Wer sind wir? Wir sind ein unmittelbar und ausschließlich gemeinnütziger eingetragener Verein mit Sitz in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Fürstenberg/Havel.

Wir verstehen uns als politisch ungebunden und überparteilich. Wir knüpfen Kontakte zu VertreterInnen von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Unser erstes Anliegen ist es, Fördermittel und Spenden zur Unterstützung der Tätigkeit der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück einzuwerben.

Was wollen wir? Wir wollen die historisch-politische Bildungsarbeit der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück fördern. Wir wollen deren vielfältige Projekte unterstützen, zum Beispiel 

 

Wir wollen die Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück unterstützen.

Wir wollen Treffen auf nationaler wie internationaler Ebene fördern sowie mithelfen bei der Begegnung der verschiedenen Generationen.

 

Mitgliedsbeitrag| Um allen Interessierten die Mitgliedschaft und die aktive Mitarbeit im IFK zu ermöglichen, haben wir ein gestaffeltes System jährlicher Mitgliedsbeiträge:


Aktuell:


Vorstand:   

Dr. Peter Plieninger, Johanna Kootz, Dr. Gisa Spieler, Prof. Dr. Monika Richarz, Dr. Insa Eschebach

 


Internationaler Freundeskreis Ravensbrück mit neuem Vorstand

Auf der Mitgliederversammlung des IFK am 18.März 2011 in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand wurden  Vorstandswahlen durchgeführt. Thomas Kraus kandidierte leider nicht mehr. Für ihn wählte die Mitgliederversammlung als Beisitzerin Frau Professor Monika Richarz.

 

Der Vereinsvorsitzende Dr. Peter Plieninger, 1947 in Heidelberg geboren, beschäftigte sich schon früh - unter anderem im Rahmen von Lehraufträgen - mit der Rolle der chemischen Industrie im Nationalsozialismus. Nach der Tschernobyl-Katastrophe hat er sich beim Aufbau des Vereins »Aktiv gegen Strahlung e. V.« engagiert und seit 2007 ist er im Vorstand von Kontakte- Kontakty e.V. tätig. Dieser Verein kümmert sich unter anderem um ehemalige Zwangsarbeiter, die als Kriegsgefangene nach Deutschland verschleppt und nicht entschädigt wurden.

 

Johanna Kootz (Schriftführerin) wurde 1942 geboren. Sie ist Diplom-Bibliothekarin und Diplom-Soziologin. Sie war Assistentin am Institut für Soziologie der FU Berlin bis 1977, seit 1974 Mitglied der Initiative für das erste Frauenhaus in Deutschland und 1977-1980 Mitarbeiterin der wissenschaftlichen Begleitung des 1. Frauenhauses Berlin. Von 1981 bis 2005 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin an der Zentraleinrichtung zur Förderung von Frauen- und Geschlechterforschung an der FU Berlin (ZE).Frau Kootz begann ihre Zusammenarbeit mit der Mahn- und Gedenkstätte 1995 anlässlich des deutsch-israelischen Projekts »Victims and Survivors. Jewish Women Prisoners in Ravensbrück Concentration Camp During and After World War II«, (Univ. Tel Aviv/ FU Berlin). In den folgenden Jahren bot sie am Otto-Suhr-Institut der FU Lehrveranstaltungen und Projektkurse zu Geschlechterbeziehungen im NS und zum Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück an, zu denen auch ehemalige Häftlinge eingeladen wurden. Seit 1997 gehört sie zu der Gruppe, die halbjährlich Arbeitstreffen zur »Forschung zum Frauen - Konzentrationslager Ravensbrück« durchführt. Frau Kootz beteiligt sich seit 2005 an der Planung und Konzeption der Europäischen Sommeruniversität Ravensbrück. Seit mehreren Jahren beschäftigt sie sich intensiv mit der Geschichte der italienischen Häftlinge in Ravensbrück und begleitet italienische BesucherInnen und Schülergruppen während ihres Aufenthalts in der Gedenkstätte. Sie ist Herausgeberin der deutschen Ausgabe des Buches »L’esile filo della memoria« von Lidia Beccaria Rolfi, das unter dem Titel »Zurückkehren als Fremde. Von Ravensbrück nach Italien: 1945-1948« im Metropol Verlag Berlin 2007 erschienen ist. Dieses Vorhaben konnte Frau Kootz mit Geld aus dem »Margherita-von-Brentano-Preis der FU Berlin« finanzieren, der ihr 2005 verliehen wurde.

 

Dr. Gisa Spieler (Schatzmeisterin) wurde 1952 in Potsdam geboren und studierte an der philosophischen Fakultät der Leningrader Universität (heute Sankt Petersburg). Während eines sechsjährigem Aufenthalt in Frankreich arbeitete sie an ihrer Dissertation zur Kommunalpolitik in Frankreich. Nach der Vereinigung erlangte sie die Zusatzqualifikation zur Betriebswirtin. Sie arbeitete u.a. als Koordinatorin für Öffentlichkeitsarbeit im Verein Amcha Deutschland e.V. zur Unterstützung von Holocaustüberlebenden in Israel. Seit 1996 ist  Frau Spieler Geschäftsführerin der Dr. Hildegard Hansche Stiftung, die mit dem Stiftungsvermögen einer Ravensbrück-Überlebenden Projekte fördert, in denen sich Jugendliche mit dem Nationalsozialismus - insbesondere mit dem ehemaligen Frauen-KZ Ravensbrück - auseinandersetzen und Überlebende treffen. In dieser Funktion ist sie verantwortlich für die laufende Verwaltung der Stiftung bis zur Erstellung des Jahresabschlusses und für die Vorbereitung und Umsetzung der Entscheidungen des Vorstandes über die Vergabe von Fördermitteln. Zugleich übernimmt sie organisatorische und inhaltliche Aufgaben zur Vorbereitung und Durchführung eigener Projekte und Veranstaltungen der Stiftung. So ist Frau Spieler verantwortlich für die Einladung und Betreuung der Überlebenden bei dem seit fünf Jahren jährlich von der Dr. Hildegard Hansche Stiftung gemeinsam mit den Pädagogischen Diensten der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück veranstalteten Ravensbrücker Generationenforum.

 

Prof. Dr. Monika Richarz wurde 1937 geboren. Sie studierte Geschichte und Germanistik an der Freien Universität Berlin. 1970 schloss sie ihre Promotion in jüdischer Geschichte ab. Von 1972-1979 war sie am Research Fellow am Leo-Baeck-Institut in New York tätig. Danach, von  1983-1994, war sie Direktorin der Germania Judaica in Köln. Von 1994 bis 2001 leitete sie als Direktorin das Institut für die Geschichte deutscher Juden und lehrte als  Professorin an der Universität Hamburg. Sie hat zahlreiche Arbeiten zur deutsch-jüdischen Geschichte veröffentlicht.


Ehrenmitglieder des IFK | Der Internationale Freundeskreis Ravensbrück schätzt sich glücklich, dass seit August 2009 die Ravensbrück-Überlebenden [von links nach rechts] Dr. Eva Bäckerova (Slowakei), Batsheva Dagan (Israel), Galina Gisbrecht (Weißrussland), Prof. Peter Havas (Slowakei), Lisl Jäger (Deutschland), Dr. Margrit Wreschner Rustow (USA) und Selma van de Perre (GB) die ihnen angetragene Ehrenmitgliedschaft angenommen haben.


Umsetzung| Die Realisierung der genannten Ziele wird nur möglich sein, wenn es gelingt, das Engagement und die Kompetenzen vieler IFK-Mitglieder aktiver als bisher einzubeziehen und entsprechende Fördergelder einzuwerben. Dazu wollen wir auch einzelne Mitglieder direkt ansprechen, um Vorschläge und Projektideen bitten und die Kommunikation unter den Mitgliedern fördern. Dem soll u.a. auch der Rundbrief des Vorstands dienen. Hilfreich wären sicher auch Beiträge von oder über Mitglieder im Rundbrief und/oder auf der IFK-Web-Seite. Um den Zusammenhalt unter den Mitgliedern zu befördern strebt der Vorstand darüber hinaus Veranstaltungsangebote außerhalb der Mitgliederversammlung an, wie Besuche anderer Gedenkstätten oder Organisationen, die gegebenenfalls mit Eigenbeiträgen finanziert werden müssten.

Da die Überlebenden ehemaligen Häftlinge zunehmend nicht mehr reisefähig sind, sollten wir auch Besuche an ihren Heimatorten planen. Außerdem möchten wir die Zusammenarbeit und Vernetzung mit anderen Förderorganisationen/ Freundeskreisen verstärken. Dies gilt insbesondere für die Dr. Hildegard Hansche-Stiftung und die Lagergemeinschaft Ravensbrück/ Freundeskreis e.V., dem Förderverein Fürstenberg - Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück e.V. und dem Förderverein der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen e.V.


Online-Service des Internationalen Freundeskreis Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück e.V.


Internationaler Freundeskreis (IFK) der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück e.V. 

c/o Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten 

Straße der Nationen 

D - 16798 Fürstenberg/ Havel

Tel + 49 (0) 33093 608-28 | Fax + 49 (0) 33093 608-29

ifk@ravensbrueck.de

 

Spendenkonto: Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam | BLZ 160 500 00 | Konto 3753 003 335