Veranstaltungsarchiv


Das Veranstaltungsarchiv nennt Veranstaltungen der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück seit  2002 in rückwärtiger Reihenfolge. In der Regel sind die Beschreibungen des Ankündigungstextes übernommen worden.  

 

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2004


 

 

16.12.2004 | Ravensbrücker Forschungsrunde 

»lagerszprache - Sprache und Sprechen im Konzentrationslager am Beispiel des Frauenkonzentrationslagers (FKL) Ravensbrück«

mit Uta Fröhlich, M.A.

»Der Fall Margot Pietzner - Musealisierung einer Biografie«

mit Lavern Wolfram, M.A.: 

Veranstalter: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Ort: Seminargebäude der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück 

Teilnehmerkreis: Alle Interessierten, Anmeldung erforderlich!    

 

3. - 4.12.2004 | Workshop 

Außenlager | Ravensbrück | Sachsenhausen

Veranstalter: Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Ort: Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück 

Teilnehmerkreis: Alle Interessierten, Anmeldung erforderlich!    

 

12. - 14.11.2004 | Workshop

»Freundschaften im Konzentrationslager Ravensbrück« 

Der dreitägige Workshop wird von der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Zusammenarbeit mit Dunya Breur (Amsterdam) durchgeführt. Die Publizisten und Tochter einer Ravensbrückerin hatte die Idee zu diesem Workshop.Er richtet sich an Überlebende, Wissenschaftler, Theologen, Pädagogen sowie Studierende und alle anderen Interessierten. Mit dem Thema »Freundschaften« ist ein Bereich alltäglicher Strategien, die unter den Extrembedingungen des Lagers lebensrettend sein konnten, angesprochen. Die Entstehung solcher Freundschaften in der Fremdheit waren oftmals lebenslange Verbindungen. Sie entstanden unabhängig zwischen Angehörigen unterschiedlicher Nationalitäten, Berufe, sozialer Herkunft und Generation. Die Verhaftung und Deportation in das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück - dieser tiefe Lebenseinschnitt, den Tausende Frauen nicht überlebt haben -, ist somit gleichsam auch der Beginn zahlreicher Freundschaften.  Der internationale Workshop bietet nun ein Forum, das Thema unter wissenschaftlichen wie populärwissenschaftlichen Gesichtspunkten zu diskutieren. Die im Konzentrationslager geschlossenen Freundschaften werden dabei aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Zur Sprache kommen beispielsweise Aspekte wie die internationale Solidarität und die Beziehungen zwischen politischen und nicht politischen Häftlingen.Thematisiert wird natürlich auch die Bedeutung von Freundschaften als Überlebensstrategie. Zahlreiche internationale Gäste haben ihre Teilnahme angekündigt. Unter anderem referiert Professor Jack Morrison aus den USA, Historiker und Autor des Buches »Ravensbrück - Das Leben in einem Konzentrationslager für Frauen 1939- 1945«. Weitere Gäste sind Frau Dr.Gabriele Knapp aus Deutschland, die über Musik als künstlerische Form des Widerstandes berichtet, sowie Dr. Irith Knebel von der Universität Tel Aviv. 

Der Workshop beginnt am Freitag Abend nach einer Begrüßung der Leiterin der Mahn und Gedenkstätte Ravensbrück, Frau Prof. Dr. Jacobeit, mit dem Film »Present Past«. Diese 1994 gedrehte Dokumentation von Anet van Barneveldi und Annemarie Strijbosch zeigt das Leben verschiedener Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück. Am Samstag werden verschiedene Referenten mit einem Kurzvortrag unterschiedliche Aspekte von Freundschaften im Lager Ravensbrück beleuchten. Der letzte Programmpunkt des Tages sind im Konzentrationslager Ravensbrück entstandene Gedichte, vorgetragen von Dr. Constanze Jaiser und musikalisch begleitet durch Jacob David Pampuch. Am Sonntag werden nochmals andere Perspektiven von Freundschaften im Konzentrationslager Ravensbrück erörtert. In einer abschließend Podiumsdiskussion ist Zeit, über noch offene Fragen sowie über die Ergebnisse des Workshops zu sprechen, und weiterführende Ideen aufzunehmen. 

 

12. - 14.11.2004 | Seminar

»BildungsBausteine gegen Antisemitismus«

In der NS-Vernichtungspolitik erreichte der Antisemitismus ein bis heute unvorstellbares Ausmaß. In Abwehr der Erinnerungen und im Zurückweisen jeder Verantwortung, entstanden nach 1945 neue Formen des Antisemitismus, die als sekundärer Antisemitismus bezeichnet werden. In dieser Fortbildung geht es – an einem historischen Ort der NS-Unterdrückungs- und Verfolgungsmaschinerie – um Kontinuitäten und Wandel antisemitischer Stereotypen und Ressentiments. Die Zusammenhänge zwischen historischen und aktuellen Formen des Antisemitismus sollen verständlich gemacht und gemeinsam überlegt werden, welche Handlungsanforderungen sich daraus für die Pädagogik stellen. Ort: Internationale Jugendbildungsstätte Ravensbrück

Ort: Internationale Jugendbildungsstätte Ravensbrück

ReferentInnen: Tanja Kinzel, Paul Stefanowske (BildungsBausteine gegen Antisemitismus)

Unkosten: 60 €, inkl. Unterkunft u. Verpflegung (Ermäßigung möglich)

Anmeldung: BildungsBausteine gegen Antisemitismus

Tel.: 030 - 69 51 76 00 | Fax: 030 - 69 51 76 01| eMail: as-bausteine@bildungsteam.de 

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen den »BildungsBausteinen gegen Antisemitismus« und der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück. BildungsBausteine gegen Antisemitismus ist ein Projekt des Bildungsteams Berlin-Brandenburg e.V. in Kooperation mit Tacheles Reden! e.V. und wird gefördert vom Bundesprogramm entimon.

 

11.11.2004 | 5. Ravensbrücker Jugendforum 

In der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück finden seit geraumer Zeit alljährlich in den Sommermonaten internationale Workcamps statt. Seit 2003 werden die Gruppen in der Regel in den Räumen der Jugendherberge Ravensbrück untergebracht. Wir würden das Angebot für Jugendliche aus aller Welt gerne um eine regionale Komponente (»regionale Workcamps«) erweitern, damit auch Jugendliche aus der Region mit gleichaltrigen internationalen Gästen gemeinsam hier ihre Zeit verbringen, zu Einzelthemen forschen und im Gelände praktisch arbeiten können. Wir suchen Kooperationspartner, die uns inhaltlich, logistisch und auf Antragsweg zur Finanzierung begleiten und unterstützen wollen. Gleichzeitig werden neue Projektangebote für mehrtägige Projektaufenthalte zur aktiven Medienarbeit und zum forschenden Lernen vorgestellt, die gemeinsam mit außerschulischen Trägern weiter profiliert, ausprobiert und umgesetzt werden sollen.

 

29.-31.10.2004 | 5. Ravensbrücker Kolloquium

Besucher informieren - »Die gute Führung«  

In KZ-Gedenkstätten gehören Gruppen- und Einzelbesucherführungen über das jeweilige Gelände der ehemaligen Konzentrationslager zu den stark nachgefragten Angeboten der jeweiligen Pädagogischen Dienste oder anderer Initiativen und »Dienstleister«. An ihrer Form wird da und dort gearbeitet, frontale Führungen durch alternative Angebote, Projektformen und andere dialogische Elemente ergänzt, sie selber aber wird kaum in ihrem Nutzen und ihrer Wirkung hinterfragt.

Wir haben uns vorgenommen, aktuelle Diskussionen zu Erwartungen an Führungen, ihrer Gestalt und ihrem Aufbau wie zu ihrem Nutzen zum Gegenstand eines Ravensbrücker Kolloquiums zu machen und zur Formulierung eigener Ansprüche an eine »gute Führung« beizutragen, aber auch ihren Grenzen nachzugehen. Dabei sollen verschiedene Führungsformen und Bemühungen um eine Qualitätssicherung einer kritischen Diskussion unterzogen werden.

Es ist uns gelungen, drei erfahrene und innovative ReferentInnen für dieses Vorhaben zu gewinnen. Mit Annette Eberle, Annegret Ehmann und Alexander Schmidt referieren KollegInnen, die die pädagogische Praxis in der KZ-Gedenkstätte Dachau, der Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg maßgeblich mitgestaltet haben oder noch mitgestalten. Annette Eberle hat sich in jüngster Zeit um die Qualitätssicherung in Dachau bemüht, Annegret Ehmann neue Materialien für den Besuch polnischer Gedenkstätten für Brandenburgische Klassen erarbeitet, und Alexander Schmidt ist – mit einem im Kontext historischer Stadtführungen geschulten Blick – an der pädagogischen Konzeption der Gedenkstätte Flossenbürg maßgeblich beteiligt.

Veranstalter: Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück und  Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück  

Teilnehmerkreis: Alle Interessierten

 

27.-29.10.2004 | Lehrerfortbildung

ungarischer Lehrerinnen und Lehrer

Aus Anlass der 60. Jahrestage der Transporte ungarischer Jüdinnen nach Ravensbrück besucht eine Gruppe ungarischer Lehrerinnen und Lehrer - eingebettet in ein Programm, das auch einen Berlin-Aufenthalt beinhaltet - die Mahn- und Gedenkstätte. Das Projekt wird von der International Taskforce on Holocaust Education, Research and Remembrance unterstützt.

Kooperationspartner: Hannah Arendt Association (Budapest), Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz und Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück

 

17.10.2004 | Ausstellungseröffnung

Im Gefolge der SS: Aufseherinnen des Frauen-KZ Ravensbrück  

Statement | Irma Trksak (Wien), Ravensbrückerin, Zeugin im Hamburger Prozess, Vizepräsidentin des Internationalen Ravensbrück Komitees

Begrüßung 

Redebeitrag | Alfred Hartenbach, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin der Justiz

1. Szenische Lesung zur Flamenco-Gitarre | Dr. Constanze Jaiser und Jacob David Pampuch

Statement | Edith Sparmann (Dresden), Ravensbrückerin, Mitglied des Beirats der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Redebeitrag | Prof. Dr. Johanna Wanka, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Vorsitzende des Stiftungsrates der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Redebeitrag zur Ausstellung | Dr. Simone Erpel, Historikerin, Projektleiterin

2. Szenische Lesung | Dr. Constanze Jaiser und Jacob David Pampuch

Statement | Batsheva Dagan (Holon, Israel), Ravensbrückerin

Führung durch die Ausstellung | Dr. Simone Erpel (Projektleiterin), Johannes Schwartz (Projektmitarbeiter), Jeanette Toussaint (Projektmitarbeiterin)

Die Ausstellung wurde mit freundlicher Unterstützung der ERTOMIS Stiftung Wuppertal, des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Firma STO und der Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv Wiesbaden-Potsdam-Babelsberg realisiert.

 

7.10.-11.10.2004 | Gedenkveranstaltung

Ehemalige Häftlinge aus Polen erinnern in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück an den Warschauer Aufstand

vor 60 Jahren 

In der Zeit vom 7. bis 11. Oktober 2004 waren sieben ehemalige polnische Häftlingsfrauen mit ihren Enkeln auf Einladung des Internationalen Freundeskreises Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück e. V. und der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück / Stiftung Brandenburgische Gedenkstätte  in Fürstenberg/Havel zu Gast. Sie waren im Herbst 1944 als Teilnehmerinnen des Warschauer Aufstand, dessen Niederschlagung sich in diesen Tagen zum 60. Mal jährt, in das Frauen-KZ Ravensbrück deportiert wurden. 

Am 1. August 1944 begann die nationalpolnische Heimat-Armee (Armija Krajowa) einen militärischen Aufstand, um Warschau von der deutschen Besatzungsmacht zu befreien. Der 14.000 später 36.000 Mann starken Armee gelang es zunächst, Warschau weitgehend unter ihre Kontrolle zu bringen. Nach ungleichen und verlustreichen Straßenkämpfen brach der Aufstand am 2. Oktober 1944 zusammen. Hitler befahl daraufhin die vollkommene Zerstörung von Warschau. Widerstandskämpfer und Tausende Zivilisten wurden von den Besatzern umgebracht oder in Konzentrationslager verschleppt. 12.000 Frauen, Männer und Kinder wurden nach Ravensbrück deportiert.

 

8.10.2004 | Begegnung

SchülerInnen des Gymnasium Carolinum in Neustrelitz empfangen die polnischen Gäste, um mit ihnen Zeitzeugengespräche zu führen. 

Veranstalter: Gymnasium Carolinum, Neustrelitz  

 

10.10.2004 | Gedenkveranstaltung

aus Anlass des 60. Jahrestages des Warschauer Aufstands

 

30.9.2004 | Lehrerfortbildung

»Musik im KZ«

Das eintägige Seminar wird von Dr. Gabriele Knapp, freier Mitarbeiterin der Bildungsabteilung im Haus der Wannsee-Konferenz und der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, sowie von Karin Günther, Gedenkstättenlehrerin, durchgeführt. Das Seminar richtet sich an Lehrer/-innen und Referendar/-innen aus Berlin und Brandenburg. Die Referentinnen werden Sie über das Gedenkstättengelände führen und dabei über die Geschichte des früheren Konzentrationslagers informieren. Die Führung beinhaltet Bezüge zum heimlichen, aber auch erzwungenen Singen und Musizieren ehemaliger Häftlingsfrauen. Dr. Gabriele Knapp, Autorin des Buches »Frauenstimmen – Musikerinnen erinnern an Ravensbrück« (Berlin 2003), wird Auszüge aus Erlebnisberichten von Zeitzeuginnen zum Thema »Musik« am entsprechenden historischen Ort vorstellen. Im Anschluss hören Sie einen Vortrag (mit Musikbeispielen) über den neusten Stand der Forschung zu Funktionen und Wirkungsweisen von Musik im Konzentrationslager und zu Möglichkeiten des Einsatzes von Musik in der Gedenkstättenarbeit. Nach der Mittagspause haben Sie die Möglichkeit, in Arbeitsgruppen selbst aktiv zu werden. Sie erhalten Arbeitsmaterialien, auf deren Grundlage Sie eigene Ideen für den Projektunterricht entwickeln können. Zur Auswahl stehen folgende Themen: Musik als Medium im Schulunterricht zu Nationalsozialismus und Holocaust – z.B. Gestaltung von Holocaust-Gedenktagen | Überlieferte Lieder und Noten aus Ravensbrück und anderen Konzentrationslagern – Möglichkeiten des Einsatzes im Musikunterricht | Planung von Musikprojekten mit Schüler/innen in der MG Ravensbrück und anderen Gedenk- und Bildungsstätten | Biographische Projektarbeit und Begegnungen mit Zeitzeug/inn/en am Beispiel von Musiker/inne/n - Kooperationen zwischen Schule und Gedenkstätte | Musikwerkstatt: Der authentische Ort Ravensbrück als Inspirationsquelle für eigenes kreatives Musikschaffen - Möglichkeiten und Grenzen einer Annäherung (bitte Instrumente mitbringen). | Zum Abschluss des Seminars ist ein Austausch über die Arbeitsergebnisse in den Kleingruppen geplant, um allen Teilnehmer/-innen Gelegenheit zu geben, Ideen und Vorschläge für Musikprojekte in der Schule und/oder am historischen Ort Ravensbrück aus den anderen Arbeitsgruppen zu hören.

Veranstalter: Beauftragter für Gedenkstätten des MBJS, Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück und Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz  

Teilnehmerkreis: Lehrkräfte Sek. I + II vor allem der Fächer Deutsch, Musik, Politische Bildung, Geschichte und LER, ReferendarInnen und Studierende aus den Ländern Brandenburg und Berlin

 

16.9.2004 | Workshop

»Historische Projektarbeit« 

Gedenksteine auf dem Schulweg, Briefe im Familienbesitz oder Gespräche mit den Großeltern sind mögliche Ausgangspunkte für eine Reise in die Vergangenheit. Und manchmal der Anfang eines Spurensucherprojekts im Unterricht oder beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. Interessierte Lehrerinnen und Lehrer lädt der Geschichtswettbewerb herzlich ein, sich in einem Workshop praktische Anregungen zur historischen Projektarbeit, zu Zeitzeugengesprächen zwischen den Generationen oder zu Recherchen mit Jugendlichen im Archiv zu holen.

Veranstalter: Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten in Zusammenarbeit mit der  Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück und der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

 

4.9.2004 | Konzert

Singen in Ravensbrück - Liedertafel Barsbüttel von 1920 e.V.

Veranstalter: Liedertafel Barsbüttel von 1920 e.V.

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Zellenbau  

 

Sommer 2004

Internationale Workcamps

19.7. – 7.8. | NIG 

24.7. – 7.8. | SCI  

1.8. – 15.8. | Frauen/Lesben/Transgender 

2.8. – 18.8. | VJF  

Veranstalter: Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück und  Pädagogische Dienste der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in Kooperation mit den Workcamp-Anbietern  

 

29.8.2004 | Gottesdienst  

Ökumenischer Gottesdienst

Veranstalter: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück  

 

12.8.2004 | Lesung

Vorstellung der Lebenserinnerungen des ehemaligen Ravensbrücker Männerhäftlings Menachem Kallus (Israel)

Auf Einladung des Internationalen Freundeskreises für die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück e.V. war es im Oktober 2003 möglich, eine Gruppe von Zeitzeugen aus Israel, begleitet von ihren Enkeln, nach Ravensbrück einzuladen. Menachem Kallus kam mit seiner Schwester Emmy Arbel und seinem Enkel Itamar in dieser Gruppe. Zum ersten Mal nach 58 Jahren kehrte er an den Ort Ravensbrück zurück, wo er als Häftling im Männerlager des KZ eingesperrt war.  Es war eine außergewöhnliche Begegnung, die Menachem Kallus dazu bewegt hat, seine tiefgreifende persönliche Geschichte öffentlich zu machen. Sehr wichtig ist Menachem der Kontakt mit jungen Menschen, deren Engagement  gegen Rechts ihm immer wieder neue Kraft gibt, über das Geschehene zu informieren.  

Veranstalter: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück/Internationaler Freundeskreis Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück e. V. Teilnehmerkreis: Alle Interessierten, im besonderen Schülerinnen und Schüler

 

7.8.2004 | Öffentliche Führung  

mit Frau Prof. Dr. Sigrid Jacobeit, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Veranstalter: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück 

 

1.8.2004 |  Filmpräsentation

»vom leben und überleben« 

Konzeption und Realisation: Bernadette Dewald und Gerda Klingenböck; Österreich 2003

Helga Amesberger und Brigitte Halbmayr führten innerhalb ihres Forschungsprojektes  am Institut für Konfliktforschung/Wien an der zweibändigen Publikation „Vom Leben und Überleben – Wege nach Ravensbrück“ Interviews mit 42 Frauen durch. Der Film zeigt eine Auswahl von 6 Biografien, deren Geschichten der Film thematisch parallel montiert. Eine weitere Auswahl von 34 dieser Interviews wurden in einer interdisziplinären Zusammenarbeit vom Video-Archiv Ravensbrück aufgezeichnet, um als Oral History Archiv die Lebenserinnerungen von Ravensbrückerinnen der Nachwelt zu überliefern.  

 

31.7.2004 | Buchpräsentation

»Sexualisierte Gewalt. Weibliche Erfahrungen in NS-Konzentrationslagern«

Die drei Autorinnen und Sozialwissenschaftlerinnen  Helga Amesberger, Katrin Auer und Brigitte Halbmayr haben durch ihre wissenschaftlichen Kompetenz und einem großen Einfühlungsvermögen in einzigartiger Weise das bisherig nur wenig publizierte Thema zur sexuellen Gewalt in Konzentrationslagern  erfahrbar gemacht. Die Autorinnen haben Passagen ihres Buches vorgestellt.

 

30.7.2004 | Langer Abend

in der Gedenkstätte Ravensbrück

Die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten lädt erstmals zu einem langen Abend am ein. Geöffnet sind die Ausstellungen, das Gelände sowie alle Arbeitsbereiche der Gedenkstätte – Bibliothek, Archiv, Depot und Pädagogik. Gezeigt werden erstmalig besondere Neuzugänge, restaurierte Originaldokumente und Faksimiles, darunter das SS-Propaganda-Album zum KZ Ravensbrück. Außerdem können besondere Leihgaben an diesem Abend besichtigt werden, wie beispielsweise ein Intarsientisch und eine im Konzentrationslager entstandene Strohtasche. Der pädagogische Bereich der Gedenkstätte stellt das Seminarhaus in der internationalen Jugendbegegnungsstätte mit seinen Möglichkeiten der historisch-politischen Bildungsarbeit, insbesondere mit neuen Medien, vor. Darüber hinaus beteiligen sich die gegenwärtigen Forschungs- und Ausstellungsprojekte an der Gestaltung des Abends. So werden die Besucher erste Einblicke in die entstehende Ausstellung über die KZ-Aufseherinnen in Ravensbrück, die am 17. Oktober 2004 eröffnet wird, erhalten.

 

18.7.2004 | Gedenkveranstaltung

zum 60. Jahrestag des Widerstands vom 20. Juli

 

10.7.2004 | Lesebühne

»Was ist ein Menschenleben...« und »Ich bin immer noch dieselbe und doch eine andere«

Lesebühne zum Tagebuch und zur Biographie der Ravensbrückerin Yvonne Useldinger, Luxemburg

Die Idee zu diesem theaterpädagogischen Seminar entstand an der Alice-Salomon-Fachhochschule für Sozialarbeit/-pädagogik. Ausgehend von der an der Humboldt-Universität entstandenen Magisterarbeit von Kathrin Meß zum Tagebuch der Yvonne Useldinger, das im KZ Ravensbrück entstand, haben die Studentinnen Kathrin Clasen und Ellen Stößer Lese-Texte erarbeitet. Unter Leitung des Pädagogen und Theaterwissenschaftlers Prof. Dr. Gerd Koch sowie der Literaturwissenschaftlerin Kathrin Meß sind jetzt Lesetexte entstanden, die bewusst die Form der Lesebühne gewählt haben, denn es sollen die Tagebuchaufzeichnungen und die Ausführungen aus einem Interview im Vordergrund stehen. Yvonne Useldinger hat Zeugnis abgelegt, und diese Lesebühne will ihrerseits heute lebenden Menschen Bericht erstatten. Geplant ist auch eine weitere Aufführung am Wohnort von Yvonne Useldinger in Esch/Alzette, Luxemburg.

Ort: ehemalige Textilfabrik, Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Veranstalter: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück und Alice-Salomon-Fachhochschule, Berlin

 

10.7.2004 | 15 Uhr | Ausstellungseröffnung  

Helen Ernst (1904-1948) - Grafik und Malerei

Musikalische Begleitung: Tim Kunzke, Berlin (Flöte)

Helen Ernst - Grafik und Malerei ist eine Wanderausstellung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, die am 11. September 1999 anlässlich des 40jährigen Bestehens der Gedenkstätte in Ravensbrück eröffnet wurde. Inzwischen gab es zahlreiche Stationen wie z. B. das Kulturhaus »Alte Feuerwache« in Berlin. Der Autor der Ausstellung, Dr. Hans Hübner, Berlin, wird zum Leben und Werk der Künstlerin, die von 1941-1945 in Ravensbrück inhaftiert war, informieren. Seine im Trafo-Verlag 2002 erschienene Biographie »Helen Ernst - ein zerbrechliches Menschenkind« wird in die Eröffnung einfließen.  

Veranstalter: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück und  Dannenwalder Förderkreis »Kultur und Kirche am Weg e. V.«

Ausstellungsort: »Kirche am Weg - nach Ravensbrück«, Dannenwalde

Teilnehmerkreis: Alle Interessierten

 

12.6.2004 | Filmpräsentation

»Ágnes: Wir müssen uns öffnen, damit etwas bleibt« / 

»Ágnes: Es hat sich gelohnt, so lange zu leben« 

Regie: Dr. Helmuth Bauer, Lea-Rosa Lambeck; Deutschland 2003

Teilnehmerkreis: Schüler und Schülerinnen der Region  

Ort: Kirche am Weg, Dannenwalde

 

4.-6.6.2004 | 4. Ravensbrücker Kolloquium

»Geschlechtsspezifik in der rechtsextremistischen Szene«

in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Antisemitismusforschung

 

3.-7.5.2004 | Projektarbeit

»Nicht makellos« - Ein Projekt des OSZ Druck- und Medientechnik Berlin 

 

3./4.5.2004 | Jugendbegegnung 

Besuch der Landtagspräsidenten Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns 

mit SchülerInnen aus Caputh und Hagenow in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück  

 

16.-18.4.2004 | Gedenkveranstaltung

59. Jahrestag der Befreiung

Am 30. April 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Ravensbrück mit etwa 2000 von der SS zurückgelassenen Kranken. Etwa 12000 Frauen aus dem Hauptlager und 17000 Frauen aus den Außenlagern hatte die SS zuvor auf die Todesmärsche in Richtung Nordwesten getrieben. Mit der alljährlichen Begehung des Jahrestags erinnert die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück an die Tage der Befreiung und gedenkt der vielen Opfer der Konzentrationslager, die diese Tage und das Ende des Krieges nicht miterleben konnten.

 

18..4.2004 | Gedenkveranstaltung

Ökumenischer Gottesdienst

Pastor Thomas Juergensohn, Evangelische Kirche Fürstenberg und Pfarrer Michael Ritschel, Katholische Kirche Fürstenberg

Ort: ehemaliger Zellenbau

 

18.4.2004 | Gedenkveranstaltung

der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Ort: Gedenkanlage | Platz vor dem Zellengebäude

Begrüßung: Prof. Dr. Sigrid Jacobeit, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Robert Philipp, Bürgermeister der Stadt Fürstenberg/Havel

Ansprache: Kristina Usarek, Vizepräsidentin des Internationalen Ravensbrück-Komitees

Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums Gransee verlesen 100 Namen der so genannten Mittwerda-Liste

Kaddisch

Gedenken an verschiedenen Orten des ehemaligen KZ-Geländes

 

17..4.2004 | Gedenkveranstaltung

Erinnerung an Prof. Dr. Hildegard Schaeder -

»Gerechte unter den Völkern«

Musikstück

Begrüßung - Prof. Dr. Sigrid Jacobeit, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück 

»Leben gegen den Tod. Hildegard Schaeder: Ostern im KZ« - Zur Entstehung des Buches - Gerlind Schwöbel, Pfarrerin i.R./ Frankfurt/Main

Musikstück

»Hildegard Schaeder: Versöhnung als Lebensaufgabe«  - Katharina Wegner, Oberkirchenrätin/Berlin

Übergabe der Ehren-Urkunde und Medaille «Gerechte unter den Völkern» der Gedenkstätte Yad Vashem/Jerusalem an die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück - Leonore Holthusen/Göttingen

Musikstück

Ort: ehemaliger Zellenbau 

 

17..4.2004 | Ausstellungseröffnung

»Edith Kiss - Das Album Deportation« - Gouachen

Ort: Dannenwalde, »Kirche am Wege nach Ravensbrück« 

 

17.4.2004 | Lesung

»Johanna Krause. Zweimal verfolgt. Eine Dresdner Jüdin erzählt«

Ort: Kinosaal der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Begrüßung - Prof. Dr. Sigrid Jacobeit

Vorstellung des Buches durch die Autorinnen Carolyn Gammon und Christiane Hemker

Filmvorführung: »Johanna - eine Dresdner Ballade von Freya Klier «

 

16.4.2004 | Ausstellungseröffnung 

Ergebnisse der Projektarbeit mit Schülern des Gymnasiums Carolinum in Neustrelitz

Eröffnungsprogramm: Schüler des Gymnasiums Carolinum

Ort: Sonderausstellungsraum im ehemaligen Garagentrakt

 

27.3.2004 | Ravensbrücker Forschungsrunde

»Leben nach dem Überleben«

Unter dem Titel »Leben nach dem Überleben« beschäftigen wir uns mit wissenschaftlichen Projekten, die die Auseinandersetzung durch nachfolgende Generationen mit den Verbrechen des Nationalsozialismus untersuchen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht auch die persönliche bzw. psychische Verarbeitung von Überlebenden der Konzentrationslager und ihren Kindern - ihr Leben mit einem Trauma. Seit 2004 führen wir die Ravensbrücker Forschungsrunde in einem neuen zeitlichen Format zwei Mal im Jahr als interdisziplinäre Eintagesveranstaltung durch. Aktiv in Forschungsprojekte zu Ravensbrück involvierte Wissenschaftler/innen stellen Ergebnisse ihrer Arbeit vor und zur Diskussion. Nach Möglichkeit werden zu bestimmten Themen auch Vertreter/innen aus anderen Einrichtungen oder verwandten Projekten angesprochen, die aktuelle Probleme aufgreifen bzw. einen größeren Kontext herstellen. Die Ravensbrücker Forschungsrunde bietet jungen aber auch etablierten Wissenschaftler/innen ein Forum des Austauschs.

 

26.3.2004 | Gedenkgottesdienst

Schwester Elisabeth Rivet

 

24.3.2004

Übergabe der Replik eines niederländischen Ravensbrück-Denkmals

 

5.-7.3.2004 | 3. Ravensbrücker Kolloquium

»Gedenksouvenirs«

in Zusammenarbeit mit der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung

 

26.2.2004 | Lehrerfortbildung

»Aktive Medienarbeit in der Gedenkstättenpädagogik«

 

27.1.2004 | Gedenkveranstaltung

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Veranstaltung in der Landesvertretung Brandenburg / Mecklenburg-Vorpommern in Zusammenarbeit mit dem Carolinum, Neustrelitz

 

25.1.2004 | Ausstellungseröffnung

1. Zwangsarbeit in Außenlagern | 2. Projektergebnisse Friedländer Gymnasium

Veranstalter: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in Kooperation mit dem Gymnasium Gelbensande und dem Gymnasium Friedland

 

23.1.2004| 4. Ravensbrücker Jugendforum

»Aktive Medienarbeit in der Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus und des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück«

Veranstalter: Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück in Kooperation mit der Jugendherberge Ravensbrück

 

8.1.2004 | Interne PädagogInnenrunde