Aktuelles


 

Geschlossen | Der Zellenbau ist seit 15. März 2017 für längere Zeit geschlossen. Mit der aktuellen Baumaßnahme werden die Außenhülle und das stark feuchtegeschädigten Untergeschoss saniert und die historische Erschließung wiederhergestellt. Außerdem wird das Gebäude barrierefrei erschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis.


STELLENAUSSCHREIBUNG | Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten sucht für die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in 16798 Fürstenberg zum 01.08.2017, vergütet mit der Entgeltgruppe 11 TV-L, vorerst befristet auf 2 Jahre eine/n pädagogische/n Mitarbeiter/in mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 28,5 Stunden.
Aufgaben:

Anforderungen:

Die Stiftung zählt zum öffentlichen Dienst. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt.
Vorstellungskosten können leider nicht erstattet werden. Bewerbungsunterlagen können wir nur mit einem ausreichend frankierten Rückumschlag zurück senden, andernfalls werden sie bis zu 3 Monaten nach Besetzung der Stelle aufbewahrt und anschließend nach den Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes vernichtet.
Ihre aussagefähigen Bewerbungen senden Sie bitte bis zum 09.06.2017 (Poststempel) an die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Personalreferat, Stichwort: Pädagogische/r Mitarbeiter/in MuGRa, Heinrich-Grüber-Platz, 16515 Oranienburg. Wir bitten um Verständnis, dass Bewerbungen per E-Mail nicht berücksichtigt werden können. Für Fragen zur Ausschreibung stehen wir Ihnen unter der Rufnummer 03301/8109-12 zur Verfügung. Nähere Informationen zur Stiftung und Gedenkstätte sind möglich unter www.stiftung-bg.de, www.ravensbrueck.de.


Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten sucht für die Gedenkstätte und das Museum Sachsenhausen in 16515 Oranienburg zum 01.07.2017, vergütet mit der Entgeltgruppe 11 TV-L, vorerst befristet auf 2 Jahre eine/n
Pädagogische/n Mitarbeiter/in
mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden.

Aufgaben:

Anforderungen:

Die Stiftung zählt zum öffentlichen Dienst. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt.
Vorstellungskosten können leider nicht erstattet werden. Bewerbungsunterlagen können wir nur mit einem ausreichend frankierten Rückumschlag zurück senden, andernfalls werden sie bis zu 3 Monaten nach Besetzung der Stelle aufbewahrt und anschließend nach den Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes vernichtet.
Ihre aussagefähigen Bewerbungen senden Sie bitte bis zum 01.06.2017 (Poststempel) an die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Personalreferat, Stichwort: Pädagogische/r Mitarbeiter/in GuMS, Heinrich-Grüber-Platz, 16515 Oranienburg. Wir bitten um Verständnis, dass Bewerbungen per E-Mail nicht berücksichtigt werden können. Für Fragen zur Ausschreibung stehen wir Ihnen unter der Rufnummer 03301/8109-12 zur Verfügung. Nähere Informationen zur Stiftung und Gedenkstätte sind möglich unter www.stiftung-bg.de, www.gedenkstaette-sachsenhausen.de.


STELLENAUSSCHREIBUNG | Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die Gedenkstätten Brandenburg/Havel, vergütet mit der Entgeltgruppe 11 TV-L, vorerst befristet auf 2 Jahre eine/n   Pädagogische/n Mitarbeiter/in mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 20 Stunden.  

Aufgaben:  

Anforderungen:

Die Stiftung zählt zum öffentlichen Dienst. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt.   Vorstellungskosten können leider nicht erstattet werden. Bewerbungsunterlagen können wir nur mit einem ausreichend frankierten Rückumschlag zurück senden, andernfalls werden sie bis zu 3 Monaten nach Besetzung der Stelle aufbewahrt und anschließend nach den Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes vernichtet. Ihre aussagefähigen Bewerbungen senden Sie bitte bis zum 30.06.2017 (Poststempel) an die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Personalreferat, Stichwort: Pädagogische/r Mitarbeiter/in Bbg, Heinrich-Grüber-Platz, 16515 Oranienburg. Wir bitten um Verständnis, dass Bewerbungen per E-Mail nicht berücksichtigt werden können. Für Fragen zur Ausschreibung stehen wir Ihnen unter der Rufnummer 03301/8109-12 zur Verfügung. Nähere Informationen zur Stiftung und Gedenkstätte sind möglich unter www.stiftung-bg.de.


STELLENAUSSCHREIBUNG |  Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für das Besucherinformationszentrum der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen, Straße der Nationen 22, 16515 Oranienburg, Mitarbeiter/innen in Teilzeit, vorerst befristet auf 1 Jahr; mit der Option auf Verlängerung, für 13,33 bzw. 19,5 Stunden/ Woche mit der Bereitschaft zu Wochenend- und Feiertagsarbeit, vergütet mit Entgeltgruppe 5 TV-L.
Aufgabengebiet: Sie sind im Besucherinformationszentrum die/ der erste Ansprechpartner/in unseres (inter)nationalen Publikums für allgemeine Auskünfte, Fragen zur Gedenkstätte, Hinweise zu aktuellen Veranstaltungen und Führungen und bieten die Erzeugnisse unseres Buchverkaufs an. Außerdem kassieren Sie Entgelte und kooperieren mit dem Besucherdienst.
Anforderungen: Sie passen zu uns, wenn Sie über sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache und idealerweise über gute Kenntnisse mindestens einer weiteren Fremdsprache verfügen, Verantwortung suchen und serviceorientiertes, sicheres Auftreten im Umgang mit schwierigen Situationen und einer Vielzahl von Besucher/innen mitbringen. Sie sind mit der Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenhausen und sowjetischen Speziallagers vertraut und haben Interesse an der Arbeit unserer Stiftung. Erfahrungen mit Kassentätigkeit sind von Vorteil. Eine überdurchschnittliche Teamfähigkeit rundet Ihr Profil ab.
Die Stiftung zählt zum öffentlichen Dienst. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich gewünscht. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt.
Vorstellungskosten können leider nicht erstattet werden. Bewerbungsunterlagen können wir nur mit einem ausreichend frankierten Rückumschlag zurück senden, andernfalls werden sie bis zu 3 Monaten nach Besetzung der Stelle aufbewahrt und anschließend nach den Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes vernichtet.
Ihre aussagefähigen Bewerbungen senden Sie bitte bis zum 16.06.2017 (Poststempel) an die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Personalreferat, Stichwort: BIZ GuMS, Heinrich-Grüber-Platz, 16515 Oranienburg. Wir bitten um Verständnis, dass Bewerbungen per E-Mail nicht berücksichtigt werden können. Für Fragen zur Ausschreibung stehen wir Ihnen unter der Rufnummer 03301/8109-12 zur Verfügung. Nähere Informationen zur Stiftung und Gedenkstätte sind möglich unter www.stiftung-bg.de, www.gedenkstaette-sachsenhausen.de.


 

Material – Beziehung – Geschlecht. Artefakte aus den KZ Ravensbrück und Sachsenhausen | Die zunehmende Relevanz visueller und materieller Zeugnisse für die Historiographie der NS-Konzentrationslager und ihre zukünftige Bedeutung in der historisch-politischen Bildungsarbeit begründen den Ausgangspunkt dieses Forschungsprojekts. Über 900 Artefakte, darunter Zigarettenspitzen, Miniaturen aus Zahnbürstenstielen, illustrierte Adress- und Notizbücher sowie bestickte Tücher sind in den Depots der Gedenkstätten Ravensbrück und Sachsenhausen erfasst. Im Rahmen des Forschungsprojekts sollen diese Objekte systematisch und vergleichend untersucht werden. Es wird nach der Herstellungsweise, nach den Bedeutungen, den sozial-kulturellen Funktionen wie auch nach den Nachnutzungen und Sammlungsgeschichten der Artefakte gefragt. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage nach der agency, im Sinne sozialen Handelns unter Gewalt und Zwangsbedingungen unter Berücksichtigung der mehrfach relationalen Kategorie Geschlecht. In Teilprojekten werden die Artefakte erstens hinsichtlich ihrer Motivik und Ikonografie sowie der Biografien von Produzent_innen und Sammler_innen befragt, zweitens werden die mit den Artefakten verknüpften sozialen Beziehungen und Netzwerke im Lager analysiert und drittens steht die Charakterisierung der verwendeten Materialien und ihre Provenienz sowie die Herstellungstechnik im Fokus. Zudem sollen in Lehrprojekten konservatorische Konzepte für unterschiedliche Materialgruppen entwickelt werden. Mit der Verschränkung von kulturwissenschaftlichen, material- und technikgeschichtlichen wie auch konservatorischen Forschungsperspektiven nimmt das Kooperationsprojekt der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft die materiellen Zeugnisse aus den Konzentrationslagern in ihrer Vielschichtigkeit in den Blick und trägt so zur interdisziplinären Forschungsdebatte um Zeugenschaft und Zeugnisse der NS-Verfolgten bei. Als Ergebnisse des Projekts sind vorgesehen: zwei Monographien, ein interdisziplinärer Workshop und eine internationale Tagung sowie eine Online-Datenbank und die Erarbeitung einer Konzeption für die Präsentation der Objekte und Arbeitsergebnisse in einer Ausstellung. Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten kooperiert in diesem von der VolkswagenStiftung in der Initiative „Forschung in Museen“ geförderten Forschungsprojekt mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Die Projektlaufzeit: ist vom 1. Februar 2017 – 31. Januar 2020.


Geschlossen | Die Dauerausstellung »Im Gefolge der SS: Aufseherinnen im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück« muss leider aus technischen Gründen geschlossen bleiben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Wir weisen Sie darauf hin, dass das weibliche SS-Gefolge auch Thema in der Hauptausstellung ist. Bitte beachten Sie, dass daher die Arbeitsbögen aktualisiert werden mussten. Die aktualisierten Bögen der Reihe T finden Sie im Download hier..., die gesamten Arbeitsbögen hier... 


Bauarbeiten |  Seit Januar 2016 ist das Untergeschoss des Zellenbaus wegen der Sanierung von Feuchteschäden für längere Zeit nicht zugänglich. Um die Gedenkräume im Obergeschoss weiterhin für Besucher erreichbar zu halten, werden die Bauarbeiten bei laufendem Betrieb ausgeführt. Wir bitten um Verständnis für die Einschränkungen.


Audioguide | Die Gedenkstätte Ravensbrück verfügt über einen Audioguide, der dank einer großzügigen Spende von Gesellschafterinnen und Gesellschaftern der Firma Freudenberg & Co in Zusammenarbeit mit der Münchner Firma soundgarden audioguidance GmbH realisiert werden konnte. Der Audioguide bietet eine umfassende Übersicht in die Geschichte des Lagers und zur Hauptausstellung und Hintergrundinformationen zu ausgewählten Objekten. In Vertiefungsebenen sind Auszüge aus Interviews mit Überlebenden zu hören, die ihre Erinnerungen an die Haft im KZ Ravensbrück und ihre persönlichen Erfahrungen schildern. Entlang eines Rundgangs im ehemaligen KZ-Gelände können weitere Informationen aufgerufen werden. Die Geräte verfügen zudem über ein Farbdisplay, auf dem historische Fotografien des Konzentrationslagers und Häftlingszeichnungen gezeigt werden. Insgesamt umfasst die Audioführung 54 Stationen mit Informationsangeboten. Sie ist in deutscher englischer, polnischer, französischer und niederländischer Sprache erhältlich und kann im Besucherzentrum der Gedenkstätte gegen eine Gebühr von 3 Euro ausgeliehen werden.


Pädagogische Materialien stehen aktualisiert zum Download bereit |  Die Materialien, mit denen sich Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Projekttages einzelnen Themen annähern können, sind mit Blick auf die neue Hauptausstellung aktualisiert worden. Sie lassen sich hier herunterladen...


»Das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück - Geschichte und Erinnerung« | Am 21. April 2013 eröffnete die Gedenkstätte im Beisein von Überlebenden, Vertreter_innen von Überlebendenverbänden und Freundeskreisen, Repräsentant_inn_en des öffentlichen Lebens und von vielen anderen Interessierten die neue Dauerausstellung zur Geschichte und Nachgeschichte des Konzentrationslagers Ravensbrück. Sie gibt in dem Gebäude der sanierten einstigen »Kommandantur« auf zwei Stockwerken erstmals einen umfassenderen Einblick in die Geschichte des Lagerkomplexes Ravensbrück mit dem Frauen-Konzentrationslager, dem Männerlager, dem »Jugendschutzlager Uckermark«, dem »Siemens-Lager« und den zahlreichen Außenlagern. Die Texte zählen in deutscher wie englischer Sprache jeweils etwa drei Millionen Zeichen. Mit einem digitalen Lagermodell wird die Entwicklung des Lagerkomplexes veranschaulicht. Mit medialer Unterstützung kommen 54 Überlebende zu Wort, 152 weitere Biografien ehemaliger Häftlinge sind zu finden. Zusätzlich zu den 13 einführenden Haupttexten erlauben 35 Thementexte, 160 Abschnittstexte, 80 Klappbücher, 17 Videostationen und 22 Hörstationen eine vertiefende Auseinandersetzung mit der Geschichte des Ortes. Etwa eintausend Fotos und Dokumente und etwa 500 Exponate werden zum Teil erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.  Die Ausstellung wurde  von Carina Baganz für H-Soz-Kult rezensiert. Ihre Rezension finden Sie hier online...

Ergänzt wird die nun zentrale Ausstellung durch die anderen Dauerausstellungen: »Im Gefolge der SS - Aufseherinnen des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück«, »Das Führerhaus: Alltag und Verbrechen der Ravensbrücker SS-Offiziere«, »Ravensbrück: der Zellenbau« und die Ländergedenkräume.

 Ab 9.30 Uhr bis zur Schließung der Gedenkstätte zeigen wir außerdem stündlich in dem Veranstaltungsraum in den Garagen den 30minütigen Film »Erinnern an Ravensbrück« der Filmemacherin Loretta Walz in deutscher, englischer und französischer Fassung. Die Anfangszeiten erfahren Sie vor Ort im Besucherzentrum der Gedenkstätte. Wenn der Veranstaltungsraum für andere Zwecke benötigt wird, kann die Möglichkeit, den Film zu sehen, eingeschränkt sein. Wir bitten Sie dafür um Ihr Verständnis. Gruppenanmeldungen sind unter paedagogik@ravensbrueck.de, telefonisch unter 033093 603-85 oder online möglich.


 Wanderausstellungen suchen ihren Weg | Mehrere Ausstellungen, die als Sonderausstellungen in der Gedenkstätte Ravensbrück gezeigt wurden, gehen als Wanderausstellungen auf Reisen: Mehr Informationen finden Sie  hier...