Empfohlene Publikationen


Die im Folgenden vorgestellten Bände sind neuere Publikationen zur Geschichte des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück. Die Aufzählung erfolgt chronologisch, wobei jüngere Publikationen zuerst genannt werden.


Irith Dublon-Knebel (Hrsg.)
Schnittpunkt des Holocaust:
Jüdische Frauen und Kinder im Konzentrationslager Ravensbrück

Berlin,  Metropol-Verlag, 2009, ISBN 978-3-940938-38-1, 303 Seiten, Preis: 19 Euro

Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten,
Band 28
Tausende von jüdischen Frauen, Mädchen und Kindern waren im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück und dessen Außenlagern inhaftiert. Jüdische Häftlinge befanden sich im Lager, auch nachdem der industrielle Massenmord in den Osten »exportiert« wurde und die Konzentrationslager innerhalb Deutschlands »judenfrei« werden sollten.
Der Sammelband umfasst soziohistorische Analysen des jüdischen Kapitels im Mikrokosmos von Ravensbrück von der Anfangsphase bis zur Befreiung. Dabei werden Aspekte des nationalsozialistischen KZ-Systems, die Situation der Häftlinge, geschlechtsspezifische Aspekte des Holocaust, zwischenmenschliche Kontakte sowie die Beziehungen der verschiedenen Gruppen untereinander vor dem Hintergrund des Gesamtkontextes Konzentrationslager untersucht. Auch die Nachkriegserfahrungen der Überlebenden werden berücksichtigt.


Insa Eschebach · Regina Mühlhäuser (Hrsg.)
Krieg und Geschlecht
Sexuelle Gewalt im Krieg und Sex-Zwangsarbeit in NS-Konzentrationslagern
Berlin, Metropol-Verlag, 2008, ISBN 978-3-940938-21-3, 299 Seiten, Preis: 19 Euro
In Kriegs- und Krisengebieten kommt es regelmäßig zu sexueller Gewalt. Die Täter stammen aus unterschiedlichen sozialen Gruppen. Die Opfer können weiblich oder männlich, jung oder alt, arm oder reich sein.
In den letzten 20 Jahren haben Menschenrechtsorganisationen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Fälle sexueller Gewalt dokumentiert und die Bedeutung und Funktion dieser Gewaltform untersucht. Der vorliegende Band resümiert den aktuellen Forschungsstand.
Thema ist auch die Geschichte der Bordelle, die die SS während des Zweiten Weltkriegs in zehn Konzentrationslagern einrichtete, um die Leistungsbereitschaft männlicher Häftlinge bei der Zwangsarbeit zu steigern. Die SS rekrutierte die Frauen für diesen »Arbeitseinsatz im Bordell« im KZ Ravensbrück. Der Band fragt nach der besonderen Funktion und Bedeutung dieser Form sexueller Gewalt.


Karolin Steinke
Züge nach Ravensbrück
Transporte mit der Reichsbahn 1939-1945
Begleitband zur Ausstellung in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Trains to Ravensbrück
Transports by the Reichsbahn 1939-1945
Berlin, Metropol-Verlag, 2009, ISBN 978-3-940938-27-5, 144 Seiten, Preis: 19 Euro
Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 26
Deutsch und Englisch

Das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück war von den Diensten der Deutschen Reichsbahn abhängig. Mit gewöhnlichen Personenwagen, vergitterten Zellenwagen und Güterwagen ließ die SS mehr als 123 000 Häftlinge aus ganz Europa in das Lager nördlich von Berlin transportieren. Seit 1939 mussten sie vor aller Augen am Bahnhof Fürstenberg (Havel) aussteigen. Drei Jahre später erhielt Ravensbrück einen eigenen Bahnhaltepunkt. Zahllose Waggons mit Raubgut und Rohstoffen für die Zwangsarbeit kamen ebenfalls auf dem Schienenweg. Der Katalog gibt den Inhalt der Ausstellung »Züge nach Ravensbrück« auf dem Freigelände der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück wieder. Ein historischer Güterwagen erinnert dort an ein vergessenes Thema der Lagergeschichte.


Kathrin Mess
»... als fiele ein Sonnenschein in meine einsame Zelle«
Das Tagebuch der Luxemburgerin Yvonne Useldinger
aus dem Frauen-KZ Ravensbrück
Berlin, Metropol-Verlag, 2008, ISBN 978-3-940938-01-5, 327 Seiten, Preis: 24 Euro

Am 3. Dezember 1944, etwa 18 Monate nach ihrer Ankunft im Frauen-KZ Ravensbrück, beginnt die damals 23-jährige Luxemburgerin Yvonne Useldinger ein Tagebuch zu schreiben. Wegen ihres aktiven Widerstands gegen die nationalsozialistische Besetzung ihres Landes war sie im Jahr 1942 von der Geheimen Staatspolizei verhaftet und in das Landgerichtsgefängnis Trier gebracht worden. Dort, in einem dem Gefängnis unterstehenden Kloster, kam ihre Tochter Fernande zur Welt.
Am 30. Juni 1943 wurde Yvonne Useldinger in das Frauen-KZ Ravensbrück überstellt, wo sie für den Rüstungskonzern Siemens & Halske arbeiten musste.
Die Schwierigkeit, im KZ ein Tagebuch zu führen und dabei eine dem Grauen entsprechende Sprache zu finden, ist Yvonne Useldinger bewusst: Ungeheuerliches soll beschrieben, Unfassbares überliefert werden. Es entsteht ein authentisches, erschütterndes Zeugnis über die letzten Monate im Konzentrationslager.


Silvija Kavcic
Überleben und Erinnern - 
Sloweninnen im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück

Berlin, Metropol-Verlag, 2007

ISBN 978-3-938690-15-4, ca. 280 Seiten, Preis: 19 Euro

 

Die Studie nimmt erstmals die Verfolgungswege slowenischer Frauen während des Nationalsozialismus in den Blick. Sie rekonstruiert die individuellen Schicksale der Deportierten, aber auch die Bemühungen, als Kollektiv im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück zu überleben. Über 30 Interviews mit zurückgekehrten Frauen bilden die Basis der Untersuchung.
Gefragt wird aber auch nach den Erinnerungsmustern. Wie erzählen die Frauen von ihrer Verfolgung und wie reagierte die slowenische Gesellschaft auf ihre Erinnerungen? Während das neu gegründete sozialistische Jugoslawien das Bild des heldenhaften Partisanen kultivierte, führten Verdächtigungen und staatliche Reglementierungen bei den Frauen zu einer Anpassung der Erinnerungen.


Lidia Beccaria Rolfi
Zurückkehren als Fremde

Von Ravensbrück nach Italien :1945 -1948

Keine Befreiung von der Erinnerung
Berlin, Metropol-Verlag, 2007

Herausgegeben von Johanna Kootz. Aus dem Italienischen von Martina Kempter

ISBN 978-3-938690-67-3, ca. 180 Seiten, Preis: 16 Euro

 

Lidia Beccaria Rolfi  1925 -1996), deportiert wegen ihrer Beteiligung an der Resistenza, verlässt mit Tausenden Häftlingen am 27.April   1945 das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück. Eine Monate dauernde Rückkehr nach Italien beginnt. Zunächst noch als Gefangene der Nazis,dann als Displaced Person,erlebt sie die wiedergewonnene Freiheit in den Sammellagern der Alliierten. Nüchtern und aus erzwungener Distanz beurteilt sie die Reaktionen ihrer Mitbürger auf die heimkehrenden KZ-Häftlinge. Eine selbstbewusste und politisch engagierte Frau schildert die Konfrontation mit den Zumutungen und Bewältigungsstrategien der italienischen Nachkriegsgesellschaft,in der sie eine Fremde ist und als unbequeme Zeugin behandelt wird. Als Lehrerin,Autorin und kritische Zeitgenossin versucht sie,die Erfahrungen der Deportation und Lagerhaft vor dem Vergessen,aber auch vor verfälschenden Umdeutungen zu bewahren.

 


Insa Eschebach (Hrsg. / ed.)
Ravensbrück. Der Zellenbau

Geschichte und Gedenken

Begleitband zur Ausstellung

Ravensbrück. The Cell Building

History and Commemoration

Essays accompanying the exhibition

Berlin, Metropol-Verlag, 2007 | Zum Flyer als PDF-Datei... 

Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 18

ISBN 978-3-938690-59-8, ca. 240 Seiten, Preis: 19 Euro

 

Der Band dokumentiert aktuelle Forschungsergebnisse zur Geschichte und Nachgeschichte des Lagergefängnisses im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück. In einem Beitrag zur Geschichte des Arrestgebäudes von 1939 bis 1945 wird über unterschiedliche Häftlingsgruppen und ihren häufig von Dunkelhaft und Nahrungsentzug geprägten Haftalltag berichtet. Darüber hinaus wird die Geschichte des Gebäudes unter bautypologischen Aspekten dargestellt. Ein eigener Teil des Bandes ist den nationalen Gedenkräumen gewidmet,

in denen sich vielfältige Formen europäischen Gedenkens

manifestieren.

 


Annette Leo
»Das ist so'n zweischneidiges Schwert hier unser KZ ...« - 
Das Frauen-KZ Ravensbrück im Gedächtnis der Fürstenberger Bürger

Berlin, Metropol-Verlag, 2007

ISBN 978-3-938690-61-1, ca. 180 Seiten, Preis: 16 Euro

 

Fürstenberg ist ein Beispiel. Es steht für viele ostdeutsche Orte, in denen die Menschen ihre widersprüchlichen Erfahrungen ähnlich erzählen. Zweifellos hat die unmittelbare Nachbarschaft zum Frauenkonzentrationslager und später zur sowjetischen Garnison auf dem Gelände die Situation dramatisch zugespitzt. Wie in einem Mikrokosmos drängen sich hier die Brüche und Kontinuitäten in der Erinnerungslandschaft des vergangenen gewalttätigen Jahrhunderts zusammen.


Wolfgang Benz / Barbara Distel (Hrsg.)

Ort des Terrors 4 - Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager | Flossenbürg | Mauthausen | Ravensbrück

München, C.H. Beck Verlag 2006
ISBN-10: 3-406-52964-X, ISBN-13: 9783406529641, EUR 59,90

 

Mit einem Beitrag von Annette Leo über das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück und Beiträgen weiterer AutorInnen zu den Außenlagern.

 


Simone Erpel (Hrsg.)

Im Gefolge der SS: Aufseherinnen des Begleitband zur Ausstellung  

Berlin, Metropol-Verlag, 2007

 

Das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück diente zwischen 1942 und 1944 als zentrales Ausbildungslager für weibliches KZ-Personal. Über 3500 SS-Aufseherinnen hielten in ihren zumeist niederen Rängen das Lagersystem am Laufen. Sie nahmen Verbrechen billigend in Kauf oder waren selbst daran beteiligt. Wer waren diese Frauen und wie wurde ihre Beteiligung an den KZ-Verbrechen nach 1945 juristisch geahndet? Wie gingen überlebende Häftlinge mit den Erinnerungen an ihre Peinigerinnen um? Auf welche Weise wurde weibliche Täterschaft im öffentlichen Gedächtnis, aber auch im Familiengedächtnis und in der Nachbarschaft des ehemaligen Frauen-KZ tradiert? Die in dem Begleitband zur Ausstellung versammelten Beiträge gehen diesen Fragen nach. Zum Bestellzettel... | Zum Infoflyer...


Sabine Kittel

Placed for the Displaced. Biographische Bewältigungsmuster von weiblichen jüdischen Konzentrationslager-Überlebenden in den USA.

Hildesheim, Georg Olms Verlag, 2006

 

Das Thema dieses Buches ist das Überleben der Haft im Konzentrationslagerund das Weiterleben mit den traumatischen Erfahrungen. Es beruht auf lebensgeschichtlichen Interviews mit jüdischen Frauen, die im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück inhaftiert waren. Ursprünglich aus Polen, Ungarn, Deutschland, den Niederlanden und der Tschechoslowakei kommend, emigrierten die meisten von ihnen nach dem Zweiten Weltkrieg als sog. »Displaced Persons« in die USA; zum Zeitpunkt der Interviews waren sie zwischen 66 und 87 Jahren alt. Die Erzählungen der Frauen stellen jeweils ihr gesamtes Leben dar, da sie sowohl die Zeit im Konzentrationslager als auch das spätere Leben in den Blick nehmen. Wie hatten es die Frauengeschafft, nach dem radikalen Verlust ihrer Identität in die »Normalität« zurückzukehren? Wie konnten sie einen Alltag aufbauen und Familien gründen? Fragen wie diese stehen im Zentrum der vorliegenden Studie, die sozialgeschichtlich angelegt ist. In welchem Maße das Selbstbild der Befragten mit ihren Handlungen und Möglichkeiten in Einklang steht, wird unter Berücksichtigung des individuellen Schicksals, der Geschlechtszugehörigkeit, der nationalen Herkunft und sozialstruktureller Faktorenuntersucht. [Mehr Informationen...]

 


Loretta Walz

Und dann kommst du dahin an einem schönen Sommertag.
Die Frauen von Ravensbrück.

München, Antje Kunstmann Verlag, 2005

 

Ravensbrück war das größte Frauen-Konzentrationslager der NS-Geschichte. 1980 hat Loretta Walz begonnen, Überlebende in Videointerviews zu befragen und sich dabei für das »ganze Leben« der Frauen interessiert: wie sie aufgewachsen, wie sie zum Widerstand, ins KZ gekommen sind, wie sie überleben konnten und ihre Erfahrungen ihr weiteres Leben beeinflussten. Die Frauen berichten von grausamer Erniedrigung und unmenschlicher Arbeit, von medizinischen Experimenten und Zwangssterilisationen, dem Krankenrevier, in dem noch 1944 Kinder geboren wurden, aber auch von ungebrochener Solidarität und Tapferkeit, von kluger Sabotage und heimlicher Hilfsbereitschaft. In den Stimmen der Frauen aus 15 west- und osteuropäischen Ländern wird die Geschichte des Konzentrationslagers, von Widerstand und Verfolgung aus weiblicher Sicht lebendig. Mit ihrer behutsamen und sehr persönlichen Annäherung bahnt Loretta Walz zugleich dem Umgang mit Erinnerung neue Wege.

Außerdem ist eine DVD mit dem Titel »Die Frauen von Ravensbrück« erschienen. [Mehr Informationen...]


Petra Fank / Stefan Hördler (Hrsg.)
Der Nationalsozialismus im Spiegel des öffentlichen Gedächtnisses. 
Formen der Aufarbeitung und des Gedenkens.

Berlin, Metropol-Verlag, 2005


Gedenkbuch für die Opfer des
Konzentrationslagers Ravensbrück 1939-1945

Herausgegeben von der
Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Wissenschaftliche Leitung:
Bärbel Schindler-Saefkow
unter Mitarbeit von Monika Schnell

Berlin, Metropol-Verlag, 2005

60 Jahre nach der Befreiung des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück erscheint das Gedenkbuch mit den Namen von 13 161 Frauen, Männern und Kindern, die als Häftlinge nach Ravensbrück verschleppt wurden und dort bei Vernichtungsaktionen ermordet worden sind oder an Hunger, Kälte, Erschöpfung und auf Todestransporten starben.
Viele seit der Befreiung unbekannt gebliebene Schicksale konnten aufgeklärt werden. An dem Projekt Gedenkbuch Ravensbrück wurde über viele Jahre weltweit gearbeitet.


Batsheva Dagan
Gesegnet sei die Phantasie - verflucht sei sie! Erinnerungen von »Dort«.

Berlin, Metropol-Verlag, 2005

Batsheva Dagans Gedichte sind eine Erinnerung an ihre Erlebnisse als junges Mädchen im Konzentrationslager. Auch wenn sich Poesie und KZ auszuschließen scheinen, so haben Verfolgte gerade während der Haft lyrische Zeugnisse verfasst, weil sie die Schrecken des Erlebten in dieser besonderen Form ausdrücken wollten.
In einer bildreichen, direkten Sprache, die auch für Jugendliche verständlich ist, gibt die Autorin im Rückblick Antworten auf die Frage, was es bedeutete, unter den Bedingungen von Verfolgung und Konzentrationslager zu leben. Die Illustrationen von Yaakov Gutermann begleiten ihre Schilderungen, sodass in der sehr persönlichen Zwiesprache von Gedicht und Bild zugänglich wird, worin das Ungeheuerliche des Holocaust bestand.


Simone Erpel
Zwischen Vernichtung und Befreiung. 
Das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück in der letzten Kriegsphase.

Berlin, Metropol-Verlag, 2005

In der letzten Kriegsphase ermordete die SS im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück Tausende von inhaftierten Frauen, während sie andererseits auf Befehl des Reichsführers SS Heinrich Himmler eine große Zahl Häftlinge im Frühjahr 1945 freigab. Diese Widersprüchlichkeit ist der Ausgangspunkt der vorliegenden Studie, die die Systematik des Auflösungsprozesses des Frauen-KZ untersucht. Im Zentrum steht die Frage, wie es dazu kam, dass angesichts der sich deutlich abzeichnenden Kriegsniederlage die SS Massenverbrechen verübte und zugleich Häftlinge an das Internationale und Schwedische Rote Kreuz freigab.


Constanze Jaiser / Jacob David Pampuch (Hrsg.)
Europa im Kampf 1939-1944. Internationale Poesie
aus dem Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück.

Berlin, Metropol-Verlag, 2005
2 Bände im Schuber (Faksimile, Begleitband und Hör-CD mit Stimmen von Überlebenden)

 

Mit dem Nachdruck einer in den Jahren 1943/44 heimlich im Konzentrationslager Ravensbrück entstandenen Sammlung von Gedichten und Liedern liegt ein historisches Zeugnis von einzigartiger Konzeption und Aufmachung vor. Im Original mit Tusche geschrieben und mit Illustrationen versehen, enthält es Texte von Frauen aus elf Nationen. Die von den beiden Tschechinnen Vlasta Kladivová und Vera Hozáková als Buch angelegte Sammlung "Europa u boji 1939-1944" bietet die einmalige Gelegenheit, einen Querschnitt lyrischer Selbstäußerungen aus einem Konzentrationslager, ausgewählt von den Betroffenen selbst, vorzustellen.
Auf der Hör-CD werden die Gedichte von Überlebenden in ihrer Muttersprache vorgetragen. Der Begleitband enthält Nachdichtungen namhafter Autorinnen. Darüber hinaus informiert er über die Entstehung von Handschrift und Hör-CD, über die Dichterinnen und Sprecherinnen und liefert zum Verständnis jedes Gedichtes wichtige Hintergründe.


Menachem Kallus
Als Junge im KZ Ravensbrück.

Berlin, Metropol-Verlag, 2005

Menachem Kallus erzählt die autobiografische Geschichte eines aus den Niederlanden verschleppten jüdischen Jungen, der nach dem Überfall der Wehrmacht auf die Niederlande seinen Lebensweg durch deutsche Konzentrationslager antreten muss. Zusammen mit seiner Mutter wird er in das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück deportiert. Als Kind lernt er, sich in der Lagerwelt der Erwachsenen zu behaupten. Er berichtet vom Alltag in Ravensbrück und Sachsenhausen, von den Sorgen und der ständigen Todesangst, bis nach der Evakuierung im Frühjahr 1945 der Tag der Befreiung naht.


   

Insa Eschebach

Öffentliches Gedenken. Deutsche Erinnerungskulturen seit der Weimarer Republik.

Frankfurt (Main), Campus, 2005

 

Mit den Worten »Ein Land vereint im Gedenken« kommentierte der NDR die deutschen Reaktionen auf die Attentate des 11. September 2001. Öffentliches Gedenken zielt stets auf die Herstellung einer imaginären Gemeinschaft in Form eines »Wir«. Zugleich sind die Praktiken des Gedenkens - das Niederlegen von Kränzen, Schweigeminuten, das Verlesen von Namen der Toten, die Entnahme von Erde von Orten des Massensterbens - Ausdruck religiöser und nationaler Traditionen, ob es sich um Gedenkfeiern an Kriegerdenkmälern oder an Orten ehemaliger Konzentrationslager handelt, in der DDR, der BRD oder im wieder vereinten Deutschland. Insa Eschebach untersucht Praktiken öffentlichen Gedenkens im 20. Jh. und interpretiert sie als Formen der Sakralisierung wie der Trivialisierung des gewaltsamen Todes. [Leseprobe]


Ulrike Dittrich, Sigrid Jacobeit [Hg.]

KZ-Souvenirs. Erinnerungsobjekte der Alltagskultur im Gedenken an die nationalsozialistischen Verbrechen.

Potsdam: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung, 2005

 

Mit Beiträgen von [in der Reihenfolge der Platzierung im Band] Christiane Holm (Andenken, Überbleibsel und Souvenir. Zur Genese einer modernen Erinnerungsfigur und ihrer Transformation im Holocaust-Gedenken), Jörg Skriebeleit (»Gruß aus Flossenbürg«. Tourismus und KZ-Gedenkstätten), Alexander Prenninger (Symbole und Rituale der Befreiungsfeiern in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen), Anne Bitterberg (Souvenirs im Herinneringscentrum Kamp Westerbork? Gründe für eine Corporate Identity der Holocaust-Gedenkstätte), Ulrike Dittrich (»Wir wollen mit diesem Angebot helfen, das antifaschistische Erbe lebendig zu vermitteln« - Verkaufsmaterialien der Nationalen Mahn- und Gedenkstätten der DDR), Matthias Heyl (Souvenirs der Tat - von der geteilten Erinnerung. Elliptische Annäherung und Distanzierung - Widerstand und Wiederholungszwang), Nicole Mehring (Das Bunkermuseum Emden: Koffer, Zigarettendose, Besteck - Andenken der Alltagskultur und Repräsentationen des Nationalsozialismus), Agata Siwek und Paul van den Berkmortel (Original Souvenirs Auschwitz-Birkenau), Ronald Hirte (Fund - Foto - Kunstwerk - Soundwalk. Archäologische Momente bei Souvenirs)

Die Broschüre ist als PDF-Datei auf der Website der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung herunterladbar


Rochelle G. Saidel

The Jewish Women of Ravensbruck Concentration Camp.

University of Wisconsin Press, 2004

 

Verlagstext: Ravensbrück was the only major Nazi concentration camp for women. Located about fifty miles north of Berlin, the camp was the site of murder by slave labor, torture, starvation, shooting, lethal injection, "medical" experimentation, and gassing. 
Between 1939 and 1945, 132,000 women from twenty-three countries were imprisoned in Ravensbrück, including political prisoners, Jehovah's Witnesses, "asocials" (including Gypsies, prostitutes, and lesbians), criminals, and Jewish women (who made up about 20 percent of the population). Only 15,000 survived.
Drawing upon more than sixty narratives and interviews of survivors in the United States, Israel, and Europe as well as unpublished testimonies, documents, and photographs from private archives, Rochelle Saidel provides a vivid collective and individual portrait of Ravensbrück's Jewish women prisoners. Their memoirs provide new perspectives and information about satellite camps (there were about 70 slave labor sub-camps). Here is the story of real daily camp life with the women's thoughts about food, friendships, fear of rape and sexual abuse, hygiene issues, punishment, work, and resistance. Saidel includes accounts of the women's treatment, their daily struggles to survive, their hopes and fears, their friendships, their survival strategies, and the aftermath. 
On April 30, 1945, the Soviet Army liberated Ravensbrück. They found only 3,000 extremely ill women in the camp, because the Nazis had sent other remaining women on a death march. This book reclaims the lost voices of the victims and restores the personal accounts of the survivors.

"Thanks to Rochelle Saidel's sensitive interviews and meticulous research, together with the many previously unpublished photographs and haunting drawings by the inmates, this book will increase public recognition of Ravensbrück's victims and survivors." —Eetta Prince-Gibson, The Jerusalem Post

"This book is the outcome of over twenty years of indefatigable research in archives and libraries, and of interviews in several countries with survivors of Ravensbrück. Saidel presents their deeply moving stories against a carefully constructed context of the camp's history....This book is clearly a labor of deep commitment and love." —Ruth Schwertfeger, author of Women of Theresienstadt and The Wee Wild One

"The histories of these Jewish survivors are very moving. Readers interested in visual historical materials will appreciate the wide range of photographs and illustrations depicting life in this camp." —Nechama Tec, author of Resilience and Courage: Women, Men, and the Holocaust

Rochelle Saidel is senior researcher at the Center for the Study of Women and Gender at the University of São Paulo as well as founder and executive director of the Remember the Women Institute. She is author of Never Too Late to Remember: The Politics behind New York City's Holocaust Museum and The Outraged Conscience: Seekers of Justice for Nazi War Criminals in America. She is curator of the exhibit Women of Ravensbrück: Portraits of Courage for the Florida Holocaust Museum in St. Petersburg.

For more information about this book, see Rochelle Saidel's Web site at: www.rememberwomen.org


Helga Amesberger / Katrin Auer / Brigitte Halbmayr

Sexualisierte Gewalt.
Weibliche Erfahrungen in NS-Konzentrationslagern.


Sexualisierte Gewalt im Zusammenhang mit nationalsozialistischer Verfolgung ist ein Themenbereich, welchem bislang nur geringes öffentliches und wissenschaftliches Interesse entgegengebracht wurde. In diesem Buch werden auf der Grundlage lebensgeschichtlicher Erinnerungen von Frauen die verschiedenen Formen sexualisierter Gewalt während der Verfolgung diskutiert. Neben Sexzwangsarbeit in KZ- und SS-Bordellen, sexueller Ausbeutung, Vergewaltigung und Folter sowie Zwangsabtreibungen und -sterilisationen umfassen diese Gewalterfahrungen auch demütigende Untersuchungsmethoden, erzwungenes Nacktsein und das Fehlen jeglicher Intimsphäre. Frauenspezifische Aspekte wie Schwangerschaft und Menstruation im KZ werden ebenso behandelt wie mögliche Folgewirkungen dieser Gewalterfahrungen auf das Leben der Frauen nach 1945. Ebenfalls wird thematisiert, wie Frauen über sexualisierte Gewalt reden können.

Mandelbaum Verlag 2004, ISBN 3-85476-II8-X, Hardcover, 359 Seiten
24,90 EUR, zu beziehen im Buchhandel 


Bernhard Strebel 

Das KZ Ravensbrück. Geschichte eines Lagerkomplexes. 
Mit einem Geleitwort von Germaine Tillon. 

Paderborn, Schöningh, 2003

Verlagstext: Das Frauen-KZ - vor allem unter diesem Begriff ist das Konzentrationslager Ravensbrück bis heute in bedrückender Erinnerung geblieben. Besonders die eindringlichen Bücher der heute 96-jährigen französischen Ethnologin und Widerstandskämpferin Germaine Tillion haben die Schrecken dieser Jahre nachfühlbar gemacht; sie, die Ravensbrück überlebte und deren Mutter dort ermordet wurde, hat das Vorwort zu diesem Buch geschrieben. Bernhard Strebel nimmt erstmals den gesamten Lagerkomplex Ravensbrück in den Blick. Sein Buch ist die erste deutschsprachige Gesamtdarstellung zu einem der vor Kriegsbeginn eingerichteten Konzentrationslager. Ravensbrück war zum einen das zentrale Frauenlager des KZ-Systems (und das größte im Reichsgebiet), es entwickelte sich jedoch ab Frühjahr 1941 zunehmend zu einem regelrechten Lagerkomplex, der u.a. ein Männer- und ein Jugendlager sowie 20 Fertigungshallen von Siemens & Halske und das zugehörige Siemenslager umfasste. Auf breiter Grundlage (Lagerdokumente, Justizunterlagen, Häftlingsberichte) forscht die Untersuchung nach den Tätern und Täterinnen, nach Herkunft und Zusammensetzung der Häftlinge, nach den Existenzbedingungen im Lagerkomplex, nach der Zwangsarbeit in SS-Betrieben und der Rüstungsindustrie und nach den vielgestaltigen Gesichtern von Terror und Mord.


Linde Apel
Jüdische Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück
1939-1945

Berlin, Metropol-Verlag, 2003
ISBN 3-936411-03-4, 422 Seiten, Preis: 21 Euro

Sie sind bisher von der Forschung weitgehend unbeachtet geblieben: jüdische Frauen, die in den Jahren 1939 bis 1945 im Konzentrationslager Ravensbrück inhaftiert waren. Linde Apel fragt nach ihren Haftbedingungen, dem System der Zwangsarbeit und den Formen ihres gewaltsamen Sterbens.
Die Untersuchung, die auf neu erhobenen ebenso wie auf vorliegenden und erstmals ausgewerteten mündlichen und schriftlichen Selbstzeugnissen jüdischer und nichtjüdischer Frauen sowie auf Gestapo-Akten und KZ-Dokumenten basiert, leistet einen Beitrag zur Konzentrationslagerforschung und zur Geschichte des Holocaust.
Linde Apel, geb. 1963, studierte Politische Wissenschaften an der Freien Universität Berlin. Sie leitet derzeit die "Werkstatt der Erinnerung" in der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg.

Gabriele Knapp
Frauenstimmen.
Musikerinnen erinnern an Ravensbrück.

Berlin, Metropol-Verlag, 2003

Verlagstext: Für viele Frauen, die zwischen 1939 und 1945 im Konzentrationslager Ravensbrück inhaftiert waren, stellte Musik eine unentbehrliche Überlebenshilfe dar. »Frauenstimmen« lässt sieben von ihnen in ausführlichen Lebensbildern zu Wort kommen. Weitere einhundertvierzig Kurzbiografien von professionellen und Laienmusikerinnen aus zahlreichen europäischen Ländern geben einen umfassenden Eindruck von den musikalischen Aktivitäten der Häftlingsfrauen, darüber hinaus aber auch von den verzweifelten Überlebenskämpfen unter den Gewaltverhältnissen des Konzentrationslagers. 

Für diese Forschungsarbeit wurde die Autorin am 11. Februar 2005 mit dem erstmals vergebenen Hosenfeld-Szpilman-Preis ausgezeichnet. [rbb-online | stern-online | Universität Lüneburg]


Jack G. Morrison 

Ravensbrück.
Das Leben in einem Konzentrationslager für Frauen 1939-1945.

Die lang erwartete grundlegende Darstellung des 
Konzentrationslagers für Frauen in Ravensbrück.

Zürich, Pendo, 2002

Verlagstext: Das Stammlager Ravensbrück war das einzige KZ ausschließlich für Frauen. Morrison zeichnet ein umfassendes Bild vom täglichen Leben in diesem Frauenlager. Er analysiert die verschiedenen Häftlingsgruppen und deren soziale Dynamik, die Lebensbedingungen zwischen Zwangsarbeit und drohender Deportation. Der Autor beschreibt alle Aspekte des Lebens im Schatten des drohenden Todes: Hunger, Schmutz, Krankheiten, Strafen, aber auch die Beziehungen der Gefangenen untereinander und die verschiedenen kulturellen Aktivitäten, die die Frauen aller Pein zum Trotz entfalteten, und schließlich die Befreiung durch die Rote Armee. Eine sehr lesbare Darstellung mit eindrucksvollen Zeichnungen von Häftlingen, die zahlreiche Berichte Überlebender einbezieht.


Helga Amesberger / Brigitte Halbmayr

Vom Leben und Überleben. Wege nach Ravensbrück.
Das Frauenkonzentrationslager in der Erinnerung.


Das "Frauenkonzentrationslager Ravensbrück" war eine der schrecklichen Stätten des Grauens während der nationalsozialistischen Herrschaft. 80 km nördlich von Berlin gelegen, wurden dorthin 130.000 Frauen aus zahlreichen Ländern Europas deportiert, in seinen Mauern gequält, gedemütigt ausgebeutet und viele von ihnen ermordet. Die vorliegenden zwei Bände behandeln das Schicksal der gefangenen Österreicherinnen.

Band 1: Dokumentation und Analyse
ISBN 3-85371-175-8, 264 Seiten, Promedia Verlag 2001

Im Mittelpunkt des ersten Bandes steht eine vergleichende Analyse der Unterschiede in der Sozialisation, in der Verfolgungsgeschichte und in den persönlichen "Verarbeitungsstrategien" - jeweils eingebettet in den historischen gesellschaftspolitischen und sozioökonomischen Kontext.

Band 2: Lebensgeschichten
ISBN 3-85371-176-6, 272 Seiten, br., Promedia Verlag 2001

Für die Überlebenden, die einen Teil ihrer Jugend im Konzentrationslager verbringen mussten, ist "Ravensbrück" auch nach einem halben Jahrhundert der Befreiung noch erschreckend gegenwärtig. Die Erinnerungen daran lassen sich nicht auslöschen. Im vorliegenden zweiten Band erzählen 42 Antifaschistinnen ihr Leben. Der nationalsozialistische Terror spielt darin eine zentrale Rolle, dennoch haben die Frauen auch eine Geschichte davor und danach, deren persönliche und gesellschaftliche Aufarbeitung dazu beiträgt, die Verfolgungserfahrungen und den gelebten Widerstand vor dem Vergessen zu bewahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Christa Schikorra 

Kontinuitäten der Ausgrenzung. 
»Asoziale« Häftlinge im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück.

Berlin, Metropol-Verlag, 2001

Verlagstext: Zu den »Asozialen« zählten während des Nationalsozialismus Frauen, Männer und auch ganze Familien, die als Randexistenzen unangepasst lebten und dem Konzept des »reinen Volkskörpers« innerhalb der »Volksgemeinschaft« entgegenstanden. Das Stereotyp "asozial" findet sich in unterschiedlichen Stationen und Kontexten der Ausgrenzung und Verfolgung wieder: in den Begründungen zur Einweisung in ein kz durch die Kriminalpolizei ebenso wie in Beurteilungen der Insassinnen von Fürsorgeeinrichtungen und Arbeitshäusern, schließlich im Konzentrationslager durch die von der SS bestimmten Maßnahmen gegenüber dieser Häftlingsgruppe. Für einige »asoziale« Häftlinge stand die Deportation in ein Vernichtungslager am Ende der Ausgrenzung.
Christa Schikorra untersucht zunächst die Voraussetzungen und Mechanismen der Verfolgung von »asozialen« Frauen und beschreibt anschließend deren Situation im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück.


Constanze Jaiser 

Poetische Zeugnisse. 
Gedichte aus dem Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück 1939-1945. 
(Edition »Ergebnisse der Frauenfoschung an der Freien Universität Berlin«, Bd. 55)

Stuttgart und Weimar, Metzler, 2000 

 

 


Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten [Hg.]

55. Jahrestag der Befreiung der Häftlinge 
aus den Konzentrationslagern Sachsenhausen, Ravensbrück 
und aus dem Zuchthaus Brandenburg, 
14. bis 16. April, 27. April 2000. Eine Dokumentation. 

Oranienburg, Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten 2000


Margarete Buber-Neumann

Plädoyer für Freiheit und Menschlichkeit. 
Vorträge aus 35 Jahren.

Hg. v. Janine Platten und Judith Buber-Agassi 

Berlin, Edition Hentrich, 2000


Insa Eschebach, Sigrid Jacobeit, Susanne Lanwerd (Hg.)

Die Sprache des Gedenkens. 
Zur Geschichte der Gedenkstätte Ravensbrück 1945 - 1995. 

(Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Bd. 11) 

Berlin, Edition Hentrich, 1999  


 


Grit Philipp, Monika Schnell:

Kalendarium der Ereignisse im Frauen-Konzentrationslager 
Ravensbrück 1939 - 1945. 

Berlin, Metropol, 1999


Stadt Fürstenberg/Havel (Hg.) 

Dokumentation Internationaler Landschaftsplanerischer Ideenwettbewerb 

»Ehemaliges Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück«.

Fürstenberg, Selbstverlag, 1999

 


Lagergemeinschaft Ravensbrück / Freundeskreis e.V. (Hg.)

Mit den Augen der Überlebenden. 
Ein Rundgang durch die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück. 

Redaktion: Ursula Krause-Schmitt, Christine Krause 

Essen / Ludwigsburg, Selbstverlag, 1999



Stefan Hördler · Sigrid Jacobeit (Hrsg.)
Die Lichtenburg. Ein deutsches Konzentrationslager
Berlin, Metropol-Verlag, 2009, ISBN 978-3-938690-75-8,  ca. 300 Seiten
Preis: 22 Euro

Die Lichtenburg in Prettin an der Elbe nahm eine Schlüsselposition im System der NS-Konzentrationslager ein. In dem Renaissanceschloss wurde eines der ersten Außenlager des KZ Sachsenhausen eingerichtet. Die Doppelrolle als monolateral geführtes Männer- und Frauenkonzentrationslager ist einmalig in der Geschichte der KZ. Das Frauenlager war zudem das erste seiner Art und diente 1937 bis 1939 als zentrales Schutzhaftlager für das Deutsche Reich.