk¡odowski (Gdansk)

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, ehemaliger Zellenbau

 

Sonntag, 19. April 2009, 9 Uhr | Gedenkveranstaltung 

Gedenken am Sowjetischen Ehrenmal

Ort: Sowjetisches Ehrenmal, Fürstenberg / Havel

Veranstalterin: Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e.V.

 

Sonntag, 19. April 2009, 10 Uhr | Gedenkveranstaltung 

64. Jahrestag der Befreiung

Begrüßungen

Dr. Insa Eschebach, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Ludmilla Woloschina, Vizepräsidentin des Internationalen Ravensbrück-Komitees

Robert Philipp, Bürgermeister der Stadt Fürstenberg/Havel

Es sprechen:

Prof. Dr. Johanna Wanka, Vorsitzende des Stiftungsrats der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, 
Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Cécile Wajsbrot, Autorin Paris, Berlin

Lagergebet: Pfarrer Nikolaj Skłodowski, Gdansk

Kaddisch: Kantorin Mimi Sheffer und Kantor Isaac Sheffer

Musik: Friedemann Graef, Berlin | Ars Choralis, USA

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

 

 

Sonntag, 19. April2009, 13 Uhr | Filmpräsentation  

Die Ravensbrücker Generationenforen – »Die Gegenwart der Erinnerung«

Präsentation der Filme der vergangenen Generationenforen und anschließender Vorbereitungs-Workshop für das 5. Generationenforum »Die Zukunft der Erinnerung«

in Zusammenarbeit mit der Dr. Hildegard Hansche Stiftung 

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück

 

Sonntag, 19. April 2009, 14 Uhr | Gedenkveranstaltung

»Gedenkfeier auf dem Gelände des ehemaligen Jugendkonzentrationslagers für Mädchen und junge Frauen und späteren Vernichtungslagers Uckermark«

Enthüllung des Gedenksteins und Auftritt des Chors Ars Choralis aus New York

Grußworte: Überlebende; Dr. Insa Eschebach, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Annemarie Müller, Vorsitzende der Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e.V.

Anschließend Rundgänge in verschiedenen Sprachen

Ort: Gelände des ehemaligen sog. »Jugendschutzlagers«

Veranstalterin: Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V. / Netzwerk. 

 

Sonntag, 19. April 2009, 15 Uhr | Führung

Geführter Rundgang über das Uckermark-Gelände (in englischer/deutscher Sprache, nach Bedarf mit Übersetzung) Ab 13 bis 17 Uhr gibt es einen Kleinbusshuttle vom Haus der Lagergemeinschaft aus.

Veranstalterin: Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V. / Netzwerk. 

 

Samstag, 18. April 2009, 14-18 Uhr | Jahrestag der Befreiung 

Lesungen und Workshops

14 Uhr: Nikolaj Skodowski, Gdansk, geboren im KZ-Ravensbrück, spricht über die polnischen Häftlinge im Frauenkonzentrationslager  

15.30 Uhr: Sr. Maria-Theresia, Karmel Regina Martyrum Berlin, liest Erinnerungen polnischer Häftlinge

16.30 Uhr: Kathrin Mess, Saarburg, liest aus dem Tagebuch des luxemburgischen Ravensbrück-Häftlings Yvonne Useldinger

17.30 Uhr: Studienkreis Deutscher Widerstand 1933 – 1945, Frankfurt/Main, »Frankfurt am Main – Frauen-KZ Ravensbrück, Lebensspuren verfolgter Frauen«. Eine szenische Lesung

 

Samstag, 18. April 2009, 19.30 Uhr | Jahrestag der Befreiung 

Konzert

Ars Choralis (Woodstock, USA) singt Friedens- und Widerstandslieder

Veranstalterin: Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e.V.

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Information: info@ravensbrueck.de, Tel.: (033093) 608-13  

 

Freitag, 17. April 2009, 14 Uhr | Jahrestag der Befreiung 

Übergabe der Informationsstele am Bahnhof Fürstenberg / Havel

Cordula Hundertmark, stellv. Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Dr. Susanne Kill, Deutsche Bahn AG/Konzerngeschichte/Historische Sammlung (KDP)

Ort: Bahnhof Fürstenberg / Havel  

 

Freitag, 17. April 2009, 15 Uhr | Jahrestag der Befreiung 

Vorstellung des Besucherleitsystems der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Dr. Matthias Heyl, Leiter der Pädagogische Dienste der Gedenkstätte

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Besucherzentrum

 

Freitag, 17. April 2009, 17.30 Uhr | Jahrestag der Befreiung 

»Was bleibt«

Filmvorstellung und Diskussion mit der Filmemacherin Gesa Knolle und Werner Hunger, Lagergemeinschaft Ravensbrück / Freundeskreis e.V.   

Moderation: Dr. Matthias Heyl

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Besucherzentrum

   

Samstag-Sonntag, 4.-5. April 2009 | Workshop     

Ravensbrücker Kolloquium | »Kontrapunkte der Erinnerung.

Täter/innen und deren Repräsentation an Orten des öffentlichen Gedenkens«  

Das Kolloquium richtet sich an Nachwuchswissenschaftler/innen verschiedenster Disziplinen.

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück

 

Freitag, 27. März 2009, 19 Uhr | Gedenkgottesdienst 

Gedenkgottesdienst für die Ordensschwester Elisabeth Rivet

Veranstalter: Katholische Kirchgemeinde Fürstenberg

Ort: ehemaliger Zellenbau

 

13.-14. März 2009 | Workshop | Ravensbrück außer Haus

Ravensbrück-Bilder. Dokumentation und Rezeption

22. Arbeitstreffen des Arbeitskreises »Forschung über das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück unter Einbeziehung der Kategorie Geschlecht«

Für diesen Workshop ist eine Anmeldung unter volontariat@ravensbrueck.de erforderlich!

Ort: Martin-Niemöller-Haus, Pacelliallee 61, 14195 Berlin-Dahlem

 

Dienstag-Sonntag, 24. Februar – 8. März 2009 | Ausstellungs-Relaunch

Vorstellung der Wanderausstellung »Lagerbordelle. Sex-Zwangsarbeit in NS-Konzentrationslagern.«

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Besucherzentrum

 

Dienstag-Donnerstag, 27.-29. Januar 2009 | Internationale Tagung | Ravensbrück außer Haus 

»Täterforschung im globalen Kontext« / »Perpetrator Research in a Global Context«

Auf der Tagung Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem Holocaust Research Centre at Royal Holloway, University of London sowie dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen werden in einem Workshop auch die Erfahrungen in der pädagogischen Arbeit mit der Ausstellung im »Im Gefolge der SS - Aufseherinnen im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück« dargestellt. Eine Arbeitsgruppe reflektiert die Erfahrungen aus der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück unter Leitung des Leiters der Pädagogischen Dienste, Dr. Matthias Heyl

Ort: Berlin, dbb-Forum Berlin, Friedrichstraße 169/170, 10117 Berlin

 

Dienstag, 27. Januar 2009 | 10 Uhr | Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

»Was bleibt« (D 2008, 58 Min).

Filmvorführung zum Gedenktag mit den Filmemacherinnen Gesa Knolle und Birthe Templin

Der Film »Was bleibt« spiegelt fast siebzig Jahre deutscher Geschichte wider und stellt zwei Familien vor, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Er ist der erste Dokumentarfilm, der die familieninterne Auseinandersetzung mit dem Holocaust sowohl auf der Seite der Opfer als auch der Täter beleuchtet. Die jüdische Überlebende Erna de Vries folgte als 17-Jährige ihrer Mutter nach Auschwitz, um sie zu beschützen und verspricht ihr, von dem Grauen der Lager zu berichten. Dietlinde hingegen entdeckt erst in den 1980er Jahren, dass ihre Mutter KZ-Aufseherin war. Bis heute versucht sie herauszufinden, was für ein Mensch ihre Mutter gewesen ist. Durch die Offenheit der Protagonistinnen und die geschickte Montage entsteht ein Dialog innerhalb der und zwischen den Familien. »Was bleibt« feierte seine Premiere 2008 auf dem Internationalen Frauenfilmfestival in Köln und lief danach mit großem Erfolg auf dem Internationalen Filmfest in Emden. Zudem wurde er in die Archive des US Holocaust Memorial Museum in Washington, der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem, der Wiener Library in London und der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück aufgenommen, wo auch Teile des Film gedreht wurden.

Im Anschluss an Filmvorführung und Diskussion luden wir die Teilnehmenden zum Gedenken ein.

Eine Veranstaltung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück und der Dr. Hildegard Hansche Stiftung

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Besucherzentrum

 

Freitag/Samstag, 23./24. Januar 2009 | Tagung | Ravensbrück außer Haus 

Die Veränderung der Existenzbedingungen in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern 1934 bis 1945

Eine Veranstaltung der TU Berlin – Zentrum für Antisemitismusforschung, Projekt »Das KZ Sachsenhausen 1936–-1945 – Zentrallager des KZ-Systems«, in Zusammenarbeit mit der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten. Eine Arbeitsgruppe reflektiert die Erfahrungen aus der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück unter Leitung des Leiters der Pädagogischen Dienste, Dr. Matthias Heyl.

Ort: Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen