Veranstaltungsarchiv
Das
Veranstaltungsarchiv nennt Veranstaltungen der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
der Jahre 2002 bis 2009 in rückwärtiger Reihenfolge. In
der Regel sind die Beschreibungen des Ankündigungstextes übernommen worden.
2010
| 2009
| 2008 | 2007 | 2006
| 2005 | 2004 | 2003
| 2002
Sommer 2010 |
Jugendbegegnungen
Internationale Workcamps
17. - 31. Juli 2010 |
NIG-Workcamp
24. - 30. Juli |
Mittendrin Neuruppin
5.
– 15. August 2010 | FrauenLesbenTransgender-Workcamp
9.
- 21. August 2010 | VJF-Workcamp
16.
- 30. August 2010 | SCI-Workcamp
10.
– 12. September 2010 | Kolping-Workcamp
Sonntag-Freitag, 29. August 2010 - 3. September 2010 |
Tagung
Europäische Sommer-Universität Ravensbrück
»Bildersprachen. Künstlerische Produktion in Lagern und
Ghettos 1933–1945«
Veranstalter: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück |
Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Kooperation mit der
Heinrich-Böll-Stiftung (Berlin) und der Stiftung Topographie des Terrors
(Berlin)
Information und Anmeldung:
sommer-uni@ravensbrueck.de Den
Programm-Flyer finden Sie hier...
Sonntag, 31. Juli 2010, 14 Uhr | Themenführung
»Die Baustellen der Gedenkstätte«
Führung mit Dr. Insa
Eschebach, Leiterin der Gedenkstätte
Sonntag, 25. Juli 2010, 10-12:30 | Themenführung
»Ravensbrück per Rad«
Fahrradführung mit Angelika
Meyer, Pädagogische Dienste der Gedenkstätte
Sonntag, 25. Juli 2010, 13:30-16 Uhr | Themenführung
»Ravensbrück per Rad«
Fahrradführung mit Angelika
Meyer, Pädagogische Dienste der Gedenkstätte
Sonntag, 18. Juli 2010, 11-12:30 Uhr | Themenführung
»Täterschaft in Ravensbrück«
mit Thomas Kunz,
Pädagogische Dienste der Gedenkstätte
Sonntag, 18. Juli 2010, 14:30-16 Uhr | Themenführung
»Täterschaft in Ravensbrück«
mit Thomas Kunz,
Pädagogische Dienste der Gedenkstätte Mittwoch, 14. Juli 2010, 16:40-18:10 Uhr |
Ravensbrück außer Haus »Erinnerungskultur
und Geschlecht. Geschlechtsspezifische Symbolisierungen in Akten öffentlichen
Gedenkens«
Ort und Zeit: TU Dresden, Hörsaalzentrum, Bergstr. 64,
Hörsaal 5
Samstag, 10. Juli 2010, 13:00-14:00 Uhr | Einführung
in Bibliothek und Archiv
»Sammlungsbereiche der Gedenkstätte«
mit Cordula Hundertmark,
Leiterin der Wissenschaftlichen Dienste der Gedenkstätte
Treffpunkt: Mahn- und
Gedenkstätte Ravensbrück | Besucherzentrum
Samstag, 10. Juli 2010, 14:30-17:30 Uhr | Themenführung
»Der ehemalige Lagerkomplex Ravensbrück zu Fuß«
mit Dr. Matthias Heyl,
Leiter der Pädagogischen Dienste der Gedenkstätte
Treffpunkt: Mahn- und
Gedenkstätte Ravensbrück | Besucherzentrum
Teilnehmergebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro) / Person
Donnerstag,
1. Juli 2010, 9:30-16:30 Uhr | Ravensbrück außer Haus
Fachtag
»Bei uns war es anders –
wie
überall!«
- Geschichte als
Gegenstand des interkulturellen Lernens
in
der Jugendarbeit
Eine
Veranstaltung der Landesjugendringe Berlin und Brandenburg – im Rahmen des
Modellprojekts »Meine Deine Unsere GeschichteN – Lokale
Jugendgeschichtsarbeit und Interkulturelles Lernen« mit einem Vortrag des
Leiters der Pädagogischen Dienste der Gedenkstätte zum Thema »Außerschulische
Pädagogik und Jugendgeschichtsarbeit in der Einwanderungsgesellschaft«
Ort:
Staatskanzlei des Landes Brandenburg, Potsdam
zum
Programm... [als PDF-Datei]
Sonntag, 20. Juni 2010, 17
Uhr | Ravensbrück außer Haus
Ausstellungsausklang
Vortrag und Gespräch:
SexZwangsarbeit in
NS-Konzentrationslagern. Deutungen und Repräsentationen
Referentin: Dr. Insa
Eschebach (Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück). In den
KZ-Gedenkstätten hat es jahrzehntelang keine Hinweise auf die
Häftlingsbordelle gegeben. Im Kontext der popular culture hat sich indes
die SexZwangsarbeit als ein Thema von großer Faszinationskraft erwiesen.
Diskutiert wird u.a. die Frage, warum und auf
welche Weise der »Arbeitseinsatz im Bordell« nach 1945
verschwiegen bzw. thematisiert wurde und warum seit Anfang der 1990er Jahre das
Thema politisch und wissenschaftlich zusehends an Relevanz gewinnt
Ort: VHS Bielefeld,
Ravensberger Park 1, 33607 Bielefeld
Freitag, 18. Juni 2010,
9-16:30 Uhr | Ravensbrück außer Haus
7. Berlin-Brandenburgischen
Forum für zeitgeschichtliche Bildung
»Kreative Formen der
Gedenkstättenarbeit«
Die Leiterin der Mahn- und
Gedenkstätte Ravensbrück, Dr. Insa Eschebach, moderiert einen Workshop, in dem
u.a. das Projekt »Fast unbunt – Druckgraphiken aus Ravensbrück«
von Ingo Grollmus, Werkstatt 0305, Ernst-Litfaß-Schule Berlin, vorgestellt wird.
Ort: Gedenkstätte Berliner
Mauer, Besucherzentrum, Bernauer Straße 119, 13355 Berlin
Donnerstag, 17. Juni 2010,
9-18 Uhr | Ravensbrück außer Haus
Deutsch-Polnischer Fachtag:
Kulturpädagogische und künstlerische Strategien in der Gedenkstättenarbeit
Der Leiter der
Pädagogischen Dienste der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Dr. Matthias Heyl,
diskutiert mit anderen ExpertInnen über »Chancen und Grenzen
künstlerischer Zugänge in der historisch-politischen Bildungsarbeit«.
Ort: Gedenkstätte
Sachsenhausen, Straße der Nationen 22, 16515 Oranienburg
Samstag-Sonntag, 12.-13. Juni 2010, 17
Uhr | Seminar
Vortrag der Leiterin der
Gedenkstätte, Dr. Insa Eschebach, im Rahmen der 4. Ringvorlesung politischer
Hochschulgruppen der TU Dresden »Geschichtspolitik und Erinnerungskultur«
»Gedenkstätten als außerschulische Lernorte«
Exkursion eines Proseminars der Universität Rostock unter Leitung von Dr. Andreas Wagner, Politische Memoriale Mecklenburg-Vorpommern e.V., unterstützt durch den Leiter der Pädagogischen Dienste, Dr. Matthias Heyl
Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück
Montag-Dienstag, 10./11. Mai 2010 | Jugendbegegnung
Begegnungstage der Landtagspräsidenten aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern
Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück
9. Mai - 20. Juni 2010 | Wanderausstellung
»Lagerbordelle. Sex-Zwangsarbeit in NS-Konzentrationslagern«
Ort: Feministisches Referat des Asta der Universität Bielefeld
Donnerstag-Montag, 29. April – 3. Mai 2010 | Kooperationsseminar
»PABO-Studenten-Reise 2010«
Ein Kooperationsseminar für niederländische Lehramtsstudierende.
Veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Herinneringscentrum Kamp Westerbork und dem Comité Vrouwenconcentratiekamp Ravensbrück
Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück
[Donnerstag, 21. April 2010, rbb-Kulturradio, 22.04 Uhr | Radiotipp
»Ermittlungen eingestellt«
In dem Featurevon Paul Kohl im rbb-Kulturradio geht es um »Das Schweigen der Elfriede R.« Auf der Website des rbb heißt es: »April 1945, kurz vor der Befreiung des Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück durch die Rote Armee, ließ die Lagerleitung Tausende von Häftlingen erschießen oder in der Gaskammer ermorden. Die Leichen wurden im Krematorium verbrannt oder einfach auf dem Gelände liegen gelassen. In mehreren Kolonnen wurden zigtausend Frauen nach Nordwesten getrieben, zurück blieben kranke, marschunfähige und sterbende Frauen. Vor den heranrückenden Sowjetsoldaten flohen in Panik das SS-Personal und alle Aufseherinnen. Eine von ihnen war die 23jährige Hundeführerin Elfriede H. Nach einem Aufenthalt in ihrer Heimatstadt Leipzig übersiedelte sie nach Westdeutschland, wanderte in die USA aus und heiratete 1962 in San Francisco Fred R., einen Berliner Juden, der in den 30er Jahren nach Shanghai geflohen war und sich nach Kriegsende in Kalifornien niedergelassen hatte. Zweiundvierzig Jahre lang hatte sie ihm während ihrer Ehe ihre Tätigkeit in Ravensbrück verschwiegen. Kurz nach seinem Tod deckten US-Behörden 2004 ihre NS-Vergangenheit auf. Zwei Jahre später wurde sie nach Deutschland ausgewiesen.«]
Montag-Freitag, 19.-23. April 2010 | Veranstaltungen für die geladenen Gäste
Tagung
des Internationalen Ravensbrück-Komitees
Ort:
See-Hotel, Templin [geschlossene Veranstaltung]
Montag, 19. April 2010 | Veranstaltungen für die geladenen Gäste
10
Uhr, Besuch Jüdisches Museum (Berlin) [geschlossene
Veranstaltung]
10
Uhr, Besuch von ehemaligen Außen- und Nebenlagern (Neustadt-Glewe, Malchow, Neubrandenburg)
Montag-Freitag, 19.-23. April 2010 | Veranstaltungen für die geladenen Gäste
Tagung
des Internationalen Ravensbrück-Komitees
Ort:
See-Hotel, Templin [geschlossene Veranstaltung]
Samstag-Sonntag, 17./18. April 2010 | 65. Jahrestag der Befreiung
Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Information und Anmeldung: info@ravensbrueck.de
| zur Einladung als PDF-Datei... | zum Programm als PDF-Datei...
Sonntag,
18. April 2010, 9 Uhr | Heilige Messe
Ort:
Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Zellenbau
| zur Einladung als PDF-Datei... | zum Programm als PDF-Datei...
Sonntag, 18. April 2010, 9 Uhr | Gedenken am sowjetischen Ehrenmal
Veranstalter:
Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e. V.
| zur Einladung als PDF-Datei... | zum Programm als PDF-Datei...
Sonntag,
18. April 2010,10 Uhr | Zentrale
Gedenkveranstaltung
Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr. Die Gäste werden gebeten, Ihre Plätze um 9:45 Uhr eingenommen zu haben.
Programm
Johann
Sebastian Bach: Adagio aus dem Konzert für Oboe und Violine in c-Moll
Landesjugendsinfonieorchester
Brandenburg
Begrüßung
Dr.
Insa Eschebach, Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück
Ansprachen
Dr.
Annette Chalut (Paris), Präsidentin des Internationalen Ravensbrück-Komitees
Matthias
Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg
Lied
»Die Moorsoldaten«
Ansprache
Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung
der Bundesrepublik Deutschland
Lesung
Iris
Berben: »Befreiung. Erinnerungen ehemaliger Häftlinge«
Edvard Grieg, »Aases Tod« aus der Peer-Gynt-Suite N° 1
Landesjugendsinfonieorchester
Brandenburg
Religiöses
Gedenken
Ravensbrücker »Vater unser«, Krystyna Zaorska-Burczyk (Gdynia)
Kaddisch,
Kantorin Mimi Sheffer (Berlin)
Kranzniederlegung
am Mahnmal »Tragende«.
Musikalische
Umrahmung: Landesjugendsinfonieorchester Brandenburg
| zur Einladung als PDF-Datei... | zum Programm als PDF-Datei...
Sonntag,
18. April 2010, 12 Uhr | Gedenkveranstaltung
Gedenken »Männerlager«
Veranstalter:
Berliner Bundesgeschäftsstelle des Lesben- und Schwulenverbandes Deutschland
|
zur
Einladung als PDF-Datei... |
zum
Programm als PDF-Datei...
Sonntag,
18. April 2010, 13 Uhr | Gedenkveranstaltung
Gedenken
an die griechischen Häftlinge von Ravensbrück
Veranstalter: TO SPITI – Interkulturelles Frauen- und Familienzentrum,
Berlin
| zur Einladung als PDF-Datei... | zum Programm als PDF-Datei...
Sonntag,
18. April 2010, 14 Uhr | Gedenkveranstaltung
Gedenken
»Uckermark«
Veranstalter: Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V./Netzwerk
|
zur
Einladung als PDF-Datei... |
zum
Programm als PDF-Datei...
Sonntag,
18. April 2010, 15 Uhr | Christlich-Jüdischer
Gedenkgottesdienst
in Zusammenarbeit mit der Landesbischöfin der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche, Maria Jespen (Hamburg), Landesrabbiner von Mecklenburg-Vorpommern, Dr. William Wolff (Schwerin), dem Weihbischof von Berlin, Matthias Heinrich, der Landessuperintendentin des Kirchenkreises Stargard, Christiane Körner, Sr. Maria-Theresia, Karmel Regina Martyrum Berlin, der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Fürstenberg/Havel, Propst Thomas Juergensohn, und der Katholischen Kirchgemeinde St. Hedwig, i. V. Pfarrer Hans-Peter Müller
Musikalische
Begleitung: Chor der Jüdischen Gemeinde Schwerin
| zur Einladung als PDF-Datei... | zum Programm als PDF-Datei...
Sonntag, 18. April 2010, 16 Uhr | Präsentation
Vorstellung
einer Videoportrait-Edition von 10 Ravensbrückerinnen
produziert von Marika Schmiedt und Bernadette Dewald in Zusammenarbeit mit
der ÖLGRF. Gezeigt werden die Filme über Lotte Brainin und Anna Kupper (in
Anwesenheit von Anna Kupper wie auch den ebenfalls in der Reihe portraitierten
Überlebenden Friederike Furch, Josefine Oswald und Irma Trksak)
Eine Veranstaltung der Österreichischen Lagergemeinschaft/Freundeskreis
Ort: Seminar-Haus der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
|
zur
Einladung als PDF-Datei... |
zum
Programm als PDF-Datei...
[Sonntag, 18. April 2010, rbb-Kulturradio, 17.04 Uhr | Radiotipp
»Die Erinnerung bleibt«
Das rbb-Kulturradio widmet sich in seinem Magazin »ZEITPUNKTE« am 18. April 2010 ab 17.04 Uhr unter anderem der Befreiung des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück - im Gespräch mit der Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück, Dr. Insa Eschebach]
[Sonntag, 18. April 2010, rbb-Fernsehen, 17.25-17.55 Uhr | Fernsehtipp
»Die Erinnerung bleibt«
Das rbb Fernsehen
berichtet über den 65. Jahrestag der Befreiung des KZ Ravensbrück.
Im Ankündigungstext
heißt es: »Die Sendung fasst die
Ereignisse des Tages zusammen, erinnert an die Befreiung dieser Schreckensorte
vor 65 Jahren.
Überlebende
schildern die durchlittenen Qualen und warum es wichtig ist, dass ihre
Geschichte und die der Millionen Opfer nicht vergessen wird. Das
Frauenkonzentrationslager Ravensbrück wurde im April 1945 befreit. Nicht viele
haben den Nazi-Terror und die unendlichen Leiden an diesem Ort des Schreckens überlebt.
Tausende Frauen wurden hier grausam ermordet. Am 18. April wird der Opfer zum
65. Jahrestag der Befreiung des KZ in einer großen Veranstaltung gedacht. Mehr
als 400 Überlebende und ihre Angehörigen sowie mehrere tausend Gäste, u.a.
[…] Ministerpräsident Matthias Platzeck und die Schauspielerin Iris Berben,
werden zu den Gedenkfeierlichkeiten erwartet. Auch an anderen Orten, wie in
Sachsenhausen oder Berlin, wird der Opfer gedacht.«]
Sonntag,
18. April 2010, 19 Uhr | Empfang der brandenburgischen
Landesregierung und des brandenburgischen Landtags
Ort:
See-Hotel, Templin [geschlossene Veranstaltung für geladene Gäste]
Samstag, 17. April 2010, 10 Uhr - 11:30 Uhr | Lesung
Témoignages
- Textcollage aus Erinnerungsberichten
in
Zusammenarbeit mit der Société
des Familles et Amis des Anciennes Déportées et Internées de la Résistance
(Paris), der Amicale de Ravensbrück (Paris) und dem Gymnasium Carolinum (Neustrelitz)
Ort:
Besucherzentrum der
Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
| zur Einladung als PDF-Datei... | zum Programm als PDF-Datei...
Samstag,
17. April 2010, 11:30 - 13 Uhr
| Einweihung von Gedenkzeichen
11:30
Uhr - Tafel zu Ehren von Geneviève de Gaulle und Germaine Tillion (Ort:
Zellenbau)
12
Uhr - Tafel zu Ehren der aus Frankreich deportierten Häftlinge (Ort: neuer
Gedenkort)
12:30
Uhr - Tafel zu Ehren der katalanischen Frauen (Ort: neuer Gedenkort)
| zur Einladung als PDF-Datei... | zum Programm als PDF-Datei...
[Samstag, 17. April 2010, rbb-Kulturradio 14.04 - 15 Uhr | Radiotipp
»Ich habe mich manchmal gefragt, ob ich die Richtige bin«
Gespräch zwischen der Historikerin Dr. Annette Leo und der Journalistin Margarethe Steinhausen über das Frauen-KZ Ravensbrück. Es geht laut Ankündigung des Senders um die Frage: »Was wusste die Bevölkerung im benachbarten Luftkurort Fürstenberg über das KZ? Das hat Annette Leo, Tochter des in der DDR sehr bekannten Widerstandskämpfers Gerhard Leo, recherchiert. "Es gab viel Abwehr gegen meine Fragen“ berichtet sie über ihren Versuch, das jahrzehntelange Schweigen aufzubrechen. Während der Arbeit über die widersprüchliche Haltung der Menschen gegenüber dem Frauen-KZ hat sich Annette Leo manchmal gefragt, ob sie – aus einer jüdisch-kommunistischen Familie stammend – die Richtige dafür ist.«]
Samstag,
17. April 2010, 16 Uhr – 18
Uhr
Aufführung
der Operette »Le Verfügbar aux Enfers« von Germaine Tillion
in Kooperation mit dem Théâtre du Châtelet (Paris), dem Landesjugendsinfonieorchester Brandenburg, dem Chor der Oberschule La Fontaine (Paris) und dem Mädchen-Kammer-Chor der Georg-Friedrich-Händel-Oberschule (Berlin)
Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
| zur Einladung als PDF-Datei... | zum Programm als PDF-Datei...
Samstag,
17. April 2010, 18 Uhr |
Empfang
»Zelt der Begegnung«
| zur Einladung als PDF-Datei... | zum Programm als PDF-Datei...
[Samstag, 17. April 2010, Phoenix, 22.30 - 0.00 Uhr | Fernsehtipp
»Die Frauen von Ravensbrück«.
Phoenix zeigt aus aktuellem Anlass den 2005 entstandenen und mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten Film von Loretta Walz. In der Ankündigung heißt es: »Während des Zweiten Weltkriegs waren mehr als 100.000 Frauen aus West- und Osteuropa in Ravensbrück inhaftiert. Zehntausende starben. Bei allen, die die Haft überlebten, hinterließ Ravensbrück bleibende Wunden an Körper und Seele. Anlässlich des 60. Jahrestages der Befreiung des KZ Ravensbrück im April 2005 gestaltete Autorin Loretta Walz einen großen Dokumentarfilm über diese Frauen. Er will durch die Aussagen der zahlreichen Zeitzeuginnen, aber auch durch seine künstlerische Gestaltungsweise einer ganzen Generation von Frauen des 20. Jahrhunderts ein Denkmal setzen.«
Freitag, 16. April 2010, 17 Uhr
Treffen
der im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück geborenen und inhaftierten Kinder
Ort: See-Hotel Templin [geschlossene Veranstaltung]
Samstag, 20. März 2010, 14 Uhr | Ausstellungseröffnung
Das
»Führerhaus«: Alltag und Verbrechen der Ravensbrücker SS-Offiziere |
The Officer's House: Everyday Life and Crimes at Ravensbrück
»Führerhäuser«
nannte die SS die vier Villen für SS-Offiziere und ihre Familien in
unmittelbarer Nähe des KZ Ravensbrück. Im ehemaligen Wohnhaus des
Lagerkommandanten ist nun eine Ausstellung über die SS-Führer zu sehen.
Gemeinsam bestimmten sie den Haftalltag von mehr als 140 000 Frauen, Männern
und Kindern und verantworteten den Tod zehntausender Gefangener, die infolge der
Haftbedingungen oder bei gezielten Mordaktionen starben. Thema der Ausstellung
sind ihr Handeln und ihre Motive, aber auch Umfeld und Alltag dieser Tätergruppe.
In
dem 1939 errichteten Gebäude sind noch immer Spuren vom Leben der SS-Führer
sichtbar. Der Bau wurde denkmalgerecht konserviert, so dass Ausstellungsbesucher
die verschiedenen Schichten seiner Nutzung und Nachnutzung selbst erkunden können.
Programm
Begrüßungen:
Dr.
Insa Eschebach, Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück
Prof.
Dr. Günter Morsch, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Es
sprechen:
Dr.
Ingeborg Berggreen-Merkel, Ministerialdirektorin beim Beauftragten der
Bundesregierung für Kultur und Medien
Prof.
Dr. Peter Longerich, Royal Holloway University of London, Himmler-Biograph
Noah
Klieger, israelischer Journalist und Überlebender der KZ Auschwitz und Ravensbrück,
Prozessbeobachter im Demjanjuk-Prozess
Bärbel
Kannenberg, Architektin
Im
Anschluss führt Alyn Beßmann,
wissenschaftliche Projektleiterin, durch die Ausstellung.
Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Donnerstag,
18. März 2010, 19 Uhr | Ein Gespräch mit
Noah
Klieger
Im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung »Das „Führerhaus“: Alltag und Verbrechen der Ravensbrücker SS-Offiziere« wird der Überlebende Noah Klieger am 20. März in der Gedenkstätte sprechen. Schon vorher laden wir Sie zu einem Seminar für MultiplikatorInnen ein. Am 18. März haben Interessierte Gelegenheit, mit ihm ins Gespräch zu kommen. Noah Klieger wurde 1926 in Straßbourg geboren und wuchs als Sohn eines Journalisten in Frankreich und Belgien auf. Im Rahmen der Verfolgung belgischer Juden begann 1941 die Deportation seiner Familie. Noah Klieger schloss sich als 15jähriger einer jüdischen Untergrundgruppe an, die jüdische Kinder und Jugendliche aus Belgien in die neutrale Schweiz schmuggelte. Im Oktober 1942 wurde er verhaftet und im Januar 1943 in das KZ Auschwitz eingeliefert. Es gelang ihm, dort zwei Jahre lang zu überleben. Bei der Räumung des Lagers im Januar 1945 überstand Noah Klieger auch den Todesmarsch. Er wurde in das KZ Dora-Mittelbau gebracht. Dort gab er sich als französischer, politischer Gefangener aus. Nach wenigen Wochen wurde Noah Klieger erneut weitergetrieben. Sein Transport erreichte am 14. April 1945 das Männerlager des KZ Ravensbrück, in dem zu diesem Zeitpunkt grauenvolle Zustände herrschten. Am 29. April wurde Noah Klieger in Ravensbrück von sowjetischen Truppen befreit. Nach seiner Befreiung quartierte er sich für einige Tage in einer der verlassenen SS-Villen ein. Noah Klieger lebt heute in Tel Aviv und arbeitet mit seinen 83 Jahre bis heute als Journalist. Für die israelische Zeitung Yedioth Aranoth berichtete er bereits über den Eichmann-Prozess, aktuell ist er an der Berichterstattung über den laufenden Münchner Prozess gegen den KZ-Wächter John Demjanjuk beteiligt.
Information und Anmeldung: paedagogik@ravensbrueck.de
Dienstag,
2. März, 20 Uhr | Vortrag |
Ravensbrück außer Haus
Hisako Kuwahara, M.A.: »Die
NS-Frauenwarte«
Moderation:
Dr. Insa Eschebach
Ort:
Berlin, Martin-Gropius-Bau, Kinosaal
Hisako
Kuwahara, M.A., geb. 1953 in Tokyo, Professorin an der Fakultät für
Humanwissenschaften der Keiwa-Hochschule Niigata, Japan. Fachgebiet: Neuere
deutsche Literatur. Arbeitet zur Zeit an einem Forschungsprojekt zum Thema »Internationaler
Vergleich über Frauenvorstellungen und Geschlechterverhältnisse im Zweiten
Weltkrieg«. Veröffentlichungen zu dem Thema u.a.: Muttervorstellungen
in der Frauenzeitschrift »NS Frauen Warte« (jp.) In: Annual Report of
Keiwa Liberal Arts Research Institute. No.6, 2008, S.33-48; Von der
Heimatfront bis zur Kriegsfront - Frauen in der Kriegshilfsdienst in der
Frauenzeitschrift »NS Frauen Warte« (jp.) In: Militarismus und Gender.
Tokyo (Impact-Verlag), 2008, S.45-73.
Freitag, 26. Februar 2010, 15 Uhr / 17 Uhr | Ravensbrück außer Haus
Mitgliederversammlung des Internationalen Freundeskreis der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
mit einer Führung durch die Gedenkstätte Deutscher Widerstand durch deren Leiter, Prof. Dr. Johannes Tuchel (15 Uhr)
Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stauffenbergstraße 13 - 14 (Eingang über den Ehrenhof), 10785 Berlin-Mitte
Freitag-Samstag, 19./20. Februar 2010 | Workshop |
Ravensbrück außer Haus
23. Arbeitstreffen des
Arbeitskreises »Forschung über das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück
unter Einbeziehung der Kategorie Geschlecht«
Ort: Berlin-Dahlem
Donnerstag, 4. Februar 2010, 17:30 Uhr | Ravensbrück außer Haus
»Adorno revisited«. Was
bedeutet »Aufarbeitung der
Vergangenheit« und »Erziehung
nach Auschwitz« heute?
Vortrag von Dr. Matthias Heyl
(Leiter
der Pädagogischen Dienste der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück)
Universität Augsburg, Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät, Universitätsstraße 10, Raum 2118a
Mittwoch, 27. Januar 2010, 11 Uhr | Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
»Und unter dem Stacheldraht saß ein Vogel und sang«
Texte tschechischer Frauen aus dem Konzentrationslager Ravensbrück,
gelesen von Schülerinnen des Georg-Mendheim-Oberstufenzentrums Zehdenick
Textrecherche: Elke Helm, Gedenkstättenlehrerin, und Cordula Hundertmark, Wissenschaftliche Dienste
Textauswahl und Dramaturgie: Gela Eichhorn, Theaterpädagogin
Samstag-Sonntag, 12.-13. Dezember 2009 | Workshop
Ravensbrücker Kolloquium »Adorno revisited: Was heißt ›Aufarbeitung der Vergangenheit‹«
Mit
Prof. em. Dr. Klaus Ahlheim, Dr. Wolfgang Kraushaar (Hamburger Institut für
Sozialforschung) und Prof. Dr. Astrid Messerschmidt (PH Karlsruhe). Vor
fünfzig Jahren hielt Theodor W. Adorno auf einer Erzieherkonferenz aus Anlass
einer antisemitischen Welle einen Vortrag, in dem er seine Ansprüche an die »Aufarbeitung
der Vergangenheit« formulierte, mit denen wir uns – gemeinsam mit dem
sechs Jahre später gehaltenen Radiovortrag zur »Erziehung nach Auschwitz« –
noch einmal grundlegend beschäftigen wollen.
Freitag,
4. Dezember 2009, 18.30 Uhr | Benefizveranstaltung | Ravensbrück außer Haus
Mahn-
und Gedenkstätte Ravensbrück in Berlin | Bilder, Lesung und Musik
Information und Anmeldung: info@ravensbrueck.de, Tel.: (033093) 608-13
Ort: Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Berli
Samstag, 28. November 2009, 21 Uhr | Ravensbrück außer Haus | Buchvorstellung
Dr. Robert Sommer – Das KZ-Bordell
Das Buch »Das KZ-Bordell. Sexuelle Zwangsarbeit in nationalsozialistischen Konzentrationslagern« ist die erste Gesamtdarstellung
über die Zwangsprostitution im Lagersystem der SS. Der promovierte Wissenschaftler und Autor Robert Sommer hat sich diesem Thema
angenommen und wird bei keller.gestalten über seine Arbeit sprechen. Die umfassende Untersuchung von Sommer zeichnet das Bild einer bisher unbekannten Realität des Schreckens. Die wissenschaftliche Studie, für die der Autor mit Zeitzeugen und Überlebenden zusammentraf, beschreibt detailliert die Gründe für die Einrichtung der Lagerbordelle, Strategien der Rekrutierung von Frauen, Lebensbedingungen sowie Motive von Bordellbesuchern. Moderation: Raik Stolzenberg
Ort: Theaterkapelle, keller.gestalten, Boxhagener Str. 99, 10245 Berlin, Tel: 030-40984300 (U5-Bhf Samariterstraße, S-Bhf Ostkreuz), Eintritt: 10/5 Euro
Donnerstag, 26. November 2009, 9-16 Uhr | Lehrerfortbildung
Mit Grundschülern in die Gedenkstätte? Für und Wider.
Projektideen für den Grundschulunterricht zum Nationalsozialismus.
Seit längerem diskutieren ErziehungswissenschaftlerInnen, PädagogInnen, ErzieherInnen und Eltern, ob und wie der Nationalsozialismus Thema in der Grundschule sein solle/könne. Es gibt eine Vielzahl von Projektangeboten und -erfahrungen. Aber wie steht es um den Besuch einer KZ-Gedenkstätte? Was spricht dafür, was dagegen? Was lässt sich andernorts - in der Schule, im Lern- und Wohnumfeld der SchülerInnen - zum Thema tun? Welche Rolle kann ein Gedenkstättenbesuch in der Auseinandersetzung mit dem Thema im Grundschulalter spielen?
Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Jüdischen Museum Berlin und dem Anne-Frank-Zentrum Berlin.
Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück
Information und Anmeldung: paedagogik@ravensbrueck.de, Tel.: (033093) 603-85
Montag-Dienstag, 23.-24. November 2009 | Fachtagung | Ravensbrück außer Haus
»Partnerschaften aufbauen. Internationale Schul- und Jugendprojekte als Orte der Verständigung«
Der pädagogische Leiter der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück, Dr. Matthias Heyl, stellt die Arbeit der Jugendbegegnungsstätte am 23. November im Forum 4 | »Geschichte, Menschenrechte und Demokratiebildung« vor.
Veranstalter: Junge Wege in Europa, MitOst e.V., Schillerstr. 57, 10627 Berlin
Ort: Bosch Repräsentanz Berlin, Bismarckstraße 71, 10627 Berlin
Junge Wege in Europa ist ein Programm der Robert Bosch Stiftung in Trägerschaft des MitOst e.V.
Donnerstag,
19. November 2009, 15 Uhr | Ausstellungseröffnung
Vergessene Vernichtung?
Polnische und tschechische Intelligenz in den Konzentrationslagern
Sachsenhausen und Ravensbrück am Beginn des Zweiten Weltkriegs
Nach den Plänen der Nationalsozialisten sollte im Rahmen des Eroberungs- und Vernichtungskrieges in Osteuropa ein Großteil der dortigen kulturellen Trägerschichten ermordet werden. Die Verhaftung der Führungsschichten aus Politik, Kirchen, Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft in Polen und Tschechien und deren Deportation in Konzentrationslager setzte mit Kriegsbeginn ein. Vor 70 Jahren, im Spätherbst 1939 wurden 169 polnische Wissenschaftler der Jagiellonen-Universität Krakau sowie 100 katholische Geistliche der Lubliner Kurie in das Konzentrationslager Sachsenhausen verschleppt. Ihnen folgten Tausende von Polen, darunter zahlreiche katholische Geistliche. Nach einer Protestaktion gegen die deutsche Besatzung deportierten die Nationalsozialisten ebenfalls im Spätherbst 1939 mehr als 1.000 tschechische Studenten in das KZ Sachsenhausen. Gleichzeitig wurden Frauen aus beiden Ländern, die den intellektuellen und geistlichen Eliten angehörten, in das KZ Ravensbrück verschleppt. Diese Ereignisse, die bis heute in der Erinnerungskultur der betroffenen Länder tief verwurzelt sind, sowie die Lebensgeschichte der Verfolgten stehen im Mittelpunkt einer Sonderausstellung. Mit Unterstützung des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft«, des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, der Axel-Springer-Stiftung und der Hans-Böckler-Stiftung.
Die
Sonderausstellung der
Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Kooperation mit der
Jagiellonen-Universität Krakau und der Karls-Universität Prag wird in zwei
Teilen in der Gedenkstätte Sachsenhausen (600 m²) und im Zellenbau der
Gedenkstätte Ravensbrück (120 m²) zu sehen sein.
Begrüßungen
Dr.
Insa Eschebach, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Prof.
Dr. Günter Morsch, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Grußwort
Prof.
Dr. Jan Rydel, Jagiellonen-Universität Krakau
Vorträge
Anna
Hájková (University of Toronto): Weibliche
Inhaftierte aus der tschechischen Inteligencja im KZ Ravensbrück 1939/40
Dr.
Marie Jírásková, Biographin
von Milena Jesenská (angefragt)
Dr.
Andrea Genest (Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück):
Inhaftierte aus der polnischen Inteligencja im KZ Ravensbrück 1939/40
Krystyna
Zaorska-Burczyk, Überlebende
des KZ Ravensbrück (Polen)
17
Uhr: Führung durch die Ausstellung mit Monika
Herzog (Mahn-und Gedenkstätte Ravensbrück)
18:30
Uhr: Konzert »Lieder aus Ravensbrück«
(Arrangement: Jana Kmitova)
In
Kooperation mit Kulturfeste im Land Brandenburg e.V.
Samstag, 14. November 2009, 10 Uhr | Workshop
Uckermark-Forum
2009: Zur Geschichte und Zukunft des Areals ehemaliges »Jugendschutzlager« Uckermark. Aktueller Stand der Entwicklung und Perspektiven.
Das Areal des ehemaligen
»Jugendschutzlagers« Uckermark ist bis zum heutigen Tag von
Spuren der sowjetischen Nachnutzung geprägt. Im April 2009 hat die Initiative
für einen »Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark« e.V./Netzwerk einen Gedenkstein
auf dem Gelände eingeweiht, der an die dort ermordeten bzw. inhaftierten Frauen
erinnert. Die Zukunft des Areals ist indes nach wie vor ungewiss.
Infos
zum aktuellen Stand der Konversion von der Arbeitsgruppe »Konversion«
Initiative für einen »Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark« e.V./Netzwerk
Ort:
Besucherzentrum Mahn-
und Gedenkstätte Ravensbrück,
Straße der Nationen 2, 16798 Fürstenberg / Havel
Freitag - Sonntag, 16.-19. Oktober | Kolping-Workcamp
Ort:
Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte
Ravensbrück
15.
Oktober - 22. November 2009 | Wanderausstellung
| Historisches-Technisches Informationszentrum Peenemünde
»Lagerbordelle.
Sex-Zwangsarbeit in NS- Konzentrationslagern«
50
Jahre Gedenkstätte Ravensbrück
Am
12. September 1959 wurde die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück eröffnet. Der
50. Jahrestag ihres Bestehens ist der Gedenkstätte Anlass, die Geschichte des
Gedenkens an diesem Ort zu rekonstruieren, zu würdigen, aber auch kritisch zu
reflektieren.
Die
Nachgeschichte des am 30. April 1945 befreiten Frauen-Konzentrationslagers ist
geprägt durch unterschiedliche Epochen: Während in den ersten Nachkriegsjahren
verschiedene Gruppen in
Nachbarschaft des sowjetisch besetzen Lagerareals mit Hilfe eines improvisierten
Mahnmals Gedenkveranstaltungen durchführten, institutionalisierte sich das öffentliche
Gedenken mit der Gründung der Gedenkstätte im Jahr 1959. Als »Nationale Mahn-
und Gedenkstätte« gehörte Ravensbrück neben Buchenwald (1958) und
Sachsenhausen (1961) zu den drei großen KZ-Gedenkstätten der DDR. Lange Zeit
stand die Ehrung des kommunistischen Widerstandskampfes im Zentrum der
Gedenkveranstaltungen. In den 1980er Jahren gab es erste Anzeichen für ein
Aufbrechen des staatlichen Gedenkmonopols. Nach der deutschen Vereinigung traten
die Geschichten einzelner Häftlinge und bislang vergessener Haftgruppen ins
Zentrum der Aufmerksamkeit; langsam entwickelte sich eine pluralistische
Erinnerungskultur.
Seit
1993 ist die Gedenkstätte Teil der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten.
Ihren Auftrag, an Terror, Krieg und Gewaltherrschaft zu erinnern, verbindet die
Gedenkstätte mit frauen- und geschlechterhistorischen Fragestellungen. Heute
ist Ravensbrück ein europäischer Gedächtnisort: ein Friedhof, ein Ort des
Gedenkens, ein Tatort, ein zeithistorisches Museum und ein Ort der Bildung, der
Debatte und des Austausches.
Freitag-Sonntag, 11.-13. September 2009 | Workshop
50
Jahre Gedenkstätte Ravensbrück.
Lesungen,
Vorträge und Diskussionen zur Nachgeschichte des Frauen-Konzentrationslagers
veranstaltet
von der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
in Zusammenarbeit mit der Lagergemeinschaft Ravensbrück Freundeskreis e. V.,
dem Internationalen Freundeskreis Gedenkstätte Ravensbrück e. V. und der
Dr. Hildegard Hansche Stiftung
Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Information
und Anmeldung: info@ravensbrueck.de,
Tel.: (033093) 608-13
Freitag,
11. September 2009
19
Uhr Auftakt
Biografische
Skizzen.
Lange
Nacht der Lesungen
Erika
Schwarz: Fanny Mütze-Specht, Grit Philipp: Erika Buchmann, Silvija Kavcic:
Theresa Resman Haader, Johanna Kootz: Lidia Beccaria Rolfi, Gisa Spieler: Dr.
Hildegard Hansche, Carolyn Gammon: Johanna Krause, Christl Wickert: Doris
Maase, Kirsten Wacker: Maria Potrzeba, Christa Schulz: Hanka Housková, Anne
Kwaschik: Marie-Jo Chambart de
Lauwe (angefragt), Sylvia Köchl: Rosa Jochmann (angefragt), Joke van
Dijk-Bording: Stennie Pratamo-Gret, Greet Roodveldt: Ann van Kampen-Huig, Ramona
Saavedra Santis: Vera Udovenko-Bobkova u.a.
Samstag,
12. September 2009
10
Uhr – 10.30 Uhr Begrüßungen
Dr.
Insa Eschebach, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Irma
Trksak, Vize-Präsidentin des Internationalen Ravensbrück-Komitees
Dr.
Ingeborg Berggreen-Merkel, Ministerialdirektorin beim Beauftragten der
Bundesregierung für Kultur und Medien (angefragt)
Annemarie
Müller, Vorsitzende der Lagergemeinschaft Ravensbrück / Freundeskreis e. V.
Dr.
Peter Plieninger, Vorsitzender des Internationalen Freundeskreises Gedenkstätte
Ravensbrück e.V.
Dr.
Simone Erpel, Vorsitzende des Vorstands der Dr. Hildegard Hansche-Stiftung
10.30
Uhr – 13 Uhr Vorträge
Dr. Insa Eschebach: Die Geschichte
der Gedenkstätte Ravensbrück im Kontext der deutschen Nachkriegsgeschichte
Dr. Bärbel
Schindler-Saefkow: Die
internationalen Initiatorinnen des Gedenkortes Ravensbrück
Rita Pawlowski: Der Demokratische
Frauenbund Deutschlands und die Entstehungsgeschichte der Gedenkstätte Ravensbrück
Susan
Hogervorst: Die Gedenkstätte
und die Lagergemeinschaften. Einige Beispiele aus West-Europa
13
Uhr Mittagessen
14
Uhr Begrüßung und Vortrag
Prof.
Dr. Johanna Wanka, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes
Brandenburg:
Die Gedenkstätte Ravensbrück im Kontext der brandenburgischen
Erinnerungskultur
14.20
Uhr Podium: Die
Gedenkstätte Ravensbrück im Kontext der regionalen, nationalen und europäischen
Erinnerungskulturen
Teilnehmende:
Prof. Dr. Johanna Wanka, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des
Landes Brandenburg, Dr. Ingeborg
Berggreen-Merkel, Min Dir’n beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur
und Medien, Robert Philipp, Bürgermeister der Stadt Fürstenberg, Susan
Hogervorst, Erasmus Universität Rotterdam
Moderation:
Dr. Martina Weyrauch, Landeszentrale für Politische Bildung Potsdam
15.30
Uhr Kaffee
16
Uhr Podium der
Generationen: Erinnerungen an die Gedenkstätte 1959-2009
Teilnehmende:
Simone Degueldre-Hendrix (Belgien) (angefragt),
Irma Trksak (Österreich), Dr. Wanda Poltawská (Polen) (angefragt),
Selma van de Perre (England), Walter Morgenbesser (Israel) u.a., Dr. Bärbel
Schindler-Saefkow (Berlin), Jürgen Topp (Menz), Wiltrud Cordes (Hamburg), Schülerinnen
und Schüler des Strittmatter-Gymnasiums befragen Zeitzeugen zur Gedenkstättengeschichte.
Moderation: Dr. Matthias Heyl
18
Uhr Gedenken am Seeufer
19
Uhr Empfang der Gedenkstätte
20
Uhr Konzert
Esther
Bejarano & die Gruppe Coincidence
Ort:
Ehemalige Textil-Fabrik
Sonntag,
13. September 2009
10
Uhr Vortrag
Dr.
Käthe Dost: Die »Tragende«
von Will Lammert. Geschichten zur Geschichte
10.30
Uhr Podium: Die Gedenkstättenanlage, die
»Tragende«
und ihre Skulpturengruppe (Ravensbrück/Berlin)
Moderation:
Insa Eschebach
Teilnehmende:
Dr. Käthe Dost, Prof. Hubert
Matthes und Prof. Dr. Ludwig Deiters (ehemals Architektenkollektiv Buchenwald),
Dr. Peter Fischer (angefragt)
14
Uhr
Gezeigt
und diskutiert werden der Wochenschaubericht zur Eröffnung der Nationalen Mahn-
und Gedenkstätte Ravensbrück »Der Augenzeuge 75/59/2« (DDR 1959, 3:42“)
und die Einführungsfilme »Das Vermächtnis« (DDR 1965, 33:00“),
»Frauen in Ravensbrück« (DDR 1968, 37:00“), »Vergesst unsere Tränen nicht« (DDR 1989, 25:00“)
Sonntag, 13. September 2009, 15 Uhr | SeeLesungen
»Jeden Abend bellten die Hunde«. Fürstenbergerinnen und Fürstenberger erinnern sich an das KZ Ravensbrück
Eine Lesung von Karin Hartmann und Dieter Lahaine
Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Regie und Realisierung: Peter Tucholski | Manuskript: Dr. Annette Leo.
Ort: Stadtpark der Wasserstadt Fürstenberg / H., Unter den Linden 2
Eine
Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Landestheater Neustrelitz, der
Stadtverwaltung Fürstenberg
und dem Fürstenberger Förderverein der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
e.V.
Sonntag-Freitag, 30. August 2009 - 4. September 2009 | Tagung
Europäische Sommer-Universität Ravensbrück
»Unter Deutscher Besatzung: Geschlechterpolitiken und Rassismus im Zweiten Weltkrieg - Polen, Frankreich und Italien«
Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück
Information und Anmeldung: info@ravensbrueck.de, Tel.: (033093) 608-13
Eine Kooperationsveranstaltung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, der Heinrich-Böll-Stiftung und der Stiftung Topographie des Terrors unter Schirmherrschaft von Frau Prof. Dr. Johanna Wanka, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Sommer 2009 | Jugendbegegnungen
Internationale Workcamps
10. - 12. Juli 2009 | Kolping-Workcamp
13.
- 26. Juli 2009 | NIG-Workcamp
19.
Juli - 2. August 2009 | ASF-Workcamp
1.
- 15. August
2009 | SCI-Workcamp
16.
- 29. August 2009 | VJF-Workcamp
Freitag-Montag, 21.-24. August 2009 | Deutsch-Niederländische Jugendbegegnung
Ravensbrücker Generationenforum
»Die Zukunft der Erinnerung«
in Zusammenarbeit mit der Dr. Hildegard Hansche Stiftung, dem Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten, der Körber-Stiftung, Hamburg, der Gedenkstätte Herinneringscentrum Kamp Westerbork, Trägern der ausserschulischen Jugendarbeit in Berlin und Brandenburg und dem Deutschen Jugendherbergswerk Berlin-Brandenburg
Information: paedagogik@ravensbrueck.de, Tel.: (033093) 603-85 | weitere Informationen...
Dienstag-Mittwoch, 25.-26. August 2009 | Deutsch-Niederländische Jugendbegegnung
Ravensbrücker Generationenforum | »Die Zukunft der Erinnerung«
in Zusammenarbeit mit der Dr. Hildegard Hansche Stiftung, dem Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten, der Körber-Stiftung, Hamburg, der Gedenkstätte Herinneringscentrum Kamp Westerbork und dem Deutschen Jugendherbergswerk Berlin-Brandenburg
Die niederländischen und deutschen Jugendlichen besuchen das Bundespräsidialamt und den Bundestag.
Ort: Berlin
Information: paedagogik@ravensbrueck.de, Tel.: (033093) 603-85 | weitere Informationen...
Mittwoch,
19. August 2009, 18 Uhr | Ravensbrück außer Haus
Das
KZ-Bordell
Buchpräsentation
mit dem Autor Robert Sommer
Zur
Begrüßung sprechen:
Evrim
Baba (Frauenpolitische Sprecherin der
Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus)
Dr.
Insa Eschebach (Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück), Michael Werner (Verlag Ferdinand Schöningh)
Ort:
Abgeordnetenhaus von Berlin, Niederkirchnerstraße 5, 10111 Berlin Mitte, Raum
376
Veranstalter: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in Zusammenarbeit mit dem Verlag Ferdinand Schöningh
Samstag, 15. August 2009, 14-17 Uhr | Themenführung für FußgängerInnen
Der Lagerkomplex Ravensbrück - Frauenkonzentrationslager, Männerlager, »Jugendschutzlager Uckermark«, Siemens-Lager
mit Dr. Matthias Heyl, Leiter der Pädagogischen Dienste der Gedenkstätte
Treffpunkt: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Besucherzentrum
Samstag, 8. August 2009, 14-16 Uhr | Themenführung
Die Neukonzeption der Gedenkstätte Ravensbrück
mit Dr. Insa Eschebach, Leiterin der Gedenkstätte
Treffpunkt: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Besucherzentrum
Sonntag, 2. August 2009, 11-13 Uhr | Themenführung
»Täterschaft in Ravensbrück«
mit Thomas Kunz, Pädagogische Dienste der Gedenkstätte
Treffpunkt: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Besucherzentrum
Sonntag, 2. August 2009, 14-16 Uhr | Themenführung
»Täterschaft in Ravensbrück«
mit Thomas Kunz, Pädagogische Dienste der Gedenkstätte
Treffpunkt: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Besucherzentrum
Sonntag, 26. Juli 2009, 11-13.30 Uhr | Themenführung für RadfahrerInnen
Der Lagerkomplex Ravensbrück - Frauenkonzentrationslager, Männerlager, »Jugendschutzlager Uckermark«, Siemens-Lager
mit Angelika Meyer, Pädagogische Dienste der Gedenkstätte
Sonntag, 26. Juli 2009, 14-16.30 Uhr | Themenführung für RadfahrerInnen
Der Lagerkomplex Ravensbrück - Frauenkonzentrationslager, Männerlager, »Jugendschutzlager Uckermark«, Siemens-Lager
mit Angelika Meyer, Pädagogische Dienste der Gedenkstätte
Samstag, 18. Juli 2009, 18 Uhr | SeeLesungen
»Hilfe im Lager«. Erinnerungen ehemaliger Häftlinge
Gelesen von der Schauspielerin Isabella Mamatis
Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Regie und Realisierung: Peter Tucholski | Manuskript: Gedenkstätte Ravensbrück
Donnerstag, 11. Juli 2009 | Vernissage der Wanderausstellung | Dresden
»Lagerbordelle. Sex-Zwangsarbeit in NS- Konzentrationslagern« | Ravensbrück außer Haus
im Rahmen der »Dresdener Museums-Sommernacht«
Ort:
Gedenkstätte Münchner Platz | George-Bähr-Straße 7, Schumann-Bau der TU Dresden, 01069 Dresden, Telefon: (03 51) 4633 1990 oder 4633 6466 | Fax: (03 51) 4633 1991 | eMail: gedenkstaette@mailbox-tu-dresden.de
Mittwoch, 1. Juli 2009, 9-16 Uhr | Lehrerfortbildung
»Nur einen Mausklick entfernt - rechtsextremistische Welten im Internet« – Pädagogische Interventionsmöglichkeiten und Formen der schulischen Auseinandersetzung.
Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück
Eine Kooperationsveranstaltung mit der RAA Brandenburg.
Montag, 8. Juni - Sonntag, 28. Juni 2009 | Joint Exhibition
»Comfort Women - Unfished History - Women Victims in World War II« (Korea-Netherlands-Germany joint exhibition)
Ort:
Rathaus der Stadt Den Haag,
Veranstalter:
Northeast Asian History Foundation (
Donnerstag, 4. Juni 2009, 20 Uhr | Buchvorstellung | Ravensbrück außer Haus
Krieg und Geschlecht.
Mit
den Herausgeberinnen Dr. Insa Eschebach und Dr. des. Regina Mühlhäuser sowie
Gaby Zipfel, Hamburger Institut für Sozialforschung
Ort: Galerie Linda, Hein-Hoyer Straße 13, 20359 Hamburg | www.chezlinda.de
Dienstag, 26. Mai 2009, 20 Uhr | Filmabend | Ravensbrück außer Haus
»Was
bleibt«
Filmvorführung und anschließende Diskussion mit den Regisseurinnen Gesa Knolle
und Birthe Templin und Erna de Vries, moderiert von Dr. Matthias Heyl
Ort: Martin-Gropius-Bau, Kinosaal, Eintritt frei
Veranstalterin: Stiftung Topographie des Terrors, Stresemannstraße 11, 10963 Berlin
Montag, 18. Mai 2009 - Mittwoch, 20. Mai 2009 | Ravensbrück außer Haus
»Vor allzu langer Zeit. Die Praxis historisch-politischer Bildung zum Nationalsozialismus heute«
Eine Tagung der Evangelischen Akademie Loccum. Die Abschlussdiskussion wurde mit einem Referat des Leiters der Pädagogischen Dienste der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Dr. Matthias Heyl, eingeleitet.
Sonntag, 17. Mai 2009, 9-12 Uhr | Internationaler Museumstag | »Offene Sammlung«
»Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück 1939«
Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Bibliothek im Hauptgebäude (ehem. »Kommandantur«)
Sonntag, 17. Mai 2009, 11 Uhr | Internationaler Museumstag | Themenführung
»Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück 1939«
Treffpunkt: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Besucherzentrum
Sonntag, 17. Mai 2009, 14 Uhr | Workshop
Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück - vor 70 Jahren
Mit Vorträgen von Katja Seybold (»Von der Lichtenburg nach Ravensbrück«) und Dr. Bernhard Strebel (»Die Gründung des Konzentrationslagers Ravensbrück«) und anschließender Diskussion
Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Besucherzentrum
Mittwoch-Sonntag, 29. April – 3. Mai 2009 | Kooperationsseminar
»PABO-Studenten-Reise 2009«
Ein Kooperationsseminar für niederländische Lehramtsstudierende.
Veranstaltet in Kooperation mit dem Herinneringscentrum Kamp Westerbork und dem Comité Vrouwenconcentratiekamp Ravensbrück
Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück
Montag-Dienstag, 27./28. April 2009 | Jugendbegegnung
Begegnungstage der Landtagspräsidenten aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern
Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück
Sonntag, 19. April 2009, 8.30 Uhr | Jahrestag der Befreiung
Gottesdienst in deutscher
und polnischer Sprache
Pfarrer Michael Ritschel,
Kath. Pfarramt St. Hedwig, Fürstenberg und Nikolaj
Skłodowski (Gdansk)
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück, ehemaliger Zellenbau
Sonntag, 19. April 2009, 9
Uhr | Gedenkveranstaltung
Gedenken
am Sowjetischen Ehrenmal
Ort: Sowjetisches Ehrenmal,
Fürstenberg / Havel
Veranstalterin:
Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e.V.
Sonntag, 19. April 2009, 10
Uhr | Gedenkveranstaltung
64. Jahrestag der Befreiung
Begrüßungen
Dr. Insa Eschebach,
Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Ludmilla Woloschina, Vizepräsidentin
des Internationalen Ravensbrück-Komitees
Robert Philipp, Bürgermeister
der Stadt Fürstenberg/Havel
Es sprechen:
Prof. Dr. Johanna Wanka,
Vorsitzende des Stiftungsrats der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten,
Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Cécile
Wajsbrot, Autorin Paris, Berlin
Lagergebet:
Pfarrer Nikolaj Skłodowski, Gdansk
Kaddisch:
Kantorin Mimi Sheffer und
Kantor Isaac Sheffer
Musik:
Friedemann Graef, Berlin |
Ars Choralis, USA
Ort:
Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Sonntag, 19. April2009, 13
Uhr | Filmpräsentation
Die Ravensbrücker
Generationenforen – »Die Gegenwart der Erinnerung«
Präsentation der Filme der
vergangenen Generationenforen und anschließender Vorbereitungs-Workshop für
das 5. Generationenforum »Die Zukunft der Erinnerung«
in Zusammenarbeit mit der
Dr. Hildegard Hansche Stiftung
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück
Sonntag, 19. April 2009, 14
Uhr | Gedenkveranstaltung
»Gedenkfeier auf dem Gelände
des ehemaligen Jugendkonzentrationslagers für Mädchen und junge Frauen und späteren
Vernichtungslagers Uckermark«
Enthüllung des
Gedenksteins und Auftritt des Chors Ars Choralis aus New York
Grußworte: Überlebende; Dr. Insa Eschebach, Leiterin
der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Annemarie Müller,
Vorsitzende der Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e.V.
Anschließend Rundgänge in
verschiedenen Sprachen
Ort: Gelände des
ehemaligen sog. »Jugendschutzlagers«
Veranstalterin: Initiative
für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V. / Netzwerk.
Sonntag, 19. April 2009, 15
Uhr | Führung
Geführter Rundgang über
das Uckermark-Gelände (in englischer/deutscher Sprache, nach Bedarf mit Übersetzung)
Ab 13 bis 17 Uhr gibt es einen Kleinbusshuttle vom Haus der Lagergemeinschaft
aus.
Veranstalterin: Initiative
für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V. / Netzwerk.
Samstag, 18. April 2009,
14-18 Uhr | Jahrestag der Befreiung
Lesungen
und Workshops
14 Uhr: Nikolaj Skłodowski, Gdansk, geboren im KZ-Ravensbrück,
spricht über die polnischen Häftlinge im Frauenkonzentrationslager
15.30 Uhr: Sr.
Maria-Theresia, Karmel Regina Martyrum Berlin, liest Erinnerungen polnischer Häftlinge
16.30 Uhr: Kathrin Mess, Saarburg, liest aus dem Tagebuch des
luxemburgischen Ravensbrück-Häftlings Yvonne Useldinger
17.30
Uhr: Studienkreis Deutscher Widerstand 1933 – 1945, Frankfurt/Main, »Frankfurt
am Main – Frauen-KZ Ravensbrück, Lebensspuren verfolgter Frauen«. Eine
szenische Lesung
Samstag, 18. April 2009, 19.30 Uhr | Jahrestag der
Befreiung
Konzert
Ars Choralis (Woodstock, USA) singt Friedens- und
Widerstandslieder
Veranstalterin: Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis
e.V.
Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Information: info@ravensbrueck.de,
Tel.: (033093) 608-13
Freitag, 17. April 2009, 14
Uhr | Jahrestag der Befreiung
Übergabe der
Informationsstele am Bahnhof Fürstenberg / Havel
Cordula
Hundertmark, stellv. Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Dr.
Susanne Kill, Deutsche Bahn AG/Konzerngeschichte/Historische Sammlung (KDP)
Ort: Bahnhof Fürstenberg /
Havel
Freitag, 17. April 2009, 15
Uhr | Jahrestag der Befreiung
Vorstellung des
Besucherleitsystems der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Dr. Matthias Heyl, Leiter
der Pädagogische Dienste der Gedenkstätte
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück, Besucherzentrum
Freitag, 17. April 2009,
17.30 Uhr | Jahrestag der Befreiung
»Was bleibt«
Filmvorstellung und
Diskussion mit der Filmemacherin Gesa Knolle und Werner Hunger,
Lagergemeinschaft Ravensbrück / Freundeskreis e.V.
Moderation: Dr. Matthias
Heyl
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück, Besucherzentrum
Samstag-Sonntag, 4.-5.
April 2009 | Workshop
Ravensbrücker Kolloquium |
»Kontrapunkte der Erinnerung.
Täter/innen und deren Repräsentation
an Orten des öffentlichen Gedenkens«
Das Kolloquium richtet sich
an Nachwuchswissenschaftler/innen verschiedenster Disziplinen.
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück
Freitag, 27. März 2009, 19
Uhr | Gedenkgottesdienst
Gedenkgottesdienst für die
Ordensschwester Elisabeth Rivet
Veranstalter: Katholische
Kirchgemeinde Fürstenberg
Ort: ehemaliger Zellenbau
13.-14. März 2009 |
Workshop | Ravensbrück außer Haus
Ravensbrück-Bilder.
Dokumentation und Rezeption
22. Arbeitstreffen des
Arbeitskreises »Forschung über das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück
unter Einbeziehung der Kategorie Geschlecht«
Für diesen Workshop ist
eine Anmeldung unter volontariat@ravensbrueck.de erforderlich!
Ort: Martin-Niemöller-Haus,
Pacelliallee 61, 14195 Berlin-Dahlem
Dienstag-Sonntag, 24.
Februar – 8. März 2009 | Ausstellungs-Relaunch
Vorstellung der
Wanderausstellung »Lagerbordelle. Sex-Zwangsarbeit in NS-Konzentrationslagern.«
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück, Besucherzentrum
Dienstag-Donnerstag,
27.-29. Januar 2009 | Internationale Tagung | Ravensbrück außer Haus
»Täterforschung im
globalen Kontext« / »Perpetrator Research in a Global Context«
Auf der Tagung
Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem Holocaust Research
Centre at Royal Holloway, University of London sowie dem
Kulturwissenschaftlichen Institut Essen werden in einem Workshop auch die
Erfahrungen in der pädagogischen Arbeit mit der Ausstellung im »Im Gefolge der
SS - Aufseherinnen im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück« dargestellt.
Eine Arbeitsgruppe reflektiert die Erfahrungen aus der Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück unter Leitung des Leiters der Pädagogischen Dienste, Dr. Matthias
Heyl
Ort: Berlin, dbb-Forum
Berlin, Friedrichstraße 169/170, 10117 Berlin
Dienstag, 27. Januar 2009 |
10 Uhr | Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
»Was bleibt« (D 2008, 58
Min).
Filmvorführung zum
Gedenktag mit den Filmemacherinnen Gesa Knolle und Birthe Templin
Der Film »Was bleibt«
spiegelt fast siebzig Jahre deutscher Geschichte wider und stellt zwei Familien
vor, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Er ist der erste Dokumentarfilm,
der die familieninterne Auseinandersetzung mit dem Holocaust sowohl auf der
Seite der Opfer als auch der Täter beleuchtet. Die jüdische Überlebende Erna
de Vries folgte als 17-Jährige ihrer Mutter nach Auschwitz, um sie zu beschützen
und verspricht ihr, von dem Grauen der Lager zu berichten. Dietlinde hingegen
entdeckt erst in den 1980er Jahren, dass ihre Mutter KZ-Aufseherin war. Bis
heute versucht sie herauszufinden, was für ein Mensch ihre Mutter gewesen ist.
Durch die Offenheit der Protagonistinnen und die geschickte Montage entsteht ein
Dialog innerhalb der und zwischen den Familien. »Was bleibt« feierte seine
Premiere 2008 auf dem Internationalen Frauenfilmfestival in Köln und lief
danach mit großem Erfolg auf dem Internationalen Filmfest in Emden. Zudem wurde
er in die Archive des US Holocaust Memorial Museum in Washington, der Gedenkstätte
Yad Vashem in Jerusalem, der Wiener Library in London und der Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück aufgenommen, wo auch Teile des Film gedreht wurden.
Im Anschluss an Filmvorführung
und Diskussion luden wir die Teilnehmenden zum Gedenken ein.
Eine Veranstaltung der
Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück und der Dr. Hildegard Hansche Stiftung
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück | Besucherzentrum
Freitag/Samstag, 23./24.
Januar 2009 | Tagung | Ravensbrück außer Haus
Die Veränderung der
Existenzbedingungen in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern 1934 bis
1945
Eine Veranstaltung der TU
Berlin – Zentrum für Antisemitismusforschung, Projekt »Das KZ Sachsenhausen
1936–-1945 – Zentrallager des KZ-Systems«, in Zusammenarbeit mit der
Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten. Eine Arbeitsgruppe reflektiert
die Erfahrungen aus der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück unter Leitung des
Leiters der Pädagogischen Dienste, Dr. Matthias Heyl.
Ort: Gedenkstätte und
Museum Sachsenhausen
Mittwoch, 17. Dezember 2008
| 18 Uhr | Benefizveranstaltung | Ravensbrück außer Haus
Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück in Berlin | Bilder, Lesung und Musik
mit freundlicher Unterstützung
der Rosa Luxemburg Stiftung und des Metropol-Verlags, Berlin
Ort: Rosa Luxemburg
Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin, (030) 44310-0
Donnerstag-Samstag, 11.-13.
Dezember 2008 | Lehrerfortbildung | externe Veranstaltung
Regionalgeschichte des 20.
Jahrhunderts im Unterricht - Spurensuche und Quellen
Eine Veranstaltung der
Politische Memoriale M-V e.V., der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Stadt
Neubrandenburg unter Beteiligung der Pädagogischen Dienste der Mahn- und
Gedenkstätte Ravensbrück
Ort am 12. Dezember 2008:
Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte
Ravensbrück
Freitag, 5. Dezember 2008 |
10-16 Uhr | Workshop
Aktive Medienarbeit in der
Gedenkstätte
Eine Veranstaltung der
Internationalen Jugendbegegnungsstätte | Jugendherberge Ravensbrück, der Mahn-
und Gedenkstätte Ravensbrück und des Landesjugendamts Brandenburg für
MultiplikatorInnen
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück
Mittwoch, 3. Dezember 2008
| 18 Uhr | Buchpräsentation | Ravensbrück außer Haus
»Grawitz, Genzken,
Gebhardt. Drei Karrieren im Sanitätsdienst der SS«
Die Autorin Dr. Judith Hahn
stellt ihre im Verlag Klemm & Oelschläger (Münster 2008) erschienene
Studie zu den Karrieren der drei mächtigsten SS-Ärzte im »Dritten Reich« vor
und wird im Anschluss Fragen zur Studie beantworten. Die Veranstaltung findet in
Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Lychen und dem Förderverein
Helenenkapelle Hohenlychen e.V. statt.
Ort: Rathaus Lychen, Am
Markt, 17279 Lychen
Samstag, 22. November 2008
| 11 Uhr | Workshop
Uckermark-Forum 2008: Zur
Geschichte des Umgangs mit dem Areal
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück | Besucherzentrum
Freitag, 14. November 2008
| 10-18 Uhr | Fachsymposium | externe Veranstaltung
Nationalsozialismus und
Holocaust - ein Thema für Kinder?
In den letzten Jahren
scheint der Holocaust immer mehr ein Thema für Kinder zu werden. Museen und
Gedenkstätten werden zunehmend nach Programmen zur »Holocaust Education« im
Grundschulalter gefragt. Welche Erfahrungen, Bedürfnisse und Wünsche
existieren auf Seiten der Schulen? Ist der Holocaust in Bilderbüchern oder
Comics darstellbar? Welche Methoden können Kindern zugemutet werden, ohne die
Komplexität des Holocaust zu verharmlosen und zu relativieren? Das
Fachsymposium spürt in Vorträgen und in Fachforen den Fragen nach dem »Wann«,
»Wie« und »Warum« nach und diskutiert mit Vertretern aus Theorie und Praxis.
Die Pädagogischen Dienste
der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück beteiligen sich an der Veranstaltung
der Stiftung Jüdisches Museum Berlin, des Jugend Museums Berlin/Schöneberg,
des Anne Frank Zentrums Berlin, des Museums Blindenwerkstatt Otto Weidt und von
Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland
Ort: Rathaus Schöneberg,
Jugend Museum Schöneberg
Donnerstag, 13. November
2008, 19 Uhr | Zeitzeugengespräch | externe Veranstaltung
Helena Bohle-Szacki: Von
Bia?ystok nach Berlin
Eine Holocaust-Überlebende
berichtet
Moderation: Dr. Simone
Erpel
In Kooperation mit der
Stiftung Topographie des Terrors, Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste, der
Evangelischen Kirchengemeinde in der Friedrichstadt und der Freien Universität
Berlin
Ort: Französischer Dom,
Georges-Casalis-Saal (Eingang Charlottenstraße), Gendarmenmarkt, 10117 Berlin
Mittwoch, 12. November 2008
| 12-16 Uhr | Workshop | externe Veranstaltung
Gesprächsrunde über
Probleme der Bildungsarbeit
zur jüdischen Geschichte
und Gegenwart
mit Prof. Dr. Ido Abram
(Amsterdam) und Dr. Matthias Heyl
Eine
Kooperationsveranstaltung im ENGELschen Hof / Jugendbildungsstätte Alte
Synagoge Röbel. Gemeinsam mit dem Leiter der Pädagogischen Dienste der Mahn-
und Gedenkstätte Ravensbrück, Dr. Matthias Heyl, wird der
Erziehungswissenschaftler Prof. Ido Abram am 12. November 2008 die
Jugendbildungsstätte Alte Synagoge Röbel besuchen, sich mit ihrer Arbeit
vertraut machen und in einer anschließenden Runde sich den Fragen zum Thema
Holocaust in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit stellen. Prof.
Dr. em. Ido Abram wurde 1940 in Jakarta/Indonesien geboren. Während des Zweiten
Weltkrieges war er in japanischen Lagern interniert. Nach der Befreiung zog
seine Familie in die Niederlande, wo er zur Schule ging und die Universität
besuchte. Er hatte lange Zeit einen Lehrstuhl für Erziehungswissenschaften in
den Niederlanden inne und wurde 1990 auf die erste Professur für Holocaust
Education berufen.
Prof. Ido Abram veröffentlichte
zahlreiche Bücher und Aufsätze zu den Themen jüdische Kultur und Identität,
zur multikulturellen Erziehung und »Erziehung nach Auschwitz«. In Deutschland
wurde er bekannt durch die praxisorientierte Veröffentlichung »Thema
Holocaust. Ein Buch für die Schule«, Reinbek bei Hamburg 1996, das er
gemeinsam mit Matthias Heyl schrieb.
12.00 bis 13.00 Uhr Führung
durch den Engelschen Hof (Ausstellung zur jüdischen Geschichte, ehemalige
Synagoge und Jugendbildungsstätte), danach: 13.30 Uhr Diskussionsrunde mit
Prof. em. Ido Abram und Dr. Matthias Heyl (Moderation Dr. Robert Kreibig)
Ort: ENGELscherHOF, Kleine
Stavenstr. 9-11, 17207 Röbel/ Müritz, Tel.: (039931) 53 944
Dienstag, 11. November 2008
| 9-16 Uhr | Workshop / Lehrerfortbildung
»Ravensbrück und der
Holocaust« oder
»Wie kann ich Schüler/innen
motivieren, lokal-geschichtlich zum jüdischen
Leben und zur Verfolgung
der Juden im Nationalsozialismus zu
recherchieren?«
mit Prof. Dr. Ido Abram
(Amsterdam) und Dr. Simone Erpel (Berlin)
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück
Sonntag-Montag, 9.-10.
November 2008 | Gedenken | externe Veranstaltung
Gedenkveranstaltungen aus
Anlass des 70. Jahrestages des Novemberpogroms
Die Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück beteiligte sich an den Gedenkveranstaltungen
zum 70. Jahrestag des
Novemberpogroms in Neustrelitz.
Montag-Freitag, 20.-25.
Oktober 2008
Halina Birenbaum
Eine Woche lang besuchte
die Überlebende und international renommierte Schriftstellerin und Lyrikerin
Halina Birenbaum die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück und traf Jugendliche
in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück.
Mittwoch, 22. Oktober 2008
| 19 Uhr | Lesung und Gespräch
Halina Birenbaum
Eine Veranstaltung mit der
renommierten Schriftstellerin und Lyrikerin Halina Birenbaum
Ort: Brandenburgisches
Forst-Museum Rathenaustraße 16, 16798 Fürstenberg/Havel
Freitag/Samstag, 26./27.
September | der Workshop ist leider ausgefallen
»Helden: verehrt -
verkannt - vergessen«
Schülerworkshop zum
Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten
Eine Veranstaltung des
Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten
Ort: Internationale
Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück | Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Montag, 15. September 2008
– Freitag, 19. September 2008 | Tagung
Europäische
Sommeruniversität Ravensbrück
Die Erinnerung an die Shoah
an Orten ehemaliger Konzentrationslager in West- und Osteuropa.
Geschichte, Repräsentation
und Geschlecht
Die Europäische
Sommer-Universität der Gedenkstätte Ravensbrück war dem Thema der Erinnerung
an die Shoah an Orten ehemaliger Konzentrationslager gewidmet. Diskutiert wurden
Genese, Formen und Narrative der Erinnerung, wobei die Frage nach Funktion und
Bedeutung der Kategorie Geschlecht in den Repräsentationen zentral war.
Schwerpunkte waren die
Historiographie der Shoah und die Erinnerungsgeschichte in West- und Osteuropa.
Untersucht wurden die Repräsentationen des Mordes an den europäischen Juden an
Orten ehemaliger Konzentrationslager, wie beispielsweise Denkmäler,
Ausstellungen oder auch Praktiken des Gedenkens vor Ort. Darüber hinaus ging es
um die Frage nach den konkurrierenden Narrativen: Welche sozialen Gruppen haben
zu welchem Zeitpunkt an Orten nationalsozialistischer Verbrechen ihre Erinnerung
manifestiert? Thema waren nicht nur die Transformationen memorialer Praxis in
Ost- und Westeuropa, sondern auch Fragen der Viktimisierung und Heroisierung in
den Repräsentationen.
An den Vormittagen fanden
einführende Vorträge statt. Diese wurden am Nachmittag in Arbeitsgruppen
vertieft, die parallel durchgeführt wurden. Die Konferenzsprachen waren Deutsch
und Englisch. Einen Bericht von Michael Herrmann, Johanna Kootz, Thomas
Schaarschmidt und Josephine Ulbricht über die Sommer-Universität 2008 finden
Sie hier...
Montag, 15. September 2008
Begrüßung
11.00 Uhr
Dr. Insa Eschebach
(Gedenkstätte Ravensbrück / Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten)
Dr. Johann Komusiewicz
(Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und
Kultur des Landes
Brandenburg)
Thomas Lutz (Stiftung
Topographie des Terrors, Berlin)
Dr. Marianne Zepp
(Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin)
Erinnerung an den Völkermord
11.30 - 13.00 Uhr Vortrag
Moderation
Dr. Matthias Heyl (Gedenkstätte
Ravensbrück)
Prof.
Dr. Frank van Vree (Universiteit van Amsterdam)
The
Memory of Auschwitz in European Historical Culture
14.00 - 16.30 Uhr Vorträge
Moderation
Dr. Marianne Zepp
(Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin)
Cilly Kugelmann (Jüdisches
Museum Berlin)
Displaced Persons:
Geschichte der Erinnerung an die Shoah in Israel und den USA
PD Dr. Susanne Lanwerd
(Universität Basel)
Zur Historiographie der
Shoah in der Frauen- und Geschlechterforschung
17.00 Uhr Führungen in der
Gedenkstätte Ravensbrück
Dienstag, 16. September
2008
Orte und Repräsentationen
10.00 - 13.00 Uhr Vorträge
Moderation
Dr. Insa Eschebach
(Gedenkstätte Ravensbrück)
Prof. Dr. Mechtild Gilzmer
(Technische Universität Berlin)
Die Erinnerung an die Shoah
in Frankreich
Dr. Éva Kovács (Magyar
Tudományos Akadémia, Budapest und Pécsi Tudományegyetem)
Die nicht wahrgenommene
Erfahrung: Die Shoah im sozialen Gedächtnis Ungarns
14.00 - 16.30 Uhr
Arbeitsgruppen
1. Christian Ganzer
(Hamburg)
Opfer- und
Heldendarstellungen in Museen und Gedenkstätten in Belarus
2. Anne Bitterberg (Herinneringscentrum
Kamp Westerbork)
Der Krieg nach 1945. Der
Umgang mit jüdischer Lagergeschichte in den Niederlanden
3. Dr. Insa Eschebach
(Gedenkstätte Ravensbrück)
Vergangenheitspolitik und
Erinnerungsgeschichte: Die jüdischen Häftlinge im Ravensbrück-Gedächtnis
4.
Anna Hájková (University of Toronto und Institut Terezínské iniciativy,
Prag)
The
Holocaust in the Czech Collective Memory between Alienation and
Sentimentalisation
17.30 Uhr Plenum
Mittwoch, 17. September
2008
Orte und Autorisierungen
10.00 - 13.00 Uhr Vorträge
Moderation
Dr. Andrea Genest (Zentrum
für Zeithistorische Forschung, Potsdam)
Prof.
Dr. Sara Horowitz (York University, Toronto)
Belated
Holocaust Memoirs and the Ambiguities of Mothers
Dr.
Ronit Lentin (Trinity College Dublin)
Femina
Sacra: Gender, Grief and Political Violence
14.00 - 16.30 Uhr
Arbeitsgruppen
1. Dr. Helga Amesberger
(Institut für Konfliktforschung, Wien)
Zur Geschichte und Zukunft
von Lagergemeinschaften. Die österreichischen
Lagergemeinschaften
Ravensbrück und Mauthausen als Beispiele
2. Meelis Maripuu (Inimsusevastaste
Kuritegude Uurimise Eesti Sihtasutus, Tallinn)
Das Holocaust-Gedächtnis
in Estland in der postsowjetischen Periode: Das Beispiel der
Lager
Vaivara und Jägala
3.
Paola Bertilotti (Sciences Po, Paris)
Italian
Associations of Concentration Camp Prisoners: Remembrance, Conflicts
among
Victims and Gender Issues
4.
Dr. Zofia Wóycicka (Muzeum Historii ?ydów Polskich, Warschau)
Polnische Diskussionen um
die Prozesse ehemaliger Funktionshäftlinge: Der
Fall Maria Bortnowska,
Blockälteste im Konzentrationslager Ravensbrück
17.30 Uhr Plenum
20.00 Uhr Podium
Das Ravensbrück-Gedächtnis
in den USA, Israel, Großbritannien und Frankreich
Prof.
Dr. Mechtild Gilzmer (Technische Universität Berlin), Sarah Helm (London), Dr.
Rochelle Saidel (Remember the Women Institute, New York), Dr. Susanne Urban (Yad
Vashem, Jerusalem)
Donnerstag, 18. September
2008
Transformationen memorialer
Praxis
10.00 - 13.00 Uhr Vorträge
Moderation
Prof. Dr. Silke Wenk (Carl
von Ossietzky Universität Oldenburg)
Dr.
Jean-Michel Chaumont (Université catholique de Louvain)
The
Aporetic Challenge to Heroize 'Passive' Victims: Aimé Césaire and Elie Wiesel
or
Why
was the Claim to Uniqueness a Need of Moral Reconstruction
Dr. Kathrin
Hoffmann-Curtius (Berlin)
Zwischen Heroisierung und
Viktimisierung. Anmerkungen zur visuellen
Erinnerungskultur nach 1945
14.00 - 16.30 Uhr
Arbeitsgruppen
1. Dr. Marek Kucia (Uniwersytet
Jagiello?ski, Krakau)
The
Representations of Auschwitz in Poland, 1945 to the Present
2. Dr. Claudia Lenz (Senter
for studier av Holocaust og livssynsminoriteter, Oslo)
Sakralisierung und
Banalisierung: Norwegische Schülerreisen zu KZ-Gedenkstätten
3. Thomas Lutz (Stiftung
Topographie des Terrors, Berlin)
Die Darstellung von Häftlingen
in modernen Gedenkstätten-Ausstellungen in Deutschland
4. Dr. Corinna Tomberger
(Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn)
Holocaust-Gedenken – Künstlerische
Interventionen
17.30 Uhr Plenum
Freitag, 19. September 2008
Perspektiven des Gedenkens
10.00 Uhr Resümee
Die Erinnerung an die Shoah
an Orten ehemaliger Konzentrationslager in West- und Osteuropa. Auswertungen und
Perspektiven
Critical Friends
Johanna Kootz (Berlin), PD
Dr. Thomas Schaarschmidt (Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam)
11.45 Uhr Abfahrt nach
Berlin (Shuttle-Bus)
13.45 Uhr Empfang im Jüdischen
Museum Berlin
14.30 - 17.00 Uhr Podium
Trauma, Erinnerung und öffentliche
Gedenkpolitik. Über die Zukunft des Erinnerns
Cilly Kugelmann (Jüdisches
Museum Berlin), Prof. Dr. Micha Brumlik (Johann Wolfgang Goethe-Universität,
Frankfurt a.M.), Jerzy Montag (MdB B90/Die Grünen), Yigal Blumenberg
(Psychoanalytiker, Berlin)
Moderation
Dr. Marianne Zepp
(Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin)
…………………………………………………………………………………………………………………………………………………
Schirmherrin: Prof. Dr.
Johanna Wanka, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes
Brandenburg
Konzeption der
Sommer-Universität 2008: Insa Eschebach, Andrea Genest, Matthias Heyl, Johanna
Kootz, Thomas Lutz, Verena Paetow, Thomas Schaarschmidt, Marianne Zepp
Veranstalter: Mahn- und
Gedenkstätte Ravensbrück / Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten,
Heinrich-Böll-Stiftung, Stiftung Topographie des Terrors, unterstützt durch
das Auswärtige Amt, die Axel Springer Stiftung, die Hans-Böckler-Stiftung, das
Jüdische Museum Berlin, das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur
des Landes Brandenburg und die Siemens AG
Einen Bericht von Michael
Herrmann, Johanna Kootz, Thomas Schaarschmidt und Josephine Ulbricht über die
Sommer-Universität 2008 finden Sie hier...
Zwischen dem 11. Juli und
29. August 2008 fanden insgesamt sechs Workcamps in der Gedenkstätte statt.
Mehr Informationen finden Sie hier...
Samstag - Freitag |
23.-29. August 2008 | Workcamp
Regionales Workcamp der
Helfer-Organisationen
in Kooperation mit dem
Landesjugendring Brandenburg, der Arbeiter-Samariter-Jugend, dem Deutschen
Jugendrotkreuz, der DLRG-Jugend, der Johanniter-Jugend, der Jugendfeuerwehr, der
Malteser-Jugend und der THW-Jugend [ zum Programm als PDF-Datei (3 MB)...
Mittwoch | 27. August 2008
| 19 Uhr
»Das ist so’n
zweischneidiges Schwert hier unser KZ« | Gesprächsrunde und Buchlesung
Lesung und Diskussion mit
der Autorin Dr. Annette Leo, dem Bürgermeister der Stadt Fürstenberg Robert
Philipp und der Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück Dr. Insa
Eschebach.
Annette Leo hat Bürgerinnen
und Bürger von Fürstenberg 1998/99 nach ihren Erinnerungen zum
Konzentrationslager Ravensbrück befragt. Sie erfuhr viele sehr unterschiedliche
Geschichten, die im Jahr 1945 nicht endeten. Ihre Interviewpartnerinnen und
-partner erzählten auch von der Ankunft der Roten Armee, von der sowjetischen
Kaserne auf dem ehemaligen KZ-Gelände, von den jährlichen Gedenkzeremonien und
vom Skandal um den Supermarkt im Jahr 1991.
Eine Veranstaltung der
Stadt Fürstenberg/ Havel, der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Stiftung
Brandenburgische Gedenkstätten und des Fürstenberger Fördervereins - Mahn-
und Gedenkstätte Ravensbrück e.V.
Ort: Brandenburgisches
Forstmuseum Fürstenberg/Havel, Rathenaustraße16, 16798 Fürstenberg
Mittwoch, 6. August 2008
- Sonntag, 17. August 2008 | Workcamp
Internationales
Frauen-Lesben-Transgender-Workcamp
Montag, 4. August 2008
– Sonntag, 17. August 2008 | Workcamp
Internationales
VJF-Workcamp [Vereinigung Junger Freiwilliger]
Samstag, 2. August 2008 |
18:00 Uhr | SeeLesung
»Vernehmungen. Das
Ravensbrücker SS-Personal«
gelesen von der
Schauspielerin Hannah Herzsprung
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück | Seeufer Schwedtsee | zur Einladung...
Samstag,
26. Juli 2008 – Samstag, 9. August 2008 | Workcamp
Internationales
SCI-Workcamp [Service Civil International]
Samstag 19. Juli 2008 | 18
Uhr | SeeLesung
»Kinder im
Frauenkonzentrationslager Ravensbrück«
gelesen von der
Schauspielerin Eva Mattes; Klanginstallation Peter Tucholski (Berlin)
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück | Seeufer Schwedtsee
Freitag, 18. Juli –
Montag, 21. Juli 2008 | Jugendbegegnung
4. Ravensbrücker
Generationenforum
in Zusammenarbeit mit der
Dr. Hildegard Hansche Stiftung und verschiedenen Trägern der außerschulischen
Jugendarbeit
Ort: Internationale
Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück | Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Sonntag, 13. Juli 2008 –
Sonntag, 27. Juli 2008 | Workcamp
Internationales
NIG-Workcamp
Freitag, 11. Juli | 10-16
Uhr | Workshop
Konversion in Gedenkstätten
- Fürstenberg/Havel trifft Terezin
Eine Veranstaltung des
Forums Konversion und Stadtentwicklung (FOKUS) in Zusammenarbeit mit der Mahn-
und Gedenkstätte Ravensbrück, Organisationsbüro: Gesellschaft für Konversion
im Ruppiner Land mbH, Tel.: 03391-822090, Fax: 03391-82209465
Ort: Besucherzentrum |
Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Freitag 11. Juli 2008 -
Sonntag, 13. Juli 2008 | Workcamp
Workcamp der
Kolping-Jugend
Freitag | 27. Juni 2008 |
10-16.30 Uhr | Tagung
5. Berlin-Brandenburgisches
Forum für Zeitgeschichtliche Bildung 2008
der Arbeitsgemeinschaft der
Gedenkstätten in Berlin und Brandenburg, Arbeitskreis I und II
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück | zum
Programm als PDF-Datei...
Freitag, 13. Juni 2008 –
Sonntag, 15. Juni 2008 | Ökumenisches Seminar
»Politische Bildung,
Gedenken und Besucherbegleitung. Kirchliche Arbeit im Umfeld von KZ-Gedenkstätten«
Eine Veranstaltung in
Zusammenarbeit mit der Evangelischen Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte
Dachau sowie der Evang.-Luth. Kirchgemeinde und Kath. Pfarrgemeinde Fürstenberg
Montag - Dienstag |
26.-27. Mai 2008 | Jugendbegegnung
Begegnungstage der
Landtagspräsidenten aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern
Freitag | 23. Mai 2008 | 19
Uhr | Szenische Lesung
»Der Mensch ist ein zähes
Luder«
Die Schauspieler Angela
Bohrmann und Christian Bormann lesen Abschiedsbriefe, Dokumente des Widerstands
1933 – 1945. Ein Programm im Rahmen von »Nacht und Nebel«
Dienstag - Freitag | 29.
April - 2. Mai 2008 | Kooperationsseminar
»PABO-Studenten-Reise 2008«
Ein Kooperationsseminar für
niederländische Lehramtsstudierende.
Veranstaltet in Kooperation
mit dem Herinneringscentrum Kamp Westerbork und dem Comité
Vrouwenconcentratiekamp Ravensbrück
63. Jahrestag der Befreiung
Sonntag | 20. April 2008 |
9 Uhr | Gedenken
Gedenken am Sowjetischen
Ehrenmal
Eine Veranstaltung der
Lagergemeinschaft Ravensbrück / Freundeskreis e.V.
Ort: Bahnhofstraße, Fürstenberg
/ Havel
Sonntag | 20. April 2008 |
10 Uhr | Jahrestag der Befreiung
63. Jahrestag der Befreiung
der Häftlinge des Konzentrationslagers Ravensbrück
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück
Begrüßung:
Dr. Insa Eschebach,
Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Simone Gournay,
Internationales Ravensbrück-Komitee
Robert Philipp, Bürgermeister
der Stadt Fürstenberg / Havel
Es sprechen:
Prof. Dr. Johanna Wanka,
Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Prof. Dr. Henry Friedlander,
Historiker, USA
Musik:
Anne Wiemann
Sonntag | 20. April 2008 |
13 Uhr | Gedenken
Gedenken am Ort des
ehemaligen »Jugendschutzlagers« Uckermark
Eine Veranstaltung der
Lagergemeinschaft Ravensbrück / Freundeskreis e.V.
Sonntag | 20. April 2008 |
14 Uhr | Buchpräsentation
Helmut James von Moltke -
aus den Tagebüchern und Briefen
Der Autor Günter
Brakelmann liest aus seiner Veröffentlichung »Helmut James von Moltke 1907 –
1945«, Verlag C. H. Beck, 2007
Samstag | 19. April 2008 |
14 Uhr | Filmvorstellung & Gespräch
»das hängt einem immer an
- das KZ von nebenan«
Ein Film des Projekts medi@ktiv
des Waidak media e.V.
in der Gedenkstätte
Ravensbrück
Ort: Internationale
Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück, Seminarhaus | mehr Informationen...
Samstag | 19. April 2008 |
15.30 Uhr | Buchpräsentation
»Ich weiß, was ich wert
bin!« - Irma Trksak, ein Leben im Widerstand
Gabriele Schmoll liest aus
dem Buch von Cécile Cordon.
Eine Veranstaltung der Österreichischen
Lagergemeinschaft
Ort: Internationale
Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück, Seminarhaus
Samstag | 19. April 2008 |
17 Uhr | Buchpräsentation
Erinnerung an Gertrud Müller
Renate Weckwerth-Richter
liest aus dem Buch »Die erste Hälfte meines Lebens«
Eine Veranstaltung der
Lagergemeinschaft Ravensbrück / Freundeskreis e.V.
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück | Besucherzentrum
Samstag | 19. April 2008 |
19 Uhr | Podiumsgespräch
»Lebendiges Gedächtnis«
Die Autorinnen Dr. Helga
Amesberger und Kerstin Lercher (Österreich) stellen das im Mandelbau Verlag
erschienene Werk »Lebendiges Gedächtnis. Die Geschichte der Österreichischen
Lagergemeinschaft Ravensbrück« vor. 60 Jahre nach Gründung der Österreichischen
Lagergemeinschaft analysieren die Autorinnen u. a. die nationalen wie
internationalen, politischen und kulturellen Veränderungen im Umgang mit
der Vergangenheit Österreichs und den Verfolgten des NS-Regimes.
Eine Veranstaltung der Österreichischen
Lagergemeinschaft und FreundInnen.
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück | Besucherzentrum
Freitag / Samstag | 4./5. April
2008 | Workshop
»Jugendliche besuchen die
Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück - Neue Wege in die Gedenkstätte«
in Zusammenarbeit mit der
Politischen Memoriale e.V. Mecklenburg-Vorpommern
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück
Freitag | 7. März 2008 |
19 Uhr | Gottesdienst
Gedenkgottesdienst zu Ehren
der Ordensschwester Elisabeth Rivet
Eine Veranstaltung in
Zusammenarbeit mit der Katholischen Kirchgemeinde St. Hedwig Fürstenberg
Ort: Zellenbau
Montag | 3. März 2008
| Workshop
Runder Tisch Gedenkstättenarbeit
Mecklenburg-Vorpommern
in Zusammenarbeit mit der
Politischen Memoriale e.V. Mecklenburg-Vorpommern
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück | | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück
Externe Veranstaltung |
Sonntag | 2. März 2008 | 17-18:30 Uhr| Lesung
Lidia Beccaria Rolfi: Zurückkehren
als Fremde. Von Ravensbrück nach Italien. 1945 - 1948
Lidia Beccaria Rolfi
(1925-1996) verlässt mit einem Todesmarsch am 27. April 1945 das
Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück. Eine Monate dauernde Rückkehr nach
Italien beginnt. Sie erlebt als Displaced Person die wieder gewonnene Freiheit
in den Sammellagern der Alliierten. Sie kehrt aus einer Welt zurück, von der
die italienische Nachkriegsgesellschaft nichts wissen will. Berichtet wird von
den Konflikten und Zumutungen, denen eine unbequeme Zeitzeugin und politisch
selbstbewusste Frau ausgesetzt war, die die Erfahrungen der Deportation und der
Lagerhaft vor dem Vergessen, aber auch vor verfälschenden Umdeutungen bewahren
wollte.
Die gleichnamige
Publikation, aus dem Italienischen übersetzt von Martina Kempter und
herausgegeben von Johanna Kootz, ist 2007 im METROPOL-Verlag, Berlin erschienen.
Die Veranstaltung gestalteten die Herausgeberin Johanna Kootz und Dr. Peter
Plieninger.
Veranstaltungsort: Hotel
Friedenau, Uwe-Johnson-Saal, Fregestr. 68, 12159 Berlin-Schöneberg (S-Bhf.
Friedenau)
Mittwoch | 13. Februar 2008
| 11 Uhr | Generationenbegegnung
Hommage zum 100. Geburtstag
von Olga Benario-Prestes
Eine Gesprächsrunde mit
Anita Prestes (Brasilien) in Zusammenarbeit mit dem Strittmatter-Gymnasium
Gransee und dem Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum Zehdenick
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück | Besucherzentrum
Montag, 28. Januar 2008 |
18 Uhr
»Wir Kinder blieben uns
selbst überlassen...« als Kinder im KZ Ravensbrück«.
Ein Podiumsgespräch mit
Eva Bäckerová und Stella Nikiforowá.
Veranstaltet von der
Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
und der Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten.
Ort: Denkmal für die
ermordeten Juden Europas | Ort der Information, Cora-Berliner-Straße 1, 10117
Berlin
Sonntag | 27. Januar 2008 |
15 Uhr | Ausstellungseröffnung
»Jüdische Frauen im
Konzentrationslager Ravensbrück«
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück
Mittwoch | 12. Dezember
2007| 18 Uhr| Benefizveranstaltung
Rückblicke 2007 –
Bilder,Lesung,Musik
Begrüßung und Rückblicke
2007: Dr. Insa Eschebach, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Kurze Lesung aus folgenden
Neuerscheinungen:
Annette Leo, „Das ist
so’n zweischneidiges Schwert hier unser KZ ...". Der Fürstenberger
Alltag und das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück, Berlin 2007
Silvija Kavcic, Überleben
und Erinnern - Slowenische Häftlinge im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück.
Berlin 2007
Johanna Kootz (Hg.), Lidia
Beccaria Rolfi. Zurückkehren als Fremde. Von Ravensbrück nach Italien:
1945–1948. Berlin 2007
Insa Eschebach (Hg.),
Ravensbrück - Der Zellenbau. Geschichte und Gedenken. Berlin 2007
Empfang
Musik: Saxofon und
Live-Elektronik, Anne Wiemann, Hamburg
Ort: Vertretung des Landes
Brandenburg beim Bund, In den Ministergärten 1, 10117 Berlin
Sonntag | 25. November 2007
| 14 Uhr
»Ein Steg für Ravensbrück«
- Kunstinstallation und Schülerpräsentation zum Schwedtsee
in Zusammenarbeit mit der
Hochschule der Künste Berlin und dem Strittmatter-Gymnasium Gransee.
Eine Veranstaltung im
Rahmen von Kulturland Brandenburg 2007 zum Thema Wasser. Zum Programm [PDF]...
Samstag/Sonntag | 24./25.
November 2007 | Workshop
Uckermark-Forum
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück
Kontakt: info@ravensbrueck.de
| Programm als PDF-Datei hier...
Sonntag | 11. November 2007
| 14 Uhr | Einweihung
Eröffnung des
Besucherinformationszentrums
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück
Dienstag | 23. Oktober
2007| 19 Uhr| Ausstellungseröffnung
Johanna Krause - Zwei Mal
verfolgt. Überleben im Nationalsozialismus und im Kommunismus
Eine Ausstellung zum 100.
Geburtstag der Ravensbrückerin Johanna Krause
Ort: Jüdische Gemeinde I
Hasenberg 1 I 01067 Dresden
In Zusammenarbeit mit der Jüdischen
Gemeinde Dresden und der Hans-Böckler-Stiftung
Dienstag I 16. Oktober 2007
I 20 Uhr I Buchpremiere
„Im Gefolge der SS:
Aufseherinnen des Frauen-KZ Ravensbrück"
Begleitband zur
gleichnamigen Ausstellung in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Einführung: Dr. Simone
Erpel | Herausgeberin
Ort: Martin-Gropius-Bau |
Kino-Saal | Niederkirchnerstaße 7, Berlin-Kreuzberg
In Zusammenarbeit mit der
Stiftung Topographie des Terrors und dem METROPOL Verlag Berlin
3.-7. September 2007 |
Tagung
Europäische
Sommeruniversität Ravensbrück
»Zwangsprostitution und
Krieg im 20. und beginnenden 21.Jahrhundert.«
in Zusammenarbeit mit der
Stiftung Topographie des Terrors, der Heinrich-Böll-Stiftung
und dem Internationalen
Freundeskreis für die Gedenkstätte Ravensbrück e. V.
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück | Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück
2. September 2007 | 14 Uhr
| Ökumenischer Gedenkgottesdienst
in Zusammenarbeit mit der
Arbeitsstelle für Frauen- und Familienarbeit der Ev. Kirche in
Berlin-Brandenburg-schlesische
Oberlausitz sowie der ev.
und kath. Kirchgemeinden Bredereiche und Fürstenberg
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück | ehemaliger Zellenbau
Sonntag | 26. August 2007 |
14 Uhr | Öffentliche Führung
Öffentliche Führung
Sonntag | 19. August 2007 |
14 Uhr | Öffentliche Führung
Öffentliche Führung und
anschließende Vorstellung der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück
- Dr. Matthias Heyl, Leiter der Pädagogischen Dienste und Yvonne Nägel,
Leiterin der Jugendherberge
Freitag | 17. August 2007 |
11 – 18 Uhr
5 Jahre Jugendherberge -
Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück
Ideenbörse, Sommerfest zum
fünfjährigen Bestehen der Internationalen Jugendbegegnungsstätte |
Jugendherberge Ravensbrück
Ort: Internationale
Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück | Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Donnerstag - Montag | 10. -
13. August 2007 | Jugendbegegnung
»3. Ravensbrücker
Generationenforum«
Eine
Kooperationsveranstaltung mit der Dr. Hildegard Hansche Stiftung
Ort: Internationale
Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück | Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Sonntag | 5. August 2007 |
14 Uhr | Öffentliche Führung
Öffentliche Führung und
anschließende Vorstellung der Bibliothek und des Archiv - Cordula Hoffmann,
Leiterin der Wissenschaftlichen Dienste
Sommer 2007 | Workcamps
Internationale Workcamps
Ort: Internationale
Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück | Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Verantwortlich: Heide Schöllhorn,
Pädagogische Dienste
Sonntag | 29. Juli 2007 |
14 Uhr | Öffentliche Führung
Öffentliche Führung
Sonntag | 22. Juli 2007 |
14 Uhr | Öffentliche Führung
Öffentliche Führung und
anschließende Vorstellung des Depots
21. Juli 2007 | 18 Uhr|
SeeLesung Ravensbrück
»Jüdische Häftlinge des
Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück« | Erinnerungen ehemaliger Häftlinge
gelesen von Iris Berben
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück
Sommer 2007 | Workcamps
Internationale Workcamps
Ort: Internationale
Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück | Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
30. Juni 2007 | 18 Uhr|
SeeLesung Ravensbrück
»Das Männerlager Ravensbrück«
| Erinnerungen ehemaliger Häftlinge
gelesen von Peter Sodann
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück
Freitag | 22. Juni 2007 |
17 Uhr | Filmpremiere und Podiumsgespräch
»Die Stadt Fürstenberg
und das KZ«
Ein Film der Waidak Media
e.V. in Zusammenarbeit mit dem Strittmatter-Gymnasium Gransee.
Podiumsgespräch mit der
Filmemacherin Loretta Walz
Ort: Mehrzweckhalle Fürstenberg
Sonntag | 3. Juni 2007 | 14
Uhr | Multi-Media-Veranstaltung
Zum 100. Geburtstag von
Germaine Tillion
Schülerinnen und Schüler
stellen in einer Multi-Media-Veranstaltung Leben und Werk der französischen
Ravensbrückerin Germaine Tillion vor, darunter auch Lieder und Texte aus der
von ihr im Ravensbrücker KZ geschriebenen Operette Le Verfügbar ans Enfers.
Veranstalter: Mahn- und
Gedenkstätte Ravensbrück und Gymnasium Carolinum Neustrelitz
Veranstaltungsorte: Mahn-
und Gedenkstätte Ravensbrück
Montag | 29. April -
2. Mai 2007 | Kooperationsseminar
Seminar für niederländische
PABO-Studierende in Zusammenarbeit mit dem Herinneringscentrum Kamp Westerbork
Ort: Internationale
Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück | Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Montag | 23.-24.
April 2007 | Jugendbegegnung
Besuch der Landtagspräsidenten
aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern
Ort: Internationale
Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück | Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Sonntag | 22. April |
Jahrestag der Befreiung
9 Uhr Gedenken am
Sowjetischen Ehrenmal
Eine Veranstaltung der
Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e.V.
9:30 Uhr Demonstration
gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit
vom sowjetischen Ehrenmal
zur Gedenkstätte
Eine Veranstaltung der
Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e. V. und dem Fürstenberger Förderverein
für die Gedenkstätte
Ravensbrück e. V.
Sonntag 22. April 2007
11 Uhr Zentrale
Gedenkveranstaltung
Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück
Begrüßungen:
Dr. Insa Eschebach
Leiterin der Mahn- und
Gedenkstätte Ravensbrück
Irma Trksak
Vizepräsidentin des
Internationalen Ravensbrück Komitees, Wien
Robert Philipp
Bürgermeister der Stadt Fürstenberg/Havel
Es sprechen:
Prof. Dr. Johanna Wanka
Vorsitzende des
Stiftungsrats der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
und Ministerin für
Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Dagmar Ziegler
Ministerin für Arbeit,
Soziales, Gesundheit und Frauen des Landes Brandenburg
Batsheva Dagan Überlebende,
Autorin, Holon, Israel
Jessica Durlacher Autorin,
Amsterdam
Musik: Eva-Maria Hagen
Hamburg
Ravensbrücker Vater Unser
| Dr. Wanda Poltawská Kraków
Kaddisch | Kantor Isaac
Sheffer Berlin
Kranzniederlegungen
12:15 Uhr Gedenken am Ort
des ehemaligen Männerlagers
Eine Veranstaltung des
Schwulen- und Lesbenverbandes Berlin-Brandenburg
13 Uhr Gedenkveranstaltung
am Ort des ehemaligen »Jugendschutzlagers « Uckermark
Eine Veranstaltung der
Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis e.V.
15 Uhr Hommage an Käthe
Leichter
Gabriela Smoll liest Texte
von und über Käthe Leichter.
Eine Veranstaltung der Österreichischen
Lagergemeinschaft
Ort: Ufer des Schwedtsees
Programm als PDF-Datei
Samstag | 21. April |
Veranstaltungen zum Jahrestag der Befreiung
14 Uhr »Tastbare Modelle
«
Eine Präsentation des
Neuen Friedländer Gymnasiums in Kooperation mit der Stiftung Großes
Waisenhaus, Potsdam.
Toninstallation: Peter
Tucholski
Ort: Mahn- und
Gedenkstätte Ravensbrück
15 Uhr »Das Ravensbrücker
Generationenforum - Erfahrungen und Perspektiven«
Filmvorführung: »Ich hab
immer gedacht, ich muss hier wieder rauskommen...« (Generationenforum 2006)
Einleitung: Dr. Matthias
Heyl , pädagogischer Leiter der Internationalen Jugendbegegnungsstätte
Ravensbrück
Ort: Seminarhaus |
Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück | Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück
19:30 Uhr Ökumenische
Andacht
Evangelische und
katholische Kirchengemeinde St. Hedwig Fürstenberg und der Gemeinde Himmelpfort
und Bredereiche
Ort: Zellenbau | Mahn- und
Gedenkstätte Ravensbrück
19:30 Uhr Konzert der
Gruppe »Argus«
Ort: Ausstellung „Sprache
des Gedenkens“ | Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Sonntag | 15. April 2007 |
10 Uhr | Gedenkveranstaltung
Gedenkveranstaltung der
Amicale de Ravensbrück
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück
Freitag | 23. März 2007 |
19 Uhr | Gottesdienst
Gottesdienst zu Ehren von
Elisabeth Rivet
Kooperationsveranstaltung
mit der Katholischen Kirchgemeinde Fürstenberg
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück | Zellenbau
29. Februar bis 31. August
2007
Lila Winkel in Ravensbrück
Die Sonderausstellung, die
vom Geschichtsarchiv und Informationsbüro der Zeugen Jehovas Selters/Ts.
konzipiert und gestaltet wurde, ist eine in sich geschlossene
chronologisch-thematische Darstellung der Geschichte der NS-Verfolgtengruppe der
Zeugen Jehovas . Die Ausstellung stellt das Schicksal der rund 1.100 Frauen und
Männer, die als Angehörige der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas
zwischen 1939 und 1945 im KZ Ravensbrück inhaftiert waren, vor.
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück | ehemaliger Zellenbau [mehr]
Mittwoch | 28. Februar 2007
| 17 Uhr | Ausstellungseröffnung
»Lila Winkel in Ravensbrück«
Eine Ausstellung des
Geschichtsarchivs und Informationsbüros der Zeugen Jehovas, Selters/Ts.
»,Gemeinschaftsgeist und
Glaubensstärke.’
Die Bibelforscher-Häftlinge
in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern«
Vortrag von Dr. Detlef
Garbe (Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme).
Anschließend berichtet die
Überlebende Magdalena Reuter über die Zeit ihrer Inhaftierung im
Frauenkonzentrationslager Ravensbrück.
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück | Zellenbau (bis 31. August 2007)
Ausstellungsteam:
Geschichtsarchiv und Informationsbüro der Zeugen Jehovas, Selters
Mittwoch - Montag | 24.-29.
Januar 2007 | Jugendbegegnung
Jugendbegegnung des
Deutschen Bundestags
Ort: Internationale
Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück | Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Montag | 29. Januar 2007
(auf Einladung)
Veranstaltung anlässlich
des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus
Schülerinnen und Schüler
des Gymnasium Carolinum Neustrelitz stellen ihre Arbeiten aus dem Projektkurs
Geschichte 2005/06 zum Thema »Italienische Häftlinge im Frauen- KZ Ravensbrück«
in Texten, Gedichten und Liedern vor.
Ort: Italienische
Botschaft, Berlin.
Sonntag | 14. Januar 2007 |
14 Uhr | Ausstellungseröffnung
»Sex-Zwangsarbeit in
NS-Konzentrationslagern«
Eine Werkstattausstellung
der Gedenkstätte Ravensbrück in Kooperation mit „Die Aussteller“, Wien und
dem Institut für Kunst im Kontext, UdK Berlin | Ausstellungsdauer: 15. Januar
bis 30. September 2007
Häftlingsbordelle sind ein
in der Geschichte der Konzentrationslager bislang wenig beachtetes Phänomen.
Die weiblichen Häftlinge, die Sex-Zwangsarbeit leisten mussten, schwiegen nach
1945 ebenso über ihre Erfahrungen wie die Bordellnutzer – männliche, vor
allem deutsche Häftlinge, denen die SS den Bordellbesuch im Rahmen eines Prämiensystems
ermöglichte. In den Jahren 1942-1945 mussten Frauen in insgesamt zehn
Konzentrationslagern Sex-Zwangsarbeit leisten; die Mehrzahl von ihnen wurde im
Frauen-KZ Ravensbrück rekrutiert.
Freitag | 8. Dezember 2006,
18 Uhr | Benefizveranstaltung
»Ravensbrück - Berlin« |
Bilder, Lesung und Musik
Moderation: Dr. Constanze
Jaiser
Dr. Insa Eschebach: Begrüßung
| Dr. Constanze Jaiser: Überblick Veranstaltungen 2006 | Dr. Sabine Kittel:
Buchvorstellung „Places for the Displaced“ – Biographische Bewältigungsmuster
von weiblichen Jüdischen Konzentrationslager-Überlebenden in den USA | Sophie
Engel-Bansac: Musikstück | Dr. Simone Erpel: Ankündigung Begleitband zur
Ausstellung „Im Gefolge der SS: Aufseherinnen des Frauen-KZ Ravensbrück“ |
Inga Dietrich, Joanne Gläsel und Sabine Werner: Auszüge aus der szenischen
Lesung „Die Frau an seiner Seite – zur Rolle der SS-Frauen“ | Sophie
Engel-Bansac : Für Viola solo „Entfernung“ – Komposition entstanden im
Rahmen des Projekts Kulturland Brandenburg – Europa 2003 „Musik für
Ravensbrück“ | Dr. Constanze Jaiser: Information zur Spende „Erinnerungsstücke“
Ort: Literaturforum im
Brecht-Haus, Chausseestraße 125, 10115 Berlin |
Freitag | 23. November 2006
| Externe Tagung
Berlin-Brandenburgisches
Forum zur zeitgeschichtlichen Bildung
Internationale Begegnungen
zur Zeitgeschichte
Ort: Gedenkstätte
Deutscher Widerstand, Stauffenbergstraße 13-14, 10785 Berlin |
29.-30. September 2006 |
Tagung
»Das Jugendschutzlager
Uckermark – ein wiederentdeckter Ort. Eine Bestandsaufnahme aktueller
Forschung und Debatten«. Kooperationsveranstaltung mit der Brandenburgischen
Landeszentrale für politische Bildung, Potsdam, und der
Lagergemeinschaft/Freundeskreis e.V. Gefördert durch die Dr.
Hildegard-Hansche-Stiftung und durch den Internationalen Freundeskreis Gedenkstätte
Ravensbrück e.V. Im Zentrum der Tagung steht eine Bestandsaufnahme der
aktuellen historischen Forschung zum „Jugendschutzlager“ Uckermark. Themen
sind die NS-Fürsorgeerziehung und die Funktion der Jugend-Konzentrationslager
im „Dritten Reich“, die Geschichte des Lagers Uckermark und schließlich
seine Funktion als Sterbelager im Frühjahr 1945. Der zweite Tag ist den
Debatten um Gedenkformen am historischen Ort gewidmet. Aktivitäten der letzten
Jahre werden vorgestellt und diskutiert. Die Frage nach aktuellen Zugängen,
Gestaltungsmöglichkeiten und Erwartungen steht dabei im Mittelpunkt.
24. September 2006, 14 Uhr
| Themenführung
»Kinder im
Konzentrationslager« mit Britta Pawelke, Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
17. September 2006, 14 Uhr
| Gottesdienst
Ökumenischer Gottesdienst
Ort: Textilfabrik
15.–16. September 2006 |
Tagung
»Das
Frauenkonzentrationslager Ravensbrück. Vergeltung oder Versöhnung. Annäherungen
in feministisch-theologischer Sicht«
Kooperationsveranstaltung
mit der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (Frauen- und
Familienarbeit) und dem Frauenstudien- und -bildungszentrum der EKD, Gelnhausen.
2 September 2006 | Themenführung
»Als asozial verfolgt«
mit Katja Limbächer, Berlin
2.-3.
September 2006 | Seminar
»Stateless«
| History-HipHop-Event | mehr Informationen hier...
21.
August - 3. September 2006 | Workcamps
Internationales
Frauen/Lesben/Transgender-Baucamp
21.–25. August 2006 |
Tagung
»Europäische Gedächtniskulturen«
- 2. Ravensbrücker Sommer-Universität
Kooperationsveranstaltung
mit dem Internationalen Freundeskreis Gedenkstätte Ravensbrück, der Heinrich-Böll-Stiftung
e.V. und der Stiftung Topografie des Terrors
Sonntag, 20. August, 14 Uhr
| Ausstellungseröffnung
Ravensbrück. Der Zellenbau
15.-18. August 2006 |
interner Workshop
»KZ-Überlebende in
Schweden nach 1945«
Kooperationsveranstaltung
mit der Universität Växjo, Schweden, und dem Nordeuropa-Institut der HUB
12.
- 26. August 2006 | Workcamp
Internationales
SCI-Workcamp [Service Civil International]
7.
- 19. August 2006 | Workcamp
Internationales
VJF-Workcamp [Vereinigung Junger Freiwilliger]
Samstag, 29. Juli 2006, 18
Uhr | Lesung am Schwedtsee
Befreiung des Frauen-KZ
Ravensbrück
gelesen von Anja Franke
24. Juli - 7. August 2006 |
Workcamp
Internationales
ASF-Workcamp (Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste)
23. Juli - 5. August 2006 |
Workcamp
Internationales
NIG-Workcamp [Norddeutsche Jugend in Internationalen Gemeinschaftsdiensten]
Samstag, 1. Juli 2006, 18
Uhr | Lesung am Schwedtsee
Ravensbrück – Alltag im
Lager. Erinnerungen ehemaliger Häftlinge
gelesen von Eva Maria Hagen
Sonntag, 25. Juni 2006,14
Uhr | Themenführung
»Frauen aus den besetzten
sowjetischen Gebieten im KZ«
Dr. Ramona Saavedra-Santis,
Historikerin, Berlin
Samstag, 24. Juni, 2006 18
Uhr | Lesung am Schwedtsee
Ravensbrück – Ankunft im
Lager. Erinnerungen ehemaliger Häftlinge
gelesen von Anna Thalbach
Sonntag, 4. Juni 2006, 14
Uhr | Themenführung
»Christliche Frauen im
Konzentrationslager Ravensbrück«
Sigrid Abenhausen, M.A.,
Berlin
29. April bis 2. Mai 2006 |
Seminar
Seminar für niederländische
Lehrerinnen und Lehrer
Kooperationsveranstaltung
mit der Gedenkstätte Westerbork, Niederlande
Sonntag, 30. April 2006, 14
Uhr | Themenführung
»Zwangsarbeiterinnen im
Industriehof«
Barbara Danckwortt,
Historikerin/Berlin
Sonntag, 23. April 2006, 10
Uhr | Zentrale Gedenkveranstaltung
61. Jahrestag der Befreiung
des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück
Samstag, 22. April, ab 11
Uhr | Veranstaltungen im Rahmen des 61. Jahrestags der Befreiung
Tastbare Modelle, Projekt
Neustart Johannisstift Berlin
Ausstellungseröffnung,
Ursula Kelm, Berlin
Filmpräsentation, Melanie
Spitta und Katrin Seybold
8.-12.4.2006 |
Jugendbegegnung
»Ravensbrücker
Generationenforum«
Eine
Kooperationsveranstaltung mit der Dr. Hildegard Hansche Stiftung
[Impressionen des »Ravensbrücker
Generationenforums 2005« finden Sie hier als PDF-Datei]
Sonntag, 2. April 2006,14
Uhr | Themenführung
Kinder im
Konzentrationslager
mit Britta Pawelke,
Mitarbeiterin der Museologischen Dienste der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
| Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Freitag, 31. März 2006, 19
Uhr | Gottesdienst
Zu Ehren von Elisabeth
Rivet
Kooperationsveranstaltung
mit der Katholischen Kirchgemeinde Fürstenberg
27.-28.3.2006 |
Jugendbegegnung
Besuch der Landtagspräsidenten
Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns
Schülerinnen und Schüler
aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern besuchen die Mahn- und Gedenkstätten
mit dem Brandenburgischen Landtagspräsidenten, Herrn Gunter Fritsch, und der
Landtagspräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns, Sylvia Bretschneider
8.-10.3.2006 | Seminar
»Gegen die Wand« - Ein
Workshop zum pädagogischen Scheitern zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Eine
Kooperationsveranstaltungmit der RAA Brandenburg
Ort: Internationale
Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück
4.3.2006, 11-16 Uhr | 8.
Ravensbrücker Jugendforum
Vorbereitung des »Ravensbrücker
Generationenforums 2006«
Eine
Kooperationsveranstaltung mit der Dr. Hildegard Hansche Stiftung
[Impressionen des »Ravensbrücker
Generationenforums 2005« finden Sie hier als PDF-Datei]
27.1.2006 | Jugendbegegnung
/ Projekttag [Geschlossene Veranstaltung]
Jugendliche treffen die
Ravensbrück-Überlebenden Ilse Heinrich und Charlotte Kroll
27.1.2006, 13 - 14.30 Uhr |
Öffentliche Filmpräsentation
»Die Frauen von Ravensbrück«
von Loretta Walz (D 2005, 90 Minuten)
Ort: Internationale
Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück, Seminarraum 1, EG
27.1.2006, 15 Uhr |
Gedenkveranstaltung
Gedenken aus Anlass des
Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück
26.1.2006 | Jugendbegegnung
/ Projekttag [Geschlossene Veranstaltung]
Jugendliche treffen die
Ravensbrück-Überlebenden Emmy Arbel, Edith Müller und Menachem Kallus
26.1.2006, 11.30 - 19 Uhr |
externe Veranstaltung unter Beteiligung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Denkt@g 2006 - Gedenktag für
die Opfer des Nationalsozialismus
Ort: Akademie der
Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstraße 35, 10785 Berlin
22.-27.1.2006 |
Jugendbegegnung [Geschlossene Veranstaltung]
Jugendbegegnung des
Deutschen Bundestages zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
Die Jugendbegegnung fand
vom 22. bis 25. Januar in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück
statt.
Ein ausführlicherer
Bericht findet sich auf der Website von www.mitmischen.de.
6.12.2005 | Buchpräsentation
»Das
Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück | Neue Forschungen und autobiografische
Zeugnisse |
Vorträge, Lesung und Musik«
Ort: Vertretung des Landes
Brandenburg beim Bund | In den Ministergärten 1 | 10117 Berlin
24.10.2005 |
Berlin-Brandenburgisches Forum zur zeitgeschichtlichen Bildung
[extern unter Beteiligung
der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück]
Ort: Gedenkstätte und
Museum Sachsenhausen |
8.10.2005 | Ausstellungseröffnung
Übergabe tastbarer Modelle
für Blinde und Sehbehinderte
Die Modelle wurden auf
Initiative des Fürstenberger Fördervereins - Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück e.V. von Schülerinnen
und Schülern der Gesamtschule Fürstenberg und des Gymnasiums Gransee mit
Unterstützung Blinder erstellt. Hier erscheint demnächst ein genaueres
Programm.
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück
03.9.2005 | 7. Ravensbrücker
Jugendforum
Nachlese zum
Generationenforum 2005
Veranstalter:
Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück und Dr. Hildegard Hansche
Stiftung
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück
28.8.2005 | Gottesdienst
Ökumenischer Gottesdienst
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück
27.8.2005 | Seminar
13. deutsch-tschechische
MultiplikatorInnen-Fortbildung 2005 im Land Brandenburg
»voneinander lernen -
miteinander arbeiten - gemeinsam die Zukunft gestalten«
[extern unter Beteiligung
der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück]
Diese mehrtägige
MultiplikatorInnen-Veranstaltung, die am 27. August nach Ravensbrück kommt, ist
leider nicht öffentlich.
Veranstalter: RAA
Brandenburg
Ort: Internationale
Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück
26.8.2005 | Tagung
Bildungsbausteine gegen
Antisemitismus | Tagung: »Erfahrungen - Ergebnisse - Perspektiven«
[extern unter Beteiligung
der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück]
Ort: Werkstatt der
Kulturen, Berlin
21.-28.8.2005 | Tagung
Internationale
Sommeruniversität
Gedenkstätten an Orten
nationalsozialistischer Verbrechen. Authentizität, Funktion, Selbstverständnis
Veranstalter:
Internationaler Freundeskreis Ravensbrück e.V.
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück
Sommer 2004
Internationale Workcamps
7.8.-21.8.2005 |
FrauenLesbenTransgenderWorkcamp
1.8.-13.8.2005 |
VJF-Workcamp
24.7.-0708.2005 |
SCI-Workcamp
16.7.-30.7.2005 |
ASF-Workcamp
11.7.-24.7.2005 |
NIG-Workcamp
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück
17.6.2005 - 18.6.2005 |
Tagung [extern unter Beteiligung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück]
19. Archivpädagogenkonferenz
»Archive, Museen und Gedenkstätten als Lernorte: Die Perspektive der Nutzer«
Veranstalter: Arbeitskreis
Archivpädagogik und Historische Bildungsarbeit im Verband deutscher
Archivarinnen und Archivare
Ort: Jüdisches Museum
Berlin
14. und 15.6.2005 |
Filmvorführung
LERNORT-KINO -
2.Schul-Film-Woche in Brandenburg vom 13. bis 17. Juni 2005
Vorstellungen: Die Frauen
von Ravensbrück
D 2005. Regie: Loretta
Walz. Länge: 90 Minuten
»Die Frauen von Ravensbrück«
ist der erste umfassende Dokumentarfilm über das größte
Frauen-Konzentrationslager der NS-Geschichte. Über 120.000 Frauen haben das größte
Frauen-KZ des nationalsozialistischen Deutschland erlitten. Tausende sind
gestorben, die meisten der Überlebenden haben nie öffentlich darüber
gesprochen. Seit 25 Jahren beschäftigt sich die Berliner Regisseurin und
Autorin Loretta Walz mit den Lebensgeschichten von Überlebenden und hat in
dieser Zeit 200 Ravensbrückerinnen in West- und Osteuropa interviewt. Von
Anfang an hat sich Loretta Walz für das »ganze Leben« der Frauen
interessiert: wie sie aufgewachsen wie sie die Haftzeit überleben konnten. In
den Stimmen der Frauen aus 15 west- und osteuropäischen Ländern wir die
Geschichte des Konzentrationslagers, von Widerstand und Verfolgung aus
weiblicher Sicht lebendig. Walz bahnt mit ihrer behutsamen und persönlichen Annäherung
zugleich dem Umgang mit Erinnerung neue Wege. Durch die Montage von 50
Interviews werden Erinnerungen zu verdichteten Themen verwoben. Ein subtiles
Netzwerk von Informationen entsteht, aus dem sich einzelne Schwerpunkte
herauskristallisieren. Erstmals stehen in einem unfassenden Dokumentarfilm zum
Thema Vordergrund: Sterilisationen, Geburten im Konzentrationslager,
medizinische Experimente an jungen Polinnen, und wie Kinder das KZ erlebten.
Parallel zum Film erschien Anfang März im Antje Kunstmann Verlag das 435 Seiten
starke Buch von Loretta Walz mit dem Titel: »’Und dann kommst Du dahin an
einem Sommertag.’ Die Frauen von Ravensbrück«. Eine der beiden
Veranstaltungen findet in Anwesenheit der Regisseurin Loretta Walz statt.
Ort: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück, Kinosaal
30.-31.5.2005 |
Jugendbegegnung
Begegnungstage der
Landtagspräsidenten Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs
in der Internationalen
Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
30.5.2005 | Buchpräsentation
[extern unter Beteiligung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück]
Buchvorstellung: »KZ-Souvenirs.
Erinnerungsobjekte der Alltagskultur im Gedenken an die nationalsozialistischen
Verbrechen.«
Die in der Reihe »Protokolle«
der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung erschienene, von
Prof. Dr. Sigrid Jacobeit und Ulrike Dittrich herausgegebene Broschüre
dokumentiert das 4. Ravensbrücker Kolloquium, das sich mit Gedenk- und
Holocaustsouvenirs auseinander setzte. Die aus ganz Deutschland und aus dem
Ausland angereisten Teilnehmer diskutierten Fragen, die trotz ihrer wachsenden
Bedeutung und ihrer Brisanz von Forschung weitgehend unbeachtet blieben. Es ging
insbesondere darum, ob die immer mehr zu beobachtende Ausrichtung auf
Alltagskultur eine neue, spezifische Form des Gedenkens darstellt oder ob diese
Objekte vorrangig zeitgemäße marktorientierte Verkaufsstrategien bedienen. Sie
diskutierte die Bedeutung von Zeichen und Symbolen und den Platz, den die in
Massen produzierte Verkaufswaren in der aktuellen Erinnerungskultur einnehmen.
Die Publikation kann von der Website der Brandenburgischen Landeszentrale für
politische Bildung hier als PDF-Datei heruntergeladen werden...
Veranstalter:
Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung
Ort: Vertretung des Landes
Brandenburg beim Bund, Berlin, In den Ministergärten 1, Land Berlin
16.-17.4.2005 |
Gedenkveranstaltung
60. Jahrestag der Befreiung
des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück
Veranstalter: Mahn- und
Gedenkstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
13.-15.4.2005 |
Ravensbrücker Generationenforum
mit Überlebenden des
Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück und Jugendlichen
Veranstalter: Dr. Hildegard
Hansche Stiftung in Kooperation mit der Internationalen Jugendbegegnungsstätte
Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
An den drei
Veranstaltungstagen wurde von RadioAktiv Berlin und Outreach live auf dem
Offenen Kanal Berlin (Radio) vom Generationenforum gesendet. Impressionen
finden Sie hier als PDF-Datei...
Ort: Seminargebäude der
Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück
Ort: Seminargebäude der
Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück
27.1.2005 |
Gedenkveranstaltung
60. Jahrestag der Befreiung
des Konzentrationslagers Auschwitz –
Auswirkungen der Befreiung
auf das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück
Ein Projekt des Gedenkens
von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Gransee für Schülerinnen und
Schüler
Veranstalter: Mahn- und
Gedenkstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Ort: Kinosaal der Gedenkstätte
21. - 23.1.2005 |
Kompaktseminar der Universität Rostock, Institut für Schulpädagogik
»Rechtsextremismus bei
Jugendlichen - Handlungsmöglichkeiten für Lehrkräfte«
Ort: Seminargebäude der
Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück
Teilnehmerkreis:
Studierende der Universität Rostock
| Pädagogischer Leiter der
Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische
Gedenkstätten
13.1.2005 | 6. Ravensbrücker
Jugendforum
Vorbereitung des Ravensbrücker
Generationenforums 2005
mit VertreterInnen von Trägern
außerschulischer Jugendarbeit
Veranstalter: Dr. Hildegard
Hansche Stiftung in Kooperation mit der Jugendherberge Ravensbrück |
Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische
Gedenkstätten
16.12.2004 | Ravensbrücker
Forschungsrunde
»lagerszprache - Sprache
und Sprechen im Konzentrationslager am Beispiel des Frauenkonzentrationslagers (FKL)
Ravensbrück«
mit Uta Fröhlich, M.A.
»Der Fall Margot Pietzner
- Musealisierung einer Biografie«
mit Lavern Wolfram, M.A.:
Veranstalter: Mahn- und
Gedenkstätte Ravensbrück
Ort: Seminargebäude der
Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück
Teilnehmerkreis: Alle
Interessierten, Anmeldung erforderlich!
3. - 4.12.2004 | Workshop
Außenlager | Ravensbrück
| Sachsenhausen
Veranstalter: Stiftung
Brandenburgische Gedenkstätten
Ort: Internationale
Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück
Teilnehmerkreis: Alle
Interessierten, Anmeldung erforderlich!
12. - 14.11.2004 | Workshop
»Freundschaften im
Konzentrationslager Ravensbrück«
Der dreitägige Workshop
wird von der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische
Gedenkstätten in Zusammenarbeit mit Dunya Breur (Amsterdam) durchgeführt. Die
Publizisten und Tochter einer Ravensbrückerin hatte die Idee zu diesem
Workshop.Er richtet sich an Überlebende, Wissenschaftler, Theologen, Pädagogen
sowie Studierende und alle anderen Interessierten. Mit dem Thema »Freundschaften«
ist ein Bereich alltäglicher Strategien, die unter den Extrembedingungen des
Lagers lebensrettend sein konnten, angesprochen. Die Entstehung solcher
Freundschaften in der Fremdheit waren oftmals lebenslange Verbindungen. Sie
entstanden unabhängig zwischen Angehörigen unterschiedlicher Nationalitäten,
Berufe, sozialer Herkunft und Generation. Die Verhaftung und Deportation in das
Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück - dieser tiefe Lebenseinschnitt, den
Tausende Frauen nicht überlebt haben -, ist somit gleichsam auch der Beginn
zahlreicher Freundschaften. Der internationale Workshop bietet nun ein
Forum, das Thema unter wissenschaftlichen wie populärwissenschaftlichen
Gesichtspunkten zu diskutieren. Die im Konzentrationslager geschlossenen
Freundschaften werden dabei aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Zur
Sprache kommen beispielsweise Aspekte wie die internationale Solidarität und
die Beziehungen zwischen politischen und nicht politischen Häftlingen.Thematisiert
wird natürlich auch die Bedeutung von Freundschaften als Überlebensstrategie.
Zahlreiche internationale Gäste haben ihre Teilnahme angekündigt. Unter
anderem referiert Professor Jack Morrison aus den USA, Historiker und Autor des
Buches »Ravensbrück - Das Leben in einem Konzentrationslager für Frauen 1939-
1945«. Weitere Gäste sind Frau Dr.Gabriele Knapp aus Deutschland, die über
Musik als künstlerische Form des Widerstandes berichtet, sowie Dr. Irith Knebel
von der Universität Tel Aviv.
Der Workshop beginnt am
Freitag Abend nach einer Begrüßung der Leiterin der Mahn und Gedenkstätte
Ravensbrück, Frau Prof. Dr. Jacobeit, mit dem Film »Present Past«. Diese 1994
gedrehte Dokumentation von Anet van Barneveldi und Annemarie Strijbosch zeigt
das Leben verschiedener Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück. Am Samstag
werden verschiedene Referenten mit einem Kurzvortrag unterschiedliche Aspekte
von Freundschaften im Lager Ravensbrück beleuchten. Der letzte Programmpunkt
des Tages sind im Konzentrationslager Ravensbrück entstandene Gedichte,
vorgetragen von Dr. Constanze Jaiser und musikalisch begleitet durch Jacob David
Pampuch. Am Sonntag werden nochmals andere Perspektiven von Freundschaften im
Konzentrationslager Ravensbrück erörtert. In einer abschließend
Podiumsdiskussion ist Zeit, über noch offene Fragen sowie über die Ergebnisse
des Workshops zu sprechen, und weiterführende Ideen aufzunehmen.
12. - 14.11.2004 | Seminar
»BildungsBausteine gegen
Antisemitismus«
In der
NS-Vernichtungspolitik erreichte der Antisemitismus ein bis heute
unvorstellbares Ausmaß. In Abwehr der Erinnerungen und im Zurückweisen jeder
Verantwortung, entstanden nach 1945 neue Formen des Antisemitismus, die als
sekundärer Antisemitismus bezeichnet werden. In dieser Fortbildung geht es –
an einem historischen Ort der NS-Unterdrückungs- und Verfolgungsmaschinerie –
um Kontinuitäten und Wandel antisemitischer Stereotypen und Ressentiments. Die
Zusammenhänge zwischen historischen und aktuellen Formen des Antisemitismus
sollen verständlich gemacht und gemeinsam überlegt werden, welche
Handlungsanforderungen sich daraus für die Pädagogik stellen. Ort:
Internationale Jugendbildungsstätte Ravensbrück
Ort: Internationale
Jugendbildungsstätte Ravensbrück
ReferentInnen: Tanja Kinzel,
Paul Stefanowske (BildungsBausteine gegen Antisemitismus)
Unkosten: 60 €, inkl.
Unterkunft u. Verpflegung (Ermäßigung möglich)
Anmeldung:
BildungsBausteine gegen Antisemitismus
Tel.: 030 - 69 51 76 00 |
Fax: 030 - 69 51 76 01| eMail: as-bausteine@bildungsteam.de
Diese Veranstaltung ist
eine Kooperation zwischen den »BildungsBausteinen gegen Antisemitismus« und
der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück. BildungsBausteine
gegen Antisemitismus ist ein Projekt des Bildungsteams Berlin-Brandenburg e.V.
in Kooperation mit Tacheles Reden! e.V. und wird gefördert vom Bundesprogramm
entimon.
11.11.2004 | 5. Ravensbrücker
Jugendforum
In der Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück finden seit geraumer Zeit alljährlich in den Sommermonaten
internationale Workcamps statt. Seit 2003 werden die Gruppen in der Regel in den
Räumen der Jugendherberge Ravensbrück untergebracht. Wir würden das Angebot für
Jugendliche aus aller Welt gerne um eine regionale Komponente (»regionale
Workcamps«) erweitern, damit auch Jugendliche aus der Region mit gleichaltrigen
internationalen Gästen gemeinsam hier ihre Zeit verbringen, zu Einzelthemen
forschen und im Gelände praktisch arbeiten können. Wir suchen
Kooperationspartner, die uns inhaltlich, logistisch und auf Antragsweg zur
Finanzierung begleiten und unterstützen wollen. Gleichzeitig werden neue
Projektangebote für mehrtägige Projektaufenthalte zur aktiven Medienarbeit und
zum forschenden Lernen vorgestellt, die gemeinsam mit außerschulischen Trägern
weiter profiliert, ausprobiert und umgesetzt werden sollen.
29.-31.10.2004 | 5.
Ravensbrücker Kolloquium
Besucher informieren - »Die
gute Führung«
In KZ-Gedenkstätten gehören
Gruppen- und Einzelbesucherführungen über das jeweilige Gelände der
ehemaligen Konzentrationslager zu den stark nachgefragten Angeboten der
jeweiligen Pädagogischen Dienste oder anderer Initiativen und »Dienstleister«.
An ihrer Form wird da und dort gearbeitet, frontale Führungen durch alternative
Angebote, Projektformen und andere dialogische Elemente ergänzt, sie selber
aber wird kaum in ihrem Nutzen und ihrer Wirkung hinterfragt.
Wir haben uns vorgenommen,
aktuelle Diskussionen zu Erwartungen an Führungen, ihrer Gestalt und ihrem
Aufbau wie zu ihrem Nutzen zum Gegenstand eines Ravensbrücker Kolloquiums zu
machen und zur Formulierung eigener Ansprüche an eine »gute Führung«
beizutragen, aber auch ihren Grenzen nachzugehen. Dabei sollen verschiedene Führungsformen
und Bemühungen um eine Qualitätssicherung einer kritischen Diskussion
unterzogen werden.
Es ist uns gelungen, drei
erfahrene und innovative ReferentInnen für dieses Vorhaben zu gewinnen. Mit
Annette Eberle, Annegret Ehmann und Alexander Schmidt referieren KollegInnen,
die die pädagogische Praxis in der KZ-Gedenkstätte Dachau, der Gedenkstätte
Haus der Wannsee-Konferenz und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg maßgeblich
mitgestaltet haben oder noch mitgestalten. Annette Eberle hat sich in jüngster
Zeit um die Qualitätssicherung in Dachau bemüht, Annegret Ehmann neue
Materialien für den Besuch polnischer Gedenkstätten für Brandenburgische
Klassen erarbeitet, und Alexander Schmidt ist – mit einem im Kontext
historischer Stadtführungen geschulten Blick – an der pädagogischen
Konzeption der Gedenkstätte Flossenbürg maßgeblich beteiligt.
Veranstalter:
Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück und Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück
Teilnehmerkreis: Alle
Interessierten
27.-29.10.2004 |
Lehrerfortbildung
ungarischer Lehrerinnen und
Lehrer
Aus Anlass der 60.
Jahrestage der Transporte ungarischer Jüdinnen nach Ravensbrück besucht eine
Gruppe ungarischer Lehrerinnen und Lehrer - eingebettet in ein Programm, das
auch einen Berlin-Aufenthalt beinhaltet - die Mahn- und Gedenkstätte. Das
Projekt wird von der International Taskforce on Holocaust Education, Research
and Remembrance unterstützt.
Kooperationspartner: Hannah
Arendt Association (Budapest), Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz und
Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück
17.10.2004 | Ausstellungseröffnung
Im Gefolge der SS:
Aufseherinnen des Frauen-KZ Ravensbrück
Statement | Irma Trksak
(Wien), Ravensbrückerin, Zeugin im Hamburger Prozess, Vizepräsidentin des
Internationalen Ravensbrück Komitees
Begrüßung
Redebeitrag | Alfred
Hartenbach, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin der
Justiz
1. Szenische Lesung zur
Flamenco-Gitarre | Dr. Constanze Jaiser und Jacob David Pampuch
Statement | Edith Sparmann
(Dresden), Ravensbrückerin, Mitglied des Beirats der Stiftung Brandenburgische
Gedenkstätten
Redebeitrag | Prof. Dr.
Johanna Wanka, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes
Brandenburg, Vorsitzende des Stiftungsrates der Stiftung Brandenburgische
Gedenkstätten
Redebeitrag zur Ausstellung
| Dr. Simone Erpel, Historikerin, Projektleiterin
2. Szenische Lesung | Dr.
Constanze Jaiser und Jacob David Pampuch
Statement | Batsheva Dagan
(Holon, Israel), Ravensbrückerin
Führung durch die
Ausstellung | Dr. Simone Erpel (Projektleiterin), Johannes Schwartz
(Projektmitarbeiter), Jeanette Toussaint (Projektmitarbeiterin)
Die Ausstellung wurde mit
freundlicher Unterstützung der ERTOMIS Stiftung Wuppertal, des
Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Firma STO und der
Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv Wiesbaden-Potsdam-Babelsberg realisiert.
7.10.-11.10.2004 |
Gedenkveranstaltung
Ehemalige Häftlinge aus
Polen erinnern in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück an den Warschauer
Aufstand
vor 60 Jahren
In der Zeit vom 7. bis 11.
Oktober 2004 waren sieben ehemalige polnische Häftlingsfrauen mit ihren Enkeln
auf Einladung des Internationalen Freundeskreises Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück e. V. und der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück / Stiftung
Brandenburgische Gedenkstätte in Fürstenberg/Havel zu Gast. Sie waren im
Herbst 1944 als Teilnehmerinnen des Warschauer Aufstand, dessen Niederschlagung
sich in diesen Tagen zum 60. Mal jährt, in das Frauen-KZ Ravensbrück
deportiert wurden.
Am 1. August 1944 begann
die nationalpolnische Heimat-Armee (Armija Krajowa) einen militärischen
Aufstand, um Warschau von der deutschen Besatzungsmacht zu befreien. Der 14.000
später 36.000 Mann starken Armee gelang es zunächst, Warschau weitgehend unter
ihre Kontrolle zu bringen. Nach ungleichen und verlustreichen Straßenkämpfen
brach der Aufstand am 2. Oktober 1944 zusammen. Hitler befahl daraufhin die
vollkommene Zerstörung von Warschau. Widerstandskämpfer und Tausende
Zivilisten wurden von den Besatzern umgebracht oder in Konzentrationslager
verschleppt. 12.000 Frauen, Männer und Kinder wurden nach Ravensbrück
deportiert.
8.10.2004 | Begegnung
SchülerInnen des Gymnasium
Carolinum in Neustrelitz empfangen die polnischen Gäste, um mit ihnen
Zeitzeugengespräche zu führen.
Veranstalter: Gymnasium
Carolinum, Neustrelitz
10.10.2004 |
Gedenkveranstaltung
aus Anlass des 60.
Jahrestages des Warschauer Aufstands
30.9.2004 |
Lehrerfortbildung
»Musik im KZ«
Das eintägige Seminar wird von