Veranstaltungsarchiv


Das Veranstaltungsarchiv nennt Veranstaltungen der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück der Jahre  2002 bis 2009 in rückwärtiger Reihenfolge. In der Regel sind die Beschreibungen des Ankündigungstextes übernommen worden.  

 

2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 | 2003 | 2002

 

 


2010


Sommer 2010 | Jugendbegegnungen  

Internationale Workcamps

17. - 31. Juli 2010 | NIG-Workcamp

24. - 30. Juli | Mittendrin Neuruppin

5. – 15. August 2010 | FrauenLesbenTransgender-Workcamp

9. - 21. August 2010 | VJF-Workcamp  

16. - 30. August 2010 | SCI-Workcamp

10. – 12. September 2010 | Kolping-Workcamp


Sonntag-Freitag, 29. August 2010 - 3. September 2010 | Tagung

Europäische Sommer-Universität Ravensbrück

»Bildersprachen. Künstlerische Produktion in Lagern und Ghettos 1933–1945«

Künstlerische Praxen in nationalsozialistischen Lagern und Ghettos werden meist als Form der Resistenz gegen Terror und Anonymität gedeutet. Die Europäische Sommer-Universität Ravensbrück möchte das Thema erweitern und die künstlerischen Dokumente aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten: Neben der Beschreibung und Analyse der Bedingungen, unter denen künstlerische Produktionen in Lagern möglich waren, sollen auch die Darstellungen der Lager sowie die Rezeption der Werke in der Fachwissenschaft und in Ausstellungen diskutiert werden. Neu sind auch die Fragen nach den Geschlechterbildern, die den Arbeiten eingeschrieben sind. Die bildende Kunst steht im Zentrum: Zeichnungen, Bilder und kunsthandwerkliche Gegenstände, die heimlich oder im Auftrag angefertigt wurden. Diese Werke sollen mit ihren Bezügen zu anderen Kunstgattungen wie Literatur, Theater oder Musik diskutiert werden. Im Fokus der Sommer-Universität steht die Frage, welche Bedeutung der Kunst in der Wahrnehmung der nationalsozialistischen Verfolgung künftig zukommen soll. An den Vormittagen finden einführende Vorträge zu den Schwerpunktthemen statt. Diese werden am Nachmittag in Arbeitsgruppen vertieft, die parallel zueinander durchgeführt werden. Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch.

Ort: Besucherzentrum der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück und Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück

Veranstalter: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung (Berlin) und der Stiftung Topographie des Terrors (Berlin)

Information und Anmeldung: sommer-uni@ravensbrueck.de  

Den Programm-Flyer finden Sie hier...


Sonntag, 31. Juli 2010, 14 Uhr  | Themenführung

»Die Baustellen der Gedenkstätte«

Führung mit Dr. Insa Eschebach, Leiterin der Gedenkstätte  


Sonntag, 25. Juli 2010, 10-12:30 | Themenführung

»Ravensbrück per Rad«

Fahrradführung mit Angelika Meyer, Pädagogische Dienste der Gedenkstätte  


Sonntag, 25. Juli 2010, 13:30-16 Uhr  | Themenführung

»Ravensbrück per Rad«

Fahrradführung mit Angelika Meyer, Pädagogische Dienste der Gedenkstätte  


Sonntag, 18. Juli 2010, 11-12:30 Uhr | Themenführung

»Täterschaft in Ravensbrück«

mit Thomas Kunz, Pädagogische Dienste der Gedenkstätte  


Sonntag, 18. Juli 2010, 14:30-16 Uhr | Themenführung

»Täterschaft in Ravensbrück«

mit Thomas Kunz, Pädagogische Dienste der Gedenkstätte  


Mittwoch, 14. Juli 2010, 16:40-18:10 Uhr | Ravensbrück außer Haus

»Erinnerungskultur und Geschlecht. Geschlechtsspezifische Symbolisierungen in Akten öffentlichen Gedenkens«
Vortrag der Leiterin der Gedenkstätte, Dr. Insa Eschebach, im Rahmen der 4. Ringvorlesung politischer Hochschulgruppen der TU Dresden »Geschichtspolitik und Erinnerungskultur«

Ort und Zeit: TU Dresden, Hörsaalzentrum, Bergstr. 64, Hörsaal 5


Samstag, 10. Juli 2010, 13:00-14:00 Uhr | Einführung in Bibliothek und Archiv

»Sammlungsbereiche der Gedenkstätte«

mit Cordula Hundertmark, Leiterin der Wissenschaftlichen Dienste der Gedenkstätte  

Treffpunkt: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Besucherzentrum


Samstag, 10. Juli 2010, 14:30-17:30 Uhr | Themenführung

»Der ehemalige Lagerkomplex Ravensbrück zu Fuß«

mit Dr. Matthias Heyl, Leiter der Pädagogischen Dienste der Gedenkstätte  

Treffpunkt: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Besucherzentrum

Teilnehmergebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro) / Person


Donnerstag, 1. Juli 2010, 9:30-16:30 Uhr | Ravensbrück außer Haus

Fachtag »Bei uns war es anders – wie überall!« - Geschichte als Gegenstand des interkulturellen Lernens

in der Jugendarbeit 

Eine Veranstaltung der Landesjugendringe Berlin und Brandenburg – im Rahmen des Modellprojekts »Meine Deine Unsere GeschichteN – Lokale Jugendgeschichtsarbeit und Interkulturelles Lernen« mit einem Vortrag des  Leiters der Pädagogischen Dienste der Gedenkstätte zum Thema »Außerschulische Pädagogik und Jugendgeschichtsarbeit in der Einwanderungsgesellschaft«

Ort: Staatskanzlei des Landes Brandenburg, Potsdam 

zum Programm... [als PDF-Datei]


 

Sonntag, 20. Juni 2010, 17 Uhr | Ravensbrück außer Haus

Ausstellungsausklang Vortrag und Gespräch: 

SexZwangsarbeit in NS-Konzentrationslagern. Deutungen und Repräsentationen

Referentin: Dr. Insa Eschebach (Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück). In den  KZ-Gedenkstätten hat es jahrzehntelang keine Hinweise auf die Häftlingsbordelle gegeben. Im Kontext der popular culture hat sich indes die SexZwangsarbeit als ein Thema von großer Faszinationskraft erwiesen. Diskutiert wird u.a. die Frage, warum und auf  welche Weise der »Arbeitseinsatz im Bordell« nach 1945 verschwiegen bzw. thematisiert wurde und warum seit Anfang der 1990er Jahre das Thema politisch und wissenschaftlich zusehends an Relevanz gewinnt

Ort: VHS Bielefeld, Ravensberger Park 1, 33607 Bielefeld


Freitag, 18. Juni 2010, 9-16:30 Uhr | Ravensbrück außer Haus

7. Berlin-Brandenburgischen Forum für zeitgeschichtliche Bildung

»Kreative Formen der Gedenkstättenarbeit«

Die Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Dr. Insa Eschebach, moderiert einen Workshop, in dem u.a. das Projekt »Fast unbunt – Druckgraphiken aus Ravensbrück« von Ingo Grollmus, Werkstatt 0305, Ernst-Litfaß-Schule Berlin, vorgestellt wird.

Ort: Gedenkstätte Berliner Mauer, Besucherzentrum, Bernauer Straße 119, 13355 Berlin


Donnerstag, 17. Juni 2010, 9-18 Uhr | Ravensbrück außer Haus

Deutsch-Polnischer Fachtag: Kulturpädagogische und künstlerische Strategien in der Gedenkstättenarbeit

Der Leiter der Pädagogischen Dienste der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Dr. Matthias Heyl, diskutiert mit anderen ExpertInnen über »Chancen und Grenzen künstlerischer Zugänge in der historisch-politischen Bildungsarbeit«.

Ort: Gedenkstätte Sachsenhausen, Straße der Nationen 22, 16515 Oranienburg


Samstag-Sonntag, 12.-13. Juni 2010, 17 Uhr | Seminar

»Gedenkstätten als außerschulische Lernorte«

Exkursion eines Proseminars der Universität Rostock unter Leitung von Dr. Andreas Wagner, Politische Memoriale Mecklenburg-Vorpommern e.V., unterstützt durch den Leiter der Pädagogischen Dienste, Dr. Matthias Heyl

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück


Montag-Dienstag, 10./11. Mai 2010 | Jugendbegegnung  

Begegnungstage der Landtagspräsidenten aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern 

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück


9. Mai - 20. Juni 2010 | Wanderausstellung 

»Lagerbordelle. Sex-Zwangsarbeit in NS-Konzentrationslagern«

Ort: Feministisches Referat des Asta der Universität Bielefeld


Donnerstag-Montag, 29. April – 3. Mai 2010 | Kooperationsseminar

»PABO-Studenten-Reise 2010«

Ein Kooperationsseminar für niederländische Lehramtsstudierende.

Veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Herinneringscentrum Kamp Westerbork und dem Comité Vrouwenconcentratiekamp Ravensbrück 

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück


[Donnerstag, 21. April 2010,  rbb-Kulturradio, 22.04 Uhr | Radiotipp 

»Ermittlungen eingestellt«   

In dem Featurevon Paul Kohl im rbb-Kulturradio geht es um »Das Schweigen der Elfriede R.« Auf der Website des rbb heißt es: »April 1945, kurz vor der Befreiung des Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück durch die Rote Armee, ließ die Lagerleitung Tausende von Häftlingen erschießen oder in der Gaskammer ermorden. Die Leichen wurden im Krematorium verbrannt oder einfach auf dem Gelände liegen gelassen. In mehreren Kolonnen wurden zigtausend Frauen nach Nordwesten getrieben, zurück blieben kranke, marschunfähige und sterbende Frauen. Vor den heranrückenden Sowjetsoldaten flohen in Panik das SS-Personal und alle Aufseherinnen. Eine von ihnen war die 23jährige Hundeführerin Elfriede H. Nach einem Aufenthalt in ihrer Heimatstadt Leipzig übersiedelte sie nach Westdeutschland, wanderte in die USA aus und heiratete 1962 in San Francisco Fred R., einen Berliner Juden, der in den 30er Jahren nach Shanghai geflohen war und sich nach Kriegsende in Kalifornien niedergelassen hatte. Zweiundvierzig Jahre lang hatte sie ihm während ihrer Ehe ihre Tätigkeit in Ravensbrück verschwiegen. Kurz nach seinem Tod deckten US-Behörden 2004 ihre NS-Vergangenheit auf. Zwei Jahre später wurde sie nach Deutschland ausgewiesen]


Montag-Freitag, 19.-23. April 2010 | Veranstaltungen für die geladenen Gäste 

Tagung des Internationalen Ravensbrück-Komitees

Ort: See-Hotel, Templin  [geschlossene Veranstaltung]


Montag, 19. April 2010 | Veranstaltungen für die geladenen Gäste 

10 Uhr, Besuch Jüdisches Museum (Berlin) [geschlossene Veranstaltung]

10 Uhr, Besuch von ehemaligen Außen- und Nebenlagern (Neustadt-Glewe, Malchow, Neubrandenburg) [geschlossene Veranstaltung]


Montag-Freitag, 19.-23. April 2010 | Veranstaltungen für die geladenen Gäste 

Tagung des Internationalen Ravensbrück-Komitees

Ort: See-Hotel, Templin  [geschlossene Veranstaltung]

 


Samstag-Sonntag, 17./18. April 2010 | 65. Jahrestag der Befreiung 

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Information und Anmeldung: info@ravensbrueck.de

| zur Einladung als PDF-Datei... | zum Programm als PDF-Datei...


Sonntag, 18. April 2010,  9 Uhr | Heilige Messe

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Zellenbau  

| zur Einladung als PDF-Datei... | zum Programm als PDF-Datei... 


Sonntag, 18. April 2010,  9 Uhr | Gedenken am sowjetischen Ehrenmal

Veranstalter: Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e. V.  

| zur Einladung als PDF-Datei... | zum Programm als PDF-Datei...


Sonntag, 18. April 2010,10 Uhr | Zentrale Gedenkveranstaltung  

Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr. Die Gäste werden gebeten, Ihre Plätze um 9:45 Uhr eingenommen zu haben.

 

Programm

 

Johann Sebastian Bach: Adagio aus dem Konzert für Oboe und Violine in c-Moll

Landesjugendsinfonieorchester Brandenburg

 

Begrüßung

Dr. Insa Eschebach, Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück

 

Ansprachen

Dr. Annette Chalut (Paris), Präsidentin des Internationalen Ravensbrück-Komitees

Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg

 

Lied »Die Moorsoldaten«

 

Ansprache

Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung

der Bundesrepublik Deutschland

 

Lesung

Iris Berben: »Befreiung. Erinnerungen ehemaliger Häftlinge«

 

Edvard Grieg, »Aases Tod« aus der Peer-Gynt-Suite N° 1

Landesjugendsinfonieorchester Brandenburg

   

Religiöses Gedenken

Ravensbrücker »Vater unser«, Krystyna Zaorska-Burczyk (Gdynia)

Kaddisch, Kantorin Mimi Sheffer (Berlin)

 

Kranzniederlegung am Mahnmal »Tragende«.

Musikalische Umrahmung: Landesjugendsinfonieorchester Brandenburg

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

| zur Einladung als PDF-Datei... | zum Programm als PDF-Datei...


Sonntag, 18. April 2010, 12 Uhr | Gedenkveranstaltung

 Gedenken »Männerlager« 

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Gelände des ehemaligen »Männerlagers« 

Veranstalter: Berliner Bundesgeschäftsstelle des Lesben- und Schwulenverbandes Deutschland  

| zur Einladung als PDF-Datei... | zum Programm als PDF-Datei...


Sonntag, 18. April 2010, 13 Uhr | Gedenkveranstaltung  

Gedenken an die griechischen Häftlinge von Ravensbrück
Veranstalter: TO SPITI – Interkulturelles Frauen- und Familienzentrum, Berlin  

| zur Einladung als PDF-Datei... | zum Programm als PDF-Datei...


Sonntag, 18. April 2010, 14 Uhr  | Gedenkveranstaltung

Gedenken »Uckermark«

Ort: Gelände des ehemaligen »Jugendschutzlagers Uckermark«

Veranstalter: Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V./Netzwerk

| zur Einladung als PDF-Datei... | zum Programm als PDF-Datei...


Sonntag, 18. April 2010, 15 Uhr | Christlich-Jüdischer Gedenkgottesdienst

in Zusammenarbeit mit der Landesbischöfin der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche, Maria Jespen (Hamburg), Landesrabbiner von Mecklenburg-Vorpommern, Dr. William Wolff (Schwerin), dem Weihbischof von Berlin, Matthias Heinrich, der Landessuperintendentin des Kirchenkreises Stargard, Christiane Körner, Sr. Maria-Theresia, Karmel Regina Martyrum Berlin, der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Fürstenberg/Havel, Propst Thomas Juergensohn, und der Katholischen Kirchgemeinde St. Hedwig, i. V. Pfarrer Hans-Peter Müller 

Musikalische Begleitung: Chor der Jüdischen Gemeinde Schwerin 

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

| zur Einladung als PDF-Datei... | zum Programm als PDF-Datei...


Sonntag, 18. April 2010, 16 Uhr | Präsentation

Vorstellung einer Videoportrait-Edition von 10 Ravensbrückerinnen
produziert von Marika Schmiedt und Bernadette Dewald in Zusammenarbeit mit der ÖLGRF. Gezeigt werden die Filme über Lotte Brainin und Anna Kupper (in Anwesenheit von Anna Kupper wie auch den ebenfalls in der Reihe portraitierten Überlebenden Friederike Furch, Josefine Oswald und Irma Trksak) 
Eine Veranstaltung der Österreichischen Lagergemeinschaft/Freundeskreis

Ort: Seminar-Haus der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

| zur Einladung als PDF-Datei... | zum Programm als PDF-Datei...


[Sonntag, 18. April 2010,  rbb-Kulturradio, 17.04 Uhr | Radiotipp

»Die Erinnerung bleibt« 

Das rbb-Kulturradio widmet sich in seinem Magazin »ZEITPUNKTE« am 18. April 2010 ab 17.04 Uhr unter anderem der Befreiung des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück - im Gespräch mit der Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück, Dr. Insa Eschebach] 


[Sonntag, 18. April 2010,  rbb-Fernsehen, 17.25-17.55 Uhr | Fernsehtipp

»Die Erinnerung bleibt« 

Das rbb Fernsehen berichtet über den 65. Jahrestag der Befreiung des KZ Ravensbrück. Im Ankündigungstext heißt es: »Die Sendung fasst die Ereignisse des Tages zusammen, erinnert an die Befreiung dieser Schreckensorte vor 65 Jahren. Überlebende schildern die durchlittenen Qualen und warum es wichtig ist, dass ihre Geschichte und die der Millionen Opfer nicht vergessen wird. Das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück wurde im April 1945 befreit. Nicht viele haben den Nazi-Terror und die unendlichen Leiden an diesem Ort des Schreckens überlebt. Tausende Frauen wurden hier grausam ermordet. Am 18. April wird der Opfer zum 65. Jahrestag der Befreiung des KZ in einer großen Veranstaltung gedacht. Mehr als 400 Überlebende und ihre Angehörigen sowie mehrere tausend Gäste, u.a. […] Ministerpräsident Matthias Platzeck und die Schauspielerin Iris Berben, werden zu den Gedenkfeierlichkeiten erwartet. Auch an anderen Orten, wie in Sachsenhausen oder Berlin, wird der Opfer gedacht.«]  


Sonntag, 18. April 2010, 19 Uhr | Empfang der brandenburgischen Landesregierung und des brandenburgischen Landtags

Ort: See-Hotel, Templin [geschlossene Veranstaltung für geladene Gäste]


Samstag, 17. April 2010, 10 Uhr - 11:30 Uhr  | Lesung

Témoignages  - Textcollage aus Erinnerungsberichten

in Zusammenarbeit mit der Société des Familles et Amis des Anciennes Déportées et Internées de la Résistance (Paris), der Amicale de Ravensbrück (Paris) und dem Gymnasium Carolinum (Neustrelitz)

Ort: Besucherzentrum der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

 | zur Einladung als PDF-Datei... | zum Programm als PDF-Datei...


Samstag, 17. April 2010, 11:30 - 13 Uhr   | Einweihung von Gedenkzeichen

11:30 Uhr - Tafel zu Ehren von Geneviève de Gaulle und Germaine Tillion (Ort: Zellenbau)     

12 Uhr - Tafel zu Ehren der aus Frankreich deportierten Häftlinge (Ort: neuer Gedenkort)

12:30 Uhr - Tafel zu Ehren der katalanischen Frauen (Ort: neuer Gedenkort)

 

| zur Einladung als PDF-Datei... | zum Programm als PDF-Datei...


[Samstag, 17. April 2010, rbb-Kulturradio 14.04 - 15 Uhr  | Radiotipp

»Ich habe mich manchmal gefragt, ob ich die Richtige bin« 

Gespräch zwischen der Historikerin Dr. Annette Leo und der Journalistin Margarethe Steinhausen über das Frauen-KZ Ravensbrück. Es geht laut Ankündigung des Senders um die Frage: »Was wusste die Bevölkerung im benachbarten Luftkurort Fürstenberg über das KZ? Das hat Annette Leo, Tochter des in der DDR sehr bekannten Widerstandskämpfers Gerhard Leo, recherchiert. "Es gab viel Abwehr gegen meine Fragen“ berichtet sie über ihren Versuch, das jahrzehntelange Schweigen aufzubrechen. Während der Arbeit über die widersprüchliche Haltung der Menschen gegenüber dem Frauen-KZ hat sich Annette Leo manchmal gefragt, ob sie – aus einer jüdisch-kommunistischen Familie stammend – die Richtige dafür ist.«]


Samstag, 17. April 2010, 16 Uhr – 18 Uhr 

Aufführung der Operette »Le Verfügbar aux Enfers« von Germaine Tillion

in Kooperation mit dem Théâtre du Châtelet (Paris), dem Landesjugendsinfonieorchester Brandenburg, dem Chor der Oberschule La Fontaine (Paris) und dem Mädchen-Kammer-Chor der Georg-Friedrich-Händel-Oberschule (Berlin)

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

| zur Einladung als PDF-Datei... | zum Programm als PDF-Datei... 


Samstag, 17. April 2010, 18 Uhr | Empfang 

»Zelt der Begegnung« 

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

| zur Einladung als PDF-Datei... | zum Programm als PDF-Datei...


[Samstag, 17. April 2010, Phoenix, 22.30 - 0.00 Uhr  | Fernsehtipp

»Die Frauen von Ravensbrück«.

Phoenix zeigt aus aktuellem Anlass den 2005 entstandenen und mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten Film  von Loretta Walz. In der Ankündigung heißt es: »Während des Zweiten Weltkriegs waren mehr als 100.000 Frauen aus West- und Osteuropa in Ravensbrück inhaftiert. Zehntausende starben. Bei allen, die die Haft überlebten, hinterließ Ravensbrück bleibende Wunden an Körper und Seele. Anlässlich des 60. Jahrestages der Befreiung des KZ Ravensbrück im April 2005 gestaltete Autorin Loretta Walz einen großen Dokumentarfilm über diese Frauen. Er will durch die Aussagen der zahlreichen Zeitzeuginnen, aber auch durch seine künstlerische Gestaltungsweise einer ganzen Generation von Frauen des 20. Jahrhunderts ein Denkmal setzen.«


Freitag, 16. April 2010, 17 Uhr 

Treffen der im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück geborenen und inhaftierten Kinder

Ort: See-Hotel Templin [geschlossene Veranstaltung]


Samstag, 20. März 2010, 14 Uhr | Ausstellungseröffnung 

Das »Führerhaus«: Alltag und Verbrechen der Ravensbrücker SS-Offiziere |
The Officer's House: Everyday Life and Crimes at Ravensbrück

»Führerhäuser« nannte die SS die vier Villen für SS-Offiziere und ihre Familien in unmittelbarer Nähe des KZ Ravensbrück. Im ehemaligen Wohnhaus des Lagerkommandanten ist nun eine Ausstellung über die SS-Führer zu sehen. Gemeinsam bestimmten sie den Haftalltag von mehr als 140 000 Frauen, Männern und Kindern und verantworteten den Tod zehntausender Gefangener, die infolge der Haftbedingungen oder bei gezielten Mordaktionen starben. Thema der Ausstellung sind ihr Handeln und ihre Motive, aber auch Umfeld und Alltag dieser Tätergruppe. In dem 1939 errichteten Gebäude sind noch immer Spuren vom Leben der SS-Führer sichtbar. Der Bau wurde denkmalgerecht konserviert, so dass Ausstellungsbesucher die verschiedenen Schichten seiner Nutzung und Nachnutzung selbst erkunden können.

Programm

Begrüßungen:

Dr. Insa Eschebach, Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück

Prof. Dr. Günter Morsch, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Es sprechen:

Dr. Ingeborg Berggreen-Merkel, Ministerialdirektorin beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Prof. Dr. Peter Longerich, Royal Holloway University of London, Himmler-Biograph

Noah Klieger, israelischer Journalist und Überlebender der KZ Auschwitz und Ravensbrück, Prozessbeobachter im Demjanjuk-Prozess

Bärbel Kannenberg, Architektin

Im Anschluss führt Alyn Beßmann, wissenschaftliche Projektleiterin, durch die Ausstellung.

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

 

Donnerstag, 18. März 2010, 19 Uhr | Ein Gespräch mit Noah Klieger

Im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung »Das „Führerhaus“: Alltag und Verbrechen der Ravensbrücker SS-Offiziere« wird der Überlebende Noah Klieger am 20. März in der Gedenkstätte sprechen. Schon vorher laden wir Sie zu einem Seminar für MultiplikatorInnen ein. Am 18. März haben Interessierte Gelegenheit, mit ihm ins Gespräch zu kommen. Noah Klieger wurde 1926 in Straßbourg geboren und wuchs als Sohn eines Journalisten in Frankreich und Belgien auf. Im Rahmen der Verfolgung belgischer Juden begann 1941 die Deportation seiner Familie. Noah Klieger schloss sich als 15jähriger einer jüdischen Untergrundgruppe an, die jüdische Kinder und Jugendliche aus Belgien in die neutrale Schweiz schmuggelte. Im Oktober 1942 wurde er verhaftet und im Januar 1943 in das KZ Auschwitz eingeliefert. Es gelang ihm, dort zwei Jahre lang zu überleben. Bei der Räumung des Lagers im Januar 1945 überstand Noah Klieger auch den Todesmarsch. Er wurde in das KZ  Dora-Mittelbau gebracht. Dort gab er sich als französischer, politischer Gefangener aus. Nach wenigen Wochen wurde Noah Klieger erneut weitergetrieben. Sein Transport erreichte am 14. April 1945 das Männerlager des KZ Ravensbrück, in dem zu diesem Zeitpunkt grauenvolle Zustände herrschten. Am 29. April wurde Noah Klieger in Ravensbrück von sowjetischen Truppen befreit. Nach seiner Befreiung quartierte er sich für einige Tage in einer der verlassenen SS-Villen ein. Noah Klieger lebt heute in Tel Aviv und arbeitet mit seinen 83 Jahre bis heute als Journalist. Für die israelische Zeitung Yedioth Aranoth berichtete er bereits über den Eichmann-Prozess, aktuell ist er an der Berichterstattung über den laufenden Münchner  Prozess gegen den KZ-Wächter John Demjanjuk beteiligt.

Information und Anmeldung: paedagogik@ravensbrueck.de

 

Dienstag, 2. März, 20 Uhr | Vortrag | Ravensbrück außer Haus
Hisako Kuwahara, M.A.: »Die NS-Frauenwarte« 

Moderation: Dr. Insa Eschebach

Ort: Berlin, Martin-Gropius-Bau, Kinosaal

Eine Kooperationsveranstaltung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück mit der Stiftung Topographie des Terrors Berlin.

Hisako Kuwahara, M.A., geb. 1953 in Tokyo, Professorin an der Fakultät für Humanwissenschaften der Keiwa-Hochschule Niigata, Japan. Fachgebiet: Neuere deutsche Literatur. Arbeitet zur Zeit an einem Forschungsprojekt zum Thema »Internationaler Vergleich über Frauenvorstellungen und Geschlechterverhältnisse im Zweiten Weltkrieg«. Veröffentlichungen zu dem Thema u.a.: Muttervorstellungen in der Frauenzeitschrift »NS Frauen Warte« (jp.) In: Annual Report of Keiwa Liberal Arts Research Institute. No.6, 2008, S.33-48; Von der Heimatfront bis zur Kriegsfront - Frauen in der Kriegshilfsdienst in der Frauenzeitschrift »NS Frauen Warte« (jp.) In: Militarismus und Gender.  Tokyo (Impact-Verlag), 2008, S.45-73.  

 

Freitag, 26. Februar 2010, 15 Uhr / 17 Uhr | Ravensbrück außer Haus 

Mitgliederversammlung des Internationalen Freundeskreis der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

mit einer Führung durch die Gedenkstätte Deutscher Widerstand durch deren Leiter, Prof. Dr. Johannes Tuchel (15 Uhr)

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand,  Stauffenbergstraße 13 - 14 (Eingang über den Ehrenhof), 10785 Berlin-Mitte

 

Freitag-Samstag, 19./20. Februar 2010 | Workshop  |  Ravensbrück außer Haus

23. Arbeitstreffen des Arbeitskreises »Forschung über das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück unter Einbeziehung der Kategorie Geschlecht«  zum Thema »medizinische Experimente«

Zum Programm als PDF-Datei...

Ort: Berlin-Dahlem  

 

Donnerstag, 4. Februar 2010, 17:30 Uhr | Ravensbrück außer Haus 

»Adorno revisited«. Was bedeutet »Aufarbeitung der Vergangenheit« und »Erziehung nach Auschwitz« heute?

Vortrag von Dr. Matthias Heyl (Leiter der Pädagogischen Dienste der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück)

Universität Augsburg, Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät, Universitätsstraße 10, Raum 2118a

 

Mittwoch, 27. Januar 2010, 11 Uhr | Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

»Und unter dem Stacheldraht saß ein Vogel und sang« 

Texte tschechischer Frauen aus dem Konzentrationslager Ravensbrück, 

gelesen von Schülerinnen des Georg-Mendheim-Oberstufenzentrums Zehdenick

Textrecherche: Elke Helm, Gedenkstättenlehrerin, und Cordula Hundertmark, Wissenschaftliche Dienste 

Textauswahl und Dramaturgie: Gela Eichhorn, Theaterpädagogin


2009  


Samstag-Sonntag, 12.-13. Dezember 2009 | Workshop  

Ravensbrücker Kolloquium »Adorno revisited: Was heißt ›Aufarbeitung der Vergangenheit‹« 

Mit Prof. em. Dr. Klaus Ahlheim, Dr. Wolfgang Kraushaar (Hamburger Institut für Sozialforschung) und Prof. Dr. Astrid Messerschmidt (PH Karlsruhe). Vor fünfzig Jahren hielt Theodor W. Adorno auf einer Erzieherkonferenz aus Anlass einer antisemitischen Welle einen Vortrag, in dem er seine Ansprüche an die »Aufarbeitung der Vergangenheit« formulierte, mit denen wir uns – gemeinsam mit dem sechs Jahre später gehaltenen Radiovortrag zur »Erziehung nach Auschwitz« – noch einmal grundlegend beschäftigen wollen. Konzeption: Dr. Matthias Heyl. 

 

Freitag, 4. Dezember 2009, 18.30 Uhr | Benefizveranstaltung | Ravensbrück außer Haus

Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in Berlin | Bilder, Lesung und Musik

Information und Anmeldung: info@ravensbrueck.de, Tel.: (033093) 608-13

Ort: Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Berli

 

Samstag, 28. November 2009, 21 Uhr | Ravensbrück außer Haus | Buchvorstellung 

Dr. Robert Sommer – Das KZ-Bordell

Das Buch »Das KZ-Bordell. Sexuelle Zwangsarbeit in nationalsozialistischen Konzentrationslagern« ist die erste Gesamtdarstellung

über die Zwangsprostitution im Lagersystem der SS. Der promovierte Wissenschaftler und Autor Robert Sommer hat sich diesem Thema

angenommen und wird bei keller.gestalten über seine Arbeit sprechen. Die umfassende Untersuchung von Sommer zeichnet das Bild einer bisher unbekannten Realität des Schreckens. Die wissenschaftliche Studie, für die der Autor mit Zeitzeugen und Überlebenden zusammentraf, beschreibt detailliert die Gründe für die Einrichtung der Lagerbordelle, Strategien der Rekrutierung von Frauen, Lebensbedingungen sowie Motive von Bordellbesuchern. Moderation: Raik Stolzenberg

Ort: Theaterkapelle, keller.gestalten, Boxhagener Str. 99, 10245 Berlin, Tel: 030-40984300 (U5-Bhf Samariterstraße, S-Bhf Ostkreuz), Eintritt: 10/5 Euro

 

Donnerstag, 26. November 2009, 9-16 Uhr | Lehrerfortbildung

Mit Grundschülern in die Gedenkstätte? Für und Wider.

Projektideen für den Grundschulunterricht zum Nationalsozialismus.

Seit längerem diskutieren ErziehungswissenschaftlerInnen, PädagogInnen, ErzieherInnen und Eltern, ob und wie der Nationalsozialismus Thema in der Grundschule sein solle/könne. Es gibt eine Vielzahl von Projektangeboten und -erfahrungen. Aber wie steht es um den Besuch einer KZ-Gedenkstätte? Was spricht dafür, was dagegen? Was lässt sich andernorts - in der Schule, im Lern- und Wohnumfeld der SchülerInnen - zum Thema tun? Welche Rolle kann ein Gedenkstättenbesuch in der Auseinandersetzung mit dem Thema im Grundschulalter spielen?

Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Jüdischen Museum Berlin und dem Anne-Frank-Zentrum Berlin.

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück

Information und Anmeldung: paedagogik@ravensbrueck.de, Tel.: (033093) 603-85

Zum Programm als PDF-Datei...

 

Montag-Dienstag, 23.-24. November 2009 | Fachtagung | Ravensbrück außer Haus 

»Partnerschaften aufbauen. Internationale Schul- und Jugendprojekte als Orte der Verständigung«   

Der pädagogische Leiter der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück, Dr. Matthias Heyl, stellt die Arbeit der Jugendbegegnungsstätte am 23. November im Forum 4 | »Geschichte, Menschenrechte und Demokratiebildung« vor.

Veranstalter: Junge Wege in Europa, MitOst e.V., Schillerstr. 57, 10627 Berlin

Ort: Bosch Repräsentanz Berlin, Bismarckstraße 71, 10627 Berlin

Junge Wege in Europa ist ein Programm der Robert Bosch Stiftung in Trägerschaft des MitOst e.V.

 

Donnerstag, 19. November 2009, 15 Uhr | Ausstellungseröffnung

Vergessene Vernichtung? 

Polnische und tschechische Intelligenz in den Konzentrationslagern 

Sachsenhausen und Ravensbrück am Beginn des Zweiten Weltkriegs

Nach den Plänen der Nationalsozialisten sollte im Rahmen des Eroberungs- und Vernichtungskrieges in Osteuropa ein Großteil der dortigen kulturellen Trägerschichten ermordet werden. Die Verhaftung der Führungsschichten aus Politik, Kirchen, Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft in Polen und Tschechien und deren Deportation in Konzentrationslager setzte mit Kriegsbeginn ein. Vor 70 Jahren, im Spätherbst 1939 wurden 169 polnische Wissenschaftler der Jagiellonen-Universität Krakau sowie 100 katholische Geistliche der Lubliner Kurie in das Konzentrationslager Sachsenhausen verschleppt. Ihnen folgten Tausende von Polen, darunter zahlreiche katholische Geistliche. Nach einer Protestaktion gegen die deutsche Besatzung deportierten die Nationalsozialisten ebenfalls im Spätherbst 1939 mehr als 1.000 tschechische Studenten in das KZ Sachsenhausen. Gleichzeitig wurden Frauen aus beiden Ländern, die den intellektuellen und geistlichen Eliten angehörten, in das KZ Ravensbrück verschleppt. Diese Ereignisse, die bis heute in der Erinnerungskultur der betroffenen Länder tief verwurzelt sind, sowie die Lebensgeschichte der Verfolgten stehen im Mittelpunkt einer Sonderausstellung. Mit Unterstützung des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft«, des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, der Axel-Springer-Stiftung und der Hans-Böckler-Stiftung.

Die Sonderausstellung der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Kooperation mit der Jagiellonen-Universität Krakau und der Karls-Universität Prag wird in zwei Teilen in der Gedenkstätte Sachsenhausen (600 m²) und im Zellenbau der Gedenkstätte Ravensbrück (120 m²) zu sehen sein.

Begrüßungen 

Dr. Insa Eschebach, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Prof. Dr. Günter Morsch, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Grußwort

Prof. Dr. Jan Rydel, Jagiellonen-Universität Krakau

Vorträge

Anna Hájková (University of Toronto): Weibliche Inhaftierte aus der tschechischen Inteligencja im KZ Ravensbrück 1939/40

Dr. Marie Jírásková, Biographin von Milena Jesenská (angefragt)

Dr. Andrea Genest (Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück): Inhaftierte aus der polnischen Inteligencja im KZ Ravensbrück 1939/40

Krystyna Zaorska-Burczyk, Überlebende des KZ Ravensbrück (Polen)

17 Uhr: Führung durch die Ausstellung mit Monika Herzog (Mahn-und Gedenkstätte Ravensbrück)

18:30 Uhr: Konzert »Lieder aus Ravensbrück« (Arrangement: Jana Kmitova)

In Kooperation mit Kulturfeste im Land Brandenburg e.V.  

 

Samstag, 14. November 2009, 10 Uhr | Workshop

Uckermark-Forum 2009: Zur Geschichte und Zukunft des Areals ehemaliges »Jugendschutzlager« Uckermark. Aktueller Stand der Entwicklung und Perspektiven.

Das Areal des ehemaligen »Jugendschutzlagers« Uckermark ist bis zum heutigen Tag von Spuren der sowjetischen Nachnutzung geprägt. Im April 2009 hat die Initiative für einen »Gedenkort ehemaliges KZ Uckermar e.V./Netzwerk einen Gedenkstein auf dem Gelände eingeweiht, der an die dort ermordeten bzw. inhaftierten Frauen erinnert. Die Zukunft des Areals ist indes nach wie vor ungewiss.  Gemeinsam mit der Initiative für einen »Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark« e.V./Netzwerk führt die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten jährlich das Uckermark-Forum durch, auf dem neben einer Bestandsaufnahme der aktuellen historischen Forschung die Zukunft des Geländes wie auch Perspektiven des Gedenkens vor Ort diskutiert werden. In diesem Jahr werden erste Ergebnisse von Probegrabungen auf dem Areal und der Stand der Entwicklung der geplanten Beräumung des Geländes von militärischen Relikten (Konversion) vorgestellt. Darüber hinaus wird die Bedeutung des »Jugendschutzlagers« für die Arbeit der weiblichen Kriminalpolizei im »Dritten Reich« diskutiert.   

Programm

10 Uhr | Begrüßungen: Dr. Insa Eschebach, Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten; Wiltrud Cordes und Verena Heil, Initiative für einen »Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark« e.V./Netzwerk

10:30 Uhr Zur Bedeutung des »Jugendschutzlagers« Uckermark in der Arbeit der weiblichen Kriminalpolizei, PD Dr. Mariana Hausleitner, Ausstellungsprojekt am Deutschen Historischen Museum Berlin (durch die Gedenkstätte angefragt)

11:30 Uhr | »Spuren.« Bericht über die Probeausgrabungen auf dem südöstlichen Teil des Geländes im Jahr 2009, Dorthe Andersen, Archäologin, Universität Kopenhagen

12:30 Uhr | Mittagspause

14 Uhr | Perspektiven der Landesregierung für das Areal, Hajo Cornel, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (durch die Gedenkstätte angefragt)

Infos zum aktuellen Stand der Konversion von der Arbeitsgruppe »Konversion«

Initiative für einen »Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark« e.V./Netzwerk

15 Uhr | Politische Bestimmung des offenen Gedenkens, Wiltrud Cordes, Initiative für einen »Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark« e.V./Netzwerk

16 Uhr | Resumée

Ort: Besucherzentrum Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Straße der Nationen 2, 16798 Fürstenberg / Havel

Freitag - Sonntag, 16.-19. Oktober | Kolping-Workcamp

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück

 

15. Oktober - 22. November 2009 | Wanderausstellung | Historisches-Technisches Informationszentrum Peenemünde | Ravensbrück außer Haus
»Lagerbordelle. Sex-Zwangsarbeit in NS- Konzentrationslagern«
 

 

50 Jahre Gedenkstätte Ravensbrück

Am 12. September 1959 wurde die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück eröffnet. Der 50. Jahrestag ihres Bestehens ist der Gedenkstätte Anlass, die Geschichte des Gedenkens an diesem Ort zu rekonstruieren, zu würdigen, aber auch kritisch zu reflektieren.

Die Nachgeschichte des am 30. April 1945 befreiten Frauen-Konzentrationslagers ist geprägt durch unterschiedliche Epochen: Während in den ersten Nachkriegsjahren verschiedene Gruppen  in Nachbarschaft des sowjetisch besetzen Lagerareals mit Hilfe eines improvisierten Mahnmals Gedenkveranstaltungen durchführten, institutionalisierte sich das öffentliche Gedenken mit der Gründung der Gedenkstätte im Jahr 1959. Als »Nationale Mahn- und Gedenkstätte« gehörte Ravensbrück neben Buchenwald (1958) und Sachsenhausen (1961) zu den drei großen KZ-Gedenkstätten der DDR. Lange Zeit stand die Ehrung des kommunistischen Widerstandskampfes im Zentrum der Gedenkveranstaltungen. In den 1980er Jahren gab es erste Anzeichen für ein Aufbrechen des staatlichen Gedenkmonopols. Nach der deutschen Vereinigung traten die Geschichten einzelner Häftlinge und bislang vergessener Haftgruppen ins Zentrum der Aufmerksamkeit; langsam entwickelte sich eine pluralistische Erinnerungskultur.

Seit 1993 ist die Gedenkstätte Teil der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten. Ihren Auftrag, an Terror, Krieg und Gewaltherrschaft zu erinnern, verbindet die Gedenkstätte mit frauen- und geschlechterhistorischen Fragestellungen. Heute ist Ravensbrück ein europäischer Gedächtnisort: ein Friedhof, ein Ort des Gedenkens, ein Tatort, ein zeithistorisches Museum und ein Ort der Bildung, der Debatte und des Austausches.

 

Freitag-Sonntag, 11.-13. September 2009 | Workshop

50 Jahre Gedenkstätte Ravensbrück.

Lesungen, Vorträge und Diskussionen zur Nachgeschichte des Frauen-Konzentrationslagers

veranstaltet von der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Zusammenarbeit mit der Lagergemeinschaft Ravensbrück Freundeskreis e. V., dem Internationalen Freundeskreis Gedenkstätte Ravensbrück e. V. und  der Dr. Hildegard Hansche Stiftung

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück 

Information und Anmeldung: info@ravensbrueck.de, Tel.: (033093) 608-13

 

Freitag, 11. September 2009

19 Uhr Auftakt

Biografische Skizzen.

Lange Nacht der Lesungen

Erika Schwarz: Fanny Mütze-Specht, Grit Philipp: Erika Buchmann, Silvija Kavcic: Theresa Resman Haader, Johanna Kootz: Lidia Beccaria Rolfi, Gisa Spieler: Dr. Hildegard Hansche,  Carolyn Gammon: Johanna Krause, Christl Wickert: Doris Maase, Kirsten Wacker: Maria Potrzeba, Christa Schulz: Hanka Housková, Anne Kwaschik: Marie-Jo Chambart de Lauwe (angefragt), Sylvia Köchl: Rosa Jochmann (angefragt), Joke van Dijk-Bording: Stennie Pratamo-Gret, Greet Roodveldt: Ann van Kampen-Huig, Ramona Saavedra Santis: Vera Udovenko-Bobkova u.a.

 

Samstag, 12. September 2009

10 Uhr – 10.30 Uhr Begrüßungen

Dr. Insa Eschebach, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Irma Trksak, Vize-Präsidentin des Internationalen Ravensbrück-Komitees

Dr. Ingeborg Berggreen-Merkel, Ministerialdirektorin beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (angefragt)

Annemarie Müller, Vorsitzende der Lagergemeinschaft Ravensbrück / Freundeskreis e. V.

Dr. Peter Plieninger, Vorsitzender des Internationalen Freundeskreises Gedenkstätte Ravensbrück e.V.

Dr. Simone Erpel, Vorsitzende des Vorstands der Dr. Hildegard Hansche-Stiftung

10.30 Uhr – 13 Uhr Vorträge

Dr. Insa Eschebach: Die Geschichte der Gedenkstätte Ravensbrück im Kontext der deutschen Nachkriegsgeschichte

Dr. Bärbel Schindler-Saefkow: Die internationalen Initiatorinnen des Gedenkortes Ravensbrück

Rita Pawlowski: Der Demokratische Frauenbund Deutschlands und die Entstehungsgeschichte der Gedenkstätte Ravensbrück

Susan Hogervorst: Die Gedenkstätte und die Lagergemeinschaften. Einige Beispiele aus West-Europa

13 Uhr Mittagessen

14 Uhr Begrüßung und Vortrag

Prof. Dr. Johanna Wanka, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes

Brandenburg: Die Gedenkstätte Ravensbrück im Kontext der brandenburgischen Erinnerungskultur

14.20 Uhr Podium: Die Gedenkstätte Ravensbrück im Kontext der regionalen, nationalen und europäischen Erinnerungskulturen

Teilnehmende: Prof. Dr. Johanna Wanka, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg,  Dr. Ingeborg Berggreen-Merkel, Min Dir’n beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Robert Philipp, Bürgermeister der Stadt Fürstenberg, Susan Hogervorst, Erasmus Universität Rotterdam

Moderation: Dr. Martina Weyrauch, Landeszentrale für Politische Bildung Potsdam

15.30 Uhr Kaffee

16 Uhr Podium der Generationen: Erinnerungen an die Gedenkstätte 1959-2009

Teilnehmende: Simone Degueldre-Hendrix (Belgien) (angefragt),  Irma Trksak (Österreich), Dr. Wanda Poltawská (Polen) (angefragt), Selma van de Perre (England), Walter Morgenbesser (Israel) u.a., Dr. Bärbel Schindler-Saefkow (Berlin), Jürgen Topp (Menz), Wiltrud Cordes (Hamburg), Schülerinnen und Schüler des Strittmatter-Gymnasiums befragen Zeitzeugen zur Gedenkstättengeschichte. Moderation: Dr. Matthias Heyl

18 Uhr Gedenken am Seeufer

19 Uhr Empfang der Gedenkstätte

20 Uhr Konzert

Esther Bejarano & die Gruppe Coincidence

Ort: Ehemalige Textil-Fabrik

 

Sonntag, 13. September 2009

10 Uhr Vortrag

Dr. Käthe Dost: Die »Tragende« von Will Lammert. Geschichten zur Geschichte

10.30 Uhr Podium: Die Gedenkstättenanlage, die »Tragende« und ihre Skulpturengruppe (Ravensbrück/Berlin)

Moderation: Insa Eschebach

Teilnehmende: Dr. Käthe Dost,  Prof. Hubert Matthes und Prof. Dr. Ludwig Deiters (ehemals Architektenkollektiv Buchenwald), Dr. Peter Fischer (angefragt)

14 Uhr Die Gedenkstätte im Medium der Einführungsfilme

Gezeigt und diskutiert werden der Wochenschaubericht zur Eröffnung der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück »Der Augenzeuge 75/59/2« (DDR 1959, 3:42“) und die Einführungsfilme  »Das Vermächtnis« (DDR 1965, 33:00“), »Frauen in Ravensbrück« (DDR 1968, 37:00“), »Vergesst unsere Tränen nicht« (DDR 1989, 25:00“)

 

Sonntag, 13. September 2009, 15 Uhr | SeeLesungen  

»Jeden Abend bellten die Hunde«. Fürstenbergerinnen und Fürstenberger erinnern sich an das KZ Ravensbrück

Eine Lesung von Karin Hartmann und Dieter Lahaine

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Regie und Realisierung: Peter Tucholski | Manuskript: Dr. Annette Leo.

Ort: Stadtpark der Wasserstadt Fürstenberg / H., Unter den Linden 2

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Landestheater Neustrelitz, der Stadtverwaltung Fürstenberg
und dem Fürstenberger Förderverein der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück e.V.

 

Sonntag-Freitag, 30. August 2009 - 4. September 2009 | Tagung

Europäische Sommer-Universität Ravensbrück

»Unter Deutscher Besatzung: Geschlechterpolitiken und Rassismus im Zweiten Weltkrieg - Polen, Frankreich und Italien«

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück

Information und Anmeldung: info@ravensbrueck.de, Tel.: (033093) 608-13 

Eine Kooperationsveranstaltung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, der Heinrich-Böll-Stiftung und der Stiftung Topographie des Terrors unter Schirmherrschaft von Frau Prof. Dr. Johanna Wanka, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg 

 

Sommer 2009 | Jugendbegegnungen  

Internationale Workcamps 

10. - 12. Juli 2009 | Kolping-Workcamp

13. - 26. Juli 2009 | NIG-Workcamp

19. Juli - 2. August 2009 | ASF-Workcamp

1. - 15. August 2009 | SCI-Workcamp

16. - 29. August 2009 | VJF-Workcamp  

 

Freitag-Montag, 21.-24. August 2009 | Deutsch-Niederländische Jugendbegegnung  

Ravensbrücker Generationenforum 

»Die Zukunft der Erinnerung«

in Zusammenarbeit mit der Dr. Hildegard Hansche Stiftung, dem Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten, der Körber-Stiftung, Hamburg, der Gedenkstätte Herinneringscentrum Kamp Westerbork, Trägern der ausserschulischen Jugendarbeit in Berlin und Brandenburg und dem Deutschen Jugendherbergswerk Berlin-Brandenburg

Information: paedagogik@ravensbrueck.de, Tel.: (033093) 603-85  | weitere Informationen...

 

Dienstag-Mittwoch, 25.-26. August 2009 | Deutsch-Niederländische Jugendbegegnung  

Ravensbrücker Generationenforum | »Die Zukunft der Erinnerung«

in Zusammenarbeit mit der Dr. Hildegard Hansche Stiftung, dem Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten, der Körber-Stiftung, Hamburg, der Gedenkstätte Herinneringscentrum Kamp Westerbork und dem Deutschen Jugendherbergswerk Berlin-Brandenburg

Die niederländischen und deutschen Jugendlichen besuchen das Bundespräsidialamt und den Bundestag.

Ort: Berlin

Information: paedagogik@ravensbrueck.de, Tel.: (033093) 603-85  | weitere Informationen...

 

Mittwoch, 19. August 2009, 18 Uhr | Ravensbrück außer Haus

Das KZ-Bordell

Buchpräsentation mit dem Autor Robert Sommer

Zur Begrüßung sprechen:

Evrim Baba (Frauenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus)

Dr. Insa Eschebach (Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück), Michael Werner (Verlag Ferdinand Schöningh)

Ort: Abgeordnetenhaus von Berlin, Niederkirchnerstraße 5, 10111 Berlin Mitte, Raum 376

Veranstalter: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in Zusammenarbeit mit dem Verlag Ferdinand Schöningh 

 

Samstag, 15. August 2009, 14-17 Uhr | Themenführung für FußgängerInnen

Der Lagerkomplex Ravensbrück - Frauenkonzentrationslager, Männerlager, »Jugendschutzlager Uckermark«, Siemens-Lager

mit Dr. Matthias Heyl, Leiter der Pädagogischen Dienste der Gedenkstätte  

Treffpunkt: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Besucherzentrum

 

Samstag, 8. August 2009, 14-16 Uhr | Themenführung

Die Neukonzeption der Gedenkstätte Ravensbrück 

mit Dr. Insa Eschebach, Leiterin der Gedenkstätte  

Treffpunkt: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Besucherzentrum

 

Sonntag, 2. August 2009, 11-13 Uhr | Themenführung

»Täterschaft in Ravensbrück«

mit Thomas Kunz, Pädagogische Dienste der Gedenkstätte  

Treffpunkt: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Besucherzentrum

 

Sonntag, 2. August 2009, 14-16 Uhr | Themenführung

»Täterschaft in Ravensbrück«

mit Thomas Kunz, Pädagogische Dienste der Gedenkstätte  

Treffpunkt: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Besucherzentrum

 

Sonntag, 26. Juli 2009, 11-13.30 Uhr | Themenführung für RadfahrerInnen

Der Lagerkomplex Ravensbrück - Frauenkonzentrationslager, Männerlager, »Jugendschutzlager Uckermark«, Siemens-Lager

mit Angelika Meyer, Pädagogische Dienste der Gedenkstätte  

 

Sonntag, 26. Juli 2009, 14-16.30 Uhr | Themenführung für RadfahrerInnen

Der Lagerkomplex Ravensbrück - Frauenkonzentrationslager, Männerlager, »Jugendschutzlager Uckermark«, Siemens-Lager

mit Angelika Meyer, Pädagogische Dienste der Gedenkstätte  

 

Samstag, 18. Juli 2009, 18 Uhr | SeeLesungen  

»Hilfe im Lager«. Erinnerungen ehemaliger Häftlinge

Gelesen von der Schauspielerin Isabella Mamatis

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Regie und Realisierung: Peter Tucholski | Manuskript: Gedenkstätte Ravensbrück

 

Donnerstag, 11. Juli 2009 | Vernissage der Wanderausstellung | Dresden

»Lagerbordelle. Sex-Zwangsarbeit in NS- Konzentrationslagern« | Ravensbrück außer Haus

im Rahmen der »Dresdener Museums-Sommernacht«

Ort:

Gedenkstätte Münchner Platz | George-Bähr-Straße 7, Schumann-Bau der TU Dresden, 01069 Dresden, Telefon: (03 51) 4633 1990 oder 4633 6466 | Fax: (03 51) 4633 1991 | eMail: gedenkstaette@mailbox-tu-dresden.de

 

Mittwoch, 1. Juli 2009, 9-16 Uhr | Lehrerfortbildung

»Nur einen Mausklick entfernt - rechtsextremistische Welten im Internet« – Pädagogische Interventionsmöglichkeiten und Formen der schulischen Auseinandersetzung.

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück 

Eine Kooperationsveranstaltung mit der RAA Brandenburg.

 

Montag, 8. Juni - Sonntag, 28. Juni 2009 | Joint Exhibition

»Comfort Women - Unfished History - Women Victims in World War II« (Korea-Netherlands-Germany joint exhibition)

Ort: Rathaus der Stadt Den Haag, Niederlande

Veranstalter: Northeast Asian History Foundation ( Korea ), Foundation of Japanese Honorary Debts ( Niederlande) in Zusammenarbeit mit der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

 

Donnerstag, 4. Juni 2009, 20 Uhr | Buchvorstellung | Ravensbrück außer Haus

Krieg und Geschlecht.

Mit den Herausgeberinnen Dr. Insa Eschebach und Dr. des. Regina Mühlhäuser sowie Gaby Zipfel, Hamburger Institut für Sozialforschung

Ort: Galerie Linda, Hein-Hoyer Straße 13, 20359 Hamburg | www.chezlinda.de

 

 

Dienstag, 26. Mai 2009, 20 Uhr | Filmabend | Ravensbrück außer Haus

»Was bleibt«
Filmvorführung und anschließende Diskussion mit den Regisseurinnen Gesa Knolle und Birthe Templin und Erna de Vries, moderiert von Dr. Matthias Heyl
Ort: Martin-Gropius-Bau, Kinosaal, Eintritt frei

Veranstalterin: Stiftung Topographie des Terrors, Stresemannstraße 11, 10963 Berlin

 

Montag, 18. Mai 2009 - Mittwoch, 20. Mai 2009 | Ravensbrück außer Haus

»Vor allzu langer Zeit. Die Praxis historisch-politischer Bildung zum Nationalsozialismus heute« 

Eine Tagung der Evangelischen Akademie Loccum. Die Abschlussdiskussion wurde mit einem Referat des Leiters der Pädagogischen Dienste der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Dr. Matthias Heyl, eingeleitet.

 

Sonntag, 17. Mai 2009, 9-12 Uhr | Internationaler Museumstag | »Offene Sammlung«

»Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück 1939« 

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Bibliothek im Hauptgebäude (ehem. »Kommandantur«)

 

Sonntag, 17. Mai 2009, 11 Uhr | Internationaler Museumstag | Themenführung

»Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück 1939« 

Treffpunkt: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Besucherzentrum

 

Sonntag, 17. Mai 2009, 14 Uhr | Workshop

Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück - vor 70 Jahren  

Mit Vorträgen von Katja Seybold (»Von der Lichtenburg nach Ravensbrück«) und Dr. Bernhard Strebel (»Die Gründung des Konzentrationslagers Ravensbrück«) und anschließender Diskussion

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Besucherzentrum

 

Mittwoch-Sonntag, 29. April – 3. Mai 2009 | Kooperationsseminar

»PABO-Studenten-Reise 2009«

Ein Kooperationsseminar für niederländische Lehramtsstudierende.

Veranstaltet in Kooperation mit dem Herinneringscentrum Kamp Westerbork und dem Comité Vrouwenconcentratiekamp Ravensbrück 

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück

 

Montag-Dienstag, 27./28. April 2009 | Jugendbegegnung  

Begegnungstage der Landtagspräsidenten aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern 

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück

 

Sonntag, 19. April 2009, 8.30 Uhr | Jahrestag der Befreiung 

Gottesdienst in deutscher und polnischer Sprache

Pfarrer Michael Ritschel, Kath. Pfarramt St. Hedwig, Fürstenberg und Nikolaj Skłodowski (Gdansk)

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, ehemaliger Zellenbau

 

Sonntag, 19. April 2009, 9 Uhr | Gedenkveranstaltung 

Gedenken am Sowjetischen Ehrenmal

Ort: Sowjetisches Ehrenmal, Fürstenberg / Havel

Veranstalterin: Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e.V.

 

Sonntag, 19. April 2009, 10 Uhr | Gedenkveranstaltung 

64. Jahrestag der Befreiung

Begrüßungen

Dr. Insa Eschebach, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Ludmilla Woloschina, Vizepräsidentin des Internationalen Ravensbrück-Komitees

Robert Philipp, Bürgermeister der Stadt Fürstenberg/Havel

Es sprechen:

Prof. Dr. Johanna Wanka, Vorsitzende des Stiftungsrats der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, 
Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Cécile Wajsbrot, Autorin Paris, Berlin

Lagergebet: Pfarrer Nikolaj Skłodowski, Gdansk

Kaddisch: Kantorin Mimi Sheffer und Kantor Isaac Sheffer

Musik: Friedemann Graef, Berlin | Ars Choralis, USA

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

 

 

Sonntag, 19. April2009, 13 Uhr | Filmpräsentation  

Die Ravensbrücker Generationenforen – »Die Gegenwart der Erinnerung«

Präsentation der Filme der vergangenen Generationenforen und anschließender Vorbereitungs-Workshop für das 5. Generationenforum »Die Zukunft der Erinnerung«

in Zusammenarbeit mit der Dr. Hildegard Hansche Stiftung 

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück

 

Sonntag, 19. April 2009, 14 Uhr | Gedenkveranstaltung

»Gedenkfeier auf dem Gelände des ehemaligen Jugendkonzentrationslagers für Mädchen und junge Frauen und späteren Vernichtungslagers Uckermark«

Enthüllung des Gedenksteins und Auftritt des Chors Ars Choralis aus New York

Grußworte: Überlebende; Dr. Insa Eschebach, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Annemarie Müller, Vorsitzende der Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e.V.

Anschließend Rundgänge in verschiedenen Sprachen

Ort: Gelände des ehemaligen sog. »Jugendschutzlagers«

Veranstalterin: Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V. / Netzwerk. 

 

Sonntag, 19. April 2009, 15 Uhr | Führung

Geführter Rundgang über das Uckermark-Gelände (in englischer/deutscher Sprache, nach Bedarf mit Übersetzung) Ab 13 bis 17 Uhr gibt es einen Kleinbusshuttle vom Haus der Lagergemeinschaft aus.

Veranstalterin: Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V. / Netzwerk. 

 

Samstag, 18. April 2009, 14-18 Uhr | Jahrestag der Befreiung 

Lesungen und Workshops

14 Uhr: Nikolaj Skłodowski, Gdansk, geboren im KZ-Ravensbrück, spricht über die polnischen Häftlinge im Frauenkonzentrationslager  

15.30 Uhr: Sr. Maria-Theresia, Karmel Regina Martyrum Berlin, liest Erinnerungen polnischer Häftlinge

16.30 Uhr: Kathrin Mess, Saarburg, liest aus dem Tagebuch des luxemburgischen Ravensbrück-Häftlings Yvonne Useldinger

17.30 Uhr: Studienkreis Deutscher Widerstand 1933 – 1945, Frankfurt/Main, »Frankfurt am Main – Frauen-KZ Ravensbrück, Lebensspuren verfolgter Frauen«. Eine szenische Lesung

 

Samstag, 18. April 2009, 19.30 Uhr | Jahrestag der Befreiung 

Konzert

Ars Choralis (Woodstock, USA) singt Friedens- und Widerstandslieder

Veranstalterin: Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e.V.

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Information: info@ravensbrueck.de, Tel.: (033093) 608-13  

 

Freitag, 17. April 2009, 14 Uhr | Jahrestag der Befreiung 

Übergabe der Informationsstele am Bahnhof Fürstenberg / Havel

Cordula Hundertmark, stellv. Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Dr. Susanne Kill, Deutsche Bahn AG/Konzerngeschichte/Historische Sammlung (KDP)

Ort: Bahnhof Fürstenberg / Havel  

 

Freitag, 17. April 2009, 15 Uhr | Jahrestag der Befreiung 

Vorstellung des Besucherleitsystems der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Dr. Matthias Heyl, Leiter der Pädagogische Dienste der Gedenkstätte

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Besucherzentrum

 

Freitag, 17. April 2009, 17.30 Uhr | Jahrestag der Befreiung 

»Was bleibt«

Filmvorstellung und Diskussion mit der Filmemacherin Gesa Knolle und Werner Hunger, Lagergemeinschaft Ravensbrück / Freundeskreis e.V.   

Moderation: Dr. Matthias Heyl

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Besucherzentrum

   

Samstag-Sonntag, 4.-5. April 2009 | Workshop     

Ravensbrücker Kolloquium | »Kontrapunkte der Erinnerung.

Täter/innen und deren Repräsentation an Orten des öffentlichen Gedenkens«  

Das Kolloquium richtet sich an Nachwuchswissenschaftler/innen verschiedenster Disziplinen.

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück

 

Freitag, 27. März 2009, 19 Uhr | Gedenkgottesdienst 

Gedenkgottesdienst für die Ordensschwester Elisabeth Rivet

Veranstalter: Katholische Kirchgemeinde Fürstenberg

Ort: ehemaliger Zellenbau

 

13.-14. März 2009 | Workshop | Ravensbrück außer Haus

Ravensbrück-Bilder. Dokumentation und Rezeption

22. Arbeitstreffen des Arbeitskreises »Forschung über das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück unter Einbeziehung der Kategorie Geschlecht«

Für diesen Workshop ist eine Anmeldung unter volontariat@ravensbrueck.de erforderlich!

Ort: Martin-Niemöller-Haus, Pacelliallee 61, 14195 Berlin-Dahlem

 

Dienstag-Sonntag, 24. Februar – 8. März 2009 | Ausstellungs-Relaunch

Vorstellung der Wanderausstellung »Lagerbordelle. Sex-Zwangsarbeit in NS-Konzentrationslagern.«

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Besucherzentrum

 

Dienstag-Donnerstag, 27.-29. Januar 2009 | Internationale Tagung | Ravensbrück außer Haus 

»Täterforschung im globalen Kontext« / »Perpetrator Research in a Global Context«

Auf der Tagung Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem Holocaust Research Centre at Royal Holloway, University of London sowie dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen werden in einem Workshop auch die Erfahrungen in der pädagogischen Arbeit mit der Ausstellung im »Im Gefolge der SS - Aufseherinnen im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück« dargestellt. Eine Arbeitsgruppe reflektiert die Erfahrungen aus der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück unter Leitung des Leiters der Pädagogischen Dienste, Dr. Matthias Heyl

Ort: Berlin, dbb-Forum Berlin, Friedrichstraße 169/170, 10117 Berlin

 

Dienstag, 27. Januar 2009 | 10 Uhr | Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

»Was bleibt« (D 2008, 58 Min).

Filmvorführung zum Gedenktag mit den Filmemacherinnen Gesa Knolle und Birthe Templin

Der Film »Was bleibt« spiegelt fast siebzig Jahre deutscher Geschichte wider und stellt zwei Familien vor, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Er ist der erste Dokumentarfilm, der die familieninterne Auseinandersetzung mit dem Holocaust sowohl auf der Seite der Opfer als auch der Täter beleuchtet. Die jüdische Überlebende Erna de Vries folgte als 17-Jährige ihrer Mutter nach Auschwitz, um sie zu beschützen und verspricht ihr, von dem Grauen der Lager zu berichten. Dietlinde hingegen entdeckt erst in den 1980er Jahren, dass ihre Mutter KZ-Aufseherin war. Bis heute versucht sie herauszufinden, was für ein Mensch ihre Mutter gewesen ist. Durch die Offenheit der Protagonistinnen und die geschickte Montage entsteht ein Dialog innerhalb der und zwischen den Familien. »Was bleibt« feierte seine Premiere 2008 auf dem Internationalen Frauenfilmfestival in Köln und lief danach mit großem Erfolg auf dem Internationalen Filmfest in Emden. Zudem wurde er in die Archive des US Holocaust Memorial Museum in Washington, der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem, der Wiener Library in London und der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück aufgenommen, wo auch Teile des Film gedreht wurden.

Im Anschluss an Filmvorführung und Diskussion luden wir die Teilnehmenden zum Gedenken ein.

Eine Veranstaltung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück und der Dr. Hildegard Hansche Stiftung

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Besucherzentrum

 

Freitag/Samstag, 23./24. Januar 2009 | Tagung | Ravensbrück außer Haus 

Die Veränderung der Existenzbedingungen in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern 1934 bis 1945

Eine Veranstaltung der TU Berlin – Zentrum für Antisemitismusforschung, Projekt »Das KZ Sachsenhausen 1936–-1945 – Zentrallager des KZ-Systems«, in Zusammenarbeit mit der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten. Eine Arbeitsgruppe reflektiert die Erfahrungen aus der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück unter Leitung des Leiters der Pädagogischen Dienste, Dr. Matthias Heyl.

Ort: Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

 

 


2008


Mittwoch, 17. Dezember 2008 | 18 Uhr | Benefizveranstaltung | Ravensbrück außer Haus

Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in Berlin | Bilder, Lesung und Musik  

mit freundlicher Unterstützung der Rosa Luxemburg Stiftung und des Metropol-Verlags, Berlin  

Ort: Rosa Luxemburg Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin, (030) 44310-0  

 

Donnerstag-Samstag, 11.-13. Dezember 2008 | Lehrerfortbildung | externe Veranstaltung

Regionalgeschichte des 20. Jahrhunderts im Unterricht - Spurensuche und Quellen

Eine Veranstaltung der Politische Memoriale M-V e.V., der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Stadt Neubrandenburg unter Beteiligung der Pädagogischen Dienste der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück   

Ort am 12. Dezember 2008: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück

 

Freitag, 5. Dezember 2008 | 10-16 Uhr | Workshop

Aktive Medienarbeit in der Gedenkstätte  

Eine Veranstaltung der Internationalen Jugendbegegnungsstätte | Jugendherberge Ravensbrück, der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück und des Landesjugendamts Brandenburg für MultiplikatorInnen

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück

 

Mittwoch, 3. Dezember 2008 | 18 Uhr | Buchpräsentation | Ravensbrück außer Haus

»Grawitz, Genzken, Gebhardt. Drei Karrieren im Sanitätsdienst der SS«

Die Autorin Dr. Judith Hahn stellt ihre im Verlag Klemm & Oelschläger (Münster 2008) erschienene Studie zu den Karrieren der drei mächtigsten SS-Ärzte im »Dritten Reich« vor und wird im Anschluss Fragen zur Studie beantworten. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Lychen und dem Förderverein Helenenkapelle Hohenlychen e.V. statt.

Ort: Rathaus Lychen, Am Markt, 17279 Lychen

 

Samstag, 22. November 2008 | 11 Uhr | Workshop

Uckermark-Forum 2008: Zur Geschichte des Umgangs mit dem Areal

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Besucherzentrum

 

Freitag, 14. November 2008 | 10-18 Uhr | Fachsymposium | externe Veranstaltung

Nationalsozialismus und Holocaust - ein Thema für Kinder?

In den letzten Jahren scheint der Holocaust immer mehr ein Thema für Kinder zu werden. Museen und Gedenkstätten werden zunehmend nach Programmen zur »Holocaust Education« im Grundschulalter gefragt. Welche Erfahrungen, Bedürfnisse und Wünsche existieren auf Seiten der Schulen? Ist der Holocaust in Bilderbüchern oder Comics darstellbar? Welche Methoden können Kindern zugemutet werden, ohne die Komplexität des Holocaust zu verharmlosen und zu relativieren? Das Fachsymposium spürt in Vorträgen und in Fachforen den Fragen nach dem »Wann«, »Wie« und »Warum« nach und diskutiert mit Vertretern aus Theorie und Praxis.

Die Pädagogischen Dienste der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück beteiligen sich an der Veranstaltung der Stiftung Jüdisches Museum Berlin, des Jugend Museums Berlin/Schöneberg, des Anne Frank Zentrums Berlin, des Museums Blindenwerkstatt Otto Weidt und von Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland

Ort: Rathaus Schöneberg, Jugend Museum Schöneberg 

Donnerstag, 13. November 2008, 19 Uhr | Zeitzeugengespräch | externe Veranstaltung

Helena Bohle-Szacki: Von Bia?ystok nach Berlin

Eine Holocaust-Überlebende berichtet

Moderation: Dr. Simone Erpel

In Kooperation mit der Stiftung Topographie des Terrors, Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste, der Evangelischen Kirchengemeinde in der Friedrichstadt und der Freien Universität Berlin

Ort: Französischer Dom, Georges-Casalis-Saal (Eingang Charlottenstraße), Gendarmenmarkt, 10117 Berlin

 

Mittwoch, 12. November 2008  | 12-16 Uhr | Workshop | externe Veranstaltung

Gesprächsrunde über Probleme der Bildungsarbeit 

zur jüdischen Geschichte und Gegenwart

mit Prof. Dr. Ido Abram (Amsterdam) und Dr. Matthias Heyl

Eine Kooperationsveranstaltung im ENGELschen Hof / Jugendbildungsstätte Alte Synagoge Röbel. Gemeinsam mit dem Leiter der Pädagogischen Dienste der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Dr. Matthias Heyl, wird der Erziehungswissenschaftler Prof. Ido Abram am 12. November 2008 die Jugendbildungsstätte Alte Synagoge Röbel besuchen, sich mit ihrer Arbeit vertraut machen und in einer anschließenden Runde sich den Fragen zum Thema Holocaust in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit stellen. Prof. Dr. em. Ido Abram wurde 1940 in Jakarta/Indonesien geboren. Während des Zweiten Weltkrieges war er in japanischen Lagern interniert. Nach der Befreiung zog seine Familie in die Niederlande, wo er zur Schule ging und die Universität besuchte. Er hatte lange Zeit einen Lehrstuhl für Erziehungswissenschaften in den Niederlanden inne und wurde 1990 auf die erste Professur für Holocaust Education berufen.

Prof. Ido Abram veröffentlichte zahlreiche Bücher und Aufsätze zu den Themen jüdische Kultur und Identität, zur multikulturellen Erziehung und »Erziehung nach Auschwitz«. In Deutschland wurde er bekannt durch die praxisorientierte Veröffentlichung »Thema Holocaust. Ein Buch für die Schule«, Reinbek bei Hamburg 1996, das er gemeinsam mit Matthias Heyl schrieb.

12.00 bis 13.00 Uhr Führung durch den Engelschen Hof (Ausstellung zur jüdischen Geschichte, ehemalige Synagoge und Jugendbildungsstätte), danach: 13.30 Uhr Diskussionsrunde mit Prof. em. Ido Abram und Dr. Matthias Heyl (Moderation Dr. Robert Kreibig)

Ort: ENGELscherHOF, Kleine Stavenstr. 9-11, 17207 Röbel/ Müritz, Tel.: (039931)  53 944 

 

Dienstag, 11. November 2008 | 9-16 Uhr | Workshop / Lehrerfortbildung 

»Ravensbrück und der Holocaust« oder

»Wie kann ich Schüler/innen motivieren, lokal-geschichtlich zum jüdischen

Leben und zur Verfolgung der Juden im Nationalsozialismus zu

recherchieren?«

mit Prof. Dr. Ido Abram (Amsterdam) und Dr. Simone Erpel (Berlin)

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück

 

Sonntag-Montag, 9.-10. November 2008 | Gedenken | externe Veranstaltung

Gedenkveranstaltungen aus Anlass des 70. Jahrestages des Novemberpogroms 

Die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück beteiligte sich an den Gedenkveranstaltungen 

zum 70. Jahrestag des Novemberpogroms in Neustrelitz.

 

Montag-Freitag, 20.-25. Oktober 2008 

Halina Birenbaum 

Eine Woche lang besuchte die Überlebende und international renommierte Schriftstellerin und Lyrikerin Halina Birenbaum die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück und traf Jugendliche in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück.  

 

Mittwoch, 22. Oktober 2008 | 19 Uhr | Lesung und Gespräch 

Halina Birenbaum 

Eine Veranstaltung mit der renommierten Schriftstellerin und Lyrikerin Halina Birenbaum

Ort: Brandenburgisches Forst-Museum Rathenaustraße 16, 16798 Fürstenberg/Havel 

 

Freitag/Samstag, 26./27. September | der Workshop ist leider ausgefallen

»Helden: verehrt - verkannt - vergessen« 

Schülerworkshop zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Eine Veranstaltung des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten 

Ort: Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück | Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück  

 

Montag, 15. September 2008  – Freitag, 19. September  2008 | Tagung

Europäische Sommeruniversität Ravensbrück

Die Erinnerung an die Shoah an Orten ehemaliger Konzentrationslager in West- und Osteuropa. 

Geschichte, Repräsentation und Geschlecht  

Die Europäische Sommer-Universität der Gedenkstätte Ravensbrück war dem Thema der Erinnerung an die Shoah an Orten ehemaliger Konzentrationslager gewidmet. Diskutiert wurden Genese, Formen und Narrative der Erinnerung, wobei die Frage nach Funktion und Bedeutung der Kategorie Geschlecht in den Repräsentationen zentral war.

Schwerpunkte waren die Historiographie der Shoah und die Erinnerungsgeschichte in West- und Osteuropa. Untersucht wurden die Repräsentationen des Mordes an den europäischen Juden an Orten ehemaliger Konzentrationslager, wie beispielsweise Denkmäler, Ausstellungen oder auch Praktiken des Gedenkens vor Ort. Darüber hinaus ging es um die Frage nach den konkurrierenden Narrativen: Welche sozialen Gruppen haben zu welchem Zeitpunkt an Orten nationalsozialistischer Verbrechen ihre Erinnerung manifestiert? Thema waren nicht nur die Transformationen memorialer Praxis in Ost- und Westeuropa, sondern auch Fragen der Viktimisierung und Heroisierung in den Repräsentationen.

An den Vormittagen fanden einführende Vorträge statt. Diese wurden am Nachmittag in Arbeitsgruppen vertieft, die parallel durchgeführt wurden. Die Konferenzsprachen waren Deutsch und Englisch. Einen Bericht von Michael Herrmann, Johanna Kootz, Thomas Schaarschmidt und Josephine Ulbricht über die Sommer-Universität 2008 finden Sie hier... 

 

Montag, 15. September 2008    

Begrüßung

11.00 Uhr

Dr. Insa Eschebach (Gedenkstätte Ravensbrück / Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten)

Dr. Johann Komusiewicz (Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und

Kultur des Landes Brandenburg)

Thomas Lutz (Stiftung Topographie des Terrors, Berlin)

Dr. Marianne Zepp (Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin)

Erinnerung an den Völkermord

11.30 - 13.00 Uhr Vortrag

Moderation

Dr. Matthias Heyl (Gedenkstätte Ravensbrück)

Prof. Dr. Frank van Vree (Universiteit van Amsterdam)

The Memory of Auschwitz in European Historical Culture

14.00 - 16.30 Uhr Vorträge

Moderation

Dr. Marianne Zepp (Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin)

Cilly Kugelmann (Jüdisches Museum Berlin)

Displaced Persons: Geschichte der Erinnerung an die Shoah in Israel und den USA

PD Dr. Susanne Lanwerd (Universität Basel)

Zur Historiographie der Shoah in der Frauen- und Geschlechterforschung

17.00 Uhr Führungen in der Gedenkstätte Ravensbrück

 

 

Dienstag, 16. September 2008

Orte und Repräsentationen

10.00 - 13.00 Uhr Vorträge

Moderation

Dr. Insa Eschebach (Gedenkstätte Ravensbrück)

Prof. Dr. Mechtild Gilzmer (Technische Universität Berlin)

Die Erinnerung an die Shoah in Frankreich

Dr. Éva Kovács (Magyar Tudományos Akadémia, Budapest und Pécsi Tudományegyetem)

Die nicht wahrgenommene Erfahrung: Die Shoah im sozialen Gedächtnis Ungarns

14.00 - 16.30 Uhr Arbeitsgruppen

1. Christian Ganzer (Hamburg)

Opfer- und Heldendarstellungen in Museen und Gedenkstätten in Belarus

2. Anne Bitterberg (Herinneringscentrum Kamp Westerbork)

Der Krieg nach 1945. Der Umgang mit jüdischer Lagergeschichte in den Niederlanden

3. Dr. Insa Eschebach (Gedenkstätte Ravensbrück)

Vergangenheitspolitik und Erinnerungsgeschichte: Die jüdischen Häftlinge im Ravensbrück-Gedächtnis

4. Anna Hájková (University of Toronto und Institut Terezínské iniciativy, Prag)

The Holocaust in the Czech Collective Memory between Alienation and Sentimentalisation

17.30 Uhr Plenum

 

Mittwoch, 17. September 2008

Orte und Autorisierungen

10.00 - 13.00 Uhr Vorträge

Moderation

Dr. Andrea Genest (Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam)

Prof. Dr. Sara Horowitz (York University, Toronto)

Belated Holocaust Memoirs and the Ambiguities of Mothers

Dr. Ronit Lentin (Trinity College Dublin)

Femina Sacra: Gender, Grief and Political Violence

14.00 - 16.30 Uhr Arbeitsgruppen

1. Dr. Helga Amesberger (Institut für Konfliktforschung, Wien)

Zur Geschichte und Zukunft von Lagergemeinschaften. Die österreichischen

Lagergemeinschaften Ravensbrück und Mauthausen als Beispiele

2. Meelis Maripuu (Inimsusevastaste Kuritegude Uurimise Eesti Sihtasutus, Tallinn)

Das Holocaust-Gedächtnis in Estland in der postsowjetischen Periode: Das Beispiel der

Lager Vaivara und Jägala

3. Paola Bertilotti (Sciences Po, Paris)

Italian Associations of Concentration Camp Prisoners: Remembrance, Conflicts

among Victims and Gender Issues

4. Dr. Zofia Wóycicka (Muzeum Historii ?ydów Polskich, Warschau)

Polnische Diskussionen um die Prozesse ehemaliger Funktionshäftlinge: Der

Fall Maria Bortnowska, Blockälteste im Konzentrationslager Ravensbrück

17.30 Uhr Plenum

20.00 Uhr Podium

Das Ravensbrück-Gedächtnis in den USA, Israel, Großbritannien und Frankreich

Prof. Dr. Mechtild Gilzmer (Technische Universität Berlin), Sarah Helm (London), Dr. Rochelle Saidel (Remember the Women Institute, New York), Dr. Susanne Urban (Yad Vashem, Jerusalem)

 

 

Donnerstag, 18. September 2008

Transformationen memorialer Praxis

10.00 - 13.00 Uhr Vorträge

Moderation

Prof. Dr. Silke Wenk (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg)

Dr. Jean-Michel Chaumont (Université catholique de Louvain)

The Aporetic Challenge to Heroize 'Passive' Victims: Aimé Césaire and Elie Wiesel or

Why was the Claim to Uniqueness a Need of Moral Reconstruction

Dr. Kathrin Hoffmann-Curtius (Berlin)

Zwischen Heroisierung und Viktimisierung. Anmerkungen zur visuellen

Erinnerungskultur nach 1945

14.00 - 16.30 Uhr Arbeitsgruppen

1. Dr. Marek Kucia (Uniwersytet Jagiello?ski, Krakau)

The Representations of Auschwitz in Poland, 1945 to the Present

2. Dr. Claudia Lenz (Senter for studier av Holocaust og livssynsminoriteter, Oslo)

Sakralisierung und Banalisierung: Norwegische Schülerreisen zu KZ-Gedenkstätten

3. Thomas Lutz (Stiftung Topographie des Terrors, Berlin)

Die Darstellung von Häftlingen in modernen Gedenkstätten-Ausstellungen in Deutschland

4. Dr. Corinna Tomberger (Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn)

Holocaust-Gedenken – Künstlerische Interventionen

17.30 Uhr Plenum

 

Freitag, 19. September 2008

Perspektiven des Gedenkens

10.00 Uhr Resümee

Die Erinnerung an die Shoah an Orten ehemaliger Konzentrationslager in West- und Osteuropa. Auswertungen und Perspektiven

Critical Friends

Johanna Kootz (Berlin), PD Dr. Thomas Schaarschmidt (Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam)

11.45 Uhr Abfahrt nach Berlin (Shuttle-Bus)

13.45 Uhr Empfang im Jüdischen Museum Berlin

14.30 - 17.00 Uhr Podium

Trauma, Erinnerung und öffentliche Gedenkpolitik. Über die Zukunft des Erinnerns

Cilly Kugelmann (Jüdisches Museum Berlin), Prof. Dr. Micha Brumlik (Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a.M.), Jerzy Montag (MdB B90/Die Grünen), Yigal Blumenberg (Psychoanalytiker, Berlin)

Moderation

Dr. Marianne Zepp (Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin)

…………………………………………………………………………………………………………………………………………………

Schirmherrin: Prof. Dr. Johanna Wanka, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Konzeption der Sommer-Universität 2008: Insa Eschebach, Andrea Genest, Matthias Heyl, Johanna Kootz, Thomas Lutz, Verena Paetow, Thomas Schaarschmidt, Marianne Zepp

Veranstalter: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück / Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Heinrich-Böll-Stiftung, Stiftung Topographie des Terrors, unterstützt durch das Auswärtige Amt, die Axel Springer Stiftung, die Hans-Böckler-Stiftung, das Jüdische Museum Berlin, das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und die Siemens AG

Einen Bericht von Michael Herrmann, Johanna Kootz, Thomas Schaarschmidt und Josephine Ulbricht über die Sommer-Universität 2008 finden Sie hier...  

 

Zwischen dem 11. Juli und 29. August 2008 fanden insgesamt sechs Workcamps in der Gedenkstätte statt. Mehr Informationen finden Sie hier...

 

Samstag - Freitag |  23.-29. August 2008 | Workcamp

Regionales Workcamp der Helfer-Organisationen

in Kooperation mit dem Landesjugendring Brandenburg, der Arbeiter-Samariter-Jugend, dem Deutschen Jugendrotkreuz, der DLRG-Jugend, der Johanniter-Jugend, der Jugendfeuerwehr, der Malteser-Jugend und der THW-Jugend [ zum Programm als PDF-Datei (3 MB)...  

 

Mittwoch | 27. August 2008  |  19 Uhr

»Das ist so’n zweischneidiges Schwert hier unser KZ« | Gesprächsrunde und Buchlesung

Lesung und Diskussion mit der Autorin Dr. Annette Leo, dem Bürgermeister der Stadt Fürstenberg Robert Philipp und der Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück Dr. Insa Eschebach.

Annette Leo hat Bürgerinnen und Bürger von Fürstenberg 1998/99 nach ihren Erinnerungen zum Konzentrationslager Ravensbrück befragt. Sie erfuhr viele sehr unterschiedliche Geschichten, die im Jahr 1945 nicht endeten. Ihre Interviewpartnerinnen und -partner erzählten auch von der Ankunft der Roten Armee, von der sowjetischen Kaserne auf dem ehemaligen KZ-Gelände, von den jährlichen Gedenkzeremonien und vom Skandal um den Supermarkt im Jahr 1991.

Eine Veranstaltung der Stadt Fürstenberg/ Havel, der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und des Fürstenberger Fördervereins - Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück e.V.

Ort: Brandenburgisches Forstmuseum Fürstenberg/Havel, Rathenaustraße16, 16798 Fürstenberg

 

Mittwoch, 6. August 2008  - Sonntag, 17. August 2008 | Workcamp

Internationales Frauen-Lesben-Transgender-Workcamp   

   

Montag, 4. August 2008  – Sonntag, 17. August 2008 | Workcamp 

Internationales VJF-Workcamp [Vereinigung Junger Freiwilliger]

 

Samstag, 2. August 2008 | 18:00 Uhr | SeeLesung 

»Vernehmungen. Das Ravensbrücker SS-Personal« 

gelesen von der Schauspielerin Hannah Herzsprung 

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Seeufer Schwedtsee | zur Einladung...

   

Samstag, 26. Juli 2008 – Samstag, 9.  August 2008 | Workcamp

Internationales SCI-Workcamp [Service Civil International]  

   

Samstag 19. Juli 2008 | 18 Uhr | SeeLesung  

»Kinder im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück«

gelesen von der Schauspielerin Eva Mattes; Klanginstallation Peter Tucholski (Berlin)

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Seeufer Schwedtsee

 

Freitag, 18. Juli – Montag, 21. Juli 2008 | Jugendbegegnung

4. Ravensbrücker Generationenforum 

in Zusammenarbeit mit der Dr. Hildegard Hansche Stiftung und verschiedenen Trägern der außerschulischen Jugendarbeit

Ort: Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück | Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

 

Sonntag, 13. Juli 2008 – Sonntag, 27.  Juli 2008 | Workcamp

Internationales NIG-Workcamp   

   

Freitag, 11. Juli | 10-16 Uhr | Workshop

Konversion in Gedenkstätten - Fürstenberg/Havel trifft Terezin

Eine Veranstaltung des Forums Konversion und Stadtentwicklung (FOKUS) in Zusammenarbeit mit der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Organisationsbüro: Gesellschaft für Konversion im Ruppiner Land mbH, Tel.: 03391-822090, Fax: 03391-82209465

Ort: Besucherzentrum | Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

 

Freitag 11. Juli 2008 - Sonntag, 13. Juli 2008 | Workcamp

Workcamp  der Kolping-Jugend  

 

Freitag | 27. Juni 2008 | 10-16.30 Uhr | Tagung

5. Berlin-Brandenburgisches Forum für Zeitgeschichtliche Bildung 2008

der Arbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten in Berlin und Brandenburg, Arbeitskreis I und II

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück | zum Programm als PDF-Datei...

 

Freitag, 13. Juni 2008 – Sonntag, 15. Juni 2008 | Ökumenisches Seminar

»Politische Bildung, Gedenken und Besucherbegleitung. Kirchliche Arbeit im Umfeld von KZ-Gedenkstätten«

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau sowie der Evang.-Luth. Kirchgemeinde und Kath. Pfarrgemeinde Fürstenberg 

 

Montag - Dienstag |  26.-27. Mai 2008 | Jugendbegegnung   

Begegnungstage der Landtagspräsidenten aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern 

 

Freitag | 23. Mai 2008 | 19 Uhr |  Szenische Lesung 

»Der Mensch ist ein zähes Luder«

Die Schauspieler Angela Bohrmann und Christian Bormann lesen Abschiedsbriefe, Dokumente des Widerstands 1933 – 1945. Ein Programm im Rahmen von »Nacht und Nebel«

 

Dienstag - Freitag | 29. April - 2. Mai 2008 | Kooperationsseminar

»PABO-Studenten-Reise 2008«

Ein Kooperationsseminar für niederländische Lehramtsstudierende.

Veranstaltet in Kooperation mit dem Herinneringscentrum Kamp Westerbork und dem Comité Vrouwenconcentratiekamp Ravensbrück 

 

63. Jahrestag der Befreiung

 

Sonntag | 20. April 2008 |  9 Uhr | Gedenken

Gedenken am Sowjetischen Ehrenmal

Eine Veranstaltung der Lagergemeinschaft Ravensbrück / Freundeskreis e.V.

Ort: Bahnhofstraße, Fürstenberg / Havel

 

Sonntag | 20. April 2008 | 10 Uhr | Jahrestag der Befreiung   

63. Jahrestag der Befreiung der Häftlinge des Konzentrationslagers Ravensbrück

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück 

Begrüßung:

Dr. Insa Eschebach, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Simone Gournay, Internationales Ravensbrück-Komitee

Robert Philipp, Bürgermeister der Stadt Fürstenberg / Havel

Es sprechen:

Prof. Dr. Johanna Wanka, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Prof. Dr. Henry Friedlander, Historiker, USA

Musik: 

Anne Wiemann

Sonntag | 20. April 2008 |  13 Uhr | Gedenken

Gedenken am Ort des ehemaligen »Jugendschutzlagers« Uckermark

Eine Veranstaltung der Lagergemeinschaft Ravensbrück / Freundeskreis e.V.

 

Sonntag | 20. April 2008 | 14 Uhr | Buchpräsentation 

Helmut James von Moltke - aus den Tagebüchern und Briefen

Der Autor Günter Brakelmann liest aus seiner Veröffentlichung »Helmut James von Moltke 1907 – 1945«, Verlag C. H. Beck, 2007

 

Samstag | 19. April 2008 | 14 Uhr | Filmvorstellung & Gespräch  

»das hängt einem immer an - das KZ von nebenan«

Ein Film des Projekts medi@ktiv des Waidak media e.V. 

in der Gedenkstätte Ravensbrück

Ort:  Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück, Seminarhaus | mehr Informationen...

 

Samstag | 19. April 2008 | 15.30 Uhr | Buchpräsentation 

»Ich weiß, was ich wert bin!« - Irma Trksak, ein Leben im Widerstand

Gabriele Schmoll liest aus dem Buch von Cécile Cordon.

Eine Veranstaltung der Österreichischen Lagergemeinschaft

Ort:  Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück, Seminarhaus 

 

Samstag | 19. April 2008 | 17 Uhr | Buchpräsentation 

Erinnerung an Gertrud Müller

Renate Weckwerth-Richter liest aus dem Buch »Die erste Hälfte meines Lebens«

Eine Veranstaltung der Lagergemeinschaft Ravensbrück / Freundeskreis e.V.

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Besucherzentrum

 

Samstag | 19. April 2008 | 19 Uhr | Podiumsgespräch 

»Lebendiges Gedächtnis«

Die Autorinnen Dr. Helga Amesberger und Kerstin Lercher (Österreich) stellen das im Mandelbau Verlag erschienene Werk »Lebendiges Gedächtnis. Die Geschichte der Österreichischen Lagergemeinschaft Ravensbrück« vor.  60 Jahre nach Gründung der Österreichischen Lagergemeinschaft analysieren die Autorinnen u. a. die nationalen wie internationalen,  politischen und kulturellen Veränderungen im Umgang mit der Vergangenheit Österreichs und den Verfolgten des NS-Regimes.

Eine Veranstaltung der Österreichischen Lagergemeinschaft und FreundInnen.

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Besucherzentrum

 

Freitag / Samstag | 4./5. April 2008 | Workshop   

»Jugendliche besuchen die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück -  Neue Wege in die Gedenkstätte«

in Zusammenarbeit mit der Politischen Memoriale e.V. Mecklenburg-Vorpommern

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück 

 

Freitag | 7. März 2008 |  19 Uhr | Gottesdienst 

Gedenkgottesdienst zu Ehren der Ordensschwester Elisabeth Rivet

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Katholischen Kirchgemeinde St. Hedwig Fürstenberg

Ort: Zellenbau

 

Montag | 3. März 2008 | Workshop

Runder Tisch Gedenkstättenarbeit Mecklenburg-Vorpommern

in Zusammenarbeit mit der Politischen Memoriale e.V. Mecklenburg-Vorpommern

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück

 

Externe Veranstaltung | Sonntag | 2. März 2008 | 17-18:30 Uhr| Lesung

Lidia Beccaria Rolfi: Zurückkehren als Fremde. Von Ravensbrück nach Italien. 1945 - 1948

Lidia Beccaria Rolfi (1925-1996) verlässt mit einem Todesmarsch am 27. April 1945 das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück. Eine Monate dauernde Rückkehr nach Italien beginnt. Sie erlebt als Displaced Person die wieder gewonnene Freiheit in den Sammellagern der Alliierten. Sie kehrt aus einer Welt zurück, von der die italienische Nachkriegsgesellschaft nichts wissen will. Berichtet wird von den Konflikten und Zumutungen, denen eine unbequeme Zeitzeugin und politisch selbstbewusste Frau ausgesetzt war, die die Erfahrungen der Deportation und der Lagerhaft vor dem Vergessen, aber auch vor verfälschenden Umdeutungen bewahren wollte.

Die gleichnamige Publikation, aus dem Italienischen übersetzt von Martina Kempter und herausgegeben von Johanna Kootz, ist 2007 im METROPOL-Verlag, Berlin erschienen. Die Veranstaltung gestalteten die Herausgeberin Johanna Kootz und Dr. Peter Plieninger.  

Veranstaltungsort: Hotel Friedenau, Uwe-Johnson-Saal, Fregestr. 68, 12159 Berlin-Schöneberg (S-Bhf. Friedenau)

 

Mittwoch | 13. Februar 2008 | 11 Uhr | Generationenbegegnung

Hommage zum 100. Geburtstag von Olga Benario-Prestes 

Eine Gesprächsrunde mit Anita Prestes (Brasilien) in Zusammenarbeit mit dem Strittmatter-Gymnasium Gransee und dem Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum Zehdenick

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Besucherzentrum

 

Montag, 28. Januar 2008 | 18 Uhr

»Wir Kinder blieben uns selbst überlassen...« als Kinder im KZ Ravensbrück«.

Ein Podiumsgespräch mit Eva Bäckerová und Stella Nikiforowá.

Veranstaltet von der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas 

und der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten.

Ort: Denkmal für die ermordeten Juden Europas | Ort der Information, Cora-Berliner-Straße 1, 10117 Berlin

 

Sonntag | 27. Januar 2008 | 15 Uhr | Ausstellungseröffnung

»Jüdische Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück«

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück 

 

 


2007


Mittwoch | 12. Dezember 2007| 18 Uhr| Benefizveranstaltung

Rückblicke 2007 – Bilder,Lesung,Musik

Begrüßung und Rückblicke 2007: Dr. Insa Eschebach, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Kurze Lesung aus folgenden Neuerscheinungen:

Annette Leo, „Das ist so’n zweischneidiges Schwert hier unser KZ ...". Der Fürstenberger Alltag und das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück, Berlin 2007

Silvija Kavcic, Überleben und Erinnern - Slowenische Häftlinge im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück. Berlin 2007

Johanna Kootz (Hg.), Lidia Beccaria Rolfi. Zurückkehren als Fremde. Von Ravensbrück nach Italien: 1945–1948. Berlin 2007

Insa Eschebach (Hg.), Ravensbrück - Der Zellenbau. Geschichte und Gedenken. Berlin 2007

Empfang

Musik: Saxofon und Live-Elektronik, Anne Wiemann, Hamburg 

Ort: Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund, In den Ministergärten 1, 10117 Berlin

 

Sonntag | 25. November 2007 | 14 Uhr  

»Ein Steg für Ravensbrück« - Kunstinstallation und Schülerpräsentation zum Schwedtsee 

in Zusammenarbeit mit der Hochschule der Künste Berlin und dem Strittmatter-Gymnasium Gransee.

Eine Veranstaltung im Rahmen von Kulturland Brandenburg 2007 zum Thema Wasser. Zum Programm [PDF]...

 

Samstag/Sonntag | 24./25. November 2007 |  Workshop

Uckermark-Forum 

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück  

Kontakt: info@ravensbrueck.de | Programm als PDF-Datei hier...

 

Sonntag | 11. November 2007 | 14 Uhr | Einweihung  

Eröffnung des Besucherinformationszentrums

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück  

 

Dienstag | 23. Oktober 2007| 19 Uhr| Ausstellungseröffnung

Johanna Krause - Zwei Mal verfolgt. Überleben im Nationalsozialismus und im Kommunismus

Eine Ausstellung zum 100. Geburtstag der Ravensbrückerin Johanna Krause

Ort: Jüdische Gemeinde I Hasenberg 1 I 01067 Dresden

In Zusammenarbeit mit der Jüdischen Gemeinde Dresden und der Hans-Böckler-Stiftung

   

Dienstag I 16. Oktober 2007 I 20 Uhr I Buchpremiere

„Im Gefolge der SS: Aufseherinnen des Frauen-KZ Ravensbrück"

Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Einführung: Dr. Simone Erpel | Herausgeberin

Ort: Martin-Gropius-Bau | Kino-Saal | Niederkirchnerstaße 7, Berlin-Kreuzberg

In Zusammenarbeit mit der Stiftung Topographie des Terrors und dem METROPOL Verlag Berlin  

 

3.-7. September 2007 | Tagung 

Europäische Sommeruniversität Ravensbrück

»Zwangsprostitution und Krieg  im 20. und beginnenden 21.Jahrhundert.«

in Zusammenarbeit mit der Stiftung Topographie des Terrors, der Heinrich-Böll-Stiftung 

und dem Internationalen Freundeskreis für die Gedenkstätte Ravensbrück e. V.

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück |  Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück

 

2. September 2007 | 14 Uhr | Ökumenischer Gedenkgottesdienst

in Zusammenarbeit mit der Arbeitsstelle für Frauen- und Familienarbeit der Ev. Kirche in Berlin-Brandenburg-schlesische 

Oberlausitz sowie der ev. und kath. Kirchgemeinden Bredereiche und Fürstenberg

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | ehemaliger Zellenbau

 

Sonntag | 26. August 2007 | 14 Uhr | Öffentliche Führung 

Öffentliche Führung 

 

Sonntag | 19. August 2007 | 14 Uhr | Öffentliche Führung 

Öffentliche Führung und anschließende Vorstellung der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück - Dr. Matthias Heyl, Leiter der Pädagogischen Dienste und Yvonne Nägel, Leiterin der Jugendherberge

 

Freitag | 17. August 2007 | 11 – 18 Uhr 

5 Jahre Jugendherberge - Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück

Ideenbörse, Sommerfest zum fünfjährigen Bestehen der Internationalen Jugendbegegnungsstätte | Jugendherberge Ravensbrück

Ort: Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück | Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

 

Donnerstag - Montag | 10. - 13. August 2007 | Jugendbegegnung 

»3. Ravensbrücker Generationenforum«

Eine Kooperationsveranstaltung mit der Dr. Hildegard Hansche Stiftung

Ort: Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück | Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

 

Sonntag | 5. August 2007 | 14 Uhr | Öffentliche Führung 

Öffentliche Führung und anschließende Vorstellung der Bibliothek und des Archiv - Cordula Hoffmann, Leiterin der Wissenschaftlichen Dienste

 

Sommer 2007 | Workcamps 

Internationale Workcamps 

Ort: Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück | Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Verantwortlich: Heide Schöllhorn, Pädagogische Dienste

 

Sonntag | 29. Juli 2007 | 14 Uhr | Öffentliche Führung 

Öffentliche Führung 

 

Sonntag | 22. Juli 2007 | 14 Uhr | Öffentliche Führung 

Öffentliche Führung und anschließende Vorstellung des Depots 

21. Juli 2007 | 18 Uhr| SeeLesung Ravensbrück

»Jüdische Häftlinge des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück« | Erinnerungen ehemaliger Häftlinge

gelesen von Iris Berben  

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück 

 

Sommer 2007 | Workcamps

Internationale Workcamps 

Ort: Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück | Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

 

30. Juni 2007 | 18 Uhr| SeeLesung Ravensbrück

»Das Männerlager Ravensbrück« | Erinnerungen ehemaliger Häftlinge

gelesen von Peter Sodann  

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück 

 

Freitag | 22. Juni 2007 | 17 Uhr | Filmpremiere und Podiumsgespräch 

»Die Stadt Fürstenberg und das KZ«

Ein Film der Waidak Media e.V. in Zusammenarbeit mit dem Strittmatter-Gymnasium Gransee.

Podiumsgespräch mit der Filmemacherin Loretta Walz

Ort: Mehrzweckhalle Fürstenberg

 

Sonntag | 3. Juni 2007 | 14 Uhr | Multi-Media-Veranstaltung

Zum 100. Geburtstag von Germaine Tillion

Schülerinnen und Schüler stellen in einer Multi-Media-Veranstaltung Leben und Werk der französischen Ravensbrückerin Germaine Tillion vor, darunter auch Lieder und Texte aus der von ihr im Ravensbrücker KZ geschriebenen Operette Le Verfügbar ans Enfers.

Veranstalter: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück und Gymnasium Carolinum Neustrelitz

Veranstaltungsorte: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück 

 

Montag |  29. April - 2. Mai 2007 | Kooperationsseminar 

Seminar für niederländische PABO-Studierende in Zusammenarbeit mit dem Herinneringscentrum Kamp Westerbork  

Ort: Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück | Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

 

Montag |  23.-24. April 2007 | Jugendbegegnung   

Besuch der Landtagspräsidenten aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern 

Ort: Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück | Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

 

 

Sonntag | 22. April | Jahrestag der Befreiung

 

9 Uhr Gedenken am Sowjetischen Ehrenmal

Eine Veranstaltung der Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e.V.

9:30 Uhr Demonstration gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit 

vom sowjetischen Ehrenmal zur Gedenkstätte

Eine Veranstaltung der Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e. V. und dem Fürstenberger Förderverein

für die Gedenkstätte Ravensbrück e. V.

Sonntag 22. April 2007

11 Uhr Zentrale Gedenkveranstaltung

Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

 

Begrüßungen:

Dr. Insa Eschebach

Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Irma Trksak

Vizepräsidentin des Internationalen Ravensbrück Komitees, Wien

Robert Philipp

Bürgermeister der Stadt Fürstenberg/Havel

Es sprechen:

Prof. Dr. Johanna Wanka

Vorsitzende des Stiftungsrats der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

und Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Dagmar Ziegler

Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen des Landes Brandenburg

Batsheva Dagan Überlebende, Autorin, Holon, Israel

Jessica Durlacher Autorin, Amsterdam

Musik: Eva-Maria Hagen Hamburg

Ravensbrücker Vater Unser | Dr. Wanda Poltawská Kraków

Kaddisch | Kantor Isaac Sheffer Berlin

 

Kranzniederlegungen

12:15 Uhr Gedenken am Ort des ehemaligen Männerlagers

Eine Veranstaltung des Schwulen- und Lesbenverbandes Berlin-Brandenburg

13 Uhr Gedenkveranstaltung am Ort des ehemaligen  »Jugendschutzlagers « Uckermark

Eine Veranstaltung der Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e.V.

 

15 Uhr Hommage an Käthe Leichter

Gabriela Smoll liest Texte von und über Käthe Leichter.

Eine Veranstaltung der Österreichischen Lagergemeinschaft

Ort: Ufer des Schwedtsees

 

Programm als PDF-Datei

   

Samstag | 21. April | Veranstaltungen zum Jahrestag der Befreiung

 

14 Uhr »Tastbare Modelle «  

Eine Präsentation des Neuen Friedländer Gymnasiums in Kooperation mit der Stiftung Großes Waisenhaus, Potsdam. 

Toninstallation: Peter Tucholski

Ort:  Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

15 Uhr »Das Ravensbrücker Generationenforum - Erfahrungen und Perspektiven«

Filmvorführung: »Ich hab immer gedacht, ich muss hier wieder rauskommen...« (Generationenforum 2006)

Einleitung: Dr. Matthias Heyl , pädagogischer Leiter der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück 

Ort: Seminarhaus | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück | Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

19:30 Uhr Ökumenische Andacht

Evangelische und katholische Kirchengemeinde St. Hedwig Fürstenberg und der Gemeinde Himmelpfort

und Bredereiche

Ort: Zellenbau | Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

19:30 Uhr Konzert der Gruppe »Argus«

Ort: Ausstellung „Sprache des Gedenkens“ | Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

 

 

Sonntag | 15. April 2007 | 10 Uhr | Gedenkveranstaltung

Gedenkveranstaltung der Amicale de Ravensbrück

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

 

Freitag | 23. März 2007 | 19 Uhr | Gottesdienst

Gottesdienst zu Ehren von Elisabeth Rivet

Kooperationsveranstaltung mit der Katholischen Kirchgemeinde Fürstenberg

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Zellenbau

 

29. Februar bis 31. August 2007

Lila Winkel in Ravensbrück

Die Sonderausstellung, die vom Geschichtsarchiv und Informationsbüro der Zeugen Jehovas Selters/Ts. konzipiert und gestaltet wurde, ist eine in sich geschlossene chronologisch-thematische Darstellung der Geschichte der NS-Verfolgtengruppe der Zeugen Jehovas . Die Ausstellung stellt das Schicksal der rund 1.100 Frauen und Männer, die als Angehörige der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas zwischen 1939 und 1945 im KZ Ravensbrück inhaftiert waren, vor. 

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | ehemaliger Zellenbau [mehr]

 

Mittwoch | 28. Februar 2007 | 17 Uhr | Ausstellungseröffnung

»Lila Winkel in Ravensbrück«

Eine Ausstellung des Geschichtsarchivs und Informationsbüros der Zeugen Jehovas, Selters/Ts.

»,Gemeinschaftsgeist und Glaubensstärke.’ 

Die Bibelforscher-Häftlinge in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern«  

Vortrag von Dr. Detlef Garbe (Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme). 

Anschließend berichtet die Überlebende Magdalena Reuter über die Zeit ihrer Inhaftierung im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück.

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Zellenbau (bis 31. August 2007)

Ausstellungsteam: Geschichtsarchiv und Informationsbüro der Zeugen Jehovas, Selters

 

Mittwoch - Montag | 24.-29. Januar 2007 | Jugendbegegnung

Jugendbegegnung des Deutschen Bundestags 

Ort: Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück | Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

 

Montag | 29. Januar 2007 (auf Einladung)

Veranstaltung anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus 

Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Carolinum Neustrelitz stellen ihre Arbeiten aus dem Projektkurs Geschichte 2005/06 zum Thema »Italienische Häftlinge im Frauen- KZ Ravensbrück« in Texten, Gedichten und Liedern vor. 

Ort: Italienische Botschaft, Berlin.

 

Sonntag | 14. Januar 2007 | 14 Uhr | Ausstellungseröffnung

»Sex-Zwangsarbeit in NS-Konzentrationslagern« 

Eine Werkstattausstellung der Gedenkstätte Ravensbrück in Kooperation mit „Die Aussteller“, Wien und dem Institut für Kunst im Kontext, UdK Berlin | Ausstellungsdauer: 15. Januar bis 30. September 2007

Häftlingsbordelle sind ein in der Geschichte der Konzentrationslager bislang wenig beachtetes Phänomen. Die weiblichen Häftlinge, die Sex-Zwangsarbeit leisten mussten, schwiegen nach 1945 ebenso über ihre Erfahrungen wie die Bordellnutzer – männliche, vor allem deutsche Häftlinge, denen die SS den Bordellbesuch im Rahmen eines Prämiensystems ermöglichte. In den Jahren 1942-1945 mussten Frauen in insgesamt zehn Konzentrationslagern Sex-Zwangsarbeit leisten; die Mehrzahl von ihnen wurde im Frauen-KZ Ravensbrück rekrutiert.

 

 


2006


 

Freitag | 8. Dezember 2006, 18 Uhr | Benefizveranstaltung

»Ravensbrück - Berlin« | Bilder, Lesung und Musik

Moderation: Dr. Constanze Jaiser 

Dr. Insa Eschebach: Begrüßung | Dr. Constanze Jaiser: Überblick Veranstaltungen 2006 | Dr. Sabine Kittel: Buchvorstellung „Places for the Displaced“ – Biographische Bewältigungsmuster von weiblichen Jüdischen Konzentrationslager-Überlebenden in den USA | Sophie Engel-Bansac: Musikstück | Dr. Simone Erpel: Ankündigung Begleitband zur Ausstellung „Im Gefolge der SS: Aufseherinnen des Frauen-KZ Ravensbrück“ | Inga Dietrich, Joanne Gläsel und Sabine Werner: Auszüge aus der szenischen Lesung „Die Frau an seiner Seite – zur Rolle der SS-Frauen“ | Sophie Engel-Bansac : Für Viola solo „Entfernung“ – Komposition entstanden im Rahmen des Projekts Kulturland Brandenburg – Europa 2003 „Musik für Ravensbrück“ | Dr. Constanze Jaiser: Information zur Spende „Erinnerungsstücke“

Ort: Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestraße 125, 10115 Berlin | 

 

Freitag | 23. November 2006 | Externe Tagung

Berlin-Brandenburgisches Forum zur zeitgeschichtlichen Bildung

Internationale Begegnungen zur Zeitgeschichte

Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stauffenbergstraße 13-14, 10785 Berlin |  

 

29.-30. September 2006 | Tagung

»Das Jugendschutzlager Uckermark – ein wiederentdeckter Ort. Eine Bestandsaufnahme aktueller Forschung und Debatten«. Kooperationsveranstaltung mit der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung, Potsdam, und der Lagergemeinschaft/Freundeskreis e.V.  Gefördert durch die Dr. Hildegard-Hansche-Stiftung und durch den Internationalen Freundeskreis Gedenkstätte Ravensbrück e.V. Im Zentrum der Tagung steht eine Bestandsaufnahme der aktuellen historischen Forschung zum „Jugendschutzlager“ Uckermark. Themen sind die NS-Fürsorgeerziehung und die Funktion der Jugend-Konzentrationslager im „Dritten Reich“, die Geschichte des Lagers Uckermark und schließlich seine Funktion als Sterbelager im Frühjahr 1945. Der zweite Tag ist den Debatten um Gedenkformen am historischen Ort gewidmet. Aktivitäten der letzten Jahre werden vorgestellt und diskutiert. Die Frage nach aktuellen Zugängen, Gestaltungsmöglichkeiten und Erwartungen steht dabei im Mittelpunkt.  

 

24. September 2006, 14 Uhr | Themenführung

»Kinder im Konzentrationslager« mit Britta Pawelke, Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

 

17. September 2006, 14 Uhr | Gottesdienst

Ökumenischer Gottesdienst

Ort: Textilfabrik  

 

15.–16. September 2006 | Tagung

»Das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück. Vergeltung oder Versöhnung. Annäherungen in feministisch-theologischer Sicht«

Kooperationsveranstaltung mit der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (Frauen- und Familienarbeit) und dem Frauenstudien- und -bildungszentrum der EKD, Gelnhausen. 

 

2 September 2006 | Themenführung

»Als asozial verfolgt« mit Katja Limbächer, Berlin 

 

2.-3. September 2006 | Seminar

»Stateless« | History-HipHop-Event | mehr Informationen hier...

 

21. August - 3. September 2006 |  Workcamps 

Internationales Frauen/Lesben/Transgender-Baucamp

 

21.–25. August 2006 | Tagung 

»Europäische Gedächtniskulturen« - 2. Ravensbrücker Sommer-Universität

Kooperationsveranstaltung mit dem Internationalen Freundeskreis Gedenkstätte Ravensbrück, der Heinrich-Böll-Stiftung e.V. und der Stiftung Topografie des Terrors

 

Sonntag, 20. August, 14 Uhr | Ausstellungseröffnung

Ravensbrück. Der Zellenbau  

 

15.-18. August 2006 |  interner Workshop 

»KZ-Überlebende in Schweden nach 1945«

Kooperationsveranstaltung mit der Universität Växjo, Schweden, und dem Nordeuropa-Institut der HUB  

 

12. - 26.  August 2006 |  Workcamp 

Internationales SCI-Workcamp [Service Civil International]

 

7. - 19.  August 2006 |  Workcamp 

Internationales VJF-Workcamp [Vereinigung Junger Freiwilliger]

 

Samstag, 29. Juli 2006, 18 Uhr | Lesung am Schwedtsee

Befreiung des Frauen-KZ Ravensbrück

gelesen von Anja Franke  

 

24. Juli - 7. August 2006 |  Workcamp

Internationales ASF-Workcamp (Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste) 

 

23. Juli - 5. August 2006 |  Workcamp 

Internationales NIG-Workcamp [Norddeutsche Jugend in Internationalen Gemeinschaftsdiensten]

 

Samstag, 1. Juli 2006, 18 Uhr | Lesung am Schwedtsee

Ravensbrück – Alltag im Lager. Erinnerungen ehemaliger Häftlinge

gelesen von Eva Maria Hagen  

 

Sonntag, 25. Juni 2006,14 Uhr | Themenführung

»Frauen aus den besetzten sowjetischen Gebieten im KZ«

Dr. Ramona Saavedra-Santis, Historikerin, Berlin

 

Samstag, 24. Juni, 2006 18 Uhr | Lesung am Schwedtsee

Ravensbrück – Ankunft im Lager. Erinnerungen ehemaliger Häftlinge

gelesen von Anna Thalbach  

 

Sonntag, 4. Juni 2006, 14 Uhr | Themenführung

»Christliche Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück«

Sigrid Abenhausen, M.A., Berlin

 

29. April bis 2. Mai 2006 | Seminar

Seminar für niederländische Lehrerinnen und Lehrer

Kooperationsveranstaltung mit der Gedenkstätte Westerbork, Niederlande

 

Sonntag, 30. April 2006, 14 Uhr | Themenführung

»Zwangsarbeiterinnen im Industriehof«

Barbara Danckwortt, Historikerin/Berlin

Sonntag, 23. April 2006, 10 Uhr | Zentrale Gedenkveranstaltung

61. Jahrestag der Befreiung des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück

 

Samstag, 22. April, ab 11 Uhr | Veranstaltungen im Rahmen des 61. Jahrestags der Befreiung

Tastbare Modelle, Projekt Neustart Johannisstift Berlin 

Ausstellungseröffnung, Ursula Kelm, Berlin 

Filmpräsentation, Melanie Spitta und Katrin Seybold

 

8.-12.4.2006 | Jugendbegegnung

»Ravensbrücker Generationenforum«

Eine Kooperationsveranstaltung mit der Dr. Hildegard Hansche Stiftung

[Impressionen des »Ravensbrücker Generationenforums 2005« finden Sie hier als PDF-Datei]

 

Sonntag, 2. April 2006,14 Uhr | Themenführung  

Kinder im Konzentrationslager 

mit Britta Pawelke, Mitarbeiterin der Museologischen Dienste der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

 

Freitag, 31. März 2006, 19 Uhr | Gottesdienst

Zu Ehren von Elisabeth Rivet

Kooperationsveranstaltung mit der Katholischen Kirchgemeinde Fürstenberg

 

27.-28.3.2006 | Jugendbegegnung 

Besuch der Landtagspräsidenten Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns

Schülerinnen und Schüler aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern besuchen die Mahn- und Gedenkstätten mit dem Brandenburgischen Landtagspräsidenten, Herrn Gunter Fritsch, und der Landtagspräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns, Sylvia Bretschneider

 

8.-10.3.2006 | Seminar

»Gegen die Wand« - Ein Workshop zum pädagogischen Scheitern zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Eine Kooperationsveranstaltungmit der RAA Brandenburg 

Ort: Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück  

 

4.3.2006, 11-16 Uhr | 8. Ravensbrücker Jugendforum 

Vorbereitung des »Ravensbrücker Generationenforums 2006«

Eine Kooperationsveranstaltung mit der Dr. Hildegard Hansche Stiftung 

[Impressionen des »Ravensbrücker Generationenforums 2005« finden Sie hier als PDF-Datei]

 

27.1.2006 | Jugendbegegnung / Projekttag [Geschlossene Veranstaltung]

Jugendliche treffen die Ravensbrück-Überlebenden Ilse Heinrich und Charlotte Kroll

 

27.1.2006, 13 - 14.30 Uhr | Öffentliche Filmpräsentation

»Die Frauen von Ravensbrück« von Loretta Walz (D 2005, 90 Minuten)

Ort: Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück, Seminarraum 1, EG  

 

27.1.2006, 15 Uhr | Gedenkveranstaltung

Gedenken aus Anlass des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

 

26.1.2006 | Jugendbegegnung / Projekttag [Geschlossene Veranstaltung]

Jugendliche treffen die Ravensbrück-Überlebenden Emmy Arbel, Edith Müller und Menachem Kallus

 

26.1.2006, 11.30 - 19 Uhr | externe Veranstaltung unter Beteiligung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Denkt@g 2006 - Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Ort: Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstraße 35, 10785 Berlin

 

22.-27.1.2006 | Jugendbegegnung [Geschlossene Veranstaltung]

Jugendbegegnung des Deutschen Bundestages zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Die Jugendbegegnung fand vom 22. bis 25. Januar in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück statt. 

Ein ausführlicherer Bericht findet sich auf der Website von www.mitmischen.de.  

 

 


2005


 

6.12.2005 | Buchpräsentation 

»Das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück | Neue Forschungen und autobiografische Zeugnisse | 

Vorträge, Lesung und Musik«

Ort: Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund | In den Ministergärten 1 | 10117 Berlin 

 

24.10.2005 | Berlin-Brandenburgisches Forum zur zeitgeschichtlichen Bildung

[extern unter Beteiligung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück]

Ort: Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen | 

 

8.10.2005 | Ausstellungseröffnung

Übergabe tastbarer Modelle für Blinde und Sehbehinderte

Die Modelle wurden auf Initiative des Fürstenberger Fördervereins - Mahn- und Gedenkstätte

Ravensbrück e.V. von Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Fürstenberg und des Gymnasiums Gransee mit Unterstützung Blinder erstellt. Hier erscheint demnächst ein genaueres Programm.

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

 

03.9.2005 | 7. Ravensbrücker Jugendforum

Nachlese zum Generationenforum 2005

Veranstalter: Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück und Dr. Hildegard Hansche Stiftung

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

 

28.8.2005 | Gottesdienst

Ökumenischer Gottesdienst 

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

 

27.8.2005 | Seminar

13. deutsch-tschechische MultiplikatorInnen-Fortbildung 2005 im Land Brandenburg

»voneinander lernen - miteinander arbeiten - gemeinsam die Zukunft gestalten« 

[extern unter Beteiligung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück]

Diese mehrtägige MultiplikatorInnen-Veranstaltung, die am 27. August nach Ravensbrück kommt, ist leider nicht öffentlich.

Veranstalter: RAA Brandenburg 

Ort: Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück

 

26.8.2005 | Tagung

Bildungsbausteine gegen Antisemitismus | Tagung: »Erfahrungen - Ergebnisse - Perspektiven« 

[extern unter Beteiligung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück]

Ort: Werkstatt der Kulturen, Berlin 

 

21.-28.8.2005 | Tagung

Internationale Sommeruniversität

Gedenkstätten an Orten nationalsozialistischer Verbrechen. Authentizität, Funktion, Selbstverständnis

Veranstalter: Internationaler Freundeskreis Ravensbrück e.V. 

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

 

Sommer 2004

Internationale Workcamps  

7.8.-21.8.2005 | FrauenLesbenTransgenderWorkcamp

1.8.-13.8.2005 | VJF-Workcamp

24.7.-0708.2005 | SCI-Workcamp

16.7.-30.7.2005 | ASF-Workcamp

11.7.-24.7.2005 | NIG-Workcamp

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

 

17.6.2005 - 18.6.2005 | Tagung [extern unter Beteiligung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück]

19. Archivpädagogenkonferenz »Archive, Museen und Gedenkstätten als Lernorte: Die Perspektive der Nutzer«

Veranstalter: Arbeitskreis Archivpädagogik und Historische Bildungsarbeit im Verband deutscher Archivarinnen und Archivare

Ort: Jüdisches Museum Berlin

 

14. und 15.6.2005 | Filmvorführung

LERNORT-KINO - 2.Schul-Film-Woche in Brandenburg vom 13. bis 17. Juni 2005

Vorstellungen: Die Frauen von Ravensbrück

D 2005. Regie: Loretta Walz. Länge: 90 Minuten

»Die Frauen von Ravensbrück« ist der erste umfassende Dokumentarfilm über das größte Frauen-Konzentrationslager der NS-Geschichte. Über 120.000 Frauen haben das größte Frauen-KZ des nationalsozialistischen Deutschland erlitten. Tausende sind gestorben, die meisten der Überlebenden haben nie öffentlich darüber gesprochen. Seit 25 Jahren beschäftigt sich die Berliner Regisseurin und Autorin Loretta Walz mit den Lebensgeschichten von Überlebenden und hat in dieser Zeit 200 Ravensbrückerinnen in West- und Osteuropa interviewt. Von Anfang an hat sich Loretta Walz für das »ganze Leben« der Frauen interessiert: wie sie aufgewachsen wie sie die Haftzeit überleben konnten. In den Stimmen der Frauen aus 15 west- und osteuropäischen Ländern wir die Geschichte des Konzentrationslagers, von Widerstand und Verfolgung aus weiblicher Sicht lebendig. Walz bahnt mit ihrer behutsamen und persönlichen Annäherung zugleich dem Umgang mit Erinnerung neue Wege. Durch die Montage von 50 Interviews werden Erinnerungen zu verdichteten Themen verwoben. Ein subtiles Netzwerk von Informationen entsteht, aus dem sich einzelne Schwerpunkte herauskristallisieren. Erstmals stehen in einem unfassenden Dokumentarfilm zum Thema Vordergrund: Sterilisationen, Geburten im Konzentrationslager, medizinische Experimente an jungen Polinnen, und wie Kinder das KZ erlebten. Parallel zum Film erschien Anfang März im Antje Kunstmann Verlag das 435 Seiten starke Buch von Loretta Walz mit dem Titel: »’Und dann kommst Du dahin an einem Sommertag.’ Die Frauen von Ravensbrück«. Eine der beiden Veranstaltungen findet  in Anwesenheit der Regisseurin Loretta Walz statt.

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Kinosaal

 

30.-31.5.2005 | Jugendbegegnung

Begegnungstage der Landtagspräsidenten Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs

in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

 

30.5.2005 | Buchpräsentation [extern unter Beteiligung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück]

Buchvorstellung: »KZ-Souvenirs. Erinnerungsobjekte der Alltagskultur im Gedenken an die nationalsozialistischen Verbrechen.«

Die in der Reihe »Protokolle« der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung erschienene, von Prof. Dr. Sigrid Jacobeit und Ulrike Dittrich herausgegebene Broschüre dokumentiert das 4. Ravensbrücker Kolloquium, das sich mit Gedenk- und Holocaustsouvenirs auseinander setzte. Die aus ganz Deutschland und aus dem Ausland angereisten Teilnehmer diskutierten Fragen, die trotz ihrer wachsenden Bedeutung und ihrer Brisanz von Forschung weitgehend unbeachtet blieben. Es ging insbesondere darum, ob die immer mehr zu beobachtende Ausrichtung auf Alltagskultur eine neue, spezifische Form des Gedenkens darstellt oder ob diese Objekte vorrangig zeitgemäße marktorientierte Verkaufsstrategien bedienen. Sie diskutierte die Bedeutung von Zeichen und Symbolen und den Platz, den die in Massen produzierte Verkaufswaren in der aktuellen Erinnerungskultur einnehmen. Die Publikation kann von der Website der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung hier als PDF-Datei heruntergeladen werden...

Veranstalter: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung

Ort: Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund, Berlin, In den Ministergärten 1, Land Berlin

 

16.-17.4.2005 | Gedenkveranstaltung

60. Jahrestag der Befreiung des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück 

Veranstalter: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

 

13.-15.4.2005 | Ravensbrücker Generationenforum 

mit Überlebenden des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück und Jugendlichen

Veranstalter: Dr. Hildegard Hansche Stiftung in Kooperation mit der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

An den drei Veranstaltungstagen wurde von RadioAktiv Berlin und Outreach live auf dem Offenen Kanal Berlin (Radio) vom Generationenforum gesendet. Impressionen finden Sie hier als PDF-Datei...

Ort: Seminargebäude der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück 

Ort: Seminargebäude der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück 

27.1.2005 | Gedenkveranstaltung

60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz –

Auswirkungen der Befreiung auf das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück

Ein Projekt des Gedenkens von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Gransee für Schülerinnen und Schüler

Veranstalter: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Ort: Kinosaal der Gedenkstätte

 

21. - 23.1.2005 | Kompaktseminar der Universität Rostock, Institut für Schulpädagogik 

»Rechtsextremismus bei Jugendlichen - Handlungsmöglichkeiten für Lehrkräfte«

Ort: Seminargebäude der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück 

Teilnehmerkreis: Studierende der Universität Rostock  

| Pädagogischer Leiter der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten 

 

13.1.2005 | 6. Ravensbrücker Jugendforum 

Vorbereitung des Ravensbrücker Generationenforums 2005

mit VertreterInnen von Trägern außerschulischer Jugendarbeit

Veranstalter: Dr. Hildegard Hansche Stiftung in Kooperation mit der Jugendherberge Ravensbrück | Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

 

 


2004


 

16.12.2004 | Ravensbrücker Forschungsrunde 

»lagerszprache - Sprache und Sprechen im Konzentrationslager am Beispiel des Frauenkonzentrationslagers (FKL) Ravensbrück«

mit Uta Fröhlich, M.A.

»Der Fall Margot Pietzner - Musealisierung einer Biografie«

mit Lavern Wolfram, M.A.: 

Veranstalter: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Ort: Seminargebäude der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück 

Teilnehmerkreis: Alle Interessierten, Anmeldung erforderlich!    

 

3. - 4.12.2004 | Workshop 

Außenlager | Ravensbrück | Sachsenhausen

Veranstalter: Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Ort: Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück 

Teilnehmerkreis: Alle Interessierten, Anmeldung erforderlich!    

 

12. - 14.11.2004 | Workshop

»Freundschaften im Konzentrationslager Ravensbrück« 

Der dreitägige Workshop wird von der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Zusammenarbeit mit Dunya Breur (Amsterdam) durchgeführt. Die Publizisten und Tochter einer Ravensbrückerin hatte die Idee zu diesem Workshop.Er richtet sich an Überlebende, Wissenschaftler, Theologen, Pädagogen sowie Studierende und alle anderen Interessierten. Mit dem Thema »Freundschaften« ist ein Bereich alltäglicher Strategien, die unter den Extrembedingungen des Lagers lebensrettend sein konnten, angesprochen. Die Entstehung solcher Freundschaften in der Fremdheit waren oftmals lebenslange Verbindungen. Sie entstanden unabhängig zwischen Angehörigen unterschiedlicher Nationalitäten, Berufe, sozialer Herkunft und Generation. Die Verhaftung und Deportation in das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück - dieser tiefe Lebenseinschnitt, den Tausende Frauen nicht überlebt haben -, ist somit gleichsam auch der Beginn zahlreicher Freundschaften.  Der internationale Workshop bietet nun ein Forum, das Thema unter wissenschaftlichen wie populärwissenschaftlichen Gesichtspunkten zu diskutieren. Die im Konzentrationslager geschlossenen Freundschaften werden dabei aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Zur Sprache kommen beispielsweise Aspekte wie die internationale Solidarität und die Beziehungen zwischen politischen und nicht politischen Häftlingen.Thematisiert wird natürlich auch die Bedeutung von Freundschaften als Überlebensstrategie. Zahlreiche internationale Gäste haben ihre Teilnahme angekündigt. Unter anderem referiert Professor Jack Morrison aus den USA, Historiker und Autor des Buches »Ravensbrück - Das Leben in einem Konzentrationslager für Frauen 1939- 1945«. Weitere Gäste sind Frau Dr.Gabriele Knapp aus Deutschland, die über Musik als künstlerische Form des Widerstandes berichtet, sowie Dr. Irith Knebel von der Universität Tel Aviv. 

Der Workshop beginnt am Freitag Abend nach einer Begrüßung der Leiterin der Mahn und Gedenkstätte Ravensbrück, Frau Prof. Dr. Jacobeit, mit dem Film »Present Past«. Diese 1994 gedrehte Dokumentation von Anet van Barneveldi und Annemarie Strijbosch zeigt das Leben verschiedener Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück. Am Samstag werden verschiedene Referenten mit einem Kurzvortrag unterschiedliche Aspekte von Freundschaften im Lager Ravensbrück beleuchten. Der letzte Programmpunkt des Tages sind im Konzentrationslager Ravensbrück entstandene Gedichte, vorgetragen von Dr. Constanze Jaiser und musikalisch begleitet durch Jacob David Pampuch. Am Sonntag werden nochmals andere Perspektiven von Freundschaften im Konzentrationslager Ravensbrück erörtert. In einer abschließend Podiumsdiskussion ist Zeit, über noch offene Fragen sowie über die Ergebnisse des Workshops zu sprechen, und weiterführende Ideen aufzunehmen. 

 

12. - 14.11.2004 | Seminar

»BildungsBausteine gegen Antisemitismus«

In der NS-Vernichtungspolitik erreichte der Antisemitismus ein bis heute unvorstellbares Ausmaß. In Abwehr der Erinnerungen und im Zurückweisen jeder Verantwortung, entstanden nach 1945 neue Formen des Antisemitismus, die als sekundärer Antisemitismus bezeichnet werden. In dieser Fortbildung geht es – an einem historischen Ort der NS-Unterdrückungs- und Verfolgungsmaschinerie – um Kontinuitäten und Wandel antisemitischer Stereotypen und Ressentiments. Die Zusammenhänge zwischen historischen und aktuellen Formen des Antisemitismus sollen verständlich gemacht und gemeinsam überlegt werden, welche Handlungsanforderungen sich daraus für die Pädagogik stellen. Ort: Internationale Jugendbildungsstätte Ravensbrück

Ort: Internationale Jugendbildungsstätte Ravensbrück

ReferentInnen: Tanja Kinzel, Paul Stefanowske (BildungsBausteine gegen Antisemitismus)

Unkosten: 60 €, inkl. Unterkunft u. Verpflegung (Ermäßigung möglich)

Anmeldung: BildungsBausteine gegen Antisemitismus

Tel.: 030 - 69 51 76 00 | Fax: 030 - 69 51 76 01| eMail: as-bausteine@bildungsteam.de 

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen den »BildungsBausteinen gegen Antisemitismus« und der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück. BildungsBausteine gegen Antisemitismus ist ein Projekt des Bildungsteams Berlin-Brandenburg e.V. in Kooperation mit Tacheles Reden! e.V. und wird gefördert vom Bundesprogramm entimon.

 

11.11.2004 | 5. Ravensbrücker Jugendforum 

In der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück finden seit geraumer Zeit alljährlich in den Sommermonaten internationale Workcamps statt. Seit 2003 werden die Gruppen in der Regel in den Räumen der Jugendherberge Ravensbrück untergebracht. Wir würden das Angebot für Jugendliche aus aller Welt gerne um eine regionale Komponente (»regionale Workcamps«) erweitern, damit auch Jugendliche aus der Region mit gleichaltrigen internationalen Gästen gemeinsam hier ihre Zeit verbringen, zu Einzelthemen forschen und im Gelände praktisch arbeiten können. Wir suchen Kooperationspartner, die uns inhaltlich, logistisch und auf Antragsweg zur Finanzierung begleiten und unterstützen wollen. Gleichzeitig werden neue Projektangebote für mehrtägige Projektaufenthalte zur aktiven Medienarbeit und zum forschenden Lernen vorgestellt, die gemeinsam mit außerschulischen Trägern weiter profiliert, ausprobiert und umgesetzt werden sollen.

 

29.-31.10.2004 | 5. Ravensbrücker Kolloquium

Besucher informieren - »Die gute Führung«  

In KZ-Gedenkstätten gehören Gruppen- und Einzelbesucherführungen über das jeweilige Gelände der ehemaligen Konzentrationslager zu den stark nachgefragten Angeboten der jeweiligen Pädagogischen Dienste oder anderer Initiativen und »Dienstleister«. An ihrer Form wird da und dort gearbeitet, frontale Führungen durch alternative Angebote, Projektformen und andere dialogische Elemente ergänzt, sie selber aber wird kaum in ihrem Nutzen und ihrer Wirkung hinterfragt.

Wir haben uns vorgenommen, aktuelle Diskussionen zu Erwartungen an Führungen, ihrer Gestalt und ihrem Aufbau wie zu ihrem Nutzen zum Gegenstand eines Ravensbrücker Kolloquiums zu machen und zur Formulierung eigener Ansprüche an eine »gute Führung« beizutragen, aber auch ihren Grenzen nachzugehen. Dabei sollen verschiedene Führungsformen und Bemühungen um eine Qualitätssicherung einer kritischen Diskussion unterzogen werden.

Es ist uns gelungen, drei erfahrene und innovative ReferentInnen für dieses Vorhaben zu gewinnen. Mit Annette Eberle, Annegret Ehmann und Alexander Schmidt referieren KollegInnen, die die pädagogische Praxis in der KZ-Gedenkstätte Dachau, der Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg maßgeblich mitgestaltet haben oder noch mitgestalten. Annette Eberle hat sich in jüngster Zeit um die Qualitätssicherung in Dachau bemüht, Annegret Ehmann neue Materialien für den Besuch polnischer Gedenkstätten für Brandenburgische Klassen erarbeitet, und Alexander Schmidt ist – mit einem im Kontext historischer Stadtführungen geschulten Blick – an der pädagogischen Konzeption der Gedenkstätte Flossenbürg maßgeblich beteiligt.

Veranstalter: Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück und  Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück  

Teilnehmerkreis: Alle Interessierten

 

27.-29.10.2004 | Lehrerfortbildung

ungarischer Lehrerinnen und Lehrer

Aus Anlass der 60. Jahrestage der Transporte ungarischer Jüdinnen nach Ravensbrück besucht eine Gruppe ungarischer Lehrerinnen und Lehrer - eingebettet in ein Programm, das auch einen Berlin-Aufenthalt beinhaltet - die Mahn- und Gedenkstätte. Das Projekt wird von der International Taskforce on Holocaust Education, Research and Remembrance unterstützt.

Kooperationspartner: Hannah Arendt Association (Budapest), Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz und Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück

 

17.10.2004 | Ausstellungseröffnung

Im Gefolge der SS: Aufseherinnen des Frauen-KZ Ravensbrück  

Statement | Irma Trksak (Wien), Ravensbrückerin, Zeugin im Hamburger Prozess, Vizepräsidentin des Internationalen Ravensbrück Komitees

Begrüßung 

Redebeitrag | Alfred Hartenbach, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin der Justiz

1. Szenische Lesung zur Flamenco-Gitarre | Dr. Constanze Jaiser und Jacob David Pampuch

Statement | Edith Sparmann (Dresden), Ravensbrückerin, Mitglied des Beirats der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Redebeitrag | Prof. Dr. Johanna Wanka, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Vorsitzende des Stiftungsrates der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Redebeitrag zur Ausstellung | Dr. Simone Erpel, Historikerin, Projektleiterin

2. Szenische Lesung | Dr. Constanze Jaiser und Jacob David Pampuch

Statement | Batsheva Dagan (Holon, Israel), Ravensbrückerin

Führung durch die Ausstellung | Dr. Simone Erpel (Projektleiterin), Johannes Schwartz (Projektmitarbeiter), Jeanette Toussaint (Projektmitarbeiterin)

Die Ausstellung wurde mit freundlicher Unterstützung der ERTOMIS Stiftung Wuppertal, des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Firma STO und der Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv Wiesbaden-Potsdam-Babelsberg realisiert.

 

7.10.-11.10.2004 | Gedenkveranstaltung

Ehemalige Häftlinge aus Polen erinnern in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück an den Warschauer Aufstand

vor 60 Jahren 

In der Zeit vom 7. bis 11. Oktober 2004 waren sieben ehemalige polnische Häftlingsfrauen mit ihren Enkeln auf Einladung des Internationalen Freundeskreises Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück e. V. und der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück / Stiftung Brandenburgische Gedenkstätte  in Fürstenberg/Havel zu Gast. Sie waren im Herbst 1944 als Teilnehmerinnen des Warschauer Aufstand, dessen Niederschlagung sich in diesen Tagen zum 60. Mal jährt, in das Frauen-KZ Ravensbrück deportiert wurden. 

Am 1. August 1944 begann die nationalpolnische Heimat-Armee (Armija Krajowa) einen militärischen Aufstand, um Warschau von der deutschen Besatzungsmacht zu befreien. Der 14.000 später 36.000 Mann starken Armee gelang es zunächst, Warschau weitgehend unter ihre Kontrolle zu bringen. Nach ungleichen und verlustreichen Straßenkämpfen brach der Aufstand am 2. Oktober 1944 zusammen. Hitler befahl daraufhin die vollkommene Zerstörung von Warschau. Widerstandskämpfer und Tausende Zivilisten wurden von den Besatzern umgebracht oder in Konzentrationslager verschleppt. 12.000 Frauen, Männer und Kinder wurden nach Ravensbrück deportiert.

 

8.10.2004 | Begegnung

SchülerInnen des Gymnasium Carolinum in Neustrelitz empfangen die polnischen Gäste, um mit ihnen Zeitzeugengespräche zu führen. 

Veranstalter: Gymnasium Carolinum, Neustrelitz  

 

10.10.2004 | Gedenkveranstaltung

aus Anlass des 60. Jahrestages des Warschauer Aufstands

 

30.9.2004 | Lehrerfortbildung

»Musik im KZ«

Das eintägige Seminar wird von